Samstag, 29. Oktober 2016

Wochenrückblick 11.10.–23.10.

Dienstag, der 11. Oktober 2016

Heute Nachmittag findet an Kazus Schule das Eltern-Kennenlerntreffen für Kazus Lerngruppe statt.
Ich habe die letzten Tage dafür Törtchen vorbereitet, die heute fertiggestellt werden:

Yuzu-Quarktörtchen, Erdbeer-Charlottchen mit Kern


und kleine Zitronentartes.


Die Törtchen sind richtig gut geworden (nur die Baiserhaube leider nicht so), aber der Absatz war nicht so gut wie erhofft. (Etwa 2/5 der Menge habe ich wieder mit nach Hause genommen).
Die meisten Kinder haben sich von den gekauften Keksen genommen und der Großteil der Mütter war wohl auf Diät.

Als Konditorin versucht man natürlich, etwas zu backen, dass die Kunden zum Zulangen/ zum Kauf anregt. Das Wissen, dass die Mousse wunderbar zart ist und die Törtchen geschmacklich top sind, reicht nicht aus.
Offenbar reicht auch die schlichte Optik nicht aus. Hätte ich mehr ausgarnieren müssen?
Oder fehlte der Zuspruch, weil die Leute noch keinen Zugang zur Patisserie hatten?

Egal. Mittlerweile bin ich schon abgehärtet. Und zumindest konnte ich eine Person begeistern.
Ich habe die Törtchen ja zubereitet, weil ich selbst mal wieder Lust aufs Törtchen zubereiten hatte.
Süß war ja, als Kazu ankam und fragte, ob er seinen Freunden draußen (die nicht in seiner Lehrgruppe sind) Kuchen bringen darf. Natürlich durfte er. War ja genug da.

Auf jeden Fall war es ein netter Nachmittag, bei dem man die ein und andere Mutter mal näher kennenlernen konnte.

Kennt ihr solche Eltern-Kennenlerntreffen auch?

Mittwoch, der 12. Oktober 2016

Kazu und ich sind froh, dass noch Törtchen und Tartes da sind. Wir lassen es uns schmecken.
Und nachmittags bekommen auch seine Freunde, die gestern nicht da waren, etwas ab.
Eine ist ja ein großer Fan von mir. "Du kannst so toll backen!" sagt sie immer ganz begeistert. :-D

Donnerstag, der 13. Oktober 2016

Heute und morgen ist keine Schule, da das Lehrpersonal sogenannte Teamtage hat.

Da Kazu in letzter Zeit ständig am Husten ist, gehe ich mit ihm in der Früh zum Kinderarzt. Doch wir werden wieder nach Hause geschickt, denn vormittags ist Baby-Sprechstunde. Wir sollen nachmittags mal anrufen, sagt man uns.

Dann überwinde ich mich und rufe beim Orthopäden an, da mein Knie einfach nicht abschwellen will. Ich bekomme mittags einen Termin.

Wir fahren also mit der Bahn zum Orthopäden und ich verspreche Kazu, tapfer zu sein und nicht zu schreien bei der Spritze.
Als ich aufgerufen werde, lasse ich Kazu im Wartezimmer. Man hört ihn von drinnen husten.
Der Arzt tastet mein Knie ab und setzt eine Spritze, mit der er die Gelenkflüssigkeit absaugt.
Dann bekomme ich noch eine Cortisonspritze ins Knie.

Er ermahnt mich wieder, dass meine Knie hinüber sind und dass die einzige Option, die es noch gäbe, eine Teilprothese sei. Aber da ich noch jung sei, solle ich so lange wie möglich damit warten.

Na toll. :-(((

Anschließend gehen Kazu und ich noch einkaufen, da es auf dem Weg liegt und dann rufe ich bei der Kinderärztin an. Wir sollen um 18:00 Uhr vorbeikommen.

Die Praxis ist proppenvoll und sogar nach uns kommen noch welche, obwohl die Sprechstunde eigentlich nur bis 18:00 Uhr geht.
Etwa 45 min später sind wir dran. Die Ärztin und natürlich auch die Arzthelferinnen können einem leid tun. Trotz der vorgerückten Stunde ist die Ärztin jedoch sehr freundlich und verbreitet auch keinen Stress. Kazus Husten sei ein Rest seiner Erkältung. Aber zum größten Teil sei es auch ein Tick, den Kazu wohl entwickelt hat. Wir bekommen etwas für seine Atemwege, und sollen ansonsten Kazu darauf hinweisen, nicht mehr zu husten.

