Donnerstag, 16. Oktober 2014

Wochenrückblick 6.10. - 12.10.

Montag, der 6. Oktober 2014

Die 26 Karamellküchlein für den Kindergarten anlässlich Ms Geburtstag am Sonntag sind verpackt.
Werden sie den Kindern schmecken? Hoffentlich sind sie nicht zu trocken geworden.
Immer diese lästigen Zweifel. Gebäck aus Amerikaner-Teig mit Karamellgeschmack, einer Karamell-Puddingfüllung, einer Karamell-Schokoladenglasur und Schokoladenraspeln sollte eigentlich jedem Kind schmecken. ^^;;


Zu Hause teste ich mein Probestück. Ja, mir schmeckt es. :-D

Karamellküchlein

Beim Abholen erzählt mir Kazu gleich, dass sie alles aufgegessen haben und dass er sogar zwei Stück gegessen hat.
Puh. Dann ist ja gut.

Am Vormittag war ich beim Bürgeramt, um Kazus Kinderreisepass bezüglich des Fotos aktualisieren zu lassen.
"Nur mit Termin" heißt es, "telefonisch mit der Zentrale vereinbaren".
Seufz. Die waren auch schon mal freundlicher. Unverrichteter Dinge gehe ich wieder heim.

Dienstag, der 7. Oktober 2014

Kazu zur Kita bringen, von der Kita gleich weiter zur Physiotherapie, dann ab nach Hause.
Das nächste Kuchenprojekt steht an. Am Mittwoch hat ein anderes Kind aus Kazus Kindergartengruppe Geburtstag. Ich habe angeboten, dem Geburtstagskind als Geschenk eine Geburtstagstorte zu backen und mich für die beliebte Bärchentorte entschieden.
Und so backe ich heute vormittag schon mal die Kuchenböden (Sacherböden).


Kazu abholen, nachmittags zum Judo und von da gehe ich gleich weiter zum Elternabend im Kindergarten, während mein Mann dann Kazu vom Judo abholt.
Spät abends setze ich noch die Torte mit der Sahnecreme zusammen, damit die Torte schön durchziehen kann.
Uff.

Mittwoch, der 8. Oktober 2014

Während Kazu in der Kita ist, widme ich mich weiter dem Bärenkuchen.
Die Buttercreme wird angerührt und der Kuchen fertiggestellt.


Die zum Geburtstag eingeladenen Kinder werden direkt von der Kita eingesammelt und in den Wald gefahren, wo sie auf Schatzsuche gehen. Um 16:45 Uhr heißt es, werden sie zurück sein. Dann wird im Saal der Stadtmission (gleich neben der Kita) der Geburtstag gefeiert.
Wir Eltern wurden zu 16:30 Uhr hergebeten.

Ich bin mit meiner Torte pünktlich um halb fünf Uhr da. Doch was ist? Die Kinder sind bereits am Kuchen essen und fast fertig.
Sie haben den Schatz schneller gefunden als gedacht und sind daher früher zurück.
Nun sind sie satt und keiner mag mehr probieren. Ich bin ganz ehrlich gesagt enttäuscht und es macht mir mehr zu schaffen, als ich gedacht hätte.

Donnerstag, der 9. Oktober 2014

Heute früh backe ich mal wieder den Yoghurt Pomme Pomme.
Dieses mal mit "Zucker & Stevia" und in Muffinförmchen.


Mmh, immer wieder lecker. Kazu und ich genehmigen uns jeder einen zum Frühstück.
Ein weiterer wandert in die Vesperdose.

Kazu in die Kita bringen, dann gleich weiter zur Physiotherapie. Es ist mein letzter Termin und der Therapeut zeigt mir noch ein paar Übungen für Zuhause. Ganz schön anstrengend.
Von der Physio geht es direkt weiter zur Psychotherapie, wo wir heute das Verhältnis zu meiner Mutter besprechen. Auch nicht gerade einfach.
Trotzdem geht es mir gut, auch wenn ich physisch und psychisch gefordert wurde.
Die Blockade in meiner Schulter ist weg und die Psychotherapie ist im Hinblick auf meine Mutter-Tochter-Beziehungsproblematik wie ein Rettungsring.
Und so fühle ich mich positiv geladen, was dazu führt, dass ich im Bio-Supermarkt mal wieder etwas mehr einkaufe als eigentlich geplant. :-P

