Donnerstag, 5. Mai 2016

Wochenrückblick 25.4.–30.4.

Montag, der 25. April 2016

Kazu hat sich Hot Dogs gewünscht und so backe ich heute Table Rolls mit etwas höherem Butteranteil.


Ein Brötchen nasche ich gleich pur auf, ein paar andere schneide ich zum Füllen auf.
Zum Abendessen darf sich Kazu diese dann nach Belieben füllen.
Senf, Würstchen, Ketchup, Salat, Tonkatsu-Soße, Kirschtomaten, Jaroma Kohl und Mayo (die japanische natürlich) kommen bei ihm rein. Ich lasse Tomaten, Ketchup und Tonkatsu-Soße weg, da beide Tomaten enthalten.


Wir haben sehr viel Spaß beim Essen! :-D

Dienstag, der 26. April 2016

Ich backe ein Blech voll Mürbteigkekse nach C. Bergmayer


und Apfel-Schmandkuchen nach C. Bergmayer.



Den halben Apfel-Schmandkuchen bekommt mein Mann mit auf Arbeit, die Kekse packe ich ein und nehme sie mit zum Judo.

Wir fahren mit den Rädern hin, doch als wir ankommen, erfahren wir, dass gar kein Training stattfindet, weil die Halle gesperrt ist (die Woche finden wohl dort die Bundesjugendspiele statt).
Als wir am Gehen sind, kommt uns Fietje mit seinem Papa entgegen. Kurzerhand wird entschieden, dass wir mit zu ihnen gehen. Kazu spielt gut gelaunt mit seinem Kumpel, ich bekomme einen leckeren Latte Macchiato serviert und revanchiere mich mit den Keksen, die im Laufe des Abends alle aufgenascht werden.

Zeit, nach Hause zu radeln. Zum Glück sind wir rechtzeitig los und sind zügig geradelt, denn kaum sind wir zu Hause, bricht ein Unwetter los.

Ich hatte den Reiskocher programmiert und das Rindfleisch mariniert, so dass das Abendessen schnell zubereitet ist. Es gibt Rindfleisch und Ei auf Reis, genauer gesagt "Gyûdamadon".
Sehr lecker. :-)


Der Apfel-Schmandkuchen und die Kekse kamen übrigens auch gut an.

Mittwoch, der 27. April 2016

Der Opa musste heute leider seinen Termin absagen, aber wir haben telefoniert und uns gut unterhalten. Er hat mich überzeugt, doch an der Familienreise teilzunehmen.

Zum Abendessen gibt es mal wieder Flammkuchen-Sandwiches mit Filoteig. Mmh. :-)

Donnerstag, der 28. April 2016

Ich wende mich einem weiteren Rezept aus dem Buch "Backen!" von Christine Bergmayer zu. Und zwar den Käsekuchen Minis mit Sauerkirschen und Bananenstücken.


Aber es ist das erste Rezept, was so gar nicht klappt. Warm schmecken die Küchlein noch passabel, aber kalt nicht mehr so wirklich.

Nach der Schule kommt Kazus Freund Joshua mit zu uns und die beiden verschanzen sich in Kazus Zimmer. :-P

Zum Abendessen gibt es heute eine große Portion Salat mit Sesam-Miso-Dressing (Kazu liebt dieses Dressing) und dazu Pommes.

Freitag, der 29. April 2016

Ich bin unschlüssig, was ich mit den Käseküchlein machen soll. Schließlich wird beschlossen, dass mein Mann sie zur Arbeit mitnimmt. Falls sie ungenießbar sind, kann er sie ja wieder mitbringen. :-P

Nachdem ich Kazu zur Schule gebracht habe, fahre ich gleich weiter zu meiner Mutter. Gestern Abend ist mein Stiefvater K-san aus Japan in Berlin eingetroffen und ich möchte ihn willkommen heißen.
Bei einer Tasse Tee unterhalten wir uns nett und es gibt viel zu lachen. Dann verabschiede ich mich.
Meine Mutter und K-san wollen noch einkaufen gehen.

Zum Abendessen gibt es heute Grießflammerie mit Apfel-Himbeerpüree aus dem Hochleistungsmixer. Und Zimt natürlich. Der darf bei Kazu auf keinen Fall fehlen.

