Mittwoch, 30. Dezember 2015

Wochenrückblick 19.12.–27.12.

Samstag, der 19. Dezember 2015

Wochenende. Da backe ich doch gleich Plätzchen für den Adventsteller.^^
Die veganen Almonds-Rum-Sablés schmecken gut.
Und wenn man jetzt noch hier und da was abändern würde? Das Experiment gelingt. Die Sablés sind wunderbar mürbe und aromatisch. Mmh, genau mein Fall. :-)
Das Rezept kann gepostet werden. :-D


Zum Frühstück gibt es mal wieder einen Smoothie. Ich habe noch eine TK-Beerenmischung im Gefrierschrank, die mit Reisdrink, Zitronensaft und Vanillezucker in den Mixer wandert.


Nachmittags probiere ich ein Rezept für Okara-Choco-Cookies aus und experimentiere dabei etwas.



Während Kazu sie richtig lecker findet und einen nach dem anderen auffuttert, bin ich noch nicht 100%ig zufrieden.
Aber um weiter experimentieren zu können, brauche ich erst wieder Okara.

Sonntag, der 20. Dezember 2015

Als dritte Sorte für den Plätzchenteller backe ich nun Sesamkekse mit kandierten Maronenstücken.
Wow, sind die gut! Ich glaube, ich habe alle alleine aufgefuttert. ^^;;
Aber auch dieses Rezept ist noch nicht 100%ig stimmig, da mir die Kekse zu schnell zu hart werden.
Da muss ich mir noch etwas einfallen lassen.


Ich experimentiere weiter und backe Matcha-Mushipan.
Hm, zu zäh. Auch die nächsten Versuche werden nichts. :-(


Die Backergebnisse sind bei mir oft sehr stimmungsabhängig. Wenn es mir gut geht, laufe ich zu Hochform auf und die Gebäcke werden ganz wunderbar.
Aber wenn es mir  nicht so gut geht, wie in der letzten Zeit, dann geht meist vieles schief.

Weihnachten steht vor der Tür und der Gedanke daran verursacht mir Unbehagen, was sich in Blähbauch mit Bauchschmerzen äußert.
Ich habe ja dieses Jahr zugesagt, wieder Weihnachten mit meinen Geschwistern (+ Anhang) zu verbringen und sowohl den 25.12. als auch den 26.12. mit dabei zu sein.
Seit den Vorfällen in den letzten Jahren möchte ich jedoch lieber Abstand nehmen von gewissen Personen.

Wenn ich nur nicht so ein ausgeprägtes Pflichtbewusstsein hätte.
Und natürlich schwingt auch die Hoffnung mit, es möge wieder alles gut werden. Ist ja schließlich die Familie. Und beim Geburtstag meines Bruders haben wir uns ja auch auf einen Neubeginn geeinigt. Mal sehen, wie es wird. Nichtsdestotrotz bereitet mir der Gedanke an Weihnachten Bauchschmerzen.
Und früher habe ich mich sehr auf Weihnachten gefreut und mir freudig Geschenke überlegt.
Seufz.

Ich sollte mir jetzt dringend etwas Gutes tun.
Ja genau! Ich teste meinen Friya Drink.
Ende letzter Woche kam meine Nu3 Insider Box. Das ist ein Paket vom Onlineshop nu3 mit Produkten zum Testen.


Mein Paket enthielt viele tolle Sachen: zwei Powerfood-Riegel, Traubenkernmehl (das wollte ich schon immer mal ausprobieren), Leinöl, einen wundervollen Tee für einen guten Schlaf (Skinny Detox von Teatox) und eben diesen Friya Drink, von dem ich noch nie gehört hatte.
Er enthält Basilikumsamen, die mir ebenfalls völlig unbekannt sind.
Vorsichtig probiere ich einen Schluck. Oh. Das schmeckt ja. Die Konsistenz erinnert mich an meine Chia-Drinks, die ich mir mittlerweile fast täglich mixe. ("Fast" deshalb, weil ich es manchmal vergesse. :-P)
Lecker. Ich nehme einen größeren Schluck. Und noch einen. Stopp! Vielleicht sollte ich ein Foto von machen. Und so gieße ich den Rest in ein Glas.


Diesen Rest hebe ich mir für später auf, denke ich bei mir und stelle das Glas in den Kühlschrank.
Nach 15 min ist das Glas ausgetrunken. Haha, der Drink hat mir einfach zu gut geschmeckt.

Ich muss unbedingt mal bei Veganz vorbeischauen. Dort soll es den Drink nämlich zu kaufen geben.
Ansonsten bestelle ich ihn eben bei meiner nächsten nu3 Bestellung mit.

Montag, der 21. Dezember 2015

Für Kazu haben die Weihnachtsferien begonnen. Dennoch ist Wecken angesagt, denn wir haben heute Vormittag einen Termin beim Kinderchirurgen.

Alles bestens. Die Nähte verschwinden von selbst, heißt es. Kazu ist wieder 100%ig fit. Das heißt, ab Januar darf er wieder am Sportunterricht teilnehmen und auch wieder zum Judo gehen.
Wir freuen uns sehr.
Das einzige, was Kazu stört, ist, dass wir nicht genug Zeit zum Spielen gehabt haben. Ich habe nämlich, um die Wartezeit zu überbrücken, ein kleines Spiel mitgenommen. Doch wir mussten nicht lange warten.
Und so setzen wir uns auf eine gepolsterte Bank im Flur und spielen noch ein paar Runden, bevor wir den Heimweg antreten. *g*

Während Kazu in seinem Zimmer spielt, bin ich in der Küche und teste neue Rezepte aus.
Ich backe einen Kuchen aus dem Buch Naturküche, der dort Sandteig-Zitrus-Kuchen heißt. Vollkornmehl, nur 1/3 der Zuckermenge, die man sonst für einen Sandkuchen verwendet und viel Frucht. Ich bin gespannt.


