Montag, 30. November 2015

Blogparade "Zeigt her Eure Messer"

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Auf dem Küchenatlas Blog findet eine Blogparade rund um das Thema Messer statt.

Dass Messer nicht gleich Messer ist und man mit einem Messer nicht alles schneiden kann, ist mir als Jugendliche bewusst geworden, als ich versucht habe, mit dem Nakiri Bôchô meiner Mutter ein Hühnchenknochen zu zerhacken. Für mich sah das Messer wie ein Hackbeil aus ...
Meine Mutter war stinkesauer, vor allem weil die Schneide des Messers dabei kaputt gegangen ist, wir bereits wieder in Deutschland waren und sie so nicht einfach ein neues kaufen konnte.
Zur damaligen Zeit waren japanische Messer in Deutschland nicht verbreitet. Mittlerweile hat ja das Santoku Messer in fast jede Messerlinie der verschiedenen Firmen Einzug gehalten.

Glück für mich, denn es ist eines meiner Lieblingsmesser. Auf dem Foodbloggercamp Berlin 2014 hatte ich das Vergnügen, ein Santoku Messer der Firma Wüsthof mit Wellenschliff (so eins wie auf dem obigen Foto) testen zu können und ich war begeistert. Es lag richtig gut in der Hand und ich konnte wunderbar den Weißkohl in feine Streifen schneiden. Am liebsten hätte ich mir gleich eins geholt, aber als ich auf der Wüsthof Seite war, stellte ich fest, dass die nicht nur eins im Sortiment hatten, sondern mehrere. Die Vielfalt überforderte mich und so kommt es, dass ich immer noch kein Santoku-Messer von Wüsthof habe.
Aber vielleicht habe ich ja Glück und gewinne ein Kochmesser. Denn ein deutsches Kochmesser besitze ich nicht.

Hier mal ein paar meiner Messer, die bei mir häufig zum Einsatz kommen:


Links sieht man mein Sashimi Messer, daneben mein Santoku von Global.
Das dritte von links ist ein Gemüsemesser von Wüsthof. Damit kann man auch schön Äpfel einritzen.^^

Das Messer von Kyocera mit dem gelben Griff nehme ich gerne zum Zwiebel schneiden.
Rechts daneben liegt ein Filetiermesser von Fissler. Das kommt immer dann zum Einsatz, wenn ich aus einer Fleischscheibe mehrere ganz dünne Scheiben schneide, wie sie oft in der japanischen Küche Verwendung finden.
Das Vier Sterne Brotmesser von Zwilling möchte ich auch nicht mehr missen. Ich benutze es nicht nur zum Brot schneiden, sondern auch zum Kuchen und Torten schneiden.

Dann besitze ich noch eine Vielzahl von Konditorenmesser. Ganz rechts eines mit grobem Wellenschliff. Ich habe noch welche mit fein gezahnter Klinge.
Diese verwende ich, um Tortenböden quer zu zerteilen.


Auch etliche kleine Messer sind bei mir im Einsatz. Sogar stumpfe Messer. Auch die sind wichtig. Ohne Scherz.
Mit einem schneide ich meine Butter für den Mürbteig, ich gestehe, auf der Handfläche.
Weitere nicht ganz so scharfe, kleine Messer habe ich extra für meinen 6-jährigen Sohn gekauft, wenn er mal wieder in der Küche helfen will.

Außer der Handfläche (ähem), benutze ich Holzbretter und Plastikbretter zum Schneiden.

Was mir fehlt, ist eine optimale Aufbewahrung. Und einen Schleifstein hätte ich noch gerne.
Auch ein Utensil, das ich mir nach dem Foodbloggercamp 2014, wo ich den Umgang mit dem Schleifstein lernen durfte, sofort zulegen wollte ... ^^;;
Was ich auch noch schick finde, ist ein Buntmesser. Ein Messer, mit dem man Gemüse einen Wellenschliff verpassen kann.
Ja, ja, es gibt noch einiges zu besorgen. :-P

Meine Messer wasche ich mit der Hand ab. Die Schneide zeigt dabei weg vom Körper.
Beim Abtrocknen halte ich das Messer stets über der Arbeitsfläche. Falls es mal passieren sollte, dass es mir wegrutscht, fällt es nicht tief und kann keinen Schaden anrichten bzw das Messer selbst nimmt keinen Schaden.

