Freitag, 31. Januar 2014

Felders Lektion 107: Schokoladen Madeleines


Auch bei den Madeleines wird bei Felder gebräunte Butter verwendet. Da ich Madeleines nur mit geschmolzener Butter, aber nicht mit gebräunter Butter kenne, war ich erstaunt.
Bei der Menge habe ich mich an die Erfahrung bei den Financiers gerichtet.

Der Teig ist zäh und fest und ich hatte Mühe, ihn in meine Silikonform zu bekommen. Bei diesem Rezept wäre eine Metallform wohl praktischer gewesen.
Auch war ich enttäuscht, dass das Muster nicht so gut ausgeprägt war. :-(
(Ich habe diese Form hier verwendet.)

Geschmacklich schön. Haben an die Financiers erinnert. Aber auch kein Highlight.
Welche ich besser fand (also Financiers oder Madeleines) kann ich gar nicht sagen.
Von der Zubereitung her fand ich die Financiers sympathischer.

Auf das Eintauchen in Schokolade habe ich verzichtet.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Felders Lektion 106: Schokoladen-Financiers


Mein größtes Problem war hier die Buttermenge.
150 g Butter steht im Rezept, die erhitzt werden soll, bis sie sich braun färbt. Dann gießt man sie durch ein Sieb und lässt sie abkühlen.

Interessanter hätte ich jetzt den Hinweis gefunden, wie viel dieser gebräunten Butter man denn nun tatsächlich braucht. Mein Kochverlust war nämlich hoch.
Letztendlich habe ich dann mit umgerechnet 120 g gebräunter Butter weitergearbeitet.
Das Ergebnis war saftig. Ich denke die Menge passt daher. Für mich dürfte es nicht buttriger sein.


Ich habe 1/5 des Rezepts hergestellt und auch vier Stück herausbekommen.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Felders Lektion 105: Schoko-Himbeer-Küchlein


Ein Plätzchen aus 1:2:3 Mürbeteig gewürzt mit Zimt und Kakao.
Darauf ein guter Klecks (ich war geizig) Himbeerkonfitüre und eine frische Himbeere mit Schokolade drin.

Ich war erstaunt, dass trotz meiner geringen Menge an Konfitüre (die Menge im Buch wäre mir einfach zu süß gewesen), die Himbeeren gestanden haben.
Das Gesamtspiel ist gut, könnte jedoch besser sein (für meinen Geschmack).

Nächstes Mal würde ich das Plätzchen eckig schneiden (als optischen Kontrast zur runden Himbeere) und auch etwas kleiner halten. Die Konfitüremenge fand ich wie auf meinem Foto so stimmig.
Die Schokolade in der Himbeere war mir zu fest. Hier würde ich eher eine Canache nehmen.
Und Küchlein würde ich diese kleinen Happen, die man auf jeden Fall als Ganzes in den Mund stecken sollte, auch nicht nennen. Die Lektion wäre eher was für das Kapitel Mignardises gewesen.

Ansonsten aber ein nettes dekoratives Gebäck, das ich mit gutem Gefühl Gästen servieren kann.


Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Mittwoch, 29. Januar 2014

Wochenrückblick 22.01. - 26.01.

Mittwoch, der 22. Januar 2014

40°C Fieber. Kazu glüht. Ihm ging es gestern doch so gut. Die Aufregung über seinen Gegurtstag? Aber so aufgeregt schien er mir nicht zu sein. Wohl eher ist das Bibbern im Schwimmbad schuld.
Kazu ist appetitlos und matt. Schläft viel. Natürlich geht es heute nicht in den Kindergarten.

Den Morgen nutze ich, um die Kaffee-Maronen-Brownies von Felder herzustellen.


Dann setze ich mich an den PC, um mir einen Therapieplatz zu suchen.
Die Suche ist ernüchternd. Keine Plätze frei, heißt es. Auch die Wartelisten sind voll.
Seufz. Das wird wohl nichts.

Mittags, Kazu ist wieder einigermaßen munter, gehen wir beide einkaufen. Ein bisschen frische Luft wird sicher nicht schaden.

Doch so gut geht es ihm dann doch nicht. Wieder zu Hause kuschelt er sich gleich in seine Decke.
Kazu hat überhaupt keinen Appetit. Damit er ein wenig Nahrhaftes zu sich nimmt, mixe ich uns einen Beeren-Smoothie. Wenigstens trinkt er ein halbes Glas.


Anschließend schicke ich meine Zusage für die Serie an den Verlag. Auch wenn Kazu gerade krank ist und der Februar voller Arzttermine ist, bin ich optimistisch, dass es schon irgendwie klappen wird.
Aber was mache ich morgen? Da habe ich meinen Zahnarzttermin. Ich kann unmöglich ein fieberndes Kind mitnehmen. Und was ist, wenn ich wieder umkippe und ins Krankenhaus muss? Da die Ursache nicht geklärt ist, besteht diese Möglichkeit durchaus.
Ich rufe meine Schwiegermutter an und habe Glück. Sie ist da und kann ihren Donnerstagstermin verschieben. So wird sie morgen zu mir kommen und sich um Kazu kümmern, so das ich zum Zahnarzt gehen kann. Notfalls hätte ich den Termin absagen müssen, was auch mies wäre, da mich ja schon seit zwei Wochen Zahnschmerzen plagen und die Angst vor dem Zahnarzt durchs Verschieben nur noch größer wird.
Aber nun ist alles gut. Meine Schwiegermutter kommt. hug.

Meine Mutter sitzt derweil wohl gerade im Flieger Richtung Japan.
Mein Mann kommt erst Donnerstagabend von seinem Auswärtstermin zurück.

Nachmittags bekomme ich eine Mail. Ja! Ein Therapieplatz ist voraussichtlich im März frei! Und dann noch in der Praxis, die meine erste Wahl war. Wobei die Praxis nur meine erste Wahl war, weil sie in der gleichen Straße liegt, wie Ries Patisserie. Dann kann ich vorher bzw nachher da einkehren, so dachte ich. ...
Ich hab echt nur Kuchen im Kopf. Was der Therapeut wohl dazu sagt? *g*

Alles wird gut.

Donnerstag, der 23. Januar 2014

Doch erst muss dieser Tag noch überstanden werden. Ich habe mal wieder wenig geschlafen, da Kazu so fiebert und ständig nach mir ruft. Seine Temperatur ist unverändert hoch. Er glüht und jammert, dass ihm so kalt sei.
Meine Schwiegermutter ist pünktlich und löst mich ab.
Ich habe heute früh extra keinen Matcha und grünen Tee getrunken, um alles zu vermeiden, was aufputscht. Diese besagten Medikamente habe ich eh längst weggeschlossen.
Ich spreche die Ärztin Dank des Tipps von "bakeneko" auf Adrenalin an. Ja, ich werde heute ein anderes Präparat bekommen und auch nur eine Spritze. Und siehe da, alles läuft reibungslos und ich bin super entspannt.
Meine Wurzelkanäle werden wieder mit Medizin versehen und dann verschlossen. Nächste Woche das gleiche Spiel. Nach 30 min bin ich draußen.