Oh, das ist ja wirklich ein Kuchen geworden. :-P Und schmecken tut er auch noch. Ein sehr lehrreiches Backen.
Aber irgendwas fehlt, finde ich. Das gewisse etwas. Gewürze? Mal überlegen. :-D

Kazu hilft mir bei der Zubereitung des Mittagessens und sticht fleißig Kugeln aus der Melone aus für unseren Kohlrabi-Gurken-Melonen-Salat.


Der Salat (ohne den Sherry zubereitet) schmeckt uns gut, lediglich die Melonenstücke stören uns beide. Essen wir die eben anschließend so auf.

Da die letzten Plätzchen nicht wirklich weihnachtlich waren, backe ich noch Sieferts Albertli (mürbes Haselnussgebäck mit Nuss-Nougatfüllung).
Nur was die Ausgarnierung anbelangt, bin ich ein wenig faul (werd das Rezept die Tage noch posten).


Dienstag, der 22. Dezember 2015

Wir beginnen den Tag mit einem beerigen Fitmacher. Mmh, köstlich. Frucht-Smoothies sind einfach etwas Feines.^^


So gestärkt widme ich mich meinen Mushipan-Versuchen.
Neben den Weihnachts-Mushipan teste ich noch diverse Rezepte zu Matcha-Mushipan aus dem Internet.


Heute bringt der Postbote ein ganz besonderes Paket. Es ist ein Hut vom onlineshop Hutshopping. Ich habe nämlich bei einem Gewinnspiel teilgenommen und den Hut gewonnen! Ist das nicht toll? *freu*

Mittwoch, der 23. Dezember 2015

Mit den Weihnachts-Mushipan bin ich zufrieden und backe sie noch einmal, um sicherzugehen.
Ja, die Gewürze schmecken angenehm und die Konsistenz ist schön weich.
Der Post geht raus.^^


Ein paar kleine Besorgungen stehen noch aus. Bei Rossmann geht es schnell. Ich fahre weiter zu "Zeit für Brot", da ich versprochen habe, für den 26.12. ein Brot mitzubringen. Auch da ist keine Schlange. Und auch beim LPG Supermarkt, wo ich anschließend hingehe ist es zwar voller als sonst, aber die Schlangen an den Kassen halten sich in Grenzen.
Doch als ich vom Obergeschoss wieder runter zu den Kassen fahre, erschrecke ich. Was ist das?
Die Schlangen an allen Kassen sind bestimmt viermal länger geworden und die Leute schieben prall gefüllte Einkaufswagen vor sich her!
Nein danke. Ich bringe die Kühlwaren zurück, lasse Einkauf Einkauf sein und verlasse den Supermarkt. Die wichtigsten Sachen (Fotos von Rossmann und das Brot) habe ich ja geholt.

Auch heute bringt der Postbote wieder ein Paket. Der Absender ist matchashop, mein Ex-Arbeitgeber. Was mag da drin sein? Zusammen mit Kazu öffnen wir das Paket.
Oh, meine eigene Tasse, die ich im Laden für mich zum Trinken da hatte. Und das japanische Schild von mir, das ich denen ausgeliehen hatte. Wir kramen weiter. Ein Briefumschlag mit den Abrechnungen und dem Abmeldebescheid taucht noch auf. Tja, das war's dann wohl. Schade.

Donnerstag, der 24. Dezember 2015

Kazu ist mächtig aufgeregt, denn er darf heute das letzte Türchen des Adventskalenders öffnen.
Nachmittags werden wir vom Opa (meinem Schwiegervater) abgeholt, der die erste Weihnachtsüberraschung mitbringt. Ein kleines Weihnachtsbäumchen für meinen Sohn. Fertig geschmückt!


Dann fahren wir zum Haus meiner Schwägerin (Fabians Schwester T.), das festlich erleuchtet ist.
Gemütlich zusammensitzen, Plätzchen naschen, unterhalten.
Dann gibt es Bescherung. Kazu freut sich riesig über sein Lego Minecraft. :-)
Aber auch die Star Wars Sticker von Rewe, die meine Schwägerin für ihn gesammelt hat und die gerade in der Schule total angesagt sind, begeistern ihn.


Da mir der Weihnachtsmann nichts gebracht hat, nutze ich die Zeit und fotografiere fleißig.

Auch von meinem Hut-Paket mache ich ein Foto. Im Grunde ist es ja ein echtes Geschenk vom Weihnachtsmann. :-D


Freitag, der 25. Dezember 2015

Zum heutigen Weihnachtsfrühstück backe ich uns ein Mohnbrot. Genauer gesagt ist es das Blue Poppy Seed Bread, das ich vor drei Jahren bereits mal vorgestellt habe.
Es ist richtig flauschig und lecker geworden, weswegen ich mein altes Rezept gleich mal editiert habe.


Auch backe ich erneut Matcha Mushipan. Dieses Mal werden sie ganz gut. Immer noch nicht so weich, wie ich sie gerne hätte, aber gut genug, um sie zur heutigen Weihnachtsfeier meiner Verwandschaft mitzunehmen.

Am frühen Nachmittag mache ich mich mit Kazu auf den Weg zum Halemweg, wo die Feier stattfindet.
Mein Bruder und seine Frau sind da, meine Schwester, Cousinen und Cousins und deren Anhang. Von der alten Generation ist nur mein Vater anwesend.
Ich unterhalte mich angeregt mit der Tochter meines Cousins, die mir von ihrer freien Schule erzählt.
Nach Tee/ Kaffee und Kuchen wird musiziert und gesungen.
Den Abschluss bildet das gemeinsame Abendessen und ich habe noch ein interessantes Gespräch mit der Frau meines Cousins, die an einer freien Schule unterrichtet.
Ich erhalte von ihr wertvolle Informationen bezüglich meines Japan-Nachmittagangebots.

