Mittwoch, 30. Juli 2014

Wochenrückblick 21.7. - 27.7.

Eigentlich wollte ich ja Montag den Wochenrückblick schreiben, aber wie das im Leben so ist, es kommt immer etwas dazwischen.
Aber jetzt.

Montag, der 21. Juli 2014

Gestern, nach dem Restaurantbesuch und dem Spielplatz ist es spät geworden. Auf dem Heimweg mit Kazu nach Hause gab es noch eine lustige Begebenheit.
Kazu und ich stehen auf dem Bahnsteig. Dort gibt es Automaten, die Süßigkeiten, Getränke und sonstiges anbieten. Kazu findet vor allem die schwarze eckige Packung interessant, weil da so bunte Kreise drauf sind.
Kennt ihr die? Dabei handelt es sich um eine Kondom-Packung der Marke Billy Boy.

Kazu: "Mama, was ist das?"
Ich: *denk, denk* dann
"das braucht man, damit man keine Babys bekommt."
Kazu: "Wenn man die isst?"
Ich: *denk, denk*
Dann: "Erkläre ich dir ein ander Mal. Wir müssen weiter, unsere Bahn kommt gleich." *schwitz*

Heute ist unser Hochzeitstag. Aber mein Mann und ich zelebrieren solche Jahrestage nicht so.
Nichtsdestotrotz habe ich überlegt, ob ich die Cupcakes nicht als Brautpaar ausgarnieren sollte.
Das mit dem Kakao (Tiramisu-Cupcakes) könnte man als Jacket ausgarnieren, das weiße (Karamell-Cupcakes) als Brautkleid.
Aber dann habe ich es doch gelassen. Die Faulheit siegte dieses Mal über den Spieltrieb. Ähem.


Neben Experimenten mit Cupcakes experimentiere ich auch noch mit Agar Agar. Am liebsten arbeite ich ja mit Agartine, da deren Gelierkraft nicht so stark ist. Aber ich habe so viel Agar Agar hier, so dass ich einfach mal ein wenig herumprobieren wollte.

Die gelierten Mandarinenjoghurtwürfel (Mikan Joghurt Kan) habe ich schon länger nicht mehr zubereitet.
Aber an den schönen erfrischenden Geschmack und die zarte Konsistenz kann ich mich noch gut erinnern.
Doch mit Agar Agar wird die Masse ganz fest. Die Mandarinenfilets sollte eingentlich in den Joghurt hineingedrückt werden, aber da war die Masse schon fest. Also habe ich extra etwas helle Agar Agar Masse zubereitet und diese zum Fixieren der Filets darübergegossen.


Bei dem heißen Wetter ist das ein erfrischendes Gericht, aber ich mag es einfach lieber zarter von der Konsistenz her.
Beim nächsten Mal werde ich es mit weniger Agar Agar ausprobieren.

Dienstag, der 22. Juli 2014

Heute muss Kazu wieder mit zur Psychotherapie. Thema der heutigen Sitzung ist, wie schnell ich mich durch solche Vorfälle wie mit der Dialogbuchautorin aus der Bahn werfen lassen. Woher die Ängste kommen?
Ist der Kulturschock darasn schuld?

Anschließend darf Kazu auf dem Spielplatz, der auf dem Weg liegt, noch herumtoben, während ich über alles nachdenke.

Dann noch schnell paar Sachen eingekauft und ab nach Hause.
Am späten Nachmittag geht es wieder raus zum Fußball spielen.

Mittwoch, der 23. Juli 2014

Heute experimentiere ich mit Hirseflocken und backe mit ihnen Kekse. Puh, bin ich froh, dass das Experiment gelingt. Die Hirse-Smileys schmecken wunderschön knusprig.


Ich reiche das Rezept bei einem Blogevent ein, wie ich ja schon berichtet hatte.

Am späten Vormittag fahren Kazu und ich zu Babasan (= meine Mutter). Kazu wird bei ihr zweimal übernachten. Vor Ort erfahre ich, dass auch der zweijährige Sohn meiner Schwester bei ihr übernachten wird. Für den Kleinen ist es die erste Auswärtsübernachtung. Das wird spannend.
Und für Kazu bestimmt schön, einen Spielkameraden zu haben.