Freitag, der 10. Oktober 2014

Heute möchte ich einige Sachen erledigen. Zuerst geht es zu meiner Allgemeinärztin, um mir einen Überweisungsschein zu holen, doch mir wird gesagt, dass ich den gar nicht mehr benötige. Egal, die Praxis liegt auf dem Weg zum Bahnhof, war also kein großer Umweg.
Ab nach Steglitz zu meiner Frauenärztin, Rezept besorgen. Dann möchte ich zu Karstadt zum Uhrenservice. Ich zögere, denn in der Nähe gibt es eine Buchhandlung. Es ist ein klitzekleiner Umweg. ...
Und schon bin ich auf dem Weg dorthin. Hach, ich liebe Bücher.
Hier geschaut, dort geschaut, schlussendlich lande ich bei den Kochbüchern. Wow, gibt es mittlerweile viele Bücher über die vegane Küche. *staun*
Doch das vegane Kochbuch, das mich interessiert, haben sie leider nicht da.
Ich hätte gerne mal einen Blick in das Buch von Alicia Silverstone "Meine Rezepte für eine bessere Welt" geworfen.
Dafür gibt es das andere Buch, das ganz oben auf meiner "Must Have"-Liste steht. Es ist das Patisserie-Buch von William Curley, das ich demnächst noch gesondert vorstellen werde.
Das Buch ist eingeschweißt. Super. Ich weiß zwar nicht, wie es innen drin aussieht, aber das Wenige, was ich im Netz bisher gesehen habe, reicht aus. Ein absolutes Must-Have-Buch und so kommt es mit. :-)

Nun aber ab zu Karstadt. Ich habe mir in Stuttgart in meine alte Armbanduhr eine neue Batterie einlegen lassen, doch es hatte sich herausgestellt, dass meine Uhr nicht mehr gehen wollte.
Ich bitte die Dame vom Uhrenservice, mir die Batterie in meine andere Uhr einzusetzen. Sie klärt mich auf, dass ich eigentlich zu Marburger müsste, ist aber so freundlich, und setzt mir die Batterie trotzdem um, ohne dass es mich etwas kostet. Es gibt auch guten Service in Berlin!

Mein letzter Punkt auf meiner Liste ist VinhLoi, der Asia-Supermarkt in Steglitz.
Vollbeladen geht es nach Hause.
Es ist spät geworden und ich habe gerade mal Zeit, meinen Einkauf zu verstauen, eine Kleinigkeit zu essen und dann muss ich auch schon wieder los, Kazu abholen.
Früher als üblich, denn heute hat die Evangelische Schule in Berlin-Buch ihren Tag der offenen Tür.

Um 15:00 Uhr soll es da eine Theateraufführung geben und so sitzen Kazu und ich erwartungsvoll im umgebauten Speiseraum. Ich schaue auf meine Uhr. Noch zwanzig Minuten. Hm, so lange noch warten? Da kommen die aufführenden Kinder herein. Häh? Ein Blick auf meine Handy-Uhr schafft Klarheit. Meine Armbanduhr Nr.2 ist ebenfalls stehengeblieben .
Die über 10 Jahre Rumliegerei haben ihnen wohl den Rest gegeben. Eine dritte Uhr hätte ich noch ...
Aber ich habe meine Zweifel, dass sie funktionieren wird. :-(((

Der "Tag der offenen Tür" bringt viele positive Eindrücke. Die Lehrer, mit denen ich mich unterhalte, machen alle einen sehr sympathischen Eindruck, die Klassenzimmer wirken hell und freundlich.
Kazu setzt sich an einen der Tische in der 1a. "Mama, hier möchte ich später auch sein" gibt er kund.
Sein Bauchgefühl ist offenbar auch gut. :-)
Ich treffe Bekannte aus der Kirche, aus dem Kindergarten und vom Judo ist auch ein Junge an der Schule, der uns gleich freudig begrüßt. Wenn Kazu hier zur Schule geht, wird er das ein oder andere Kind bereits kennen. Eine schöne Sache.

Mitte November ist dann der Tag der offenen Tür der Montessori Schule. Die möchte ich mir auf jeden Fall auch noch einmal anschauen. Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich Kazu mitnehmen soll oder nicht. Was meint Ihr?