Geschafft. Ja. Jetzt wird wirklich alles gut.^^

Als ich nach Hause komme, liegt Kazu im Bett. Das vorbereitete Mittagessen, auf das sich Kazu gefreut hatte (butaniku no shôgayaki / Schweinefleisch mit Ingwer gebraten), ist von beiden unberührt.
Mein Sohn ist ganz matt (heute Vormittag war er noch ganz munter). Da der Fiebersaft mal wieder abgelaufen ist, flitze ich zur Apotheke und besorge neuen.

Da meine Schwiegermutter nicht alleine essen mag, ich zwar Riesenhunger habe, aber aufgrund der Betäubung noch nicht essen kann, verzichtet sie zu meinem Leidwesen aufs Probieren.
Ja, ja, ich giere immer noch nach einem "das hast du fein gemacht" von mütterlicher Seite. Auch ein Thema für den Therapeuten.

Freitag, der 24. Januar 2014

Das Fiebermittel hilft und Kazu geht es heute schon besser. Er ist nicht mehr so apathisch und hat sogar eine Schüssel Haferflocken gegessen.
Morgens hilft er mir sogar mit Begeisterung bei den Samosas.


Da er auch sonst keine Beschwerden hat (keinen Husten, keine Ohrenschmerzen, nur die Nase ist leicht verstopft), schöpfe ich Hoffnung und verzichte darauf, mit ihm zur Kinderärztin zu gehen. Ich gehe da immer nur ungerne hin, weil dort eineinhalb bis zwei Stunden Wartezeit die Regel sind.

Doch nachmittags kippt er wieder. Die Temperatur geht hoch und Kazu mag nur noch unter der dicken Decke liegen.
Eigentlich wollte ich mich heute Nachmittag mit paar Leuten in Ries Patisserie treffen. Ich hatte mich schon sehr darauf gefreut, hätte auch Kazu mitgenommen, aber mit Fieber geht das natürlich nicht.
Das sind so die frustrierenden Momente des Mutterseins.
Nun, ich mache das Beste draus und backe. ^^
Ich teste zwei Felder Rezepte. Seine Financiers und die Schoko-Himbeer-Küchlein.


Samstag, der 25. Januar 2014

So. Heute muss ich aber etwas schaffen. Übersetzungstechnisch. Für den nötigen Schwung gibt es mal wieder einen Smoothie. Dieses Mal Orange-Mango.
Auch sonst gab es zwischendurch immer wieder Smoothies. Ich fotografier aber nicht jeden. :-P


Kazu hat immer noch 40°C Fieber. Den vierten Tag schon. Und so machen wir uns auf zur Poliklinik des Krankenhauses, die auch am Samstag Sprechstunde hat.
Kazu hat einen viralen Infekt, also eine Grippe.
Viel, viel Wasser trinken soll er.

Der restliche Tag vergeht für Kazu wie folgt: Mit Mama spielen, langweilen bzw Selbstunterhaltung, bei Mama sitzen, mit Mama spielen.
Für mich so: Mit Kazu spielen, übersetzen, Küche aufräumen, übersetzen, mit Kazu spielen. :-)
Zur Zeit ist das Spiel "Labyrinth" groß angesagt.

Ach ja, natürlich habe ich beide Kindergeburstagsfeiern abgesagt. Heute war Kazu zu einer Party eingeladen gewesen,  morgen sollte seine eigene stattfinden.

Sonntag, der 26. Januar 2014

Auch heute früh gibt es einen Smoothie. Für mich einen superleckeren Yuzu-Zitronen-Smoothie


und für Kazu einen Mandarinensmoothie. Er teilt ihn mit seinem Hundi.^^


Heute habe ich hauptsächlich gearbeitet und Hintergrund-Infos zu meiner Serie recherchiert.

Küchentechnisch gab es zwei Felder-Lektionen (Kokosberge und Schokoladen-Madeleines).


Und ich habe das erste Rezept von Jamie Oliver ausprobiert.
Bratwurst mit Kartoffelpürree und Zwiebelsauce.
Sehr lecker, aber er verwendet viel Butter.
Vor allem die Zwiebelsauce gefiel mir. So etwas kannte ich bisher noch nicht.
Mein Mann mochte sie auch, aber Kazu fand sie suspekt. Die Sauce ist halt stückig.
Die krossen Kräuter auf den Würstchen fand ich auch genial, aber meinen Mann (und Kazu natürlich auch) störten sie.
Es ist wirklich nicht einfach, es beiden recht zu machen.

Mal wieder eine abenteuerliche Woche weit entfernt vom ruhigen Alltag.
Aber so ist das halt im Leben. Und ehrlich gesagt, ist es ja gut so. Alles andere wäre auch langweilig.^^

Diese Woche muss Kazu noch zu Hause bleiben, weswegen ich zeitlich ausgelastet bin.
Ich hoffe, wenn er nächste Woche (also ab dem 3.2.) wieder in den Kindergarten geht (wo derzeit leider gerade Scharlach und Läuse aufgetreten sind), dass ich dann mehr Zeit habe, hier und da auf euren Blogs Kommentare zu hinterlassen. Vor allem Maja hat gerade ein schönes Gewinnspiel laufen. Darüber möchte ich auch noch posten.
Natürlich gibt es noch die restlichen schokigen Felder-Lektionen. Das Kapitel fand ich ja sehr enttäuschend.
Aber die Enttäuschung beruht halt nur auf den hohen Erwartungen, die ich an das Buch hatte.

Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche.

Dienstag, 28. Januar 2014

Wochenrückblick 20.01. - 21.01.

Montag, der 20. Januar 2014

Nach einer nicht sonderlichen guten Nacht schüttele ich den Schlaf von mir ab, bringe Kazu in den Kindergarten und gehe anschließend schwimmen. Ja!
Ich bin früher sehr oft schwimmen gewesen, aber seit einigen Jahren ist die Luft bei mir raus. Doch das ständige Hinbringen von Kazu zum Schwimmunterricht hat bei mir wieder die Lust geweckt, durchs kalte Nass zu gleiten.
Und es ist wie immer ein wunderbares Gefühl. Um diese Uhrzeit (vormittags) ist das Wasser noch sauber und ich habe eine Bahn ganz für mich. Das einzige, was ich merke, ist, dass meine Kondition zu wünschen übrig lässt. ^^;; Und für Schmetterlingsstil schmerzt mir meine Schulter zu sehr.

Gestärkt (zumindest seelisch^^) begebe ich mich auf den Heimweg und setze mich an meinen Wochenrückblick.

Am späten Nachmittag nehme ich wieder eine Tablette (Pipamperon). Die Nebenwirkungen sind zwar nicht mehr ganz so stark, aber gut fühle ich mich nicht.
Jetzt sollte ich aber wenigstens gut durchschlafen können ...