Das Kommen hat sich gelohnt, es war sehr weihnachtlich und ich denke, nächstes Jahr bin ich wieder mit dabei.

Samstag, der 26. Dezember 2015

Die dritte Weihnachtsfeier steht an. Hierfür backe ich die Almonds-Rum-Sablés und die Sesamkekse noch einmal. Und da sich Kazu letztens Schoko-Muffins gewünscht hat und ich noch eine Bauck Schoko-Kuchen-Backmischung im Schrank stehen habe (ja, ehrlich), backe ich daraus noch sechs Muffins.
Mein Bruder und seine Frau haben zu sich nach Hause zum Mittagessen eingeladen.
So müssen Kazu und ich heute früher los. Mein Mann bleibt zu Hause, da er erkältet ist.
Zum Mittag gibt es Gnocchis mit verschiedenen Soßen. Dazu Salat.
Ich lasse mir die Gnocchis mit Champignonsoße und viel Frühlingszwiebeln dazu schmecken.
Kazu schmecken sie nicht, stattdessen isst er zwei Teller voll Salat. Auch gut. :-D

Danach wird gespielt (Uno, Mäxchen, Kniffel). Leider nicht durchweg kindgerecht, so dass bei Kazu bald Frust auftaucht, obwohl wir zusammen (als eine Person) spielen. Wobei mir die Spieleauswahl, ehrlich gesagt, auch nicht so zusagt.

Nach Kaffee/ Tee und Kuchen und Gebäck dürfen die Kinder ihre Geschenke auspacken.
Kazu bekommt von den Gastgebern das Spiel "Make 'n' Break" geschenkt, vom Opa gibt es ein Buch und auch ein Spiel (The Amazing Spiderman Game von Ravensburger), von meiner Schwester bekommt er einen Petterson und Findus Kalender und von deren Mann ein "Erst ich ein Stück, dann du!"-Buch. Das ist toll. Und die Schatzinsel ist auch eine spannende Geschichte.

Das Abendbrot, das optional geplant war, fällt aus, da alle noch satt sind. Ich schmiere mir noch zwei Brote für den Heimweg, da wir den weitesten Weg haben und Kazu sicher noch Hunger bekommen wird.

War ganz nett heute, aber nicht wirklich weihnachtlich. Ich finde, da ich eh alle am 25.12. sehe, könnte man den 26.12. doch ausfallen lassen. Nun, mal sehen, wie das kommende Jahr wird.

Sonntag, der 27. Dezember 2015

Der Weihnachtsstress ist vorüber. Chillen ist angesagt.
Ich gebe Kazu die Tüte, in der meine Schwägerin Kazus Geschenke eingepackt hat.
"Mama, da ist noch ein Geschenk drin."
Häh?
Tatsache. Ein Geschenk von meiner Schwägerin (also der Frau meines Bruders) für mich. Ich packe aus. Es ist das Buch "Wild auf Schokolade" das ich so gerne haben wollte.
Eine Wiedergutmachung? Ein Zeichen für den Neubeginn? Wie dem auch sei, ich freue mich sehr über das Buch und die Geste.
Mein Bruder hat mir beim Abschied gestern einen Briefumschlag in die Hand gedrückt.
Ein Gutschein für einen gemeinsamen Ausflug und einen Segelflug.
Über einen gemeinsamen Ausflug freue ich mich. Den Segelflug habe ich bereits dankend abgelehnt.
Ich bin bereits zweimal mit einem Segelflugzeug geflogen und das war ganz und gar nicht meine Welt. Von dem ständigen Kreisen ist mir ganz übel geworden. Außerdem habe ich seit meinem Schwindelanfall in Japan einfach nur Angst, ich könnte wieder so eine Schwindelattacke bekommen.

Da habe ich also doch noch Weihnachtsgeschenke bekommen. Irgendwie gehören die zu Weihnachten dazu. Ich habe diese Weihnachten meine Schwiegermutter beschenkt.
Und zu sehen, dass ihr die Geschenke gefallen haben, hat mich doch auch selbst sehr gefreut.

Es dauert wohl noch eine Weile, bis wir eine neue Art finden, Weihnachten zu feiern.
Eine neue Tradition muss geschaffen werden und die entsteht nicht von heute auf morgen.
Auch für Silvester haben wir noch keine Tradition. Aber nun, wo Kazu groß genug ist, möchte ich doch gerne eine einführen.
Ich denke da an Berliner Pfannkuchen essen am Nachmittag, Toshikoshi Soba zum Abendessen und Knabberkram beim gemeinsamen Spielen zu dritt den Tag über. Und Wunderkerzen gehören auch noch dazu.
Gegen 20:00 Uhr ist dann Bettzeit.

Meine Kindheitserinnerung an Silvester ist nämlich die, dass mein Papa ganz außergewöhnlich lange mit uns Spiele gespielt hat. Meist Monopoly.
Meine Freundin empfahl mir noch Blei gießen. Das fand sie als Kind ganz toll. Blei gießen wiederum ist mir ganz fremd. Aber vielleicht hat Kazu ja Freude daran.
Welche Kindheitserinnerungen an Silvester habt ihr?