Ein wichtiger Punkt, wenn man Kinder im Krabbelalter hat.

Was Tipps und Tricks rund ums Messer angeht, gibt es ja viele. Ein Messer soll scharf sein, gutes Material, Übergang von Griff zu Schneide möglichst fugenfrei, ...

Für mich ist noch wichtig, dass das Messer gut in der Hand liegt und vom Gewicht her gut zu mir passt. Daher muss ich Messer immer vor dem Kauf in die Hand nehmen und wiegen.

Was die Schneidetechnik angeht, wissen die meisten sicher, dass man die Finger, die das Schneidgut halten, beugt, als ob man ein Ei in der Hand halten würde.
Ich kann noch empfehlen, immer im Stehen zu schneiden. Der Abstand zum Arbeitsfläche sollte dabei etwa eine Faustbreite betragen und man sollte leicht diagonal vor dem Schneidebrett stehen.
So hat man eine gute Kontrolle über das Messer.

Das war's von mir zum Thema "Messer".
Ein wichtiges Utensil, dass stets zum Einsatz kommt, aber selten mal auf Fotos zu sehen ist.
So, liebe Messer, jetzt durftet ihr mal im Rampenlicht stehen. :-D

Montag, 23. November 2015

Feiner Apfelkuchen



Dies ist einer unserer Lieblingskuchen. Rührteig mit Äpfeln. Manchmal auch noch ein Klecks Sahne dazu und wir sind glücklich. :-)

Ich backe ihn schon seit gut 20 Jahren und nun wird es Zeit, das Rezept hier festzuhalten. Es basiert übrigens auf einem Dr.-Oet.-Rezept.

Zutaten für eine Springform von 26 cm Durchmesser

125 g Butter, Zimmertemperatur
100 g Zucker, feinkörnig
Mark einer halben Vanilleschote
1 Prise Salz
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
3 Eier Gr. M (60 g Eigelb + 90 g Eiweiß), Zimmertemperatur
200 g Weizenmehl Type 405
2 gestrichene TL Weinstein-Backpulver
2 EL Milch (maximal)

ca. 4 große Äpfel (ca. 800 g)

etwa 3 gehäufte EL Aprikosenkonfitüre

Zubereitung

Springform fetten.
Ofen auf 180°C O/U-Hitze vorheizen.

Butter cremig rühren. Nach und nach den Zucker, Vanillemark, Salz und Zitronenschale hinzufügen und zusammen zu einer schön-schaumigen Masse aufschlagen.
Die Eier verquirlen und in 4–5 Etappen zur Butter-Zucker-Masse hinzufügen. Nach Zugabe der ersten zwei Etappen kann die Masse etwa eine Minute aufgeschlagen werden, die letzte Etappe wird nur noch ganz kurz eingerührt, sonst besteht die Gefahr, dass die Masse ausflockt.
Mehl mit Backpulver vermischen und gut die Hälfte auf die Masse sieben.
Mit dem Spatel einarbeiten, bis die Masse glatt ist.
Milch hinzufügen und einrühren, bis die Masse glatt ist.
Restliches Mehl auf die Masse sieben und einarbeiten, bis die Masse glatt ist.

Den Teig in die Form füllen und gleichmäßig verteilen.

Äpfel schälen, vierteln, entkernen.
Die Apfelviertel mehrmals der Länge nach einschneiden


und ringförmig auf dem Teig verteilen.


Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 45 min backen.

Aprikosenkonfitüre mit 1 EL Wasser und 1 EL Zucker verrühren und erhitzen. Diurch ein Sieb streichen.
Sobald der Kuchen aus dem Ofen ist, die Aprikotur einmal gut aufkochen lassen, dann den noch warmen Kuchen damit abglänzen.

Kuchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.


Zum Kuchen passt cremig geschlagene Schlagsahne (crème chantilly) besonders gut.