Ein langer Tag geht zu Ende.

Freitag, der 14. Oktober 2016

Ich hatte die Woche noch Gewürzplätzchen gebacken und diese nun mit Chiasamen angedickter Himbeerkonfitüre zusammengesetzt.


Sie erinnern uns geschmacklich an Linzer Torte. Sehr lecker.

Samstag, der 15. Oktober 2016

Mein Hals kratzt. Ich halte mit Ingwertee, Zink und Vitamin C dagegen.

Sonntag, der 16. Oktober 2016

Immer noch Halsschmerzen.

Ich habe noch Johannisbeerpüree im Kühlschrank und zaubere uns zum Nachmittag eine Johannisbeertorte.


Mmh, wir verputzen zu dritt die ganze Torte, die allerdings nur einen Durchmesser von 12 cm hatte.

Zum Abend hin geht es mir immer schlechter. Ich kann kaum noch sprechen. Und so rufe ich schnell meine Mutter an und berichte ihr vom Stand der Dinge und dass ich nicht weiß, ob ich es am Montag schaffen werde, zum Flughafen zu kommen.
Sie fliegt morgen nämlich wieder zurück nach Japan. Um zu 8:00 Uhr am Flughafen zu sein, müsste ich um 6:30 Uhr hier los. Mit Kazu im Schlepptau.
Das ist ohne Erkrankung schon eine große Herausforderung.

Meine Mutter daraufhin: Sie hätte sich so darauf gefreut, noch einmal Kazu zu sehen. Ich sei ja so schwach. Sie wäre ihre Erkältung nach einem Tag wieder losgeworden.
Aber wenn ich nicht kommen kann, kann man nichts machen.

Wir vereinbaren, dass wir telefonieren, wenn sie in Japan ist und es meiner Stimme wieder besser geht.

Montag, der 17. Oktober 2016

Beginn der Herbstferien.

Nun hat es mich vollends umgehauen. Starke Halsschmerzen, Heiserkeit, Schlappheit, Appetitlosigkeit.
Ich erinnere mich, dass der Arzt bei meiner ersten Spritze darauf hingewiesen hatte, dass die Cortisonspritze innerhalb von 2–3 Tagen Fieber verursachen kann.
Fieber habe ich zwar nicht ...
Ich befrage das Internet. Aha, das Cortison legt das Immunsystem lahm. Na toll. :-(

Ich schicke meinem Bruder, der meine Mutter mit dem Auto zum Flughafen fährt, eine Nachricht, dass ich wegen Krankheit nicht komme, und er solle meiner Mutter von mir einen guten Flug wünschen.

18.–23. Oktober 2016

Krank.
So heftig und lange krank war ich schon lange nicht mehr.
Am Mittwoch fühle ich mich ein wenig besser und ich nutze die Gelegenheit zum Einkaufen.
Anschließend bin ich total erschöpft und die nächsten Tage schaffe ich es nur, Kazu morgens zur Schule (Ferienhort) zu bringen und ihn nachmittags abzuholen.

Ich schaffe es nicht einmal, irgendwas in der Küche zu zaubern abgesehen vom Abendessen für Kazu.
Daher gibt es keine Fotos und auch nichts zu berichten.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Wochenrückblick 1.10.–10.10.

Samstag, der 1. Oktober 2016

Langsam geht es meinem Knie wieder besser und ich freue mich auf kommende Woche, in der ich wieder mit leichter Fitness anfangen möchte.

Aber nun ist erst einmal Wochenende und wir, also mein Mann, Kazu und ich, fahren gemeinsam zu Globetrotter (ein Outdoor-Händler). Mein Mann braucht noch ein paar Dinge für seine Tour und Kazu benötigt eine ordentliche Hose.
Anschließend gehen wir Sushi essen. Der Laden nennt sich Any Sushi (nicht japanisch). Die Sushi sind ganz ordentlich, aber noch einmal muss ich nicht hin. Mir gefällt der Reis nicht.


Nachmittags teste ich ein Rezept für einen weiteren Zwetschgenkuchen. Doch der Kuchen überzeugt nicht. Ich finde ihn trocken und langweilig.


Sonntag, der 2. Oktober 2016

Chilly Sunday.