Übrigens, wer noch ein gutes Berliner Pfannkuchen (Krapfen)-Rezept braucht, dem kann ich dieses hier empfehlen:
http://mari-to-kazuo.blogspot.de/2015/06/yeast-doughnuts.html


Mittwoch, 23. Dezember 2015

Weihnachts-Mushipan



Mushipan, das sind gedämpfte Brötchen, die es in Japan in den verschiedensten Geschmacksrichtungen gibt. In meinem Post "Allerlei Mushipan" habe ich bereits einige vorgestellt. Weitere findet ihr im Rezepte Index.

Hier nun meine würzigen Weihnachts-Mushipan mit viel Zimt, die sich auch gut zu einem spontanen Weihnachtsfrühstück eignen, denn sie sind schnell zubereitet.

Zutaten für 6-8 Stück (je nach Größe der Silikonform)

115 g Mehl Type 405 (oder wer hat das Red Lotus Mehl)
8 g Speisestärke (1 EL)

5 g Backpulver (1/2 EL)
25 g Zucker
0,8 g Salz (1 Teelöffelspitze voll, 1/8 TL)
2 TL Zimtpulver
1 TL Spekulatiusgewürz

1 Ei  Gr.M (20 g Eigelb + 30 g Eiweiß)
20 g flüssiger Honig (1 EL)
100 ml Milch
2 EL Öl

Zubereitung:

Mehl, Stärke, Backpulver, Zucker, Salz, Zimtpulver und Spekulatiusgewürz mischen und sieben.
Ei in eine Schüssel geben, verrühren. Honig einrühren. Milch einrühren. öl einrühren.

Etwas von der Mehlmischung auf die Eimischung sieben und Masse glatt rühren.
Die restliche Mehlmischung dazu sieben und mit dem Schaber einrühren, bis sie gerade so glatt ist. Nicht zu viel rühren, sonst wird die Konsistenz zäh.
In Förmchen füllen.

In einem Topf mit Dämpfeinsatz Wasser zum Kochen bringen. Die Förmchen in den Dämpfeinsatz setzen. Den Topf mit einem Tuch abdecken (damit kein Kondenswasser auf das Gebäck tropft) und den Deckel aufsetzen.
Ca. 8 - 10 min dämpfen. (Bei meinem Induktionsherd dämpfe ich sie bei Stufe 7.) Die Mushipan sollten sich elastisch anfühlen.

Und beim Reinstechen eines Spießes sollte kein Teig mehr daran kleben, wenn man den Spieß herauszieht.

Wenn man sie bei starker Hitze in den Topf gibt, brechen sie an der Oberfläche auf.


Wenn man sie bei mittlerer Hitze in den Topf gibt, bleibt die Oberfläche glatt.


Dienstag, 22. Dezember 2015

Fruchtige Schinkenschnitte mit Paprikasoße


Diese Schnitte schmeckt so fruchtig und zugleich pikant, dass ich das Rezept unbedingt bei mir aufnehmen möchte.

Zutaten

Paprikasoße
1 kleine Zwiebel
1 TL Traubenkernöl
1 rote Paprikaschote
ein paar Chiliflocken
50 ml Gemüsebrühe
Salz
Paprikapulver, edelsüß

2 Scheiben Bauernbrot
4 Scheiben gekochter Schinken
1 Kiwi
frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Paprikasoße
Zwiebel schälen und klein hacken. Im Öl glasig dünsten. Zwiebeln beiseite legen.
Paprikaschote vierteln und entkernen.

Wer mag, kann die Parikaschote auch noch häuten.
Dazu diese unter den heißen Backofengrill geben und garen, bis die Haut Blasen wirft.
Anschließend unter einem feuchten Tuch abkühlen lassen. Dann lässt sich die Haut leicht abziehen.

Die Viertel klein würfeln. Diese in der Pfanne anrösten, mit der Brühe ablöschen und einmal aufkochen lassen. Chiliflocken hinzugeben. Dann alles bei kleiner Hitze etwa 5 min garen lassen.

Zwiebeln und Paprika mit Sud zusammen pürieren und mit Salz und Paprikapulver abschmecken.

Die Paprikasoße auf die Brotscheiben geben und jeweils zwei Scheiben Schinken auflegen.
Kiwi schälen und in Scheiben schneiden. Diese auf den Broten verteilen.
Die Kiwischeiben leicht mit Pfeffer bestreuen. Sofort genießen.

Guten Appetit!

Inspirationsquelle: Fruchtige Schinkenschnitte aus dem Buch "Allergenarm genießen" von F. Bohlmann, Gräfe und Unzer Verlag 2008.

Montag, 21. Dezember 2015

Apfel-Kokos-Müsli



Ein gesundes und sättigendes Müsli, das mir sehr gut geschmeckt hat, obwohl ich sonst nicht so der Kokosfan bin.

Zutaten für 2–3 Portionen

8 g Vanillezucker
100 g Buchweizenflocken (natürlich können auch andere Getreideflocken verwendet werden)
2–3 EL große Kokosflocken (ich hatte geröstete)
40 g Kokoscreme, ungezuckert
200 ml Apfelsaft
1 Apfel

Zubereitung

Vanillezucker auf dem Boden einer Pfanne verteilen und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen.
Buchweizenflocken und 2 EL Kokosflocken in die Pfanne geben und unter Rühren etwas anrösten.
Die Kokoscreme mit dem Apfelsaft verdünnen und glatt rühren.
Apfel achteln und entkernen. Die Achtel in Stücke schneiden.
Den Inhalt der Pfanne mit dem Kokos-Apfelsaft und dem Großteil der Apfelstücke vermengen.
Das Müsli auf 2–3 Schälchen verteilen und jede Portion mit Apfelstücken und Kokosflocken garnieren.