Dienstag, der 21. Januar 2014, Kazuos Geburtstag

Wahrscheinlich durch das Medikament bedingt, wache ich heute erst gegen zehn vor sieben auf und fühle mich wie gerädert. Und bestohlen. Mir fehlen meine Morgenstunden der Ruhe. Immerhin bleibt genug Zeit, um Kazu einen Geburtstagstisch zu decken und schnell noch ein Blech Mini-Muffins zu backen.
Da ich aufgrund des Glatteises gestern nicht Einkaufen war, und ich nicht mehr genügend Zutaten habe, muss ein Blech mit 12 Mini-Muffins plus einem großen Muffin für Kazu als Vesper reichen. Die Kinder haben eh ihre eigenen Vesperboxen dabei. Dann sollte es passen. Ich vergewissere mich noch einmal. Die Bärengruppe besteht aus 13 Kindern. Passt. Für Kazu den großen Muffin als Vesper (+ Quetschdrink= Obstmus) und zum Abgeben für die Kinder seiner Gruppe die anderen 12 kleinen.
So meine Rechnung.

Kazu wacht auf. "Guten Morgen".
"Guten Morgen."
Auf den Arm nehmen und drücken und Guten-Morgen-Küsschen.
"Schau mal ins Wohnzimmer!" sage ich.
"Hier brennt eine Kerze."
Ich frage: "Ja, und welche Zahl steht auf dem Anhänger der Eisenbahn?".
Kazu: "Eine Fünf!"
Ich: "Ja. Weißt du welcher Tag heute ist?"
Kazu: "Nein."
Ich: "Der 21. Januar."
Kazu: "Da habe ich Geburtstag!"
Ich: "Ja, heute ist dein Geburtstag! Und wie alt bist du jetzt?"
Kazu: "Fünf Jahre."

Jetzt  hat es Klick gemacht.^^

Ich gratuliere meinem Sohn und singe ihm "Zum Geburtstag viel Glück", dann darf er sein Geschenk auspacken. Es ist ein Buch mit Geschichten zu Disneys Cars. Diese Autos mit den Augen sind bei den Jungs im Kindergarten total angesagt.

Kazu freut sich riesig und will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
(Oh, mir fällt gerade auf, dass ich gar keine Fotos geknipst habe. Ach du schreck!)

Ich bringe das Geburtstagskind in den Kindergarten.
Leider bekomme ich seine Gruppen-Erzieherin nicht zu sprechen und sage der Erzieherin, die die Kinder heute Morgen empfängt, wegen der Muffins Bescheid. Das der große für Kazu ist als Vesper und die kleinen für die Kinder in seiner Gruppe.
Die Erzieherin stutzt und meint, dass sie immer vormittags den Geburtstag feiern.
Nun ja, wird schon werden, denke ich.
Das war ein großer Fehler, wie sich später herausstellte. :-(((

Jetzt aber los zum Einkaufen.

Nach dem Mittagessen geht es an den PC. Oha. Was ist denn das?
Gestern Nacht hat ein Lästermaul einen fast schon amüsanten Kommentar bei meinen Knusperriegeln hinterlassen. Was bewegt einen Menschen dazu, sich trotz Sicherheitsabfrage eine gehässige Bemerkung nicht verkneifen zu können? Traurig, so was.

Und ein neues Übersetzungsangebot ist da. Ich hatte ja Bescheid gegeben, dass ich mir im Dezember und Januar eine Auszeit nehme und nun ja, so gesehen ist der Januar auch bald um. Aber das so schnell ein neuer Auftrag reinkommt, hätte ich ja nicht gedacht.
Die Serie klingt interessant. Beschwörung von Dämonen, das hatte ich noch nicht. Mal was Neues.
Damit sind Februar und März dicht. Oh je. Ob ich das hinbekomme? Der Februar ist bei mir voller Arzttermine.
Ich werde mal eine Nacht darüber schlafen und mich morgen entscheiden, ob ich zusage.

Als ich Kazu vom Kindergarten abhole, spricht mich eine weitere Erzieherin an (die, die die Kinder austrägt). Es ginge ja gar nicht, dass die Muffins verschiedene Größen hätten. Die müssen alle gleich sein. Außerdem waren es zu wenige und das nächste Mal solle ich am besten gleich einen großen Kuchen backen.
Mir fallen beim Zuhören fast die Augen raus. o_O.

Der große war doch für Kazu als Vesper und Geburtstagskuchen bestimmt und die anderen als nette Geste des Abgebens.
Und was heißt hier große Menge? Zu viel Zucker ist ungesund.
Mein Einwand, dass die Muffins zum Vesper gedacht waren, wird abgeschmettert.
Ich müsse doch wissen, dass sie vormittags den Geburtstag feiern!

Häh, woher? Ich gehe nicht in den Kindergarten. Es gibt auch nirgends etwas schriftliches darüber und ich wurde auch nicht von der Gruppen-Erzieherin daraufhin angesprochen, dass sie am Vormittag Geburtstag feiern und es daher schön wäre, wenn ich Kazu einen Geburtstagskuchen mitgeben würde.

Ich bin pikiert und frage, ob es denn Pflicht sei, dem Kind Kuchen mitzugeben.
Das zwar nicht, aber für die Kinder sei das wichtig und Geburtstag feiern wäre doch was Schönes.
Ob ich das nicht auch so sehe?

In Gedanken: Argh. Ja, deswegen hat Kazu ja einen großen Muffin als Geburtstagskuchen mitbekommen. Sonst gibt es heute nämlich keinen weiteren Kuchen bei uns. Grummel.

Anstelle eines Dankeschöns hagelte es Vorwürfe.

Ich frage Kazu, wie seine Geburtstagsfeier war und er erzählt mir, dass J, seine Erzieherin ihm nicht seinen Muffin gegeben hat. Er hat einen kleinen bekommen.
Ja und wer bekam dann den großen, frage ich ihn. Den hat sich J. genommen, ihn zerbrochen und etwas davon einem Kind gegeben.
Wie? Deine Erzieherin hat dir dein Vesper weggegessen? Deinen Geburtstagskuchen?
Ich hätte es ahnen müssen. Diese Frau kann das Naschen nicht lassen. Aber dass sie sich das größte Stück schnappt, Kazus Geburtstagskuchen, das ist einfach unglaublich. Sie hätte doch Kazu bitten können, ihr etwas abzugeben. Das hätte er mit Sicherheit getan.

Ich kann die Erzieher dort einfach nicht leiden.
Es haben schon einige Mütter ihre Kinder aus dem Kindergarten genommen, weil sie die Erzieher dort nicht gutheißen. Es geht also nicht nur mir so.
Kazu kann zwar J auch nicht sonderlich leiden, aber dennoch fühlt er sich wohl dort und hat ja auch eine Spielkameradin gefunden.
1 1/2 Jahre noch. Das schaffen wir auch noch.

