Dienstag, 3. Oktober 2017

Rückblick auf die zweite Septemberhälfte

Da die letzten Süßkartoffeln so gut geschmeckt hatten, besorge ich wieder welche und stelle aus einer Chakin imo 茶巾芋 her. Das ist ein Wagashi (japanische Süßspeise) aus Süßkartoffelpüree. (Rezept folgt).


Dann habe ich letztens von meiner Mutter ihr Rezept für einen Matcha Souffle Cheesecake bekommen. Sie meinte, der wäre bestimmt was für den Laden. Also backe ich ihn erst einmal zu Hause Probe.


Uns schmeckt er. Als sie am Tag darauf mich besucht (natürlich gibt es extra wieder für sie Zwetschgenkuchen), biete ich ihr ein Stück an.
Lustigerweise hatte sie ebenfalls Matcha Souffle Cheesecake gebacken und mir ein Stück von ihrem mitgebracht. So können wir gegenseitig probieren.

Ich habe noch lila Süßkartoffelpulver im Schrank, dessen 'best taste' Datum überschritten ist.
Aber ein Pulver wird ja so schnell nicht schlecht, denke ich mir und teste es an einem Chiffon Cake.


Doch anstatt einer lila Marmorierung bekommt der Chiffon Cake eine blaue ...
Schmecken tut er, allerdings nicht nach Süßkartoffel.
Da kann ich das Pulver wohl nur noch zum Blaufärben benutzen. *g*

Einige Kunden von Hanabira haben sich Melonpan gewünscht und so macher ich sicherheitshalber einen Testlauf, da es eine Weile her ist, dass ich Melonpan gebacken habe.
Aber ich habe mir umsonst Sorgen gemacht. Die Melonpan werden ganz wunderbar.


Ich backe auch jede Menge anderer Sachen, vor allem Plätzchen. Aber da ich eine Zeitlang nicht sicher war, ob ich noch weiter bloggen soll, habe ich nicht alles fotografiert.

Dafür habe ich meine Mini Kranztörtchen abgelichtet. Sie haben einen Außendurchmesser von 7 cm, schmecken ganz wunderbar (die Rezepte von Yûko Kumagai haben bislang noch nie enttäuscht) und sind ruckzuck aufgenascht.


Ich bin experimentierfreudig und wandle mein Melonpan Rezept in ein Totoro Black Sesame Melonpan um. Fürs erste Mal sehen sie doch richtig gut aus, oder? :-)


Auch die Schokoladenmoussetörtchen mit Himbeeren nach einem Rezept von Faru Kumagai überzeugen uns. Geschmacklich top, ich hatte lediglich mit dem Schokoladenrand zu kämpfen.
Der eine Kamm machte die Linien zu dünn, der andere zu dick. Irgendwie habe ich noch nicht den Dreh raus. Weiter üben. :-D



Ein Request eines Kunden gab es auch für das japanische Toastbrot, Shokupan. (Rezept folgt).
Das habe ich erst einmal gebacken und muss erst noch üben.
Versuch Nr.1 ist jedoch etwas zu kompakt geworden und auch geschmacklich erinnert es eher an deutsches Weißbrot als an das japanische.



Gleich am nächsten Tag backe ich es erneut. Verfeinere das Rezept als auch die Knettechnik. Nehme das gute Sel de Guérande.
Ich bin zufrieden. ich denke, mit hier erhältlichen Zutaten werde ich es kaum besser hinbekommen.
Da fällt mir ein, ich hatte ja Trockenhefe aus Japan verwendet. Ob es an der Hefe liegt?
Ich werde auf jeden Fall noch einen vierten Versuch (der dritte erfolgte gleich am nächsten Tag nach Versuch 2) starten, das Mehl austauschen und andere Hefe nehmen. Mal sehen, was das ausmacht.

Hier noch das Foto vom Toastbrot Nr. 2. Es ist zwar bereits vom 1. Oktober, aber so hat man den besseren Vergleich.


Das zweite Toastbrot ist viel flauschiger geworden und schmeckt auch viel besser. <3
Ich übe weiter.^^

Kommentare:

  1. Da warst du ja total fleißig und alles sieht sehr lecker aus. Sind die Das Rezept für die kleinen Kranztörtchen eine Art Frankfurter Kranz? Das Rezept von den Schokoladenmoussetörtchen würde mich auch interessieren ;-) LG Sivie

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vom Prinzip ähneln die Kränze dem Frankfurter. Jedoch ist die Masse zarter. Ich kann gerne die Rezepte posten. Das Nachbacken lohnt sich auf alle Fälle. :-)

      Löschen
  2. Schön dass Du das Bloggen nicht aufgegeben hast. Leider komme ich in letzter Zeit selten zum Kommentieren aber lesen tue ich Deine Beiträge regelmäßig. Ich hoffe, Dein neuer Job füllt Dich aus und macht Dir Spaß.
    Viele liebe Grüße Danii

    AntwortenLöschen
  3. Ich bin auch froh, dass du dich entschieden hast weiter zu machen :)
    Wie auch Danii komme ich nicht mehr so oft zum Kommentieren, aber lesen tue ich deinen Blog nach wie vor regelmäßig und freue mich immer auf neue Eindrücke und Rezepte ;)

    Übrigens bin ich ein totaler Fan von deinen Totoro-Melonpans^^

    Liebe Grüße

    Kiichigo

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das freut mich, dass dir mein Totoro gefällt. :-)

      Löschen
  4. Das Toastbrot sieht ja megalecker aus, was für eine Form benutzt du dafür? Ich hab meine Toastbrote bisher immer in der Kastenform gebacken, die wurden dann aber oft nach oben hin zu grobporig (vermutlich weil sich der Teig da unbegrenzt nach oben ausbreiten kann). Freu mich schon auf das Rezept :)
    Gruß Tobi (heimlicher Mitleser, der sich jetzt auch mal zu Wort melden musste)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Tobi, ich habe mal die verwendete Brotform fotografiert und beim Rezept mit reingestellt. Das ist zwar eine japanische Form, aber ähnliche gibt es auch hier.
      Wenn man dieses Brot ohne Deckel bäckt, wird es ein English Bread. :-)

      Löschen
  5. Ich muss sagen, du hattest mich mit dem Satz das du überlegst aufzu hören richtig geschockt. Ich hab fast ängstlich die Seite aktualisiert, ob jetzt doch ein Schlusspost kommt und war so erleichtert, dass es wieder ein fantastisches Rezept ist.

    All meine Lieblingstörtchen sind von dieser Seite und beeindrucken so viele Leute. Der Liebling ist und bleibt der Fujisan nach Maris Art. Ich wüsste gar nicht mehr was ich tun soll, wenn diese Seite wegbrechen würde. Sie ist nun schon so lange Teil meines Lebens...

    LG Maurin

    AntwortenLöschen