Mittwoch, 13. Mai 2015

Wochenrückblick 1.5.–10.5.

Freitag, der 1. Mai 2015

Ich stehe früh auf und koche Reis für den Reiseproviant. Etwas Essig, Sojasoße und Salz zum fertigen Reis, Nori in Folie gepackt, so können wir später Onigiri zubereiten (wobei ja in Onigiri-Reis eigentlich kein Essig hineinkommt).
Die letzten Sachen werden gepackt und kurz nach 8:00 Uhr werden auch schon abgeholt.

Unser Ziel ist eine neu eröffnete Ferienanlage in Peenemünde.
Die Zimmer sind sehr gemütlich eingerichtet und durch die Fensterseite kann man auf eine Pferdekoppel blicken.


Nach und nach trudelt die ganze Verwandschaft von meinem Mann (Onkel, Tanten, Cousins und Cousinen mitsamt Anhang) ein.
Dann gibt es Kaffee und Kuchen. Von mir gibt es die kleine Schokoladentorte mit Teekern


und einen Baked Cheesecake.
Aber ich hatte es schon geahnt, meine Kuchen werden links liegengelassen.
Solche Torten sind den Leuten zu fremd.
Nur meine Schwiegermutter probiert beide Kuchen und gibt mir positives Feedback.
Am besten geht die Sprühsahne weg  ...

Samstag, der 2. Mai 2015

Kazu genießt den Vormittag damit, mit dem Roller zu fahren.


Nachmittags gehen wir zu mehrt in ein Mitmachmuseum, ins Phänomenta in Peenemünde, wo Kazu erst einmal den Astronautentrainer testet.


Auch die riesengroße Seifenblase ist faszinierend.


Abends wird dann mit der gesamten Verwandschaft gespielt und gegrillt.

Sonntag, der 3. Mai 2015

Nach einem gemeinsamen Frühstück und Aufräumen und Packen geht es wieder heimwärts.
Ich bin froh, dass ich den Nachmittag noch habe, um alle manche liegen gebliebende Dinge erledigen zu können.

Montag, der 4. Mai 2015

Ein ganzes Wochenende ohne Backen! Klar, dass ich mich heute gleich in die Küche stelle. *g*
Ich backe Matcha-Plätzchen


und ein paar Böden und als Kazu nachmittags von der Kita zurück ist, hilft er mir bei der Himbeertorte.

Er tränkt die Böden und verteilt dann die von ihm selbst gerührte Schokoladencreme darauf.
Schließlich belegt er diese mit Himbeeren, die er vorher noch selbst halbiert hat.
Nun folgt ein zweiter Boden. Tränken und mit Creme bestreichen. Dann ein dritter Boden, bei dem die Mitte ausgestochen wurde. Das Ausstechen hat Kazu ebenfalls übernommen.^^



Das Einsteichen der Torte mit dem kleinen Rest Creme habe ich dann gemacht, während Kazu die Torte dann mit Beeren gefüllt hat.
"So, Mama?"
"Super hast du das gemacht!" :-)

Die "Nid de Framboise" ist übrigens aus meiner Patisserieheft-Reihe. Sie hat sehr gut geschmeckt (wobei ich die Menge der Schokoladencreme halbiert hatte). Mal sehen, wie ich das Rezept noch weiter abwandle.

Dienstag, der 5. Mai 2015

Heute Nachmittag stelle ich die "Ciel de Menton" zusammen. Ebenfalls ein Rezept aus meiner Heftreihe.
Mandelboden mit Crème Chiboust au citron und Sahne mit Tee aromatisert.



Abgesehen davon, dass ich die Sahnenockerl nicht hinbekommen habe, hat die Zitronencreme mal wieder leicht metallisch geschmeckt. (Ich bekomme das einfach nicht hin.) Auch die anderen Bestandteile konnten mich weder einzeln noch im Zusammenspiel überzeugen.
Aber die Idee gefällt mir, die Boden und Cremescheiben extra herzustellen und dann aufeinanderzusetzen.

Nun aber schnell Kazu abholen, ab zum Judo und dann Tasche packen für den großen Kindergartenausflug.