Samstag, der 11. Oktober 2014

Das Wochenende fängt bei mir mit Kuchen backen an. Endlich mal wieder Kuchen backen! :-P
Ich teste ein Rezept für einen Apfelkuchen nach Elsässer Art und bin begeistert. Lecker!
Den werde ich für den Kirchenbasar backen.^^ (Rezept folgt)


Nachmittags fahren Kazu und ich zu meiner Schwester, wo wir uns mit Babasan (Anm.: meiner Mutter) treffen. Am Zielbahnhof kehren wir in den Blumenladen ein und jeder sucht sich eine Blume für Babasan aus. Kazu wählt eine gelbe Blume aus in Pompon-Form (ich glaube, es ist eine Chrysantheme), ich wähle eine lila Orchidee (diese kleine Blüten), da meine Mutter mal sagte, dass sie diese besonders mag.
Meine Mutter ist schon da und öffnet uns die Tür, So können wir ihr gleich die Blumen überreichen.
Sie nimmt sie in Empfang, als wäre das das Natürlichste der Welt, als hätte ich die Post mit hochgebracht oder so.
Aber so kenne ich das von ihr. Sie gibt mir stets das Gefühl, gegen eine Wand zu laufen.

Nun ja. Wir, also meine Mutter, meine Schwester und Sohn und Kazu und ich gehen los. Unser Ziel ist zu Fuß zu erreichen und ist das Café Aux Délices Normands in der Pfalzburger Str.
Die meisten der fein aussehenden kleinen Torten sind mit Alkohol aromatisiert. Nicht viel, aber für kleine Kinder keine Wahl. So bekommt Kazu ein (in meinen Augen viel zu großes) Stück Tarte au Mousse au Chocolat und ich wähle eine Spinatquiche und eine Zitronentarte.

Die Quiche schmeckt ganz hervorragend. Schön leicht durch den Eierstich. Auch den Boden finde ich gelungen.
Die Tarte au Citron ist auch gut, könnte aber säuerlicher sein.
Die Mousse au Chocolat mundet (ist aber nicht meine Welt), aber das Stück war wirklich zu groß und Kazu lässt von selbst etwas übrig. Was mir zeigt, dass ich ruhig Vertrauen in mein Kind haben kann. Er hat ein gesundes Sättigungsgefühl.^^
Meine Schwester bestellt sich eine Cassis-Torte. Die Mousse ist wirklich fein und den Alkohol schmeckt man nicht. Köstlich.

Anschließend geht es rüber auf die andere Seite des Platzes, wo es eine Eisdiele gibt.
"Sweet2go" heißt sie und das Eis kann überzeugen. Meine Kugel Orange-Joghurt schmeckt sehr fein.

Mit vollen Bäuchen treten wir den Heimweg an. Kazu nimmt seinen Cousin an die Hand und spielt ganz toll mit ihm. Er wäre sicherlich ein fantastischer großer Bruder. Aber ein Geschwisterchen wird es nicht geben. Muss ich mich eben öfter mit meiner Schwester treffen. :-D


Auf dem Heimweg wage ich den Vorstoß und spreche meine Mutter an.
Ich weise sie daraufhin, dass die Blumen eine Geste der Dankbarkeit und Anerkennung waren. Dass ich es z.B. ganz toll fand, dass sie extra gekommen ist, um sich Kazus Theaterstück anzuschauen.
Aber dass ich nicht weiß, ob das bei ihr angekommen ist.

Ich kann nicht mehr genau wiedergeben, was sie geantwortet hat. Wahrscheinlich ein Schutzmechanismus.
Jedenfalls sagte sie in etwa, ich sei nun mal ein schwieriges Kind, ich habe ihr damals schlimme, hässliche Dinge gesagt, und sie könne eh nicht mit mir, aber jetzt mit dem Alter habe sie gelernt, alles runterzuschlucken und sich nicht mehr zu beschweren.

Dadurch dass meine Mutter sich nun selbst als Opfer hinstellt, habe ich keine Chance, an sie heranzukommen, außer mich selbst noch weiter zu erniedrigen.
Glücklicherweise trifft mich ihre Zurückweisung nicht so hart wie sonst.
Mein Psychotherapeut meint, das liegt daran, dass ich als Erwachsenen-Ich zu ihr gesprochen habe und nicht als Kind-Ich.

Meine Mutter kann ich nicht ändern. Ich habe jahrelang versucht, ein gutes Verhältnis zu ihr aufzubauen, aber ihre Ablehnung mir gegenüber sitzt anscheinend tiefer als gedacht.
Mein Therapeut meint, dass ich nun lernen muss, mich von ihr zu lösen und von dem Wunsch, Liebe und Anerkennung von ihr zu bekommen. Und stattdessen meinem Kind-Ich, das sich nach der Liebe der Mutter sehnt, als Erwachsenen-Ich die Anerkennung zu geben. Stärkung des Selbtwertgefühls eben.