Montag, der 3. Oktober 2016, Tag der Deutschen Einheit

And Monday.^^

Dienstag, der 4. Oktober 2016

Der Alltag ist wieder da und ich freue mich, endlich wieder aktiv zu werden.
Mit Schwung starte ich in den Tag, sehe, dass mein Handy aufgeladen werden, bücke mich zum Ladegeträt herunter und da passiert es.
Ich habe ja bereits davon berichtet.
Ein stechender Schmerz durchzuckt mich hinten seitlich. Jede Bewegung tut weh.
Ich bringe mit Ach und Krach Kazu zur Schule.
So lange ich mich ganz gerade halte, geht es. Aber an Sport (nicht einmal Oberkörpertraining) ist nun nicht mehr zu denken. :-((

Ich bin so verrückt und schleppe mich von der Schule weiter zum Supermarkt, wo ich dann aus heiterem Himmel heftiges Nasenbluten bekomme, das nicht aufhören will.
Mit einem Stück Taschentuch im Nasenloch eile ich zur Kasse.
Ich will nur noch schnell raus hier und nach Hause.

Ich fühle mich total niedergeschlagen und versuche, mich mit BaCken aufzumuntern.


Es ist wieder eine Zitronentarte, aber nach einem anderen Rezept.
Sie schmeckt gut, überzeugt mich aber nicht genug. Ich schneide die Tarte in Stücke und nehme sie den Kindern an Kazus Schule mit, von denen ich positives Feedback bekomme.
Nun, auch wenn ich ein kaputtes Knie habe und momentan einen vermutlichen Hexenschuss, kann ich dennoch ein paar Kinder glücklich machen ...
Positiv denken.

Außerdem hat der Arzt empfohlen, dass ich mich noch etwa 2 Wochen schone. Durch den Hexenschuss bleibt mir tatsächlich nichts anderes übrig.
Sollte vielleicht so sein.

Mittwoch, der 5. Oktober 2016

In der Küche stehen geht ohne Probleme und das nutze ich aus, um zu backen. :-)

Ich liebe es ja zu experimentieren und so probiere ich mal zwei Rezepte (aus einem deutschen Buch) für Biskuits aus.



Und schließlich backe ich noch einmal die bereits gepostete Zitronentarte,


mit der ich Kazu und mich glücklich mache. :-)

Donnerstag, der 6. Oktober 2016

Ich teste ein Rezept für Dobosmasse.


Freitag, der 7. Oktober 2016

Allmählich lassen die Rückenschmerzen nach und ich schöpfe wieder Hoffnung.
Auch mein Knie fühlt sich gut an. Licht am Horizont.

Kazu hat keine Lust mehr auf Judo und möchte stattdessen Basketball spielen.
Okay. Er soll ruhig herausfinden, was ihm Spaß macht. Und so melde ich ihn zu einem Schnuppertraining an.

Ansonsten bin ich damit beschäftigt, die fürs Eltern-Kennenlerntreffen am 11.10. geplanten Törtchen vorzubereiten.

Samstag, der 8. Oktober 2016

Immer wenn ich denke, ich habe es überstanden, ereilt mich der nächste Schicksalsschlag.
Meinem Rücken geht es zwar wieder besser, aber nun ist mein Knie erneut dick geworden und schmerzt.

Kühlen, schonen.

Aber so ganz Küchenpause geht dann doch nicht. Vor allem nicht am Wochenende und vor allem nicht, da ich Törtchen am Start habe.

Nebenbei schlage ich noch Sahne auf:
Crème chantilly à la mangue und Crème Chantilly griotte.


Und  Crème chantilly pur und Richesse de la Crème chantilly:


Am Nachmittag probieren wir uns durch die Sahnen und essen dazu die Dobosböden.


Die Mangosahne hat auf jeden Fall das Rennen gemacht.

Sonntag, der 9. Oktober 2016

Da mein Knie so stark geschwollen ist, bringt mein Mann heute Kazu zur Geburtstagsfeier von seinen beiden Freunden Fietje und Max, die er noch aus dem Kindergarten kennt.

Ich versuche, mein Bein nicht allzusehr zu belasten und trotzdem mein Küchenpensum zu schaffen.
Das ist zum Glück nicht so groß, da ich alle Aufgaben gut verteilt habe.

Montag, der 10. Oktober 2016

Endspurt bei den Törtchen. Alles läuft gut und ich bin zufrieden.
Das Knie schneint wieder etwas abgeschwollen zu sein ... Bilde ich mir ein.
Muss ich wieder zum Arzt gehen?
Ich bin unschlüssig. Der Gedanke an die Spritze und vor allem die Angst vor einer vernichtenden Diagnose lähmen mich und halten mich davon ab, zum Telefonhörer zu greifen.
Wird schon wieder, sage ich mir.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Zitronentarte mit Baiserhaube


Ich habe schon etliche Zitronentartes gekostet und gebacken und bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich sie schmecken können.
Dieses Rezept hat mich (und meinen Sohn) jedenfalls überzeugt, denn obwohl ich die Tarte bereits mehrmals gebacken habe, haben wir sie jedes Mal mit Begeisterung aufgeputzt. :-)

Die Füllung ist eine Crème Chibouste und ist somit sehr fein von der Konsistenz her.

