Dienstag, 10. Januar 2017

Superweiche Tôfu-Hackfleischbällchen Teriyaki Art


Diese Hackfleischbällchen sind wunderbar weich und aromatisch und zählen zu den Lieblingsspeisen meines Sohnes. Das Originalrezept stammt aus einem japanischen Kochbuch, das Rezepte für Kindergartenkinder enthält. Es enthält Kôya-dôfu (gefriergetrockneter Tôfu), weswegen ich das Rezept etwas abgewandelt habe.

Zutaten für ca. 24 Bällchen

300 g Schweinehack
1 1/2 TL Sake (japanischer Reiswein)
1 1/2 TL Ingwersaft bzw fein geriebener Ingwer
15 cm vom weißen Teil einer Porreestange (ca. 80–100 g)
100 g Tôfu, fest
1/3 TL Dashi-Pulver
1/3 TL Salz
1 Ei Gr. L
2–3 TL Stärke

Teriyaki-Soße für 6 Bällchen

2 TL Sojasoße
1 TL Mirin (gesüßter Reiswein zum Kochen)
1 TL Zucker

Zubereitung

Schweinehack mit Sake und Ingwersaft verkneten.
Porreestange fein hacken.
Tôfu fein zerkrümeln.
Tipp: Am besten geht es, wenn man Porree und Tôfu zusammen in den Zerkleinerer gibt.
Porree, Tôfu, Dashi-Pulver, Salz, Ei und Stärke zum Hackfleisch geben und gründlich durchkneten.
Aus der Masse Bällchen formen.

Wasser in einem Topf erhitzen.
Anm.: Ich gebe noch etwas Dashi-Pulver mit dazu.
Die Bällchen hineingeben.
Anm.: Das Wasser muss nicht mehr kochen.
Im heißen Wasser ca. 3 min garen lassen. Wenn sie an die Oberfläche kommen, herausnehmen und auf einem Gitter abtropfen lasssen.


Die Bällchen schmecken mir auch jetzt schon sehr gut. Ich dippe sie gerne in ein wenig Sojasoße.

Nach dem Abkühlen kann man die Bällchen problemlos einfrieren und bei Bedarf die benötigte Anzahl entnehmen.

Gefrorene Bällchen auftauen lassen.

Die Zutaten für die Teriyaki-Soße mischen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen von allen Seiten leicht anbraten.
Die Soße hinzufügen, andicken lassen und die Bällchen mit der Soße überziehen.


Guten Appetit! :-)


Die Bällchen lassen sich natürlich auch mit Mischhack zubereiten.



Eine kleine INFO:

Ich verwende zum Kochen den Choya Sake.
Mirin (ich verwende den Hinode Hon Mirin) ist ein gesüßter Reiswein, der extra zum Kochen gedacht ist.
Die Herstellung von Sake und Mirin ist völlig anders. Man kann also nicht einfach statt Mirin Sake und Zucker verwenden.
In Japan gibt es auch Kochsake. Das ist ein billig produzierter Sake mit Zusätzen, der aber nicht wirklich zu empfehlen ist.

Es heißt, dass Sake die Zutaten zart macht und Hon-Mirin die Zutaten stark macht (Hon Mirin verhindert, dass die Zutaten beim Kochen zerfallen).

Mirin sorgt durch den Zuckergehalt auch für einen schönen Glanz, weswegen Mirin gerne bei Teriyaki-Soßen Verwendung findet.

Kommentare:

  1. Ich habe das Rezept gestern ausprobiert und meinem Sonnenschein ins Bento getan.
    "Mama das war sooo lecker, aber nächstes mal musst du mehr machen ich konnte nicht mit allen teilen und satt geworden bin ich auch nicht!"
    Gleich mach ich also die große Portion, damit sie sich Satt essen kann.😊

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    1. Oh wie cool! Es freut mich sehr, dass du die Bällchen ausprobiert hast und sie euch genauso gut schmecken wie uns. :-)

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