Inspirationsquelle: Kokos-Müsli aus dem Buch "Allergenarm genießen" von F. Bohlmann, Gräfe und Unzer Verlag 2008.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Hirse-Tôfu-Creme mit Beeren


Ich mag ja Hirsebrei sehr gerne und da ist es wohl nicht verwunderlich, dass mir auch diese Creme richtig gut schmeckt. :-)

Im Originalrezept (Quelle siehe unten) wird u.a. statt Tôfu Magerquark verwendet.

Zutaten für 3 Portionen

100 g Hirse
250 g Wasser
200 g Seidentôfu
150 g (Soja)joghurt
Saft von 1/2 Zitrone
Mark von 1/2 Vanilleschote
45 g Zucker
300 g Beeren

Zubereitung

Hirse mit Wasser aufkochen, bei kleiner Hitze ca. 15 min kochen (oder länger), bis die Hirse das Wasser fast aufgesogen hat (von der Hirsesorte abhängig), dann Hitze abschalten und weitere 15 min nachquellen lassen.
Die Hirse sollte weich sein und nun das ganze Wasser aufgesogen haben.


Tôfu und Joghurt mit Zitronensaft, Vanillemark und Zucker in einen Mixer (Zerkleinerer) und glatt mixen.
Die lauwarme Hirsemasse dazugeben und alles glatt mixen.

Alternativ kann die Hirse auch unpüriert unter die Tôfumasse gerührt werden.
Wer mag, gibt noch geröstete Pistazienkerne dazu. Mir hat es ohne Pistazien besser geschmeckt.

Die Beeren unter die Hirse-Tôfu-Creme mischen oder getrennt dazu reichen. Creme in eine Schüssel füllen und kalt stellen.
Gut gekühlt mit den Beeren servieren.




Inspirationsquelle: Hessler, Doris-Katharina, Naturküche für Genießer, Menü Gourmet Reihe, Mosaik Verlag, München, 1992

Samstag, 19. Dezember 2015

Wochenrückblick 8.12.–18.12.

Dienstag, der 8. Dezember 2015

Hach, bin ich aufgeregt. Das Elterngespräch steht heute an. Nachdem ich Kazu zur Sporthalle gebracht habe, gehe ich zur Schule.
Es ist genau 9:00 Uhr. Doch im Gruppenraum (= Klassenzimmer) ist niemand. Ob das Gespräch woanders stattfindet? Ich suche das Sekretariat auf und frage dort. Die Gespräche müssten eigentlich im Lerngruppenraum stattfinden, wird mir gesagt. Es könnte sein, dass die Lerngruppenleiter (= Lehrer) sich vielleicht gerade einen Kaffee holen. Ich solle einfach da warten.
Ich wieder zurück und siehe da, da kommt schon Kazus eine Lerngruppenleiterin aus dem Speiseraum mit einer Tasse Tee in der Hand.

Kazu hat sich gut eingelebt und schnell Kontakte geknüpft. Er tritt selbstbewusst, aber zurückhaltend auf. Er hält sich gewissenhaft an die Regeln.
Er arbeitet selbständig und kann auch längere Zeit konzentriert arbeiten, wenn er nicht gerade mit seinem Freund am Quatschen ist, was leider doch sehr häugig vorkommt.
Er erledigt seine Arbeiten sorgfältig, ist aufmerksam und beteiligt sich am Unterricht.

Na, das hört man als Mama doch gerne.
Die Lerngruppenleiterin teilt mir noch mit, dass Kazu und sein Freund auseinandergesetzt worden sind, um das Quatschen zu unterbinden.
Haha.

Zu Hause stärke ich mich mit einem zweiten Frühstück. Ich esse den Rest der Hirse-Tôfu-Creme mit Beeren auf. Mjam, mjam.^^


Mittags versuche ich mich wieder an einer Terrine: Die Terrine von Zucchini und Austernpilzen aus dem Buch "Naturküche".
Warm schmeckt sie mir schon mal.
Den Rest gibt es dann zum Abendessen, denn sie soll auch kalt gut schmecken, steht im Buch.


Ich hole Kazu von der Schule ab und dann geht es erst einmal zum Kieferorthopäden.
Eigentlich sollte ich mit Kazu ja bereits im April zur Kontrolle hin, aber den Termin hatte ich total verschwitzt. Das war mir so unangenehm, dass ich mich nicht mehr getraut habe, in der Praxis anzurufen. Schäm.
Nun habe ich mir endlich einen Ruck gegeben. Zum Glück hat sich in der ganzen Zeit in Kazus Mund nichts verändert. Wir warten immer noch auf seinen ersten Wackelzahn.^^

Die Terrine kann mich kalt gar nicht überzeugen und Kazu mag sie gar nicht.
Rezept abgehakt.

Mittwoch, der 9. Dezember 2015

Wochenrückblick schreiben und mal wieder Plätzchen backen. Mmh, diese Cashew-Goji-Cookies sind so köstlich. Ich esse einen nach dem anderen und sie werden mir einfach nicht über.


Donnerstag, der 10. Dezember 2015

Beim Stöbern im Netz bin ich über das Rezept zum Kinako Spritzgebäck gestolpert. Das klang so gut, dass ich es heute gleich mal ausprobiere. Allerdings ohne Füllung.
Wow, sind die Plätzchen gut! Und so klein und süß, genau wie ich es mag. :-)


Für die Japan AG backe ich jedoch lieber etwas anderes. Ich denke, die mit Pudding gefüllten Hundebrötchen könnten bei den Kindern gut ankommen.