Zutaten für 1 Tarte von 26 cm Durchmesser
oder für 5 kleine Tartes von 12 cm Durchmesser

Mürbeteig
220 g Mehl
110 g Butter
50 g Puderzucker
1 Eigelb
1 Messerspitze Salz

Baisermasse, zuckerreduziert
4 Eiweiße
100 g Zucker
30 g Puderzucker

Zitronencreme
320 ml Milch
25 g Zucker
4 Eigelbe (75 g)
35 g Speisestärke
Saft von 2 1/2 Zitronen (ca. 90–100 ml)
abgeriebene Schale von 2 Zitronen (unbehandelt)

Zubereitung

Mürbeteig
Mehl auf die Arbeitsfläche sieben und in die Mitte eine Mulde formen.
Butter in kleine Würfel schneiden und mit Puderzucker, Eigelb und Salz in die Mulde geben.
Die Zutaten in der Mulde mit etwas vom Mehl verkneten, dann mit dem restlichen Mehl zu feinen Krümeln verreiben und diese schließlich zu einem glatten Teig zusammendrücken.

Anm. Einfacher geht es, wenn man alle Zutaten in einen Zerkleinerer gibt, diese zu feinem Sand vermischen lässt (dauert nur einige Sekunden) und den sandigen Teig dann mit den Händen zu einem glatten Teig zusammendrückt.

Den Teig zu einem Quader formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 h im Kühlschrank ruhen lassen.

Teig etwas größer als die Form ausrollen und die Form mit dem Teig auslegen.
Boden für weitere 30 min kalt stellen.
Den Boden stippen, mit Backpapier auslegen und Gewichte (z.B. Hülsenfrüchte) darauf verteilen.

Tarteboden  im vorgeheizten Ofen bei 190°C 15 min blindbacken.
Dann Gewichte und Backpapier entfernen und den Boden weitere 10–15 min hellbraun backen.

Boden abkühlen lassen.


Baisermasse
Eiweiße steif schlagen, dabei den Zucker nach und nach einrieseln lassen.
Etwas mehr als die Hälfte davon abnehmen und beiseite stellen.
Den Puderzucker auf den restlichen Eischnee sieben und unterheben.

Zitronencreme
Milch mit Zucker aufkochen.
Eigelbe mit Stärke verrühren. 2 EL der heißen Milch einrühren.
Die heiße Milch mit der angerührten Stärke binden und die Masse einige Male aufwallen lassen.
Zitronensaft und -schale einrühren.
Den beiseite gestellten Eischnee unter die heiße Zitronencreme rühren und alles noch einmal aufwallen lassen.
Die heiße Creme auf dem gebackenen Mürbteigboden verteilen. Glatt streichen.
Tarte etwas abkühlen lassen.

Dann den mit Puderzucker angereicherten Eischnee auf der Creme verteilen und an der Oberfläche wellenförmig aufrauhen.
Die Tarte unter dem Grill backen, bis der Baiser leicht gebräunt ist.




Das Rezept ist angelehnt an die Zitronentorte aus folgender Quelle:
"gut backen", Teubner Edition 2000.

Aber nicht nur diese Tarte ist köstlich. Auch die Leichte Zitronentarte kann ich empfehlen.


Und hier noch eine Variation. Die Ingwer-Limetten-Tartelettes:


Samstag, 22. Oktober 2016

Chocolate Cookies



Diese feinen Chocolate Cookies sind außen knusprig und haben innen noch einen leicht weichen Kern. Und sie sind wirklich sehr köstlich.

Zutaten für 2 x 16 Cookies

170 g Butter (weich)
160 g brauner Zucker (z.B. Muscovado, light brown soft sugar, Kokosblütenzucker etc.)
1 Ei
1 Eigelb

für den hellen Teig
125 g Mehl
20 g Vanillepuddingpulver oder Stärke
1 g Backpulver
1 Prise Salz
100 g dunkle Schokolade, gehackt

für den dunklen Teig
100 g Mehl
25 g Kakao
20 g Vanillepuddingpulver oder Stärke
1 g Backpulver
1 Prise Salz
100 g weiße Schokolade, gehackt

Zubereitung

Butter aufschlagen, Zucker nach und nach hinzufügen. Butter und Zucker zusammen cremig aufschlagen.
Ei und Eigelb verquirlen und nach und nach in die Butter-Zucker-Masse einrühren.
Die Masse halbieren und auf zwei Schüsseln verteilen (macht etwa 200 g Masse pro Schüssel).