Mittwoch, der 6. Mai 2015

Eine Stunde früher als sonst geht es los zum Kindergarten. Bepackt mit einem Koffer, der Anziehsachen und Co bis Freitag enthält.
Die Vorschulkinder unternehmen ihre erste große Reise mit zwei Übernachtungen.

Ich wünsche dir viel Spaß mein Schatz!

Für meinen Kooperationspartner "Grüner Tee Koyamaen" bin ich mal wieder dabei, ein Rezept zu entwickeln. Es sollen Matcha-Plätzchen werden, die aus einer Zigarrenmasse hergestellt werden.

Die ersten vom Montag schmeckten zwar, waren aber sehr fest. Die zweite Charge wiederum wurde zu weich. Mit der dritten bin ich nun zufrieden.^^
Jetzt fehlt mir nur ein passender Name.


Desweiteren backe ich noch glutenfreie und fast vegane Matcha Kekse nach diesem Rezept. Fast vegan deshalb, weil mein Agavendicksaft nicht ausgereicht hat und ich die fehlende Menge mit Honig ergänzt habe. :-P
Am schwierigsten war es, einen Ersatz für die glutenfreie Mehlmischung zu finden.
Zuerst habe ich "normales" Mehl (Type 405) verwendet, doch die Kekse wurden damit sehr hart.
Dann habe ich ein Gemisch aus Reismehl, Mandelmehl und Sojamehl verwendet. Damit wurden die Kekse etwas staubig.
Na ja, abgehakt.


Donnerstag, der 7. Mai 2015

Heute laufe ich nach der Arbeit weiter zur Patisserie Du Bonheur, wo ich mich mit Lisa treffe.
Ich habe die Laufzeit völlig unterschätzt und bin 40 min zu früh dran.
Da es kalt ist, gehe ich schon mal rein. Die Bedienung erlaubt mir, dass ich drinnen warten darf und bringt mir Wasser. Das gibt es wie in Japan kostenfrei.

Als Lisa kommt bestellen wir. Ich nehme die Johannisbeertarte, Lisa ein Kokos-Schoko-Törtchen.


Dazu gibt es noch für jeden ein Cannelé. Die sind einfach ein Muss, wenn man bei DuBonheur ist, da die dort wirklich köstlich sind.^^

Von der Patisserie geht es weiter zum Street Food Thursday Berlin in der Markthalle Neun.

Wir beginnen mit den Dumplings von Dr. To's.


Mmh, die hellen schmecken genau wie Gyôza! Köstlich! Aber auch die roten sind sehr gut. Ich denke, dem Restaurant müssen wir unbedingt mal einen Besuch abstatten.

Als nächstes testen wir den Bao Burger von Bun Bao.


Mir schmeckt ja vor allem das Gemüse da drin. Das schmeckt so schön säuerlich würzig.
Tja, auch diesem Restaurant würde ich allzu gerne ein Besuch abstatten. :-P

Mittlerweile ist Fabian eingetroffen. Der kindfreie Abend will schließlich genutzt werden.
Nachdem er seinen ersten Hunger mit einem Burger gestillt hat, kauft er sich Takoyaki und wir dürfen beide bei ihm probieren. <3


So ein Street Food Day macht zu mehrt doch am meisten Spaß, weil man dann um so mehr probieren kann. :-D

Ich habe noch Lust, etwas zu knabbern und kaufe mir am Sironi Stand eine dieser mega langen Grissinistangen.


Und damit nicht genug. Auf dem Heimweg gibt es noch eine Kugel Eis von Tanne B.

Ich bin pappsatt. :-D
Danke schön Lisa für den tollen Nachmittag/ Abend.

Freitag, der 8. Mai 2015

Ein ruhiger Tag.
Dann hole ich Kazu ab. Die Kinder sind alle müde, berichten aber begeistert von den popowarmen Eiern, die sie auf dem Bauernhof sammeln durften. *g*

Ankommen, auspacken, baden und ab ins Bett.^^
Okaerinasai Kazu. Willkommen zurück.

Samstag, der 9. Mai 2015

Heute ist wieder groß backen angesagt, denn ich möchte meiner Mutter zum Muttertag eine Torte schenken. Nebenbei backe ich noch ein paar Kleinigkeiten (?).

Fours secs au thé Jardin Fruitier von Pâtissier Hironobu Tsujiguchi.