Nachdem ich mein Kind abgegeben habe, fahre ich zu Uniqlo zum Shoppen.
Mit einer vollen Tüte geht es ab nach Hause. :-D

Am späten Nachmittag besuche ich meine Freundin Iris in ihrer neuen Wohnung.
Hach ist das schön, wenn man keinen Zeitdruck hat und einfach relaxen kann.
Als ich spät abends nach Hause komme, ist mein Mann bereits von seiner Geschäftsreise zurück. Er war so lieb und hat gleich meinen PC repariert. Arigatou!

Donnerstag, der 24. Juli 2014

Juppie, mein PC geht wieder. *freu*
Ich poste gleich das Rezept für die Smileys und werkle dann in der Küche. Ein zweites Hirserezept soll her.
Also experimentiere ich mit Hirsebrei, den es dann zum Frühstück gibt und backe Hirsepfannkuchen, die ich mittags esse.


Außerdem teste ich noch ein veganes Kuchenrezept aus. Jedoch ohne Hirse. :-P

Chia-Zitronenkuchen von Veganpassion
Er ist ziemlich klietschig geworden und schmeckt mir nicht besonders.
Richtig gut schmecken mir dagegen die süßen Hirseklößchen, die ich mir noch zubereite.


Mmh, so saftig und köstlich. Im Nu habe ich alle vier aufgegessen.
Ich habe heute richtig gut gespeist und mein Bauch hat überhaupt nicht gemuckt.
Hirse und vegane Kost scheint er zu lieben.^^

Freitag, der 25. Juli 2014

Vormittags mache ich mich auf den Weg, um Kazu von Babasan abzuholen.
Mein Sohn sitzt ziemlich apathisch vor dem überlauten Fernseher. Argh. Dass meine Mutter ihn schon so früh vor dem Fernseher parken muss, gefällt mir gar nicht.
Ich erschrecke, als ich Kazu anfasse. Er ist ganz heiß. Krank? Meine Mutter erzählt mir, dass er gestern ganz viel gespielt hat. Und dass er fast nichts isst. Bestimmt ist er nur erschöpft. I)ch frage sie, ob er heute schon etwas getrunken hat. Ja, sagt sie, sie habe ihm einen Joghurtdrink gegeben. Den habe er getrunken. Aaaah. Er soll Wasser trinken. Er braucht Wasser. Ich stelle Kazu ein Glas Wasser hin, dass er sofort ex austrinkt.
Meine Mutter serviert uns noch Mittagessen, aber Kazu isst nur etwas Reis mit Nori.

Wir fahren nach Hause, wo ich ihm jede Stunde Wasser zu trinken gebe. Langsam sinkt seine Körpertemperatur und er wird wieder lebendig.
Er war einfach nur dehydriert. Gestern bei der Hitze viel zu lange draußen herumgetobt und zu wenig getrunken. Meine Mutter gibt ihm nur diese süßen Joghurtdrinks. Seufz. Irgendwie muss ich ihr das noch nahebringen, dass Kazu Wasser trinken soll. Ja, nicht nur soll, sondern auch Wasser braucht!

Es regnet in Strömen. Zum Glück sind wir noch trocken nach Hause gekommen. Aber eigentlich wollte ich nachmittags noch mal raus, um Proviant (Brot und Knabberzeug) für morgen zu kaufen, denn Kazu und ich fahren mit meiner Familie über das Wochenende in den Harz.

Doch bei dem Regen möchte ich mit dem noch nicht ganz wiederhergestellten Kazu nicht raus.
Also backe ich einfach selbst Brötchen. Und zwar die Dinkelbrötchen.


Belag habe ich zum Glück da.
BNebenbei packen wir die Taschen für morgen.

Zum Abendessen wünscht sich Kazu Tomatensuppe. Also koche ich einen Topf voll und siehe da, er isst zwei große Teller voll. Ich bin erleichtert.
Und glücklich, als er mir sagt, wie gut ihm die Suppe schmeckt. ^__^

Samstag, der 26. Juli 2014

Treffpunkt ist 7:00 Uhr in der Früh bei meiner Mutter. Das heißt, wir müssen viertel vor sechs Uhr hier los.
Ich stehe um 4:00 Uhr auf, um noch genügend Zeit für Haushalt und Brötchen schmieren zu haben.
Am schwierigsten ist es, Kazu wach zu bekommen. Er weint vor Müdigkeit.
Ich ziehe ihn um, dann darf er sich nochmal etwas hinlegen. Beim zweiten Anlauf werden Zähne geputzt und los geht's.