Mein Mann kommt nach Hause und berichtet, dass die Käseküchlein probiert wurden, aber kein Verlangen nach einem zweiten ausgelöst haben. Sie seien "na ja" gewesen.
Wow. Ich bin beeindruckt. Die Arbeitskollegen meines Mannes haben Geschmack bewiesen. Test bestanden. :-D

Samstag, der 30. April 2016

Wochenende. Es geht weiter im Mürbeteigkapitel des Buchs "Backen!" mit den Beerentartelettes (mit deutschen Erdbeeren der Sorte Elsanta vom Marktstand)


und einer Mini-Ausgabe der Pink Grapefruit Tarte.


Meinen Männern gefallen die Beerentarteletts, die ich wiederum etwas langweilig finde (auch ist die Creme viel zu weich und buttrig).
Die Grapefruittarte schmeckt gut (wobei ich sie nach einer Nacht im Kühlschrank noch besser fand), reißt mich aber auch nicht vom Hocker.
Damit habe ich das Mürbeteigkapitel aus dem Buch "Backen!" von Christine Bergmayer bis auf die "Sesamcrumble mit Stachelbeeren und Johannisbeeren" durch. Die Kürbiskernschnitten haben am meisten überzeugt, weswegen ich euch das Rezept in Kürze vorstellen werde.

Kazu und mein Mann genießen das schöne Wetter auf der Wiese vor dem Haus und spielen Fußball.
Ich nutze deren Abwesenheit, um laut Musik zu hören. :-D
Wobei "laut" relativ ist. Draußen vorm Fenster hat man nichts gehört, berichtet mein Mann.

Der Mai ist da und alles ist so schön grün. Irgendwie bekomme ich da auch immer Lust, etwas Grünes anzuziehen. :-)

Samstag, 30. April 2016

Wochenrückblick 18.4.–24.4.



Montag, der 18. April 2016

Heute ist noch einmal Schule für Kazu, für mich Einkaufstag.
Morgen fährt Kazu auf Klassenfahrt (bzw Lerngruppenfahrt). Ich bespreche mit ihm, was er für die Reise benötigt und wir legen dann die Sachen auf den Boden neben den Koffer (Trolley).
Schließlich lasse ich ihn selbst den Koffer packen, was er auch mit voller Begeisterung macht.

Dienstag, der 19. April 2016

Kazu ist super aufgeregt und drängelt, so dass wir überpünktlich an der Schule sind.
Viele aufgeregte Kinder mit ihren teilweise ebenso aufgeregten Eltern sind bereits da. :-P
Ich mache Kazu noch einmal darauf aufmerksam, dass er darauf achtet, dass sein Koffer nicht zurückbleibt, dann bleibt mir nichts weiter übrig, als mich zu verabschieden.
"Viel Spaß mein Schatz!"

Das Ziel der Lerngruppenfahrt ist das Feriendorf am Groß Väter See, wo die Kinder am Programm "Abenteuer Wildnis"der Wildnisschule Waldschrat teilnehmen werden.

Ich begebe mich weiter zum Bahnhof, denn ich treffe mich heute mit Miriam, die aus Bonn zu Besuch in Berlin ist.
Wir sind beim House of Small Wonder verabredet, ein Café, in das ich schon immer mal gehen wollte.
Es gibt dort sogar Earl Grey Chiffon Cake. Vielleicht zum Nachtisch?
Wir bestellen erst einmal beide das Onigiri Set, das übrigens fantastisch schmeckt.


Danach sind wir satt, so dass wir auf den Kuchen verzichten.
Aber ich bin mir sicher, dass ich wiederkomme. :-)

Mittwoch, der 20. April 2016

Ich verbringe meinen freien Tag heute mit Musik hören (vorwiegend Hans Zimmer und Two Steps from Hell) und backen:
Schokoladenböden für meine Törtchen, italienische Mandeltörtchen und Birnen-Ingwer-Pie nach C. Bergmayer.



Die Mandeltörtchen finde ich etwas süß, der Pie schmeckt gut. Was überzeugt ist der jeweilige Mürbeteig, der wirklich sehr gut zum jeweiligen Gebäck passt.

Donnerstag, der 21. April 2016

Die Familienreise mit meinen Eltern und Geschwistern samt Anhang im Juli steht an.
Ich habe mir fest vorgenommen, dieses Jahr nicht zu verreisen und die Reise abzusagen.
Da mein Mann nicht möchte, dass unser Sohn alleine mitfährt, schicke ich meinem Bruder, der sich um die Reservierung kümmert, eine Mail:

"Hallo,
wir sind dieses Jahr nicht mit dabei.
Viele Grüße,
Beate & family"

Abends kommt die Antwort:

"das ist sehr schade, dass du dieses Jahr nicht mitkommst. Darf wenigstens Tobias mitkommen? Tobias hatte immer viel Spaß gehabt."

o_O

Freitag, der 22. April 2016

Gestern habe ich die Schokoladentörtchen fertiggestellt und den Größtteil meinem Mann mit in die Firma gegeben.
Die Törtchen heißen "Carrément chocolat" und sind nach einem Rezept des großen Pâtissiers Pierre Hermé hergestellt.