Sonntag, 22. November 2015

Wochenrückblick 9.11.–15.11.

Montag, der 9. November 2015

Nachdem meine Ananas von real, die ich letzten Freitag gekauft hatte, ein Reinfall war, habe ich heute Glück. Die Ananas aus dem Bio-Supermarkt ist genau richtig. Und so lege ich los.
Mein Vorhaben: Die Ananas Tarte Tatin von William Curley aus seinem Buch "Patisserie" herzustellen.
Am Wochenende habe ich bereits den Blätterteig zubereitet. Nun folgen die Streusel, dann ist das Karamell an der Reihe, in das schließlich die Ananasscheiben aufgereiht werden. Backen und einfrieren.
Streusel anwirken und backen.
Blätterteig ausrollen, mit Puderzucker zum Karamellisieren bestreuen und backen.
Und dann noch einmal. Oh.
Das war wohl zu viel Puderzucker. Der Zucker ist nicht komplett karamellisiert. T_T


Das war wohl nix. Frustriert breche ich für heute mein Ananas Tarte Tatin Projekt ab.

Womit tröste ich mich? Ich beschließe, mal wieder Chia Peanut Cookies zu backen. In der Soft Version mit Honig.^^


Dienstag, der 10. November 2015

Ein wenig frische Ananas ist noch übrig und so gibt es heute mal etwas anderes zum Frühstück: Ein Reiswaffelmüsli mit Ananas (bei uns mit weniger Reiswaffeln, dafür ist etwas Schokoreiswaffel dabei). Mmh, schön fruchtig. ^^


Während Kazu in der Schule ist, starte ich einen zweiten Anlauf. Zum Glück habe ich noch Blätterteig da.

Ausrollen, pudern, abbacken, ausrollen, pudern abbacken.


Schon viel besser. Freu.

Und so entsteht endlich meine Pineapple Tarte Tatin nach William Curley.


Da beim Rezept steht "Am Tag der Zubereitung servieren." probiere ich gleich.
Wah, scharf! Die Karamelldecke ist mit Chili und Pfeffer gewürzt. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich nicht viel Schärfe vertrage.
Eingepackt und ab in den Kühlschrank.

Zum Abendessen gibt es heute zum zweiten Mal Kartoffel-Möhrenauflauf mit Räucherwurst und Räuchertôfu.


Beim ersten Mal war Kazu ganz begeistert, dieses Mal schmeckt es ihm gar nicht. Häh?
Na ja, da Käse bei uns eh ein "höchstens ausnahmsweise mal" -Lebensmittel ist, wandert das Rezept mitsamt Buch zum Altpapier. :-P

Mittwoch, der 11. November 2015

Natürlich probiere ich als erstes gleich meine Ananas Tarte Tatin. Die Streusel außen haben zwar etwas Feuchtigkeit gezogen, aber ich muss sagen, mir schmeckt die Tarte Tatin heute noch viel besser. Die Schärfe ist etwas verflogen und das Aroma hat sich entwickelt.
So lecker! Gegen meine Gewohnheit, esse ich noch ein Stück und noch ein Stück. :-D
Der Aufwand hat sich gelohnt.

Mein kleiner Finger schmerzt, wenn ich ihn bewege. Und so gehe ich zum Arzt. Dort wird mir Blut abgenommen und ich bekomme eine Überweisung zum Röntgen. Verdacht auf Gelenkentzündung oder Rheuma.
Hm, klingt ja nicht so toll. :-(

Zu Hause backe ich mich weiter durchs Schokolade-Buch.
Mokka-Schichtkuchen.
Schmeckt nicht.


Nachmittags kommt der Opa. Ich hole ihn vom Bahnhof ab und wir gehen zusammen Kazu von der Schule abholen.

Donnerstag, der 12. November 2015

Der Teufelskuchen wird gebacken. Ein interessanter Teig, bei dem zum Schluss 225 ml kochendes Wasser zugeben wird.
400 g Zucker kommen in den Teig und für die Glasur werden nochmals 300 g Zucker benötigt.
Da der Kuchen für 8 Personen ausgelegt ist, ist der Zuckerschock vorprogrammiert.