Wie dem auch sei, war es ein netter Nachmittag. Denn es war schön zu sehen, wie die beiden Cousins miteinander spielen. Kinder verbinden.

Sonntag, der 12. Oktober 2014

Heute teste ich mal wieder ein neues Brötchenrezept aus. Matcha Brötchen. Sehr schön, aber mir fehlt ein wenig der Wow-Effekt. Nichtsdestotrotz wird es ein Repeat geben.^^


Und da ich so viele Eiweiße über habe und gerade überhaupt keine Lust auf Macarons verspüre, backe ich nachmittags noch einen Angel Food Cake.


Das getestete Rezept ähnelt dem von Siefert, ich muss aber sagen, dass mir Sieferts Angelcake besser gefällt.

Uff, geschafft. Seit Montag (13.10.) sitze ich bereits an diesem Post. Das hat dieses Mal ganz schön gedauert und der vierte Teil zum Foodbloggercamp fehlt auch noch.
Aber ich bin froh, dass ich mittlerweile ein gesundes Verhältnis zum Bloggen bekommen habe, und nicht mehr den Zwang verspüre, jeden Tag etwas bloggen zu müssen. Ja, ja solche Tage gab es auch mal. ^^;;

Genießt das Leben!

Kommentare:

  1. Liebe Mari,
    Auch ich könnte an dem neuen Patisseriebuch nicht vorbei gehen ;-) ! Ich bin sehr angetan davon und sitze in jeder Minute irgendwo, um darin zu blättern. Ausprobiert habe ich noch nichts, aber das wird nicht lange auf sich warten lassen. Ich bin gespannt was du sagst.
    Liebe Grüße Maren

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    1. Ich liebe dieses Buch. Die Bilder sind so richtig etwas fürs Auge, und jede einzelne Dekoration wird erläutert. Fantastisch. Ich freue mich schon riesig, etwas daraus zu testen.
      Übrigens. Bei dem Buch habe ich auch gleich an dich denken müssen. :-)
      Manch deiner Werke hatten mich ja auch so richtig gefesselt.
      Freue mich schon auf deine Interpretation von Curley. Du bist ja da immer sehr kreativ. Das bewundere ich.
      Liebe Grüße, Mari

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    2. Danke, liebe Mari!
      Zum Teil enthält es natürlich auch rezepte bei denen ich nur noch staune und die ich nie im Leben hinkriegen würde. Muss man aber ja auch nicht. Aber Inspiration bietet das Buch zuhauf. Wollen wir nun nur noch hoffen, dass die Mengenangaben und Beschreibungen hinhauen ;-)
      Ich wünsche dir einen entspannten Tag!
      Liebe Grüße Maren

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  2. Liebe Mari,

    ich finde es echt toll, dass du sogar für andere Kindergeburtstage etwas backst.
    Die Karamellküchlein sehen echt lecker aus und durch die "Ballaballa" obendrauf, haben sie etwas, dass Kindern sofort ins Auge fällt. Da greift man doch gerne zu.
    Schade nur, dass es auf dem anderen Kindergeburtstag nicht so gut gelaufen ist.
    Ich finde es übrigens sehr interessant, was Eltern heute für ihr Kinder alles planen, bei mir gabs auch Kuchen und Spiele, aber ein Saal wurde nie gemietet.

    Ich glaube ich würde Kazu mitnehmen zum Tag der offenen Tür, damit er auch diese Schule einmal sieht.
    Denn auch wenn er noch jung ist, kann er bestimmt trotzdem sagen, wo er sich wohler gefühlt hat.

    Es ist gut zu lesen, dass dir die Sache mit deiner Mutter nun nicht mehr so nahe geht, wie früher.
    Bestimmt wird das noch besser :)

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

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    1. Vielen Dank für dein Feedback. Das tut wirklich gut.
      Ja, ich denke auch, ich sollte Kazu mitnehmen zum Tag der offenen Tür.
      Momentan bin ich wegen meiner Mutter mal wieder unten. Seufz. Ist doch schwieriger, sich vom Bedürfnis nach Anerkennung durch sie zu lösen als gedacht. :-(

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