Die kleine Tarte überzeugt aber nicht genug, um das Rezept zu posten.

Dann stelle ich noch die Chocolat au thé earl grey von Pâtissier Hironobu Tsujiguchi fertig:


Von dieser Torte wird das Rezept in einer abgewandelten Form noch folgen.^^

Und auch Hefeteige für Brötchen und Brot mit Übernachtgare kommen in den Kühlschrank.

Sonntag, der 10. Mai 2015, Muttertag

Ich backe das Matcha-Milch-Brot ab und die Brötchen, die ich nach einem Rezept aus dem Internet gebacken habe.


Das Matchabrot schmeckt schön, nur etwas herb durch Verwendung eines einfachen Backmatchas.
Die Brötchen schmecken uns gar nicht. :-(
Wahrscheinlich misslungen, denn auch die angegebene Backzeit haute überhaupt nicht hin.
Abgehakt. :-P

Wir haben noch Knusper-Müsli da, Knäckebrot und Torte. :-D


Nach dem Frühstück werden Muttertagstorte und Törtchen fertiggestellt.
Aber davon, wie der restliche Tag verlaufen ist, berichte ich im nächsten Wochenrückblick. Jetzt muss ich dringend ins Bett.

Ich wünsche allen einen schönen Feiertag morgen.

Kommentare:

  1. Liebste Mari,
    Ich möchte mich nicht zum hundertsten Mal wiederholen, dass ich dich für deine fleißigen Backkünste bewundere ;-) .
    Deine Muttertagstorte hat es mir besonders angetan. Ich freu mich schon auf das Rezept. Genießt den schönen freien Tag!
    Liebe Grüße Maren

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    1. Hallo Maren, *lach*, ja, das hast du schon paar mal geschrieben, dass du meine Quantität bewunderst. Das Bild von der Muttertagstorte gibt es im nächsten Wochenrückblick. Das Rezept dazu wahrscheinlich erst später. Icn habe ja noch einige ältere Rezepte zu posten.

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  2. Ich finde es ja sehr schade dass die verwandschaft deines mannes nicht wenigstens mal probiert :(
    so geht es mir auch immer mit der frau des älteren bruder meines freundes.... sie steht zurzeit sehr auf kalorienarmes backen mit karotten, aufgrund einer diät oder so... jedenfalls probiere ich jedes mal ihre staubtrockenen muffins, kekse und ihre nach nix außer frischkäse schmeckenden torte, aber sie will nicht mal einen bissen von meinen dingen probieren... sowas finde ich doch irgwndwo sehr unhöflich und kränkt einen doch ein wenig :(

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    1. Wow, da bewundere ich dich ja, dass du ihre Sachen probierst, wenn du weißt, dass sie nicht schmecken. Diät zum Abnehmen, ja gut, aber wenn sie auch selber bäckt, kann sie wirklich wenigstens mal ein Eckchen probieren. Die Menge macht's schließlich.

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  3. Hi Mari,
    ich kanns gar nicht glauben, dass die Verwandtschaft nicht probiert. Deine Kuchen sehen immer so toll aus, da möchte man schon ins "Bild beißen". Probieren sollte man immer. Es muss einem nicht schmecken, aber das weiß man erst nach dem Probieren. Nehme uns doch einfach zum nächsten Besuch mit, dann ist dein Kuchen ruckzuck weg. Lass dich nicht ärgern und mache weiter. LG U

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    1. Danke fürs Feedback. Geärgert habe ich mich nicht, da ich schon wusste, dass die Leute mit Patisserie nichts anfangen können. Erstaunt war ich dann aber schon, dass die Torte wirklich links liegengelassen wurde. Ich mein, es war eine kleine Torte von 15 cm Durchmesser. Und es waren fast 30 Leute da.
      Einmal hatte ich für das Kuchenbüfett von Kazus Sportverein Macarons abgegeben.
      Da war die Reaktion ähnlich. "Was ist denn das?" Die kennt hier keiner.
      Und was der Bauer nicht kennt ...
      Ähem.

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    2. Hey, das tut mir leid. Das mit dem Bauer kenne ich auch. Allerdings sollte man Neuem immer aufgeschlossen gegenüber stehen.

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