Ich reduziere die Zuckermenge und viertele das Rezept.


Im Buch sieht die Krume aber anders aus ...
Und furchtbar süß ist der Kuchen immer noch. Ich verzichte auf die Glasur und hake das Rezept ab.

Japan AG.
Wir beginnen wieder mit der Begrüßungsrunde. Und die Kinder lernen "genki" als neues Wort dazu. "Genki" bedeutet Energie, Lebenskraft, Gesundheit.
Einer fragt "Genki desuka?" (Wie geht es dir?), der nächste antwortet "Genki desu." (Mir geht es gut.) Usw.
Nun hole ich den Globus raus und zeige den Kindern, wo Deutschland liegt und wo Japan liegt und wie Japan aussieht.
Die Kinder lernen Japan auf japanisch schreiben: 日本 (Nihon/ Nippon) und malen dann Japan auf. Ein Quadrat, eine Socke, ein kleiner Stein unter der Spitze und ein etwas größerer vorne. *g*

Weiter geht es mit Spielen. Ich zeige ihnen zwei Versionen des Jankenpoi (Schere Stein Papier) Spiels, die die Kinder begeistert aufnehmen.

Es wird laut und ich greife zum Buch und lese ihnen ein japanisches Kinderbuch vor. Von rechts nach links und von oben nach unten.^^
Gespannt hören die Kinder zu und ich bin froh, den Lärmpegel wieder gesenkt bekommen zu haben.

Zum Schluss bringe ich ihnen die Zahlen 1 bis 4 bei (ichi, ni, san, shi) und dann gibt es Oyatsu (15:00 Uhr Vesper). Für jeden ein knuspriges Mandelplätzchen.

Puh. Ich bin total geschafft. Lehrerin wär echt kein Job für mich.

Zum Abendessen gibt es mit Hirse und Möhren gefüllte Wirsingblätter, die wir einfach noch mit Soßasoße übergießen.^^


Freitag, der 13. November 2015

Nachdem ich Kazu in die Schule gebracht habe, gehe ich zu Fuß zum Krankenhaus, wo ich mich röntgen lassen will. Unterwegs treffe ich Jemma, die in der Küche von Kazus Schule arbeitet. Seit dem Herbstfest quatschen wir immer ein wenig, wenn wir uns treffen.
"Und wie läuft's?"
Ich erzähle ihr, dass ich gerade keine Arbeit habe, und sie berichtet, dass sie in der Küche unterbesetzt sind und ich doch bei denen helfen soll. Sie ringt mir das Versprechen ab, mit der Schulleiterin deswegen zu reden.

Röntgen, Einkaufen und ab nach Hause, Mittag essen.
Ich bereite mir aus Resten von gestern die Hirse-Möhren-Pfanne auf Feldsalat zu. Mmh, genau meine Welt.^^

Dann wird gebacken. Denn morgen ist an unserer Schule Tag der offenen Tür und für das Büffet möchte ich Kuchen beisteuern.

Ich backe noch einmal den Schoko-Blechkuchen mit dreierlei Schokotropfen, den ich bereits am 5.11. schon gebacken hatte und der uns ganz gut geschmeckt hat.


Mist, der hätte 5 min früher rausgemusst. :-(

Kazu von der Schule abholen.
Ich sitze gerade in der Garderobe und warte darauf, dass Kazu sich fertig anzieht, als die Schulleiterin hereinschneit.
"Ich habe gehört, sie wollen uns helfen?"
Und ehe ich mich versehe, bin ich zur Küchenhilfe avanciert.
Die dritte Küchenhilfe ist seit fünf Wochen krank und bislang hat das Lehrpersonal in der Küche mehr oder weniger ausgeholfen.
Gleich ab Montag soll es losgehen. Ui, so schnell kann es gehen.
Wie das Ganze vergütet wird, ist noch unklar. Haha ^^;;.