Die Zutaten für den hellen Teig bis auf die Schokolade und die Zutaten für den dunklen Teig bis auf die Schokolade jeweils mischen.
Die helle Mehlmischung in die eine Schüssel sieben, die dunkle in die andere.
Die dunklen Schokoladenstücke zur hellen Mehlmischung geben, die weißen Schokoladenstücke zur Kakao-Mehlmischung.

Mit einem Gummispatel Mehlmischung und Schokoladenstücke in die jeweilige Masse zügig einarbeiten.
Die beiden Teige zu etwa 16 cm langen Rollen formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Ofen auf 170°C O/U-Hitze vorheizen.

Die Rollen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Backblech mit Backpapier auslegen, die Scheiben darauf verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 170°C O/U-Hitze ca. 15–20 min backen.

Die Cookies auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.





Quelle: Wild, Eveline, Wild auf Schokolade, Pichler Verlag 2015

Ein ähnliches Rezept ist das der Chocolate Chip Cookies:


Oh je, ein Cookies Rezept zu posten und keine Cookies mehr dazuhaben, ist keine gute Sache.
Ich glaub' die Küche ruft. :-D

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Wochenrückblick 21.9.–30.9.

Mittwoch, der 21. September 2016

Mein rechtes Knie ist nun richtig dick geworden und schmerzt.
Ich beschließe, mir heute mein Lieblingsessen aus meiner Kindheit zu kochen. Spinat (püriert) mit Rührei und Reis. Dazu muss ich nicht lange in der Küche stehen und kann so mein Knie schonen.
Und lieben tue ich das Gericht immer noch. :-)


Donnerstag, der 22. September 2016, Herbstanfang

Der Herbst ist da.
Der gestrige Schon-Tag tat dem Knie gut und heute kann ich schon wieder gehen, auch wenn ich mit dem Workout pausieren muss, da das Knie immer noch dick ist.
Nachdem ich Kazu zur Kreuzung gebracht habe (er fährt jetzt von der Kreuzung aus alleine mit dem Fahrrad zur Schule), gehe ich weiter zum Krankenhaus, wo es eine Poliklinik gibt.
Ich warte eine Weile am Empfang, der aus vier Plätzen besteht, von denen zwei für die Orthopädie sind. Schließlich bemerke ich ein Paar, das gerade gekommen ist und beim Platz neben mir "bedient" (keine Ahnung, wie man da sagt) wird. Seufz. Ich stelle mich dahinter an. Endlich werde ich fragend angeschaut und bringe mein Anliegen vor. Heute gäbe es für Erwachsene keine Sprechstunde, erfahre ich. Wenn ich ein akutes Problem habe, müsste ich nach Weissensee in die Praxis für Akutfälle.
Nochmals seufz. Weissensee ist mit den öffentlichen Verklehrsmitteln von hier aus total umständlich zu erreichen (verschiedene Buslinien).

Ich habe auf Arzt keine Lust mehr. Ich kann gehen und dass Kühlen am besten hilft, weiß ich selbst.

Stattdessen setze ich mich in die Bahn und fahre in die Innenstadt. Das hatte ich eh schon lange vor. Und so genieße ich den Tag mit ein wenig Bummeln.

Freitag, der 23. September 2016

Heute bleibe ich wieder zu Hause. Knie schonen und kühlen ist angesagt.
Na ja, ein wenig treibe ich mich dann doch in der Küche herum.
Ich experimentiere ein wenig mit der Baiserhaube auf der erneut gebackenen Zitronentarte.


Samstag, der 24. September 2016

Morgens geht es meinem Knie immer am besten und ich nutze diese Tatsache, um vormittags einkaufen zu gehen.

Meinem Knie hat das wohl nicht so gut gefallen, vor allem da ich mal wieder auf dem Heimweg so viel zu schleppen hatte. Jedenfalls ist es anschließend wieder schmerzhaft dick geworden.

Hm. Vielleicht hätte ich drei Tage im Bett verbringen müssen, damit mein Knie abschwillt.

Nun ja, ich bin dennoch zuversichtlich, dass alles wieder gut geht und bestelle neues Proteinpulver.