Wir sind pünktlich um sieben da. Der gemietete Großwagen wird gerade beladen. Dann heißt es einsteigen und die Urlaubsreise mit meinen Eltern, meinem Bruder + Frau und deren Tochter, meiner Schwester + Kind (ihr Mann muss arbeiten und kann nicht mit), mir und meinem Sohn (mein Mann wollte nicht mit) beginnt.
Reiseziel ist der Harz.


Den Samstag verbringen wir in Thale, genauer gesagt in der Seilbahnen Thale Erlebniswelt.

Dort gibt es einen Kinderspielplatz und viele Attraktionen für Kinder jüngeren Alters.
Kazu und sein Cousin sind hin und weg.^^

Wir fahren mit dem Luna Loop, , mit der Motorschaukel Komet, mein Neffe findet den Kinderbagger ganz toll, Pferdchen Karussel gibt es auch und Kazu darf noch Euro Bungee springen.



Später fahren wir auch noch mit dem Harzbob. Ein Heidenspaß. :-D



Übernachtet haben wir in Bad Grund im Naturkost-Hotel Harz. Abends gab es feste Küche, damit meine ich, dass es keine Auswahl gab und das Essen an den Tisch gebracht wurde.
Eine riesengroße Portion kalte Rohkost-Tomaten-Basilikum-Suppe (vegan) machte den Anfang. Sehr pikant. Ich habe die Hälfte gegessen. Was eigentlich schon zu viel war bei meiner Tomatenallergie.
Als die Frau zum Suppenteller abräumen kam, meinte mein Sohn zu ihr "Mir hat es nicht geschmeckt!" Haha,da mussten wir alle lachen.
Ich meinte daraufhin, dass ich sie ganz pikant fand, worauf die Dame mich fragte, warum ich dann nur die Hälfte gegessen habe. o_O
Ich sagte ihr das mit meiner Allergie.
Die Allergien hätte man vorher angeben sollen, wurde uns dann gesagt. Aber wir alle sind von einem Büfett ausgegangen (oder zumindest von einer Speisekarte), weil nichts von einem festen Essen auf der Internet-Seite stand.
Mein Bruder sagte seine Nussallergie an, weil Nüsse bei ihm wirklich lebensgefährlich sein können.

Danach gab es vegane Rohkost nach Art von Chili con Carne mit Ersatzfleisch versteht sich.
Sehr, sehr scharf und völlig ungeeignet für Kinder. Weder meine Mutter noch meine Schwester konnten es essen, ich pickte mir tapfer die Zucchinischeiben raus. Geschmacklich war es aber auch nicht der Hit.

Ich hatte noch Frischkäsebrötchen vom Reiseproviant über und so ging ich mit meinem Sohn hoch ins Zimmer, um diese zu holen.
Als wir zurückkamen, sah ich, dass bei den meisten Gästen die Teller noch voll waren und diese sich nur ratlose Blicke zuwarfen. Auch das Paar mit Kleinkind schaute sehr betrübt.

Mein Bruder verträgt Scharfes und aß die ersten Bissen unbeschwert, als er plötzlich Atemnot bekommt.
Als die Gastwirtin vorbeikommt, fragen wir nach, ob nicht doch Nüsse im Essen wären. Diese streitet vehement ab.
Zumindest bekommen wir Brot und eine Käseplatte als Ersatz.
Meinem Bruder geht es schlechter. Es MÜSSEN Nüsse im Essen sein.

Die Gastwirtin nimmt meinem Bruder mit, um ihm das Rezept zu zeigen und zu beweisen, dass es keine Nüsse enthält. Doch sie hat sich geirrt. Das Ersatzfleisch enthält Walnüsse.
Wir überlegen, ob wir den Notarzt kommen lassen, aber da mein Bruder und seine Frau selber Notärzte sind, bekommen sie die Situation selbst in den Griff.
Aber für uns war der Abend natürlich gelaufen. Jedenfalls der gemeinsame Abend.

Ich bin mit Kazu anschließend noch in den Hotelpool gegangen.

Fazit: Ich kann das Naturkost Hotel Harz in keinster Weise empfehlen!