Wieder daheim bereite ich die Cake Pop-Masse zu, die mir leider etwas zu weich wird.
Und zu guter Letzt backe ich einen weiteren Test-Kuchen: Teebrot mit Schokolade (Walnüssen und Rosinen).


Geschmacklich ganz gut, mir aber doch zu mächtig. Meine Männer sagen "nein danke".

Nun aber schnell die Kugeln überziehen. Da ich keine Stiele habe, setze ich die Kugeln auf Plätzchen ab. So weich wie die Füllung ist, hätten sie an Stielen eh nicht gehalten.


Samstag, der 14. November 2015

Es ist Tag der offenen Tür an Kazus Schule. Kurz vor 10:00 Uhr machen wir uns auf den Weg.
Kazu darf auf dem Schulgelände spielen und ich helfe beim Büffet.

Die Kugeln sind vor allem bei den Kindern sehr beliebt. Bestimmt wegen der Perlen. *g*
Der Kuchen geht nicht so gut. Auch wenn er schön schokoladig schmeckt, sieht er einfach zu trocken aus. :-(
Etwas trocken ist er ja auch geworden. ^^;;


Gegen 14:30 Uhr treten wir den Heimweg an.

Zu Hause setze ich mich erst einmal an den PC und lese alle Nachrichten zu dem Anschlag in Paris.
Furchtbar. Das erinnert mich an die Geiselnahme (und die spätere Hinrichtung) der zwei japanischen Journalisten. Dieser Schrecken, der von diesen Fanatikern ausgeht.

Sonntag, der 15. November 2015, Volkstrauertag

Erholen und Kraft tanken für nächste Woche ist angesagt.
Ob ich mein nächstes Patisserie-Projekt schaffe, ist fraglich.
Auch die Vorfälle in Paris wirken lähmend.

Mittags gibt es den Wirsing-Nudel-Eintopf.


Und nachmittags backe ich den Schokoboden für meine geplanten Schokoladentörtchen, die zu Dienstag fertig sein sollen. Am Dienstag kommt nämlich meine Freundin zu Besuch und ich möchte ihr doch etwas Feines kredenzen.

Nun denn, die nächste Woche wird spannend.
Und um es vorwegzunehmen, sie war spannend und auch die Woche 23.11.–27.11. wird richtig spannend für mich werden.
Hoffentlich komme ich kommende Woche dazu, den Wochenrückblick für die Woche 16.11.–22.11. zu schreiben, denn dann wäre ich wieder im richtigen Rhythmus. :-)

Freitag, 20. November 2015

Chia Peanut Cookies Soft



Diese Peanut Butter Cookies sind eine leichte Abwandlung der Chia Seed Peanut Butter Cookies, die ich vor zwei Jahren mal gepostet habe.

Sie schmecken beide sehr gut, diese sind nur durch die Zugabe von Honig etwas weicher.
Demnächst folgt noch eine vegane Variante.^^

Zutaten für ca. 18 Cookies

28 g Coconut Oil
40 g Kokosblütenzucker
80 g ungezuckerte Erdnussmus Crunchy mit Salz
14 g Honig
0,6 g Salz
2 g Vanille Extract
1 Ei (20 g Eigelb + 30 g Eiweiß)
30 g Vollkornweizenmehl
1/2 TL Weinstein-Backpulver
50 g zarte Haferflocken
40 g Schokoladentropfen/ -stückchen

Zubereitung

Kokosnussöl mit Zucker cremig rühren.
Erdnussmus einrühren.Honig, Salz und Vanille einrühren.
Ei einrühren.
(Anm.: Es reicht, wenn die Zutaten verrührt werden. Die Masse muss nicht aufgeschlagen werden.)
Mehl und Backpulver mischen und sieben. Mit den Chia Samen vermischen.
Auf die cremige Masse geben und kurz einarbeiten.
Haferflocken und Schokoladentropfen dazugeben und alles vermengen.

Mit einem Teelöffel Kugeln/ Häufchen abstechen und mit etwas Abstand aufs Blech setzen.
Die Cookies laufen von selbst etwas in die Breite.