Sonntag, der 25. September 2016

Bein hochlegen, Knie kühlen.

Montag, der 26. September 2016

Das Knie will einfach nicht abschwellen und ich rufe die Tagesklinik an, die mein Knie damals (Ende Januar 2015) operiert hatte. Ich bekomme gleich für Dienstag einen Termin.

Dienstag, der 27. September 2016

Der Orthopäde schaut sich mein Knie an. Er wird die Flüssigkeit absaugen, sagt er. Ich kenne das sicher schon.
Ich: "Nein ..." Voller Entsetzen sehe ich zu, wie der Arzt eine Spritze in die Hand nimmt.
Es wird ein wenig weh tun, sagt er. Dann sticht er zu und ich schreie laut auf.
Der Arzt drückt an meinem Knie herun. "So, ich glaube, das war alles."

Wenn ich in den nächsten zwei, drei Tagen Fieber bekomme, soll ich mich melden, heißt es. Und 2–3 Wochen soll ich das Knie noch schonen. Ansonsten maximal Fahrradfahren sei später noch drin. Auch Körpergewichtsübungen wie Kniebeugen oder Ausfallschritte sind tabu.

Wie geschockt verlasse ich die Praxis.

Die Fitness Challenge kann ich nun vergessen. Meine sportlichen Ambitionen kann ich vergessen. Meine Träume, wieder sportlich fit zu werden kann ich vergessen.

Da fallen mir die Paralympics ein. Es gibt immer Hoffnung.

Mittwoch, der 28. September 2016

Heute habe ich versprochen, meiner Mutter einen Besuch abzustatten und ihr den obligatorischen Zwetschgendatschi zu backen.
Doch anstatt wie üblich einfach nur Zwetschgen auf den Hefeteig zu geben, füge ich noch die Vanille-Marzipan-Creme von meinem letzten Zwetschgenkuchen mit ein, da ich weiß, dass sie Mandelcreme mag.


Ich probiere ein Stück des frischen Kuchens und befinde ihn für lecker.
Die besten Stücke eingepackt und auf geht's. Da sie sich auch ständig darüber beklagt, dass ich ihr dieses Jahr zum Muttertag und auch danach keine Blumen geschenkt habe, gehe ich noch in einen Blumenladen, bzw. in zwei, denn im ersten gefällt mir nichts. Der zweite Blumenladen hat zum Glück sehr gute und frische Blumen.

Der Kuchen schmeckt meiner Mutter nicht. Er ist ihr nicht süß genug.
Erst als sie etwa 1 EL Zucker auf einem Stück verteilt, ist sie zufrieden. Aber das nächste Mal bitte ohne Creme. Sie wollte den Standard-Zwetschgendatschi haben.

Ich verabschiede mich und eile nach Hause. Ich habe noch einen langen Tag vor mir, da heute Elternabend an der Schule ist.

Schnell das Abendessen für Kazu zubereitet,


dann flitze gehe ich (mit meinem Knie kann ich nicht mehr flitzen) so schnell es mir möglich ist zur Schule, denn ich bin spät dran.

Auf dem Elternabend wird u.a. beschlossen, dass jede Familie zweimal im Jahr für die Reinigung des Klassenzimmers zuständig ist.
Seufz. Mag ich ja gar nicht.

Donnerstag, der 29. September 2016

Nach dem anstrengenden Tag gestern benötige ich dringend einen ruhigen Tag ...

Freitag, der 30. September 2016

Und Soulfood. Und so backe ich heute Chocolate Cookies.


Mmh, sind die gut. Werde euch im nächsten Post gleich mal das Rezept aufschreiben.
Das Rezept für die Tôfu-Hackfleischbällchen vom Mittwoch, derzeit Kazus Lieblingsessen, poste ich auch noch. Ach ja, und natürlich noch die Zitronentarte. :-)

Puh, gibt noch eine Menge zu posten. Zumindest bin ich mit dem September durch. :-D

Sonntag, 16. Oktober 2016

Wochenrückblick 11.9.–20.9.

Sonntag, der 11. September 2016

Wie erhofft, wird es ein schöner ruhiger Sonntag.

Montag, der 12. September 2016

Gut erholt geht es mit neuem Schwung ans Werk. Ich teste, inwieweit sich Stärke und Mehl auf die Konsistenz einer Konditorcreme bemerkbar machen und gewinne neue Erkenntniss. Da ist ein neuer Blogpost fällig. :-D


Desweiteren teste ich ein Rezept für eine Crème mousseline à la pistache.