Sonntag, der 27. Juli 2014

Am Sonntag geht es ins HöhlenErlebnisZentrum Iberger Tropfsteinhöhle. Kazu freut sich schon riesig auf die Höhle und möchte dort Edelsteine sammeln. Na, ob es die da gibt? :-P

Gibt es natürlich nicht. Dafür jede Menge Stalaktiten und Stalagmiten. Wasser und Dunkelheit.
Das ist für Kazu zum Glück spannend genug.^^

Anschließend fahren wir zum Weltwald (Arboretum).
Eine riesige Ansammlung von Bäumen aus aller Welt. Absolut empfehlenswert.


Wir starten am oberen Parkplatz und nehmen den Kanadaweg nach Süden. Er ist ganz schmal und gesäumt von jeder Menge Brombeerbüsche. Daher kommen wir nur langsam voran, da alle nur am Pflücken sind. :-D
Auch ein paar Himbeeren und Walderdbeeren finden wir. Zuckersüß schmecken die Früchte.

Es folgt der Blockhausweg mit einer Rast am Blockhaus, dann nehmen wir natürlich den Japanweg. :-D


Nun geht es auf der anderen Straßenseite mit dem Mammutbaumweg weiter. Unterwegs immer wieder jede Menge Brombeeren, die natürlich gepflückt werden müssen. :-D

Es gibt aber auch sonst jede Menge zu sehen. Riesige Hagebutten. Winzige Orchideen. Etc, etc.


Die Brücke verführt uns zum Hüpfen. Wie das wippt!


Sogar eine Blindschleiche entdecken wir. Sie liegt still da und erst als wir alle um sie herumstehen, bequemt sie sich, sich ins Gebüsch zu verziehen.


Die Mittagszeit ist schon längst vorüber und wir haben Hunger. Doch auf dem Dorf haben die Restaurants am Sonntag entweder zu oder nur bis 14:00 Uhr geöffnet. Und wenn eines offen hat, gibt es meist nur Fleischgerichte.

Mein Bruder googelt fleißig und telefoniert herum. Endlich wird er fündig.
Wir fahren ins Landgasthaus "Zur Linde" in Badenhausen.
Ein absoluter Volltreffer. Die Leute sind nicht nur super freundlich, auch das Essen ist wirklich köstlich. Sogar die Tochter meiner Schwägerin bekommt all ihre Extrawünsche erfüllt (Bratkartoffeln vegetarisch ohne Speck, mit Gemüse und dazu Joghurtsauce).
Die Köchin meinte, sie versuche es, aber sie könne nichts garantieren.
Die vegetarischen Bratkartoffeln sind richtig gut geworden. Die alte Dame kann kochen!


Das Highlight ist jedoch das Omelett. Schaut es euch an!


Super fluffig und super lecker. Fast schon ein Soufflé. Meine Mutter meint, es erinnere sie an das Omelette, das sie in Mont Saint Michel gegessen habe.
Ich habe noch nie so ein köstliches Omelett gegessen.

Für die Kinder gibt es auch jede Menge Unterhaltung. Ein Buddelkasten mit Spielzeug, aus dem mein Neffe gar nicht wegzukriegen ist, sowie Rollautos und Roller und viel Wiese zum Herumtollen.

Dieses Landgasthaus liegt zwar etwas abseits, aber ich kann es euch nur wärmstens empfehlen. Für uns steht jedenfalls fest. Wir kommen wieder!^^

Satt und zufrieden machen wir uns auf den Heimweg.
Es ist spät geworden und die Kinder sind eingeschlafen.


Erst gegen 22:00 Uhr kommen wir bei meiner Mutter an.
Und so wird spontan entschieden, dass ich Kazu bei meiner Mutter schlafen lasse und ihn am nächsten Tag abhole.
Was für eine Woche für mich und Kazu!

Diese Woche hat es auch in sich. Aber davon erzähle ich euch im nächsten Wochenrückblick.

Samstag, 26. Juli 2014

Wochenrückblick 14.7. - 20.7.