Ab nach Hause, eine Kleinigkeit essen und dann geht es zum Schwimmen.
Oh. Wieder eine neue Schwimmkursleiterin. Ich hatte ja berichtet, dass die eingeplante Leiterin einen Unfall hatte und operiert werden musste, so dass sie den Kurs nicht leiten kann. Jetzt übernehmen andere Schwimmtrainer wechselweise den Kurs. Sehr verwirrend für uns Eltern und vor allem für die Kinder.
Heute also Kursleiter/-in Nr.4.

Die Leiterin lässt die Kleinen viel zu lange draußen zittern. Später lässt sie die Kinder vom Startblock springen. Doch die ganz Kleinen haben Angst. Sie springen nicht ab und krabbeln eher den Block runter, bzw lassen sich fallen. Es kommt, wie es kommen musste. Ein Kind schabt dabei am harten Stein entlang. Die Leiterin kümmert sich nicht weiter drum und lässt die nächsten springen.
Die Mutter des Kindes, die mit paar anderen vor der Scheibe draußen stand, wird sauer und schlägt wie wild gegen die gläserne Notfalltür.
Schließlich wird sie eingelassen und darf ihre Tochter trösten, die schmerzerfüllt weint.
Oh je. Mir gefällt das Ganze auch nicht. Hätte auch Kazu passieren können, der wie Espenlaub zittert.

Und am Donnerstag soll die Frau wieder den Kurs leiten. Hm ...

Zu Hause werden wir bereits von Fabian und meinen Eltern erwartet.
Kazu bekommt Geschenke, ein Geburtstagsständchen und dann reiche ich noch einen kleinen Happen zum Abendbrot.

Es ist 20:00 Uhr durch. Auch für schon Fünfjährige höchste Zeit, ins Bett zu gehen.^^
Ein aufregender Tag geht zu Ende und Kazu ist ruckzuck eingeschlafen.
Doch dann ...

Sonntag, 26. Januar 2014

Felders Lektion 104: Schokoladenmuffins


Lecker. Die schmecken mir. Auch ohne Obst.
Was soll ich da noch groß zu sagen? Ach ja, den anderen hat es auch geschmeckt. :-D

Daher hier das leicht abgewandelte Rezept:

Zutaten für ca. 16 Muffins 

100 g Kuvertüre oder Schokolade mit 50 - 60% Kakaoanteil
110 g Butter
4 Eier (Gr. M)
120 g Zucker (bei Felder sind es 150 g)
60 g Mehl
1 EL Kakaopulver
Ca. 16 Himbeeren
Ca. 16 Bananenscheiben

Zubereitung

Muffinblech fetten und mehlen.
Schokolade fein hacken. Butter würfeln. Zusammen im Wasserbad schmelzen.
Mehl und Kakaopulver mischen.
Eier mit Zucker kräftig weißschaumig schlagen.
Schokolade mit Butter glatt rühren und in die Eiermasse rühren.
Mehl-Mix darüber sieben und einrühren, bis die Masse glatt ist.
Etwas Schokomasse in die Mulden geben. Eine Himbeere einlegen.
Mit Schokomasse bedecken.
Jeweils eine Bananenscheibe in die Oberfläche drücken.

Im vorgeheizten Ofen bei 200°C O/U-Hitze ca 15 min backen.

Die Muffins erst ein wenig abkühlen lassen, bevor man sie aus der Form holt.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Felders Lektion 103: Feenfinger


Drei Stunden bei 90°C werden diese Feenfinger getrocknet. Sie sollen keine Farbe bekommen, sondern ganz weiß bleiben. Auf Auf Felders Foto sehen sie wirklich weiß aus.
Bei mir bekamen die Finger bereits nach einer Stunde eine leichte beige Farbe (vor allem die Kokosraspeln), so dass ich die Temperatur auf 80°C gesenkt habe.
Nach 2 h 50 min waren sie fertig.

Die fertigen Finger sollen nun zur Hälfte in temperierte Kuvertüre getaucht werden.
Bei Versuchsreihen bin ich jedoch geizig mit Kuvertüre, vor allem, wenn sie wie hier durch Kokosraspeln verunreinigt wird. Daher habe ich nur die Spitze getaucht.
Dann werden zwei Finger entgegengesetzt zusammengeklebt.

Fazit: Feine Sache, wenn man Baiser mag. Meine Schwester war jedenfalls sehr angetan hiervon.

Ob das Rezept seine Berechtigung hat, im Kapitel "Schokoladige Leckereien" aufzutauchen, das liegt im Auge des Betrachters.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Felders Lektion 102: Schokoladen-Samosas


Endlich habe ich Brickteig gefunden. Dieser wird mit einer Art Schoko-Kokoskuchenmasse und Bananen gefüllt. Wer mich kennt weiß, Banane und Kokos esse ich zwar, beide zählen aber nicht zu meinen Favoriten. Dementsprechend konnte mich das Ergebnis nicht überzeugen. Auch war mir die Füllung zu fettig.


Nichtsdestotrotz hat das Einwickeln viel Spaß gemacht, denn ich hatte tatkräftige Unterstützung durch meinen Sohn.^^

Auch bei diesem Rezept gibt es wieder Unstimmigkeiten zweischen Text und Fotos. Und das Bild vom fertigen Samosa ist so fotografiert, dass man nichts erkennen kann. Absicht? Könnte man fast denken ...

Ich habe nichts zu verbergen. Sogar mein Küchenchaos dürft ihr sehen. :-P

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Freitag, 24. Januar 2014

Felders Lektion 101: Lavendel-Schokoladen-Creme


Feincremig, nach Lavendel schmeckend und sehr schokoladig.
Ich habe 1/10 des Rezepts für 10 Portionen zubereitet und tatsächlich ein Mousse-Dessertglas voll bekommen.
Ob man die Creme mag, ist wohl reine Geschmackssache. Ich habe festgestellt, dass ich Lavendel lieber rieche als esse.


Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Felders Lektion 100: Nugatknusperkugeln


Endlich mal etwas Neues von der Zubereitung her. Geröstete Nüsse werden mit Karamell überzogen und zu einer feinen Paste zermahlen. Diese Nussmasse wird mit flüssiger Schokolade vermengt.

Felder füllt die Masse in Halbkugelformen, die er später zu einer Kugel zusammensetzt.
Desweiteren steckt Felder in jede Halbkugel eine Haselnuss. Das heißt, jede Kugel enthält zwei ganze Haselnusskerne.
Für den Überzug wird dunkle Schokolade temperiert und mit gehackten Nüssen und Haselnusskrokant vermengt.
Dann soll man zwei Halbkugeln zu einer Kugel zusammenfügen, auf eine Gabel legen und in die Kuvertüre tauchen.