Von unten nach oben bestehen die Törtchen aus einem Schokoladenboden (mit Bitter Amer 67% Kakaogehalt), einer Schicht Schokoladencreme (mit Guanaja 70% Kakaogehalt) gefolgt von einer Schokoladen-Sabayon-Mousse (mit Guanaja 70% Kakaogehalt), darauf befindet sich eine Schicht Ganache. Überzogen sind die Törtchen mit einem Schokoladenspiegel (mit Caraibe 66%). Für den Knack sorgt das Schokoladentäfelchen.


Die Carrément chocolat haben ganz wunderbar geschmeckt. Nur Kazu mochte sie nicht. Ihm waren sie zu bitter.

Es ist kurz vor halb zwölf. Zeit, um Kazu abzuholen.
Erfreulicherweise kommt er bei meinem Anblick gleich auf mich zugerannt und ich kann ihn hochnehmen und drücken. <3

Haha, Kazu hat mächtige Ringe unter den Augen und sieht müde aus.
"Und, wie war's?" frage ich neugierig. "Die Zimmer waren schmutzig und voller Spinnen!" bekomme ich zu hören. Er hat mit seinem Freund Elias ein Zimmer teilen dürfen. Das war wohl toll.
Oh. So eine Antwort habe ich nicht erwartet.
Das Wildnisangebot sei so "na ja" gewesen, erzählt er weiter.

Nach dem Mittagessen fahren wir mit den Rädern zum Spielplatz,


hangeln, wippen und testen die Reckstange. Lang ist's her. ^^;;
Könnt ihr noch den Felgaufschwung?

Auf dem Heimweg passiert es. Kazu fährt mit seinem Rad fast frontal gegen einen Laternenpfahl und schürft sich ein wenig die Finger auf.
"Mama, ich hab' geträumt."

Letztens ist er fast mit einem anderen Fahrradfahrer zusammengeprallt. Der ist zum Glück im letzten Moment noch ausgewichen. Auch den hatte Kazu nicht gesehen, weil er vor sich hin geträumt hatte.
So lange solche Sachen passieren, werde ich ihn nicht alleine fahren lassen.
Na ja, allerdings muss ich gestehen, dass ich im Teenageralter auch mal gegen eine Wand gefahren bin, weil ich woanders hingeschaut habe ...

Samstag, der 23. April 2016

Ich habe Eiweiß übrig und backe (Vanille) Financiers nach einem Rezept von Sadaharu Aoki.


Sie sind etwas weicher als die Financiers, die ich bislang gebacken habe, aber ebenso lecker.
Das nächste Mal backe ich beide Rezepte gleichzeitig für einen direkten Vergleich. :-)

Sonntag, der 24. April 2016

Nach einem späten Frühstück fahre ich mit Kazu in die Bernauer Str., um uns dort ein Parkour-Training für Kinder anzuschauen. Wow, interessant.
Anschließend wollen wir in der veganen Eisdiele "Kontor Eismanufaktur" Eis essen, doch die hat leider noch zu. Was nun?
Alternativ könnten wir zur Crêpestation laufen. Ein kleiner Fußweg wäre das allerdings schon.
Kazu hat keine Lust und so beschließen wir, auch weil das Wetter heute sehr ungemütlich ist (kalt und nieselig), gleich nach Hause zu fahren. In der Gefriertruhe ist auch Eiscreme. :-)

Zum Kaffee teste ich den Pflaumen-Mohnkuchen nach einem Rezept von D.-K. Hessler. Aber er ist zu trocken (was allerdings auch an den nicht sehr saftigen Pflaumen und einer zu langen Backzeit liegen kann) und überzeugt nicht.


Von den Kürbiskernschnitten, die ich nach einem Rezept von C. Bergmayer gebacken habe, bin ich jedoch durchweg begeistert. Die sind klasse!


Heute vor fünf Jahren ging übrigens der Blog "Lecker Bentos und mehr" von Danii an den Start.
Einer der Blogs, die ich am längsten verfolge.