Etwas Teig ist noch übrig. Für mich gibt es eine Muschel.^^



Heute zeige ich den Kindern Fotos vom Eingansbereich (Genkan) in japanischen Häusern, von Toiletten, Badezimmern und Waschbecken und erzähle ihnen, dass im Gegensatz zu Deutschland Toilette, Waschraum und Vorraum mit Handwaschbecken getrennt voneinander sind und zeige ihnen auch Fotos von den Einrichtungenm in einer Schule, wo alles etwas größer ist.
"Man wäscht sich vor der Badewanne? Wozu geht man dann noch in die Badewanne?"
Dass man im warmen Wasser auch schön entspannen kann, ist für die Kinder unbegreiflich. *g*

Die japanische Toilette mit ihren technischen Spielereien beflügelt wiederum die Fantasie der Kinder. :-D

Wir nehmen dann noch die Zahlen 7 bis 10 durch und ich bringe den Kindern ein paar einfache Zeichen bei (Eins, Zwei, Drei, Fluss, Berg).

Bevor es ans Oyatsu geht, zeige ich den Kindern noch japanisches Spielzeug: Kendama und Kamifûsen.
Und wir spielen zusammen das Kartenspiel Daifugô, das in Japan sehr beliebt ist. In Deutschland existiert ein sehr ähnliches Spiel, das sich "Arschloch" nennt.

Danach dürfen die Kinder sich einen Hund aussuchen und zu meiner Freude kommen die Brötchen sehr gut an.

Freitag, der 11. Dezember 2015

Heute findet die Weihnachtsfeier von Kazus Lerngruppe in der Schule statt.
Und so bin ich erneut am Backen. Natürlich gerne. :-P

Ich beschließe, mal das Wiener Sandgebäck zu testen. Das Rezept für die Sablés Viennois habe ich von Marens Seite. Ihr findet es HIER.


Dazu backe ich mal wieder die Zitronentarte bzw dieses Mal als kleine Tartelettes.


Jedes Stück bekommt dann noch kurz vorm Gehen eine kandierte Fliederblüte verpasst.


Ich bin so froh, dass jetzt das Süß-Sauer-Verhältnis stimmt. Dieses Mal müssten die Tartlettes den Geschmack der Allgemeinheit treffen.

Und die kleinen Zitronentartelettes kommen tatsächlich bei Eltern und Kindern sehr gut an. Freu! :-D
Da hat sich die Mühe gelohnt.

Die Weihnachtsfeier selber begann mit einer gemeinsamen Singrunde. Die meisten Kinder singen laut mit. Dann liest ein Mädchen eine Geschichte vor, die sie selber geschrieben hat und es werden noch einige Gedichte vorgetragen. Schließlich ist die Weihnachtstafel eröffnet.

Es wird spät, die meisten sind schon gegangen, doch habe ich Schwierigkeiten, Kazu zum Aufbrechen zu überreden. Er ist wirklich gerne an der Schule.

Samstag, der 12. Dezember 2015

Endlich geht es zu Ikea. Unser Schwager fährt uns und wir kaufen das Regal für mich, das ich mir fürs Schlafzimmer ausgesucht habe.
Dort möchte ich all meine japanischen Manga, die die letzten Jahre in Kisten verbracht haben, aufreihen.

Während mein Mann und Kazu den Nachmittag noch bei meiner Schwägerin + Familie verbringen (Fabian hilft im Haus, Kazu spielt mit seinem Cousin), nutze ich die Zeit zum Einkaufen.

Sonntag, der 13. Dezember 2015, Dritter Advent

Heute soll es frisch gebackenes Brot zum Frühstück geben. ich entscheide mich für das japanische Calpis-Brot. (Mein Sauerteigansatz wartet immer noch auf seinen Einsatz. Ähem.)


Das Brot schmeckt uns so gut, dass wir es komplett zum Frühstück aufessen. :-P

Der Versuchskuchen "Schokoladenkuchen mit Orangenmousse" aus dem Buch "Schokolade" dagegen kann gar nicht punkten.
Der Boden ist zu fest, die Creme zu weich. Das Ganze ist nicht stimmig.


Auf dem Adventsteller gab es heute alle möglichen übrig gebliebenen Plätzchen.

Montag, der 14. Dezember 2015

Ich bin mal wieder am Kartons auspacken und Überlegen, wo ich alles unterbringe.
Schwierig, schwierig, wenn die Dinge noch keinen festen Platz haben.

Einkaufen, Haushalt, Alltag eben.

Dienstag, der 15. Dezember 2015

Zum zweiten Frühstück bereite ich mir aus meinem Buch "Allergenarm genießen" das Kokos-Müsli zu, das jedoch bei der Zubereitung zu einem Apfel-Kokos-Müsli wird. :-P


Im Rezept ist als Zutat Kokoscreme angegeben. Ich habe die Kokosnusscreme von Rapunzel verwendet. Da ist als Kalorienangabe für 100g 702 kcal angegeben.
Wenn ich da wie im Rezept (siehe Link) 50 g pro Portion verwende, wären das ja schon 351 kcal!
Allerdings ist als Kalorienangabe 295 kcal pro Portion beim Rezept angegeben. Hm. Welche Kokoscreme meinen die dann? Habt ihr einen Tipp?

Wie dem auch sei, ich habe das Rezept zu einem Apfel-Kokos-Müsli abgewandelt und es hat mir, obwohl ich kein großer Kokos-Fan bin, erstaunlich gut geschmeckt. Ja, ich würde das Müsli öfter essen. (Die Zutaten habe ich ja jetzt da.)^^

Abends teste ich ein weiteres Rezept aus dem Buch "Naturküche" aus.
Strudel, gefüllt mit Topfen und Gemüse. Wobei ich statt Quark wieder Tôfu nehme.


Ich finde, man kann es essen ...
Doch meine Männer sind mit dem Urteil knallhart:
"Das geht gar nicht!"
T_T
Nun ja, wenn man neue Rezepte testet, muss man solche Reaktionen einkalkulieren.
Hab ja noch Brot und Aufschnitt da ...