Hier zum Vergleich noch einmal die leicht festere Variante vom Oktober 2015


und vom Oktober 2013


Nun, zugegeben, die festeren sind optisch schöner. Haha. ^^;;

Donnerstag, 19. November 2015

Wochenrückblick 1.11.–8.11.

Sonntag, der 1. November 2015

Sonntag. Ein ruhiger, gemütlicher Familientag steht an. :-)
Durch den gestrigen Patisseriekurs habe ich heute große Lust zu backen. Am liebsten würde ich gleich dieses eine Schokoladentörtchen aus meinem japanischen Patisseriebuch backen, aber dafür fehlen mir noch einige Zutaten. Und so begnüge ich mich erst einmal mit ein paar einfachen Kuchen.

Unter meinen Backbüchern befindet sich eins, das nennt sich "Schokolade" und ist vom Parragon Verlag. Das Buch gehört zu den "Aussortieren?"-Büchern und daher habe ich beschlossen, ein paar Rezepte daraus zu testen, um mir die Entscheidung leichter zu machen. :-P

Das erste Rezept ist ein Schoko-Mandel-Kuchen. Da mein Sohn keine Mandelblättchen mag, habe ich stattdessen weiße Schokoladenspäne genommen. Im Kuchen sind aber auch noch gemahlene Mandeln verarbeitet. Die stören ihn nicht. Ich habe die Viertelmenge in einer Form von 12 cm Durchmesser gebacken.


Ganz nett. Aber nicht gut genug, dass mir das Rezept einen Post wert ist. :-P

Dann backe ich noch einen Zitronenkuchen nach einem Rezept von Doris-Katharina Hessler.
Mmh, von Kazu und mir gibt es "beide Daumen hoch". ^^


Und so sieht dann unser Kuchenteller am Sonntag aus. Schoko-Mandel-Kuchen, Zitronenkuchen, Schokoladentarte und Yuzu-Macarons vom Patisseriekurs. :-)


Und weil ich gerade so gut in Fahrt bin, backe ich nach "Tee und Kuchen" weiter.
Einen Rührkuchen (natürlich wieder im Kleinformat), der angeblich gut geeignet für Cupcakes und Motivtorten sein soll. Und ich bin neugierig. :-D


Kein Highlight, aber eine schöne feine Krume. Mal sehen, wann (und wofür) ich das Rezept mal verwende.

Natürlich backe ich nicht nur. Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Haushalt und das Sonntags-Familienspiel füllen ebenfalls den Tag.^^

Montag, der 2. November 2015

Heute geht es mächtig rund.

In der Früh bringe ich Kazu zur Schule, von der Schule jette ich weiter zum Bürgeramt, wo mein Mann ebenfalls auf die letzte Minute eintrifft. Wohnort ummelden.
Dann fahre ich zum Frischeparadies, endlich mal wieder Früchtepürees kaufen.
Zurück nach Hause, Froster bestücken und schon geht es weiter zum nächsten Termin ins Tee Tea Thé, wo ich mit Herrn El Saadany vom Onlineshop "Grüner Tee von Marukyu Koyamaen" verabredet bin. Wer meinen Blog schon länger liest, weiß sicher, dass ich ein großer Fan der Matcha von Koyamaen bin und den Shop mit Rezepten unterstütze.

Die Wellenlänge stimmt und wir unterhalten uns angeregt, so dass die Zeit viel zu schnell um ist und ich wieder los muss, um Kazu von der Schule abzuholen.

Zu Hause teste ich gleich mein Geschenk, dass ich bekommen habe:


Eine ganz wunderschöne Tafel Matcha Schokolade, die so richtig nach Matcha schmeckt und einen ganz feinen Schmelz hat. Mmh. ^^

Dienstag, der 3. November 2015

Heute ist an der Schule das sogenannte Elterncafé. Eine Möglichkeit für Eltern sich in der Schule bei einer Tasse Kaffee oder Tee und Kuchen und/ oder Keksen zu treffen und auszutauschen.

Ich backe Apfel-Bananen-Kuchen


und die Brownies dafür.