Montag, der 14. Juli 2014

Seit heute hat der Kindergarten Sommerschließzeit. Sommerferien für Kazu! Vollbetreuung für mich. :-P

Vormittags fahren Kazu und ich zu meiner Mutter, um uns mit ihr und meinem Stiefvater zu treffen.
Natürlich gibt es auch etliche Mitbringsel. :-D
Kazu bekommt einen Lego City Tieflader geschenkt und macht sich gleich konzentriert ans Zusammenbauen. Meine Mutter hat mir einen Teil ihrer Kochbücher vermacht und auch noch neue dazugekauft, so dass ich glücklich über einem Stapel Bücher sitze.^^
Wenn sie in Japan ist, packt sie im Voraus alles zusammen, was dann mein Stiefvater nach Deutschland mitbringen soll, da dieser selber nicht so viel Gepäck hat. *g*

Natürlich besprechen wir auch meine Japanreisepläne. Tokoname und Seto, wie auch der Fischmarkt sind dabei immer Standardprogramm.

Schließlich brechen wir gemeinsam auf und gehen ins Konditoreicafé Harry Genenz am Adenauer Platz.
Ich war bisher einmal mit meiner Mutter dort. Wir hatten uns zusammen drei Törtchen bestellt. Eins war total zäh und fürchterlich süß, das andere mit Tarteletteboden unangenehm hart und trocken. Sie waren so ungenießbar, dass wir sie nicht aufessen konnten.
Eigentlich wollte ich deswegen nicht noch einmal hin, aber meine Mutter meinte, sie war einige Male wieder da, und da sei es gut gewesen.
Jeder verdient eine zweite Chance, heißt es.
Nun ja, zumindest waren die Gebäcke dieses Mal essbar. Geschmacklich auch anständig, aber kein Highlight.
Und die Bedienung ... Ich dachte, ich bin ein Gefängnisinsasse oder so. So etwas Barsches habe ich ja noch nie erlebt.
Für mich ist damit der Laden erledigt. Nein danke, sag ich da nur.

Nun aber ab nach Hause mit all dem Gepäck.

Wieder daheim nutze ich die Zeit, um ein Rezept für einen Zitronenkuchen zu testen, den ich bei Chefkoch gesehen habe.
Friedas köstlicher Zitronenkuchen heißt er. Von den Zutaten her ist es ein Poundcake (Gleichschwerteig), aber die Art der Zubereitung reizt mich. Der Kuchen wird dann nach dem Backen mit Zitronensaft getränkt.


Die Zubereitung mit zerlassener Butter hat tatsächlich funktioniert. Der Kuchen pur schmeckt mir gut, aber ihn dann noch mit so viel Zitrone + Zucker zu tränken, widerstrebt mir.
Fazit: Kuchen schmeckt (mir schmeckte er pur besser), aber ich stehe mehr auf ungetränkte schön sandig zarte Kuchen.

Dienstag, der 15. Juli 2014

Da ich heute Psychotherapie habe, muss Kazu mal wieder mit. Aber da es letztes Mal schon einwandfrei geklappt hat, mache ich mir da gar keinen Kopf. Abgesehen davon habe ich ein neues Mantra: "Kein Kopfkino!" *g*

Anschließend geht es noch zum Biomarkt, der praktischerweise auf dem Weg liegt und dann ab nach Hause Mittagessen.

Nachmittags geht es auf den großen Spielplatz bei uns in der Nähe und anschließend muss Kazu noch einmal mit Einkaufen gehen.
Zitat Kazu: "Einkaufen ist sooo langweilig!"

Mittwoch, der 16. Juli 2014

Die Plätzchen sind alle und so backe ich wieder Ahornsirupkekse. Der Rezept-Post kommt noch. :-)


Vormittags wird Kazu von Opa und Onkel zu einem Tagesausflug abgeholt und ich habe den Nachmittag frei. Juppie!
Die drei Generationen fahren mit dem Auto nach Bad Saarow. Rodelbahn fahren (auch der Opa!), Pony reiten (nur Kazu^^), Bauernhof besichtigen, Wakeboard-Anlage anschauen ("voll cool") stehen auf dem Programm.

So, und ich? Ich habe Ärger mit der Dialogbuchautorin, die mit Begriffen wie "Offizier ersten Grades" oder "Selbstverteidigungsmarine" nicht klar kommt. Seufz. Die ganze Geschichte erspar ich euch. Ich sag nur so viel, es war heftig, was da abging.