Auch das heutige Workout läuft gut. Ja, es geht wieder aufwärts (dachte ich zu der Zeit noch).

Dienstag, der 13. September 2016

Meine Cremestudien gehen weiter. Heute folgen eine Crème diplomate


eine Crème diplomate au chocolat


und eine Crème diplomate au praliné (rechts auf dem unteren Foto)


Mittwoch, der 14. September 2016

Ich besuche meinen Vater, um ihm, so gut es geht, bei seinen letzten Umzugsaktionen zu helfen.

Donnerstag, der 15. September 2016

Kazu hustet stark. Er war zwar heute noch in der Schule, aber Judo lassen wir ausfallen. Irgendwie ist eh die Luft beim Judo raus. Bei Kazu wie bei mir.
Er hat keine Lust mehr und auch mir gefällt das Training seit Weggang des letzten Trainers nicht mehr.

Mir geht es gut, ich fühle mich fit und erledige mein Workout fast ohne Probleme. Das rechte Knie muckt halt immer etwas.

Freitag, der 16. September 2016

Kazu hat erhöhte Temperatur und so lasse ich ihn heute zu Hause.

Beim Stöbern im Netz habe ich einen gebackenen Käsekuchen ohne Milch, Mehl und Ei (vegan, glutenfrei, paleo) gefunden (--> http://sweetpaleotreats.de/gebackener-kaesekuchen-vegan-paleo/) und mich heute dazu entschlossen, ihn nachzubacken.


Schmeckt ganz gut.
Aber der Zitronen-Hirsekuchen schmeckt mir noch besser. :-)

Samstag, der 17. September 2016

Heute ist Kazu zu einem Schnuppertraining mit Freunden in der Kletterhalle verabredet, doch aufgrund seiner Erkältung muss ich leider den Termin absagen.

Sonntag, der 18. September 2016

Ein ruhiger Sonntag.

Montag, der 19. September 2016

Nach einem runden Workout stürze ich mich ins Zitronentarte-Backen.
Die Baiserhaube flämme ich mich dem Brenner ab. Doch leider wird die Haube etwas dunkel.


Mmh, die Tarte schmeckt uns. :-) (Nur etwas weniger Baiser obendrauf fände ich besser.)

Dienstag, der 20. September 2016

Letzte Nacht habe ich nicht gut geschlafen und komme heute nur schwer in die Gänge.
Mein Workout starte ich heute daher etwas später, kann es aber erfolgreich und problemlos durchziehen.

Backtechnisch geht es bei mir weiter mit Zitrone.
Ich teste ein Rezept mit Himbeeren auf Zitronencreme, das aber ganz und gar nicht überzeugt.


Tja und dann bekomme ich mit einmal starke Knieschmerzen und mein rechtes Knie schwillt dick an.

wtf ...

Und die Tragödie beginnt.

Freitag, 14. Oktober 2016

Wochenrückblick 01.09.–10.09.

Donnerstag, der 1. September 2016

Workout am frühen Vormittag.

Danach nutze ich meinen freien Tag, um mich mit meiner Freundin Lisa zu treffen. Da sie am Vormittag in Hennigsdorf zu tun hat, wollen wir nach ihrem Termin einen Spaziergang durch das Teufelsbruch unternehmen.
Die Wege sind schön, es sind kaum Leute unterwegs und so können wir die Ruhe der Natur und die frische Wald- und Wiesenluft in vollen Zügen genießen.
Einmal haben wir eine Abzweigung verpasst und haben es erst bemerkt, als wir plötzlich eine Autobahn vor uns hatten. ^^;;
Aber da unsere Intention ja war, einfach nur gemeinsam spazieren zu gehen, zu plaudern und die Natur zu genießen, war das nicht weiter wild. Wir haben einfach den gleichen Weg zurück bis zur Abzweigung genommen.

Nach über zwei Stunden Wanderung erreichen wir das Ende des Teufelsbruchs.
Das Foto zeigt den Blick zurück.


Vor uns liegt der Havelkanal, an dem wir eine Rast machen. Die ist auch dringend nötig, denn ich bin ziemlich alle und vor allem schmerzt mein Knie.
Ich trage zwar seit dem Wochenende eine Kniebandage, aber auch zu viel laufen scheint meinem Knie(trotz Bandage) nicht gutzutun. :-(


Der Heimweg am Havelkanal lang wieder zurück nach Hennigsdorf war daher für mich sehr beschwerlich. Aber wir haben das Tempo stark gedrosselt und so ging es.
Nichtsdestotrotz habe ich den Tag mit meiner Freundin sehr genossen.