Mittwoch, der 4. November 2015

9:00 Uhr: Wohnungsübergabe der alten Wohnung und Schlüsselabgabe. Tja, das war's nun wirklich.

Ansonsten einkaufen und mal nicht backen. :-P

Donnerstag, der 5. November 2015

Dafür wird heute wieder der Ofen angeworfen. :-D
Ich teste ein weiteres Rezept aus dem Schokoladenbuch: Den Schoko-Blechkuchen.
Aus der fünftel Menge entsteht ein kleiner Kastenkuchen.


Ja, der schmeckt uns.^^

Heute gebe ich zum ersten Mal mein Nachmittagsangebot "Japan" an der Schule.
Ich habe acht Kinder (darunter zum Glück auch Kazu) im Alter von 6 bis 8 Jahre, die ich für etwa 90 min zu beschäftigen habe.

Begrüßungsrunde: Konnichiwa. Mari desu. (Guten Tag. Ich bin Mari.)
Weiterreichen eines Gegenstandes (Papierkranich) mit dôzo – arigatô (bitte – danke).
Erläuterung von -chan, -kun und -san bei Namen.
Karuta-Spiel (abgewandelte Form auf deutsch).
Japanische Lebensmittel.
Hauptnahrungsmittel ist Reis. --> Statt Stulle isst man Onigiri. Jeder bekommt einen kleinen Onigiri zum Probieren. Nur einer verweigert. Ihm schmeckt der Seetang (Nori) nicht.
Desweiteren:
Die Gebäckstangen Mikado kommen aus Japan und heißen eigentlich Pocky. Pocky gibt es seit 50 Jahren in Japan. Jeder bekommt eine Stange Pocky.
Yakult kommt ebenfalls aus Japan. Das gibt es dort bereits seit 80 Jahren! Jedes Kind bekommt ein Fläschchen Yakult.

Na, habt ihr das alles auch gewusst? :-D

Gute 60 min konnte ich die Kinder fesseln, dann werden sie unruhig und laut und toben durch die Gegend. Aaah, wo ist der Ausschaltknopf?
Für das nächste Mal muss ich mir da etwas überlegen.

Heute kommt Valentin mit zu uns. Und so gehen wir zu dritt nach Hause.
Zum Abendessen gibt es Hackfleischbällchen in süßer Soße. Dazu Reis.

Abends holt die Mama ihn ab. Die beiden Kinder haben super zusammen gespielt und es war keine Belastung. Daher gerne wieder.^^

Freitag, der 6. November 2015

Besorgungen tätigen.
Ich backe einen Mürbteigboden für die Zitronentarte und einen Schokoladenboden für den Schoko-Ananas-Kuchen.

Samstag, der 7. November 2015

Der Schokoboden wird mit Ananasstücken (aus der Dose) und Joghurt belegt.


Unser Fazit: Schmeckt nicht. Der Boden ist sehr rauh und das Topping langweilig.

Wir halten uns lieber an die Zitronentarte von Frau Hessler, die es heute zum zweiten Mal gibt.
Ein schönes Rezept, das ich euch bald präsentieren werde. :-)


Und da Wochenende ist, teste ich gleich noch ein weiteres Rezept.
Cherimoya-Oblaten.


Hm. Ich weiß ja nicht. (Viel zu viel Zucker im Rezept.)
"Interessant" ist vielleicht der passende Begriff. Es ist das erste Mal, dass ich mit Cherimoyas zu tun habe. Kennt ihr die?

Sonntag, der 8. November 2015

Ich teste mich weiter durchs Buch "Schokolade".
Familien-Schokoladenkuchen heißt der nächste.


Ja, ganz okay.

Dafür schmeckt uns der Schoko-Orangen-Kuchen richtig gut. Den werde ich vielleicht zum nächsten Elterncafé backen.
(Im hellen Teig steckt Orangensaft.)


Und zum Abendessen gibt es die bereits geposteten Buletten nach japanischer Art.^^


Das war im Schnelldurchlauf die erste Novemberwoche. Die zweite Woche folgt in Kürze. Dann erfahrt ihr, was es mit dem Bild bei Instagram auf sich hat. :-D
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