Donnerstag, der 17. Juli 2014

Armer Kazu. Heute ist schon wieder Einkaufen angesagt. Aber er schlägt sich tapfer und ist ganz brav.
Zur Belohnung gibt es ein Eis.^^

Freitag, der 18. Juli 2014

Heute ist Kazu Chefkoch.
Zum Frühstück bereitet er einen leckeren Obstsalat für uns zu und mittags gibt es gefüllte Brotkörbchen.
Toastbrot ausstechen, Förmchen auslegen. Die von Mama gehackten Kräuter einlegen und die Eiermilch reingießen. Heute schlägt Kazu zum ersten Mal die Eier ganz alleine auf. Ganz toll hat er das gemacht. Es ging nichts daneben und auch keine Schale landete in der Eiermilch. *stolz auf Kazu bin* :-)


Dazu habe ich ihn Paprika aushöhlen lassen, die er dann mit von ihm selbst angerührtem Frischkäse mit Joghurt und Kräutern füllen durfte.

Proudly presented by Kazu^^

Mmh, lecker. "Das hast du fein gemacht."

Da mein Mann heute zu Hause ist und Kazu beim Papa bleiben will, kann ich unbeschwert in den Süden der Stadt zum großen Asia Supermarkt VinhLoi und zu Karstadt fahren.
Einkaufen mit Kazu ist zwar auch schön, aber so alleine bin ich doch wesentlich entspannter.^^

Samstag, der 19. Juli 2014

Fabian und Kazu fahren in der Früh zu meinen Schwiegereltern in den Garten.
Ich überlege gerade, welches Rezept ich heute poste, als ich mit Entsetzen feststelle, dass mein PC nicht geht. Oh je. Aber ich kann da gar nichts machen und muss warten, bis mein Mann Zeit hat, sich den mal anzusehen.

Was nun? Nun, ich habe eh wenig Zeit. Denn heute Nachmittag treffe ich mich mit ein paar Damen am Rüdesheimer Platz, wo es den Rheingauer Weinbrunnen gibt. Dort darf man sich das Essen selber mitbringen. Und so ist es auch abgemacht, dass jeder etwas mitbringt.
Zum einen bereite ich den Tomaten-Tôfu-Salat mit Basilikum-Shiso-Pesto zu. Dann dachte ich noch an Tiramisu-Cupcakes, da ich diese eh für einen Gast-Post backen wollte.

Und so backe ich erst einmal die Küchlein.


Schlussendlich verabschiede ich mich dann aber doch von der Idee mit den Cupcakes, denn bei 30°C würde die Mascarponecreme nicht lange überleben.

Ich bin zum ersten Mal bei dem Weinfest dabei und bin positiv überrascht. Manche Tische sind ganz wundervoll eingedeckt mit Tischdecke, Blumen, Porzellangeschirr und Besteck. Echt klasse.

Ich habe viel Spaß, lache viel und genieße es, mal wieder unter Leuten zu sein . :-)
Als ich nach Hause komme, sind Mann und Kind bereits im Bett. :-P

Sonntag, der 20. Juli 2014

Vor einem Jahr habe ich bereits die Tiramisu Cupcakes gebacken und auch eine vegane Version mit Tôfu-Haube kreiert, die so gut ankam, dass ich den Leuten das Rezept versprochen habe. Doch da ich beim Veganisieren mir mal wieder nicht aufgeschrieben hatte, wie viel ich von was genommen hatte, konnte ich dann doch kein Rezept abliefern. Und so habe ich mir seitdem vorgenommen, die Cupcakes erneut zu backen und mir dann alles aufzuschreiben.
Lange ist es her und ich merke, es wird schwierig. Ich habe kein Ei-Ersatzpulver mehr da, mit dem ich damals das Eiweiß ersetzt hatte.
Sojamehl habe ich auch nicht da. Damit hatte ich das Eigelb ersetzt. Argh.
Nun gut. Apfelmus als Eiersatz muss reichen.


Die Krume ist ganz gut geworden, aber für Tiramisu-Cupcakes schmecken die Küchlein eine Spur zu sehr nach Apfel. Seufz.

Während die veganen Küchlein auskühlen, fülle ich die normalen mit Kaffee-Mascarponecreme.