Mittwoch, der 16. Dezember 2015

Kazus Lerngruppe geht heute ins Theater und schaut sich "Frau Holle" an.
Die Eltern sollen den Kindern ein kleines zweites Frühstück mitgeben.
Ich backe Zimt-Mushipan, dazu gibt es noch Apfelstücke. Für Kazu reicht das.

Mein Mann bekommt ebenfalls welche eingepackt und auch ich packe mir welche ein. Denn bei mir ist heute eine Shoppingtour angesagt.

Erste Station: Winterfeldt Schokoladen, Schokolade kaufen.
Dann zum Lafayette, noch eine Packung Marrons Glacés für meine Mutter besorgen.
Weiter zu Galeria Kaufhof, wo ich mir die Müslischalen Tavola mal näher anschauen wollte. Leider gibt es die nicht. Aber wie das so ist, finde ich schnell etwas anderes, wofür ich meinen Gutschein einsetzen kann. :-D
Den geplanten LPG Einkauf verschiebe ich auf morgen und gehe auf dem Heimweg noch bei netto rein, da der kleine Supermarkt auf dem Weg nach Hause liegt.
Aber so wohl fühle ich mich in dem Laden nicht. ^^;;

Als ich Kazu von der Schule abhole, frage ich ihn: "Na, haben die Mushipan geschmeckt?"
Kazu: "Ich habe sie nicht gegessen, Ich hatte meinen Rucksack vergessen."
Oh. Sein Freund hat ihm was abgegeben, erfahre ich von ihm.
"Und wie war das Theaterstück?"
"Blöd."
Oh.
Aber die Bahnfahrt war wohl ein Erlebnis. *g*

Nachmittags kommt der Opa vorbei und Kazu und Opa verschwinden im Kinderzimmer.
Ich bin am PC und nasche gedankenlos Kazus Mushipan auf, die er im Rucksack vergessen hatte.
Ups. Kazu ist sauer und ich verspreche ihm, ihm neue zu backen.

Donnerstag, der 17. Dezember 2015

Kazu zur Schule bringen und anschließend einkaufen.

Heute gebe ich zum letzten Mal das Nachmittagsangebot "Japan". Eigentlich gehen die Angebote bis Ende Januar (danach gibt es neue und die Kinder können sich neu entscheiden), aber ich habe festgestellt, dass mich das Angebot einfach zu viel Kraft kostet.

Ich habe zwar jede Menge positives Feedback bekommen, aber ich bin wohl nicht für den Job geschaffen. Irgendwie fehlt mir der Rückhalt oder jemand, mit dem man sich austauschen kann oder der einem pädagogische Ratschläge gibt.
Vielleicht rede ich mal mit der Schulleiterin darüber oder mit der Schulpsychologin. Denn eine Seite in mir würde schon gerne das Angebot fortsetzen.

Jedenfalls benötige ich eine kräftigende Mahlzeit und so koche ich mir wieder die Hirse-Tôfu-Creme mit Beeren zum Mittagessen.


Zeitgleich zum Nachmittagsangebot findet heute die alljährliche Jahresabschluss-Kinderdisco statt.
Daher sind bei der Japan AG nur vier Kinder anwesend.
Wir sprechen über japanische Zimmer, Tatami, Schiebetüren aus Papier und Pappe, darüber, was es in Deutschland schon alles aus Japan gibt wie Manga, Anime (Heidi, Wickie etc), Sushi etc und üben noch einmal die Zahlen. Einer aus der Gruppe hat das Prinzip schnell durchschaut und kann jetzt bis 999 auf japanisch zählen. Da kann ich nur staunen.

"Was hast du heute zu essen mitgebracht?" werde ich gefragt.
"Mushipan."
"Häh?"
*g*

Ich erkläre ihnen, dass Mushipan gedämpfte Brötchen sind.
Dieses Mal habe ich sie weihnachtlich gewürzt.


Die Kinder sind begeistert und jeder nimmt sich freudig noch ein zweites, denn da es sonst acht Kinder sind, bekommt jeder heute zwei.

Die Musik aus dem Hortraum, der zur Disco umfunktioniert wurde, ist so laut, dass meine Ohren schmerzen. Ich bin froh, dass Kazu kein Interesse daran hat.
Im Speisesaal ist ein passendes Büfett aufgebaut mit jeder Menge Knabbereien.
Chips, Crackers und Co.
Das Büfett ist bei den Kindern eindeutig beliebter als der Discoraum. :-P

Freitag, der 18. Dezember 2015

Letzter Schultag für dieses Jahr.

Zum Mittag möchte ich die süßen Melonenbrötchen aus dem Buch "Allergenarm genießen" testen, doch mein Melonen-Bananen-Püree ist mehr ein Smoothie als ein Aufstrich.
Auf jeden Fall sehr lecker.
Nun gut, dann bereite ich die fruchtigen Schinkenschnitten zu.
Brot mit Paprika-Dip (statt Tomatenmark), Kochschinken (statt Lachsschinken), Kiwis und Pfeffer.