Nach dem Durchlesen des Rezepts war mir klar, so mache ich es nicht.
Zum einen möchte ich nur 1/5 des Rezepts herstellen und in meinem Mixer bekomme ich die Nussmasse nicht so fein hin.
Meine kleinste Halbkugelform hat einen Durchmesser von 3 cm. Das fand ich ein wenig viel.
Ich mag ganze Haselnüsse nicht so gerne.
Um Kugeln zu tauchen braucht man viel Kuvertüre. Ich habe keine Lust, meine Kuvertüre zu "verunreinigen".
Wie setzt man die zwei Halbkugeln zusammen? Dazu bietet Felder keine Anleitung. Kleben die von selbst zusammen durch die Andruckwärme. Ist es da aber nicht hinderlich, wenn zwei Haselnusskerne ohne klebende Oberfläche aufeinanderstoßen? Ach ja, man soll die Haselnüsse gut in die Füllung drücken. Andererseits sehen Felders Kugeln so aus, als würden sie nur eine Haselnuss enthalten.
Für jemanden mit Erfahrung mögen diese offenen Fragen kein Problem darstellen. Aber ein Anfänger könnte sich schnell hilflos fühlen.
Interessant ist noch, dass auf den Fotos mit Messer und Gabel gearbeitet wird. ...

Nun ja.
Statt der ganzen Nuss habe ich geröstete, gehackte Haselnüsse und selbst hergestellten, gehackten Haselnusskrokant unter meine Schoko-Nussmasse gerührt.
Statt einer Halbkugelform habe ich meine Herz-Silikonform genommen und die angereicherte Nougatmasse da hinein gefüllt.
Ich habe 1/5 des Rezepts hergestellt und etwa 4 1/2 Herzen herausbekommen. Vielleicht wären es sogar fünf geworden, wenn ich nicht so viel genascht hätte. ^^;;
Schlussendlich habe ich auch nicht das ganze Herz getaucht, sondern nur den oberen Teil.

Ich dachte ja, dass mein Mann Gefallen an den Knusperherzen findet, aber er kam gar nicht dazu, sie zu probieren, weil sich Kazu den Teller geschnappt hat. Den halben konnte ich für mich noch ergattern.^^

Uns haben sie geschmeckt.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Donnerstag, 23. Januar 2014

Felders Lektion 99: Salziger Butterkaramell in Schokolade


Felder serviert den Butterkaramell in Schokoladenschalen, für die er eine Eierbox aus Kunststoff mit temperierter Kuvertüre ausstreicht.

Ich habe mich meiner Blumen-Pralinenform bedient und manche als Schalen verwendet und manche abgedeckelt.
Sie sind sehr süß, aber bei meinem Verhältnis von Karamell zu dunkler Schokolade fand ich die Süße annehmbar. Kurzum mir schmeckten sie. Ich konnte aber nur einen auf einmal essen.

Anzumerken wäre noch:
Mein Karamell ist wesentlich heller als Felders. Ich mag den Karamell nicht so kräftig.
Und über die vielen Luftlöcher schauen mir mal hinweg. Bin einfach aus der Übung.^^;;

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Felders Lektion 98: Limetten-Ganache


Felders Prinzip ist immer das Gleiche.
Ganache aus Schokolade, Sahne und Aroma herstellen, in flache, eckige Form gießen, fest werden lassen, Oberfläche mit flüssiger Schokolade, die nicht temperiert wird, bestreichen und mit Puderzucker bestauben.

Geschmacklich sehr schön mit dem Limettensaft in der Ganache. Ich fand es vorteilhafter, beide Seiten mit temperierter Kuvertüre zu bestreichen und dafür auf den Puderzucker zu verzichten. (Felder begnügt sich mit einer Schicht.)

Von der Konsistenz her waren sie mir zu weich. Als Füllung für einen Hohlkörper würde mir die Ganache besser gefallen.
Ich bin allerdings eh ein Fan von bissfester Schokolade und mag es nicht so weich.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Felders Lektion 97: Ganache mit frischer Minze


Geschmacklich nicht meine Welt und zum Anfassen fest genug waren die Minzetaler bei mir auch nicht.

Ich sage nur: Auf zur nächsten Lektion.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".


Montag, 20. Januar 2014

Wochenrückblick 13.01. - 19.01.

Montag, der 13. Januar 2014

Ich freue mich auf eine ruhige, weitestgehend normale Woche. Und der Start in die Woche ist auch schon vielversprechend. Haushalt, Wochenrückblick schreiben und noch Fotos von den Pralinen von Sonntag knipsen.

Und hier noch ein Foto von den verwendeten Formen.


Nachmittags Kazu abholen, Kazu geht spontan mit zu Lea zum Spielen und ich nutze die Zeit, um noch Boden zu wischen bzw staubzusaugen.
Ein angenehmer Montag.^^

Dienstag, der 14. Januar 2014

Meine neue provisorische Füllung löst sich stellenweise und ein großes Loch ist nun in meinem Backenzahn, das mich nervt. Noch zwei Tage. Dann habe ich endlich meinen Zahnarzttermin und der Zahn wird gemacht. Ich kann den Donnerstag kaum erwarten.

Heute muss ich erst einmal zum Biomarkt. Ich liebe es, da einzukaufen.^^
Wieder zu Hause reicht die Zeit noch für Japanisch und das Fertigstellen der Minze-Taler.


Nachmittags sind wir wieder auf dem Spielplatz und von dort geht es direkt zum Schwimmen.
Wenn ich das Schwimmbecken so direkt vor mir sehe, wird von Mal zu Mal meine Lust größer, selbst schwimmen zu gehen.^^

Mittwoch, der 15. Januar 2014

Beim Frühstück passiert es. Ich beiße unüberlegt auf die Brotkante und zwar mit dem kaputten Zahn. In dem Augenblick durchzuckt mich ein fürchterlicher Schmerz, der mich meinen Bissen glatt wieder ausspucken lässt. Mir kommen die Tränen. Es tut so weh. Allmählich klingt der Schmerz ab und ich beruhige mich.
Ob ich den heutigen Tag überstehe? Mein Zahnarzttermin ist erst morgen.
Irgendwie hat mich der Schock heute morgen lahmgelegt. Außer meiner Japanisch-Einheit bekomme ich heute nicht viel auf die Reihe. Aber wenigstens sind die Schmerzen erträglich geworden und ich kann die Ibuprofen Packung, die ich rausgekramt habe, wieder verstauen.