Freitag, der 2. September 2016

Es ist abgemacht, dass ich nachmittags raus zu meinen Schwiegereltern fahre, um meinen Mann und Kazu abzuholen (und ihnen beim Tragen zu helfen).

Den Vormittag nutze ich, um mal wieder Patisserieforschung zu betreiben. :-)
Ich teste ein neues Rezept für eine Crème patissière (sehr fein)


und ein Rezept für eine Crème Chibouste, bei der die Konsistenz zwar zart-schmelzend, aber doch nicht ganz stimmig ist. Irgendwie zu fest. Auf dem Foto beim Rezept sieht sie nämlich ganz weich aus.


Ich werde diese Creme das nächste Mal modifizieren und auch weniger Gelatine nehmen. Mal sehen, wie sie dann wird.

Dann fahre ich los.
Abends zu Hause gibt es einfache Küche: Gebratenen Tôfu mit Rührei und Gurkensalat.
Dass Kazu so ein Essen mag, sieht man an seinem vollen Teller. *g*


Samstag, der 3. September 2016

Die Männer genießen es, wieder zu Hause zu sein. Ich genieße es, sie wieder um mich zu haben. Ansonsten bin ich mit der Wäsche beschäftigt. :-P

Sonntag, der 4. September 2016

In aller Ruhe frühstücken, in aller Ruhe Mittagessen


und dann in aller Ruhe Hektik aufbrechen. Wir fahren gemeinsam zu meinem Vater, der mitten im Umzug steckt.
Fabian hilft, die Gardinen abzumontieren, ansonsten schauen wir, was weg kann und was wir behalten.

Montag, der 5. September 2016

Kazus erster Schultag als Zweitklässler. Jetzt gehört er zu den "Großen". Allerdings gibt es noch keine Erstklässler, da diese ihren ersten Schultag erst eine Woche später haben.

Ich statte mal wieder dem Frischeparadies einen Besuch ab.
Später probiere ich mich an meinem Workout, dass erfreulicherweise wieder ganz gut klappt.
Das mit dem Sport war dann doch ein Fehler, wie sich später herausstellt. :-(

Dienstag, der 6. September 2016

Mein Knie ist angeschwollen: Kein Workout heute.

Mittwoch, der 7. September 2016

Zweiter Versuch der Crème Chibouste: Schon viel besser. :-)


Donnerstag, der 8. September 2016

Das Knie spinnt noch, aber ich versuche trotzdem, mich an den Challenge-Plan zu halten und mein Workout so gut es geht zu absolvieren.

Freitag, der 9. September 2016

Dem Knie geht es langsam besser, das Workout macht Spaß.

Samstag, der 10. September 2016

Heute ist die Einschulungsfeier an Kazus Schule, bei der die Eltern der Zweitklässler für den kulinarischen Rahmen sorgen.

Ich bereite dafür zum einen Reishäppchen auf Tôfuwurst und Gurke vor


und zum anderen die glutenfreien Polenta-Orangen-Küchlein.


Nach Ansprache, Geschichte, Gesang und Experimenten werden wie damals bei Kazu die Erstklässler einzeln aufgerufen und dürfen durch das Spalier gehen, dass die älteren Kinder bilden.


Anschließend gehen die Gruppen in die jeweiligen Lerngruppenräume, während die Eltern und Verwandten es sich am Büffet gütlich tun.
Dann sind die Kinder wieder da, bekommen von ihren Familien die Schultüten überreicht und dürfen ebenfalls das Büffet stürmen.

Nach dem Aufräumen und einer kleinen Stärkung zu Hause fahre ich mit Kazu zu meiner Schwester nach Wilmersdorf. Heute wird mein Neffe fünf Jahre alt.
Da gerade mal wieder auf unserer Strecke Schienenersatzverkehr herrscht, benötigen wir bis zu ihr 90 min.
Keanu freut sich, ein Kind zum Spielen dazuhaben.
Auf dem Heimweg unternehmen wir noch einen Abstecher zu meiner Mutter, da diese quasi auf dem Weg wohnt und holen von ihr die Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke ab, die sie schon für Kazu und mich vorbereitet hat. (Mitte Oktober fliegt sie nämlich nach Japan, so dass sie zu den Feiertagen nicht hier sein wird.)

Ein langer Tag geht zu Ende. Nun freue ich mich auf einen gemütlichen, ruhigen Sonntag.
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