Nachmittags gehen Kazu und ich los, um uns mit meiner Mutter und meinem Stiefvater zum Essen im Restaurant zu treffen. Meine Schwester mit Mann und Sohn und mein Bruder mit Frau sind ebenfalls gekommen.
Auf dem Heimweg kommen wir an einem Spielplatz vorbei, der so toll ist, dass ich trotz später Stunde Kazu erlaube, ihn zu testen.^^


Kazu und mein Stiefvater kommen wunderbar miteinander aus. Auch zwischen mir und meiner Mutter läuft es ganz gut, so dass ich der Japanreise nun zuversichtlich entgegensehe. Ich muss nur noch den Flug buchen. Zeit wird's.

Das war Wochenrückblick Nr.1. Der zweite über die letzte Woche folgt dann wie gehabt am Montag.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 24. Juli 2014

Hirseklößchen きびだんごのおまんじゅう




Für das Blogevent von Karola vom Blog "Herzensköchin", bei dem es um Rezepte mit Bulgur, Kichererbsen, Hirse, Polenta und Couscous geht, wollte ich gerne noch ein zweites Rezept einreichen, denn Karola hat richtig schöne Gewinne organisiert, die mich sehr ansprechen. Und es sind bis zu zwei Rezepte erlaubt.


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HIER geht es zum Event

Allerdings hatte ich kein zweites Rezept parat und musste heute erst einmal herumexperimentieren, weswegen ich den ganzen Tag fast nur Hirse gegessen habe. :-D

Zum Frühstück gab es Hirsebrei.



Zum Mittag Hirse-Eierkuchen mit Ruccola-Salat.




Und zu guter Letzt zum Abendessen süße Hirseklößchen, die die deutsche und die japanische Küche vereinen.



Wie ihr seht, habe ich mich letztendlich für die Klößchen entschieden, weil sie einfach am ausgefallensten sind. :-P

Zutaten für ca. 7 Klößchen

50 g Hirse
140 ml Apfelsaft
30 g Reismehl

Beliebige Füllung (ich hatte mit etwas Aprikosenmus verrührten Hirsebrei)

Zubereitung

Hirse mit Apfelsaft zum Kochen bringen und bei kleiner Hitze 15 min köcheln lassen (Deckel aufgelegt).
Dann weitere 15 min bei null Hitze quellen lassen. Die Hirse sollte den Saft vollständig aufgesaugt haben und weich sein.
Reismehl einrühren. Ggfs noch einen Teelöffel extra hinzufügen.
Den Hirseteig in sieben Stücke teilen, jedes Stück flach drücken, Füllung einlegen (bei mir 1/2 TL voll Brei)
und mit dem Teig umschließen und zu einer Kugel formen. Ist der Teig zu fest, helfen ein paar Tropfen Wasser.

Bei meinem ersten Versuch habe ich nur Aprikosenmus genommen. Doch das war als Füllung zum einen zu weich und zum anderen war das Klößchen auch zu süß, obwohl es sich um ungezuckerten Mus handelte.


Daher habe ich etwas vom Mus in meinen festen Hirsebrei Nr.1 (es gab noch einen weicheren Brei Nr.2^^) eingerührt und diesen als Füllung verwendet (vorne ist der Rest vom angerührten Hirsebrei).


Wasser in einem Dampfkochtopf (oder ähnliches) zum Kochen bringen und die Klößchen im Dampfkorb ca. 15 min dämpfen. Ich habe sie in Silikonförmchen gesetzt. Man kann sie aber auch einfach auf ein Stück Backpapier setzen.


Abkühlen lassen. Dann mit Zimtzucker bestreut servieren.


Ich fand, dass die Hirsebreifüllung ganz wunderbar dazu gepasst hat. Jedenfalls haben sie mir so gut geschmeckt, dass ich alle vier in Nullkommanichts aufgefuttert habe.^^

Für den Hirsebrei habe ich die Füllung für den Zitronen-Hirsekuchen als Basis genommen und lediglich die Zitronensaftmenge auf 50 ml, die Ahornsirupmenge auf 40 g reduziert.
Für die gewünschte Cremigkeit habe ich den Brei zum So-Essen noch mit Apfelsaft (ca. 80 ml) verrührt.
Für die Füllung mit etwas Aprikosenmus.

So. Jetzt bis ich aber genudelthirset. :-P

Knusprige Hirse-Smileys (vegan)




Karola vom Blog "Herzensköchin", das sich seit kurzem in meiner Blogliste befindet, veranstaltet ein sehr schönes Blogevent anlässlich ihres ersten Bloggeburtstages, bei dem es um Rezepte mit Bulgur, Kichererbsen, Hirse, Polenta und Couscous geht.