Wow, ich hätte nicht gedacht, dass die Schnitte so gut schmeckt. Ich genehmige mir noch eine zweite. :-)

Ich hole Kazu ab, der mir ganz begeistert einen Star Wars Sticker zeigt. Den hat er geschenkt bekommen, erklärt er mir stolz. Von seinem neuen Freund.
Diese Sticker, die es bei Rewe gibt, sind in der Schule gerade ganz groß angesagt.
Bei Rewe gehe ich ganz selten einkaufen, da es ungünstig liegt.
Trotzdem verspreche ich Kazu, dass wir morgen mal da einkaufen gehen und schauen, ob wir weitere Sticker bekommen. Kazu ist begeistert! ^^

Viele neue kulinarische Erfahrungen gab es die letzten Tage. Positive als auch negative. *g*
Und es gibt noch jede Menge weitere Rezepte, die getestet werden wollen.
Das macht mir Spaß. :-D

Wie vergnügt ihr euch in der Adventszeit?
Wobei ich das Austesten von Rezepten ja nicht nur in der Adventszeit tue. :-P

Ich wünsche euch allen einen schönen vierten Advent!

Dienstag, 15. Dezember 2015

Leichte Zitronentarte


Ich glaube, fünfmal gab es diese Tarte bereits bei uns, seit ich sie Anfang November das erste Mal gebacken habe. Das liegt zum einen daran, dass sie mir einfach so gut schmeckt, zum anderen ist sie schnell zubereitet und zu guter Letzt, weil ich das Rezept unbedingt noch dahingehend verbessern wollte, dass jede Komponente stimmig ist und ich die Mengen genau erfassen wollte.

Ich hoffe, das ist mir jetzt gelungen und ihr seid, wenn ihr sie nachbackt, ebenso begeistert wie ich.

Den Zusatz "leicht" habe ich hinzugefügt, da das Rezept verglichen mit anderen Rezepten zu Tarte au Citron und Lemon Curd (und ich habe viele Rezepte studiert, das könnt ihr mir glauben) sehr wenig Butter und Zucker enthält.

Die Creme ist angenehm sauer und fruchtig leicht. Das gefällt mir ganz besonders, denn ich mag es nicht so buttrig und schwer. Sie eignet sich auch gut als Brotaufstrich.^^
Der knusprige Boden gibt durch sein Vollkornaroma einen schönen Kontrast zur Creme und knabbert sich auch pur ganz wunderbar.

Gefunden habe ich das Rezept im Buch "Naturküche" von Doris-Katharina Hessler.
Das Buch habe HIER mal vorgestellt.
Wie eingangs erwähnt, gebe ich das Rezept leicht modifiziert an.

Zuerst in der Menge für meine kleine Pie-Form, dann in der Menge für eine große Form von 24 cm Durchmesser oder für 24 kleine Tartelettes von 5 cm Durchmesser.

Zutaten für eine Pieform, die am Boden einen Durchmesser von 12 cm hat

Teig
25 g Weizenvollkornmehl, fein gemahlen
10 g gemahlene, blanchierte Mandeln
8 g Rohrohrzucker, fein gemahlen
20 g Butter (ich nehme Süßrahmbutter)
4 g Eigelb
4 g Eiweiß

Belag
15 g Butter
18 g Zucker
15 g Eigelb
20 g Eiweiß
45 ml frisch gepresster Zitronensaft
abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone

Zutaten für eine runde Form von 24 cm Durchmesser oder für 24 kleine Tartelettes von 5 cm Durchmesser

Teig
100 g Weizenvollkornmehl, fein gemahlen
40 g gemahlene, blanchierte Mandeln
32 g Rohrohrzucker, fein gemahlen
80 g Butter (ich nehme Süßrahmbutter)
16 g Eigelb
16 g Eiweiß

Belag
50 g Butter
60 g Zucker (wer es sehr säuerlich mag, nimmt nur 50 g Zucker)
50 g Eigelb
70 g Eiweiß
145 ml frisch gepresster Zitronensaft
abgeriebene Schale von drei unbehandelten Zitronen

Zubereitung

Teig
Mehl in eine Schüssel sieben. Mandeln und Zucker hinzufügen und alles vermischen.
Butter in kleinen Würfeln dazugeben, diese mit Mehl ummanteln und alles zu einer grob sandigen Masse verreiben.
Eigelb und Eiweiß verquirlen und auf der Masse verteilen.
Alles zügig zu einem glatten Teig verkneten.
In Folie einhüllen und mindestens 1 Std. im Kühlschrank ruhen lassen.

Form fetten.
Dann in Größe der Form ausrollen (etwa 3–5 mm dick) und die Form mit der Teigplatte auslegen.
Etwa 1 cm hohen Rand stehen lassen, den Rest entfernen.
(Aus dem Rest kann man Plätzchen backen.)


Den Boden mehrmals einstechen.
Die Form nochmals für etwa 30 min in den Kühlschrank stellen.


Backofen auf 200°C O/U-Hitze vorheizen.
Den Boden im vorgeheizten Ofen bei 200°C O/U-Hitze ca. 13 min backen, bis er goldbraun ist.
In der Form etwas abkühlen lassen.


Belag
Butter in einen Topf geben (am besten Emaille) und bei schwacher Hitze schmelzen lassen.
Zucker einrühren.
Eier verquirlen und einrühren.
Zitronensaft und -schale einrühren.
So lange bei schwacher Hitze rühren (am besten mit Silikonschneebesen), bis die Creme dicklich wird und Blasen entstehen. (Das dauert etwas.)
Die Creme aber nicht schaumig schlagen.
Die Creme durch ein Sieb streichen.

Den Tarteboden aus der Form nehmen.
Den Boden mit der noch leicht warmen Creme füllen.
Bei den kleinen Tartelettes geht das am besten mit einem Spritzbeutel.


Die Tarte kalt stellen und gut gekühlt servieren.


Zum Ausgarnieren eignen sich z.B. blanchierte Zitronenscheiben.
Ich finde die kandierten Fliederblüten sehr dekorativ auf dem gelben Untergrund.




Inspirationsquelle: Hessler, Doris-Katharina, Naturküche für Genießer, Menü Gourmet Reihe, Mosaik Verlag, München, 1992
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