Freitag, 27. Februar 2015

Castella mit Sojamilch und Honig 豆乳はちみつカステラ



Die Wurzeln des Castella (カステラ Kasutera) liegen in Portugal. Doch mittlerweile gilt er als typisch japanischer Kuchen und es gibt etliche Rezepte dazu.
Dieser Castella hat eine lockerere Krume als der Standard-Castella, den man in Läden zu kaufen bekommt. Uns hat er sehr gut geschmeckt und ich fand, dass er wirklich nach Castella geschmeckt hat, obwohl ich die Zuckermenge etwas reduziert habe. Castella ist nämlich meist sehr süß.

Zum Backen habe ich eine ausziehbare Kastenform verwendet.

Zutaten für eine Kastenform von 23 cm x 8 cm x 7 cm (Höhe)

1 Ei (ca. 30 g Eiweiß + 20 g Eigelb)
10 g Eigelb
30 g Zucker (Original: 40 g)
20 ml Sojamilch
15 g Honig
40 g Weizenmehl Type 550
1/2 EL Öl

Zubereitung

Die Form mit Backpapier auslegen.
Ofen auf 160°C O/U-Hitze vorheizen.

Ei und Eigelb mit dem Zucker mit den Quirlen des Handmixers weiß-cremig aufschlagen.
Honig und Sojamilch auf etwa 38°C erwärmen und in die Eiermasse einrühren.
Das Mehl auf die Masse sieben und unterziehen.
Öl zugeben und unterziehen.
Die Masse in die Form füllen und die Oberfläche glätten.

Zusammen mit einer Schale heißem Wasser in den vorgeheizten Ofen stellen.
Bei 160°C O/U-Hitze ca. 35 min backen.
Stäbchenprobe.

Gleich nach dem Backen die Oberfläche mit einem großen Stück Frischhaltefolie bedecken und den Kuchen auf eine glatte Fläche stürzen.
Den Kuchen luftdicht mit der Frischhaltefolie einpacken und abkühlen lassen.
Wenn er abgekühlt ist, auspacken, das Backpapier entfernen und wieder luftdicht in Frischhaltefolie einpacken. Bei Zimmertemperatur lagern.
In einer gut schließenden Dose verpackt hält sich der Castella an die 5 Tage.


Quelle: 作りおきスイーツ, Verlag Shufunotomo, 2014

Kommentare:

  1. Liebe Mari,
    der Kuchen sieht sehr schön aus. Ist er eher trocken (ich meine nicht unangenehm trocken, eher so Richtung Sachermasse) oder saftig, was würdest du sagen? Und würde es auch mit Mandelmilch funktionieren? Ich mag nämlich Sojamilch nicht so gern.
    LG, Julia

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    1. Ich würde den Castella eher zu den saftigen Kuchen zählen, da die Krume sehr sanft auf der Zunge ist. Angenehm weiche Konsistenz.
      Daher ist es auch so wichtig, dass man den Kuchen immer gut verpackt.
      In Japan belegt man den Castella gerne mit den zwei Adjektiven: funwari (weich und leicht) und shittori (feucht/ saftig).
      Mit Mandelmilch sollte es ebenso funktionieren. Schmeckt bestimmt auch fein.

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    2. Ok, danke. Ich finde das von Fotos manchmal schwer zu beurteilen. Dann werde ich das heute mal probieren. :) Dir einen schönen Sonntag!

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  2. Hallo Mari,
    ich bin durch Zufall auf diesen tollen Blog gestossen und ziehe meinen Hut.
    Ich wohne im Süden von Berlin und finde es super bei dir zu lesen.
    Ich habe schon Probleme einen Biskuit zu backen und du bist Meisterin des Backen,Kochen
    gleichzeitig Mutter,Hausfrau und Übersetzerin,klasse.
    Ich wünsche dir viel Kraft und immer das nötige Selbstvertrauen bei deinen vielen Aktivitäten.
    Gruß
    Bine

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    1. Hallo Bine, vielen Dank für deine netten Worte.
      Ich hoffe, das ein oder andere Rezept animiert dich zum Nachbacken Und wenn es Probleme gibt, einfach fragen. Ich helfe gern.

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