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Da mich vor allem Hirse fasziniert, ich aber noch nicht viele Rezepte mit Hirse kenne, finde ich das Event eine schöne Idee. Bei den Beiträgen zum Event habe ich bereits zwei Rezepte gefunden, die ich gleich auf meine Nachmachliste gesetzt habe.^^

Nun möchte ich auch noch etwas zum Event beisteuern und zum Glück ist mein PC heute wieder funktionstüchtig, denn das Event geht nur bis heute, den 24.7.14 bis 23:59 Uhr.

Diese knusprigen Hirse-Smileys habe ich gestern gebacken. Sie schmecken wie diese Crunch-Stücke im Müsli. Einfach schön zum Wegknuspern.

Hier nun das Rezept für diese veganen und vollwertigen Hirsekekse:

Zutaten für ca. 14 Kekse

80 g Hirseflocken
80 g Vollkornmehl
50 ml Ahornsirup
50 ml Rapsöl
30 ml Apfelsaft
1 Prise Salz
1 Prise Zimt

Zubereitung

Die Hirseflocken mit dem Messer noch etwas feiner hacken.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Schaber vermengen.
Mit den Händen zu einer Kugel formen. In Folie wickeln und im Kühlschrank 30 min ruhen lassen.
Teig 5 mm dick ausrollen und Kreise von 5 cm Durchmessern ausstechen.

Mit einem Teelöffel den Mund eindrücken und etwas verbreitern.
Mit Stäbchen die Augen eindrücken.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im auf 190°C vorgeheizten Ofen etwa 17 min backen.


Hach, alleine schon der Anblick verbreitet doch gute Laune, findet ihr nicht auch? :-D

Da man zwei Rezepte einreichen darf, gehe ich gleich wieder in die Küche und experimentiere noch ein wenig herum. :-p

PC war kaputt

Da bin ich wieder.

Am Samstagmorgen hat sich das Netzteil meines PCs verabschiedet, so dass ich fünf Tage nicht online war.
Da wollte ich endlich mal wieder richtig Gas geben auf meinem Blog und werde gleich wieder ausgebremst. Ts ts ts.
Jetzt ist er repariert und ich kann wieder loslegen^^. Erst mal eure offenen Fragen beantworten und mal schauen, was ihr in den Tagen alles so gepostet habt.

Also dann, weiter geht's!

^___^

Freitag, 18. Juli 2014

Dinkelvollkorn-Honig-Gugelhupf


Vollkorngebäck wird von Leuten oft in Verbindung gebracht mit den Adjektiven "trocken" und "nüchtern".
Aber auf diesen Gugelhupf treffen beide Adjektive in keinster Weise zu. Mir hat er sehr gut geschmeckt und ich backe ihn sicher in Kürze noch einmal. Er krümelt allerdings etwas.

Mein 9-jähriger Neffe probierte ihn, lehnte ihn anfangs ab, aber dann  naschte er einen Krümel und noch einen und schwuppdiwupp hatte er drei Stück aufgefuttert.^^

Ich habe den Kuchen gebacken, weil ich noch eine angefangene Packung Dinkelvollkornmehl im Schrank habe (ja, ist noch etwas da), und diese langsam mal aufgebraucht werden sollte. :-P

Genug der Vorrede, hier das Rezept:

Zutaten für eine Gugelhupfform von 16 cm Durchmesser

3 Eier der Gr. M
85 g Honig
55 ml Sonnenblumenöl
Mark 1/2 Vanilleschote
125 g Dinkelvollkornmehl
6 g Weinstein-Backpulver (1/3 Packung)
50 g geriebene Mandeln
35 g Schokoladentropfen

Sonnenblumenöl für die Form
Hirseflocken für die Form

Zubereitung

Gugelhupfform mit Öl einpinseln und mit Hirseflocken ausstreuen.

Eier, Honig, Öl und Vanillemark gute 10 min aufschlagen.
Mehl mit Backpulver, Mandeln und Schokotropfen vermischen.
Behutsam unterheben.
Masse in die Form füllen und glatt streichen.

Im vorgeheizten Ofen bei 170°C um die 45 min backen.


Quelle: "Vollkorn-Backen" von Peter Gradwohl, Kneipp-Verlag 2010
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