Donnerstag, der 16. Januar 2014

Der ersehnte Tag ist da. Gleich nach dem Kindergarten geht es zum Zahnarzt (bzw Zahnärztin).
Ich bekomme eine erste Betäubungsspritze. Ich mag Spritzen nicht. Die erste Spritze stecke ich gut weg. Danach gibt es noch eine zweite. Ich wimmere ein wenig, denn diese tut weh.
Puh. Überstanden.
Aber irgendetwas stimmt nicht. Ich beginne zu weinen. Vor Erleichterung? Das Schlimmste ist vorbei und endlich wird mein Zahn behandelt. Warum kommen mir da die Tränen? Und nicht nur das. Ich fange an zu zittern. Was ist los? Als ob eine große Gefühlswelle mich mitreißt. Dann geht es rund. Weinen, Zittern und schließlich hyperventiliere ich. Die Fingerspitzen verkrampfen.
Ich sage der Ärztin Bescheid, aber Ärztin und Arzthelferin sind überfordert. Eine Tüte hätte bestimmt Schlimmeres vermieden. Aber die gab es nicht. Und so werde ich immer tiefer hinab gerissen.
Mein Magen verkrampft sich und ich krümme mich vor Schmerzen. Schließlich verkrampfen die Beine und die Arme. Ich habe meinen Körper nicht mehr unter Kontrolle. Meine Arme stehen winklig vom Körper ab, die Hände sind zu Fäusten gebalt, mein linkes Bein winkelt sich an. Alles zieht sich zusammen. Und es tut weh. Ich fühle mich allein gelassen. Und so endlos hilflos.
Geistig bin ich jedoch voll da. Aber ich kann mich nicht mitteilen, da ich kaum sprechen kann. Ein furchtbares Gefühl.

Die Praxis hat den Notarzt gerufen. Es dauert eine Weile, bis dieser eintrifft. Inzwischen haben die Krämpfe nachgelassen. Der Magen hat sich bereits wieder entspannt und auch die Oberschenkel liegen wieder flach auf dem Stuhl.
Langsam geht es mir wieder besser und ich bekomme wieder Gefühle. Die Zehenspitzen gehören wieder zu mir, das Reden geht auch leichter. Nur die Hände sind noch zu Fäusten geballt.

Die Sanitäter beschließen, mich ins Krankenhaus zu fahren. Ich will nicht! Ich will nicht ins Krankenhaus! Ich will, dass endlich mein Zahn behandelt wird.
Aber da die Ursache nicht klar ist und die Ärzte Angst haben, ich könne wieder verkrampfen, werde ich mitgenommen. :-(((

Draußen vor der Tür steht ein Krankenwagen der Feuerwehr, mit dem es mit Blaulicht zum Krankenhaus geht.

In der Notaufnahme werden EKG, Blutdruck und Puls gemessen und Blut wird mir abgenommen.
Dann kommt ein Neurologe. Ich berichte ihm, dass ich zwar desöfteren hyperventiliere und dann die Finger verkrampfen, aber dass ich bisher noch nie einen derartigen Anfall gehabt habe. Und dass ich mir nicht erklären kann, wie es dazu gekommen ist.
Ich muss ein paar Tests durchführen, wie mit geschlossenen Augen meine Nasenspitze zu berühren (*g*, kannte ich bisher nur aus dem Fernsehen).

Befund: Panikattacke. Der Arzt empfiehlt mir eine Verhaltenstherapie, um besser gegen Angstattacken gerüstet zu sein. Außerdem bekomme ich ein Schreiben mit, in dem dem Hausarzt empfohlen wird, mir Dipiperon zu verschreiben. Das Mittel soll wohl Erregungszustände mildern und beruhigend wirken.
Ich soll es vor dem Zahnarztbesuch nehmen in Absprache mit der Zahnärztin.

Die Zahnarztpraxis hat meine Mutter angerufen und sie informiert, dass ich ins Krankenhaus gekommen bin. Daraufhin hat meine Mutter wohl meinen Papa angerufen und ihn gebeten, dass er zu mir ins Krankenhaus fährt. Mein Vater, der eigentlich Keanu (den Sohn meiner Schwester) vom Kindergarten abholen sollte, kommt so zu mir ins Krankenhaus. Mein Schwager hat zum Glück heute Frühschicht, so dass er selbst seinen Sohn abholen kann.
Meine Mutter würde dann Kazu vom Kindergarten abholen, falls wir es nicht rechtzeitig schaffen sollten.

Mein Papa begleitet mich nach Hause und wir haben sogar noch eine Stunde, in der ich uns etwas zum Mittagessen koche, bevor mein Papa sich auf den Weg zum Kindergarten macht, um Kazu abzuholen.

Ich fühle mich erschöpft. Das alles hat mich doch mehr geschlaucht als gedacht und ich bin froh, dass mein Papa noch eine Weile bleibt und mit Kazu spielt.

Freitag, der 17. Januar 2014

Als Kazu im Kindergarten ist, mache ich mich auf zu meiner Allgemeinärztin. Sie empfiehlt mir, am Wochenende das Medikament mal zu testen, um zu sehen, wie schnell die beruhigende Wirkung einsetzt und welche Nebenwirkungen auftreten. Außerdem meint sie, dass ich es zwei Tage vor dem Zahnarzttermin bereits nehmen soll.

Ich fühle mich heute schon besser. Noch etwas schwach, aber fit genug, um das Limetten-Ganache zuzubereiten. Mehr ist jedoch nicht drin.


Nachmittags bietet Leas Mama an, Kazu wieder mit zu ihr zu nehmen. So habe ich noch ein wenig Zeit, um Kraft zu tanken. Danke schön.

Samstag, der 18. Januar 2014

Ein sonniger, schöner Tag bricht an und ich fühle mich erholt. Allerdings werde ich erst morgen das Medikament nehmen, da mein Mann heute nicht da ist und ich es unter Beobachtung nehmen möchte.
Wenn auf dem Beipack-Zettel steht: "In seltenen Fällen wurde über plötzliche und ungeklärte Todesfälle bei psychiatrischen Patienten berichtet ..." und bei Nebenwirkungen von Herzstillstand zu lesen ist, gehe ich lieber auf Nummer sicher.^^;;

Vormittags setze ich meine "Feenfinger" (komischer Name) zusammen.


Nach dem Mittagessen brechen Kazu und ich, die Feenfinger im Gepäck für meine Schwester, auf, denn wir wollen zusammen zu Ries Patisserie (Café) gehen.
Ursprünglich war abgemacht, dass ich mit meiner Mutter (und Kazu) da hingehe, aber als ich meine Mutter daraufhin ansprach, sagte sie ab, da sie Handwerker erwarten würde.
Also verabredete ich mich kurzerhand mit meiner Schwester. Kurz vorm Losgehen klingelte das Telefon und meine Schwester teilt mir mit, dass meine Mutter sich kurzerhand eingeklinkt hätte.
Denn die Handwerker seien gerade weggegangen.

Wir treffen uns im Kaufhaus Galeria Kaufhof und fahren von dort gemeinsam zum Café.
Zum Glück ist der große Tisch frei. Ich bestelle mir eine Süßkartoffel-Mandel-Tarte, Kazu möchte den Schoko-Muffin. Doch der enthält Zucchinistücke, was meinem Sohn gar nicht gefällt. Ess ich ihn halt auf. :-D
Da meine Mutter mit von der Partie ist, kann ich nicht wirklich entspannen und genießen.
Kazu und Keanu machen es sich in der Kinderecke bequem und spielen dort.

