Freitag, 23. August 2013

Champignonburger (nach Hessler)


Eigentlich heißt das Gericht ja Champignonplätzchen mit Kerbelschaum. Doch zum einen ist die Konsistenz meiner Plätzchen eher weich gewesen und zum anderen hat mir der Kerbelschaum, der allerdings bei mir auch kein Schaum war, nicht gefallen.
Meine Champignonburger dagegen fand ich gut.^^

Das Rezept ist aus meinem Buch "Naturküche für Genießer" von Doris-Katharina Hessler, deren Buch ich HIER vorgestellt habe. Es befindet sich im Kapitel "Gemüse".

--> Für die Burger werden gekochte Haferkörner verwendet. Bitte daran denken, diese im voraus vorzubereiten.

Zutaten

1 Gemüsezwiebel
300 g Champignons
2 EL Öl
100 g gekochte Haferkörner
2 EL feingehackte, glatte Petersilie
3 Eier
Salz
weißer Pfeffer
ggfs Weizenvollkormnehl o.ä. zum Abbinden

4 EL Öl zum Ausbacken

Zubereitung

Zwiebel schälen und fein hacken.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel glasig dünsten.
Pilze putzen und fein hacken.
Zwiebeln, Pilze, Haferkörner und Petersilie vermischen und nach und nach die Eier einarbeiten.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Masse sollte einigermaßen formbar sein. Wenn sie zu weich ist, etwas Mehl hinzufügen.

Anm. Meine Masse war sehr weich. Ich habe sie nicht geformt, sondern mit einem Löffel Häuflein in die Pfanne gegeben, diese etwas flach gedrückt und dann von beiden Seiten gebraten.
Wahrscheinlich hatte ich daher auch Burger und keine Plätzchen.

Laut Buch werden nun aus der Masse kleine Plätzchen geformt.
Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Plätzchen darin von jeder Seite etwa 3 - 4 min backen.

Quelle: Doris-Katharina Hessler, Naturküche für Genießer, Mosaik Verlag GmbH, München 1992

Kommentare:

  1. Das mit dem Schaum hört sich in vielen Rezepten immer ganz einfach an aber wenn Du da keinen Pürierstab oder einen Standmixer mit richtig Power hast, bist Du aufgeschmissen. Für Schaum muss man solange mixen bis keine Kräuterstücke mehr sichtbar sind, Du hättest dann eine gleichmäßige grüne Soße. Ich bin auch immer regelmäßig verzweifelt, bis ich mir einen Profistabmixer gekauft habe, da merkt man dann den Unterschied. Aber da muss man abwägen, ob sich so ein teueres Teil für einen überhaupt lohnt.
    Liebe Grüße Danii

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    1. Am Pürierstab liegt es nicht. Der ist gut. (Finde ich zumindest.) Bei mir lag es einfach am fehlendem Ehrgeiz. ^^;;

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