Schließlich verabschieden wir uns, und ich gehe mit Kazu weiter zu Goldhahn & Sampson, einem Feinkostladen, denn ich bin auf der Suche nach einem guten Honigsenf. Und ich werde fündig. Es gibt einen von der Schwerter Senfmühle. (Der schmeckt wirklich sagenhaft. Zu Hause gleich probiert.^^)
Ein ebenso köstliches Weißbrot kommt auch noch mit. Dann fällt mein Blick auf ein Glas mit französischen Marshmallows. Bei Felder gibt es auch Marshmallow Lektionen. Wäre doch gut, zu wissen, wie solch ein Marshmallow schmeckt.
Ich: "Noch ein Marshmallow Birne bitte."
Verkäuferin: "Gleich auf die Hand?"
Ich: "Nein, zum Mitnehmen"
Die Verkäuferin packt den Marshmallow in eine Cellophantüte und will ihn Kazu reichen.
Ich: "Nein, der ist für mich zum Verkosten."
Kunde: "Nicht für den Kleinen?"

Aber anscheinend bin ich nicht die einzige Erwachsene mit einem Süßschnabel. Links und rechts neben mir wollen die Leute plötzlich auch alle Marshmallows haben. Da hätte ich meinen eigentlich als Zugabe kostenlos bekommen müssen. :-P

Nach dem Einkauf geht es weiter zum benachbarten Spielplatz. Wir stärken uns mit dem leckeren Brot und Kazu tobt mit anderen Kindern auf dem Piratenschiff herum.

Es wird dunkel und kalt. Zeit für den Heimweg.

Sonntag, der 19. Januar 2014

Ich habe wieder mit Zahnschmerzen zu kämpfen. Nicht ganz so schlimm, aber sie nerven.
Nichtsdestotrotz werkele ich morgens/ vormittags in der Küche und stelle her:

Haselnuss-Knusperherzen

Schokoladenmuffins

Lavendel-Schokoladencreme

Schokoladenfondant mit Ingwer

Damit habe ich nun 120 Rezepte des Felder Buchs fertig. Eigentlich hatte ich ja gehofft, mit dem Buch einen Höhenflug zu erleben, aber mehr und mehr fühle ich mich wie ein Kriechtier. Nun ja, aus einer Raupe wird mit der Zeit ein Schmetterling. Ich gebe nicht auf. :-P

Gegen Mittag nehme ich schließlich eine Tablette. Nach etwa zwei Stunden fühlt sich mein Kopf schwer an (Dröhnkopf), mein Atem geht schwer, ich fühle mich, als sei ich erkältet. Meine Nase ist einseitig zu. Mein Puls liegt etwa bei 80 Schlägen die Minute.

Ich lege mich hin für ein Nickerchen.
Danach geht es wieder. Die Tablette, die ich noch abends nehmen wollte, lasse ich weg. Mir ist das Medikament einfach suspekt und ohne fühle ich mich deutlich besser.

Zum Abendessen koche ich uns eine Maronencremesuppe mit Rosenkohl, Vollkornnudeln und Feldsalat als Beilage bzw Einlage nach dem Rezept vom Blog "Flowers on my plate".
Uns dreien schmeckt es.^^

Dann geht es ins Bett. Ich hoffe, auf einen tiefen Schlaf, denn das Medikament Pipamperon (Dipiperon) soll auch bei der Dosis von einer Tablette täglich bei Schlafstörungen helfen.
Ich soll sogar drei Tabletten täglich nehmen ... eigentlich.
Aber richtig gut habe ich nicht geschlafen.

Nun bin ich gespannt, wie die kommende Woche wird. Ich werde gleich noch mal eine Tablette nehmen und sehen, ob die gleichen Nebenwirkungen wie am Sonntag auftreten.

Drückt mir die Daumen für meinen Zahnarzttermin am Donnerstag.
Ich wünsche euch, dass ihr euch nie so hilflos fühlen müsst.
Habt eine schöne Woche.

Sonntag, 19. Januar 2014

Felders Lektion 95: Kaffeetrüffel


Und wieder nichts Neues. Mit Kaffee aromatisierte Sahne, Zucker, Schokolade und Butter ergeben den Ganache, der in eine flache, eckige Form gefüllt wird. Festwerden lassen durch Einfrieren, dann in Stücke schneiden, mit flüssiger Schokolade überziehen und in Kakaopulver wälzen.

Dieses Mal fand ich das Kakaopulver recht passend. Das Rustikale passt auch irgendwie zu Kaffeegeschmack.
Ganz nett, schmecken auch, aber wenn ich wieder mal Kaffeetrüffel zubereiten sollte, nehme ich ein anderes Rezept. :-P

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Felders Lektion 94: Zitronenmarzipan


Marzipan wird mit Vanillemark, Zitronenschale und Zitronensaft verknetet, mit weißer Schokolade ummantelt und in Puderzucker gewälzt.
Ich fand dieses Zitronenmarzipan angenehm säuerlich und erfrischend.

Versuch 1 erfolgte mit Marzipanrohmasse, mit der ich lieber arbeite, da sie nicht so süß ist. Daher ist das Innere auf dem oberen Foto sehr gelb.
Diese Kugeln waren auch etwas fester.

Versuch zwei erfolgte mit hellerem Marzipan. Da das fertige Zitronenmarzipan sehr weich war, musste ich noch gemahlene Mandeln zugeben.


Ein einfaches schmackhaftes Rezept, bei dem mir jedoch aufgefallen ist, dass Felder gar nicht zwischen Marzipan und Marzipanrohmasse unterscheidet.
Bei ihm heißt es lediglich "weiße Marzipanmasse".  Und da er genau diese zum Eindecken oder für Marzipanfiguren verwendet, gehe ich halt davon aus, dass Marzipan gemeint ist und nicht Marzipanrohmasse.

Ach ja, für die, die es nicht wissen, Marzipan ist eine Mischung von Marzipanrohmasse und Puderzucker.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Samstag, 18. Januar 2014

Felders Lektion 93 + 96

Felders Lektion 93 ist eine Rezept für Anis-Schoko-Lutscher.

Hierfür wird Karamell gekocht und der Kochgrad mit der Eiswassermethode überprüft.
Die fertigen Karamellscheiben werden mit Anissamen und Lakritzstangen versehen.

Dieses Rezept werde ich auslassen.
Zum einen kann ich Lutscher nicht leiden. Zum anderen ist es äußerst schwierig, bei Kleinstmengen mit der Eiswassermethode zu arbeiten.
Und Anis und Lakritze muss ich auch nicht haben.

Felders Lektion 96 ist ein Rezept für Schokoladenkaramell.
Schokolade, Sahne, Honig und Zucker werden eingekocht. Der Kochgrad wird wieder mit der Eiswassermethode bestimmt.
Bei der Lektion habe ich lange überlegt, ob ich sie angehe.
Nun habe ich mich entschieden, sie ebenfalls auszulassen.

In meinem Schokoladenbuch "Schokolade - Die Kochschule" von Frédéric Bau (ein schönes Buch *_*)
gibt es ebenfalls ein Rezept zu Schokoladen-Karamell-Bonbons, das mehr nach meinem Geschmack ist.
Was Schokoladenrezepte angeht, halte ich mich lieber an das Buch von F. Bau.

Die NICHT getesteten Rezepte stammen aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Die Übersicht über das Kapitel "Schokoladige Leckereien" beim Link.

Felders Lektion 92: Earl-Grey-Ganache


Diese Earl-Grey-Ganache werden genauso hergestellt wie die vorherigen. Sprich Ganache (bestehend aus mit Tee aromatisierter Sahne, Vollmilchschokolade und Butter) in eine flache, eckige Form füllen, im Kühlschrank fest werden lassen, mit flüssiger Schokolade bestreichen und dann mit Kakao abpudern.

Da mir das gar nicht gefallen hat, habe ich die Ganache als Füllung für meine Herz-Hohlkörper verwendet und die Herzen anschließend noch verziert, um sie von den Whisky-Pralinen unterscheiden zu können.

Mein Mann fand die Teepralinen sehr lecker. :-)


Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Felders Lektion 91: Ganache mit Rumsultaninen


Nun geht es los mit Ganache-Rezepten. Keine Pralinen, wie man ich sie in einem Buch mit dem Titel "Die hohe Schule der Patisserie" erwartet hätte.

Mein erster Versuch mit Rumsultaninen wurde geschmacklich sehr fein.
Die Ganache bestehend aus Milchschokolade, Sahne, Sultaninen und Rum in eine flache eckige Form füllen, im Kühlschrank fest werden lassen und dann dünn mit flüssiger (untemperierter) Schokolade bestreichen.
Zum Schluss mit Kakaopulver überpudern.

Mein größtes Problem war meine kleine Menge. Ich hatte das Rezept gezehntelt und keine passende eckige Form gehabt. Das Resultat war daher ungleichmäßig und nicht besonders ansehnlich.

Also gab es eine Wiederholung. Statt Rumsultanienen habe ich beim zweiten Versuch Whiskypflaumen genommen.
Aus Zeitgründen habe ich die fertige Ganache erst einmal in den Kühlschrank gestellt und am nächsten Tag weitergemacht.
Da war sie natürlich ganz hart und beim Glattrühren wurde sie leider nicht mehr ganz so schön glatt, wie man gut auf dem Foto erkennen kann. :-(

Beim zweiten Mal habe ich einen Teil in selbst hergestellte Herzen-Hohlkörper gegossen, den Rest in mit Frischhaltefolie ausgelegte Mini-Muffinformen.

Zum Bestreichen der Ganache aus den Muffinformen habe ich dieses Mal mit temperierter Kuvertüre gearbeitet (brauchte ja eh temperierte Kuvertüre zum Verschließen der Hohlkörper) und Kakaopulver nur ganz, ganz sparsam verwendet, da ich das Kakaopulver eher als störend empfand.

Geschmacklich fand ich die Ganache mit Rumsultaninen besser. Auch fehlte mir bei der zweiten Variante der seidige Schmelz des Ganache.

Die Ganache hat mir als Füllung besser gefallen. Felders Blöcke waren mir zu unhandlich und haben mir nicht gefallen.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Donnerstag, 16. Januar 2014

Felders Lektion 90: Knusperriegel --> Lockerer, nussiger Knusperriegel



Mein erster Versuch sah so aus wie bei Felder im Buch. Kompakt und leicht unansehnlich.
Geschmacklich gut, aber ich wollte es lockerer und knuspriger haben. Und ästhetischer.^^
Und so habe ich das Rezept abgewandelt und bin mit meinem Ergebnis nun sehr zufrieden.

Ich habe statt getrockneten Aprikosen kandierte Pistazien und geröstete Haselnüsse verwendet und auch die Zubereitung etwas verfeinert. Leider habe ich für meine Version keine genauen Mengenangaben, daher werde ich die Riegel in Kürze noch einmal herstellen und mir alles genau aufschreiben und euch dann diese in einem Extra-Post vorstellen.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Mittwoch, 15. Januar 2014

Felders Lektion 89: Mendiants mit Pistazien



Geschmacklich überzeugend. Nur die Schokolade mit einem Löffel in Form von gleichmäßigen kleinen Zungen aufzutragen, erwies sich als schwieriger als gedacht.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Felders Lektion 88: Florentiner Quadrate


Geschmacklich schön, aber meine Quadrate blieben klebrig. :-(
Schade.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Dienstag, 14. Januar 2014

Felders Lektion 87: Mousse au chocolat



Diese Mousse au Chocolat wird mit rohen Eiern hergestellt. Ich fand sie etwas zu mächtig, den Männern jedoch hat es geschmeckt.
Eine Wiederholung gibt es dennoch nicht. Dazu gibt es viel zu viele andere gute und bessere Mousse au chocolat Rezepte.


Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".

Felders Lektion 86: Amande Chocolat


Diese kandierten und schokolierten Mandeln waren fantastisch und der heimliche Star meiner Geburtstagskaffeetafel.

Die Mandeln sind nicht schwierig herzustellen, es sind jedoch mehrere Arbeitsgänge nötig.
Das Übersetzen mit meinen geringen Französischkenntnissen war etwas aufwändig. :-P

Zutaten

100 g blanchierte Mandeln
1 EL Rohrzuckersirup
100 g Vollmilch Kuvertüre
1 Prise Salz
50 g Puderzucker
12 g Kakaopulver

Zubereitung

Mandeln mit dem Sirup gut vermengen, so dass jede Mandel vom Sirup ummantelt wird.
Auf einem Backblech verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze etwa 15 min rösten lassen.
Die Mandeln sollen leicht Farbe nehmen. Danach vollständig abkühlen lassen.

Kuvertüre schmelzen (max. 45°C).

Eine flache Schüssel mit Eiswasser (Wasser mit Eiswürfeln) füllen und mit Frischhaltefolie abdecken.

Die Mandeln in eine Schüssel geben (die ins Eiswasserbad passt).
Ein Drittel der flüssigen Kuvertüre über die Mandeln geben und vermengen. Dabei die Schüssel immer wieder kurzfristig ins Eiswasserbad stellen.
Die Mandeln sollen sich mit Kuvertüre überziehen und schließlich voneinander lösen.
Diesen Vorgang mit der restlichen Kuvertüre wiederholen.
Zum Schluss eine Prise Salz hinzufügen.


Puderzucker mit Kakao mischen und in eine Schale sieben. Die Mandeln hinzufügen und mit der Mischung ummanteln.


Die Vorlage für das getestete Rezept in französischer Sprache stammt aus dem deutschen Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Schokoladige Leckereien".
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