Gewinnspiel zum 5. Bloggeburtstag

Anlässlich ihres Bloggeburtstags veranstaltet Danii eine Geburtstagswoche (es gibts auch schöne Sachen zu gewinnen, u.a. eine Chiffon Cake Form!), für die ich einen Gastbeitrag beigesteuert habe.

Ich habe ihr das Rezept für ein chinesisches Nudelgericht geschickt ( 鶏糸冷麺 (chii suu ran men ), was in etwa „Kalte Nudeln mit Hähnchenstreifen“ bedeutet).


Wer sich für das Rezept interessiert, schaut hier:
http://lecker-bentos-und-mehr.blogspot.de/2016/04/chinesischer-nudelsalat-von-mari.html

Aber auch die anderen Gastbeiträge sind einen Blick wert. :-)

Ich verschwinde erst mal wieder in die Küche. :-D

Dienstag, 26. April 2016

Wochenrückblick 11.4.–17.4.

Montag, der 11. April 2016

Einkaufen und so.
Den Nachmittag verbringen Kazu und ich auf dem Spielplatz und abends schauen wir uns auf youtube Videos über Parkour an. So klasse! Das wollen wir auch können. :-D
Ich glaube, hätte ich damals mit 16 Jahren Bekanntschaft mit Parkour gemacht, wäre das genau was für mich gewesen.

Dienstag, der 12. April 2016

Heute fahren die Kinder der Trendsportgruppe zum Bouldern.
Als ich Kazu abhole, erzählt er ganz begeistert davon.

Nun müssen wir weiter zum Judo. Doch ...
Kazu möchte heute nicht zum Judo. "Warum?" frage ich ihn und erfahre, dass er Angst vorm "Durchreißer" hat. Er tut sich dabei immer so weh und daher hat er Angst davor.
"Aber deswegen kannst du doch nicht das ganze Training schmeißen" entgegne ich. "Und auch wenn du heute nicht hingehst, so ist das Problem am Donnerstag doch auch noch da. Komm, lass uns hinfahren und mit dem Trainer sprechen. Der kann dir bestimmt gute Tipps geben."
Und so schwingen wir uns auf die Räder und düsen los.

Doch um so näher wir der Sporthalle kommen, um so größer wird Kazus Panik und so beschließe ich, dass wir heute nicht zum Training gehen. Wieder zu Hause reden wir noch einmal darüber und ich kann Kazu davon überzeugen, dass wir am Donnerstag auf jeden Fall zum Judo gehen und mit dem Trainer reden werden.

Zum Abendessen bereite ich uns mit Spinat und Käse gefüllte Hirsepfannkuchen zu.
Mir gefallen sie (ich mag Hirse), aber Kazu findet sie "nicht so lecker". Sie haben eine festere Konsistenz als die üblichen Pfannkuchen und eben den Hirsegeschmack.


Mittwoch, der 13. April 2016

Die Kinder der Trendsportgruppe unternehmen einen Ausflug ins Sportzentrum Bernau.
Hallensportarten wie Squash werden ihnen nähergebracht.

Zu Ostern gab es von meinen Schwiegereltern Taschengeld und da ich wieder Valrhona Schokolade benötige, mache ich mich auf den Weg zu Winterfeldt Schokoladen und besorge Manjari, Bitter Amer und Caraibe. Juppie, das nächste Schokoladenprojekt kann kommen! :-)

Mittags wärme ich mir die restlichen Hirsepfannkuchen mit etwas Wasser in der Pfanne auf und stelle fest, dass sie jetzt noch besser schmecken. Vielleicht sollte man sie als Auflauf wie Topfenpalatschinken oder Cannelloni servieren?

Nach der Schule radeln Kazu und ich zum Kieferorthopäden. Kazus Sitz der Zahnspange (die er abends als Platzhalter tragen muss, weil ein Backenzahn wegen Kariesbefall gezogen werden musste) muss kontrolliert werden. Alles gut, bei ihm hat sich ja auch noch nichts getan. Die Milchzähne sitzen alle noch fest.

Donnerstag, der 14. April 2016

Ich liebe es, mir meine Backbücher anzusehen und zu überlegen, aus welchem ich paar neue Rezepte ausprobiere.
Ein Buch verweilt länger in meiner Hand und da ich alle Zutaten parat habe, teste ich das erste Rezept. Es ist das Buch "Backen!" von Christine Bergmayer. Auf das Buch bin ich durch Nicoles Blog "Nicole Rensmann bloggt!" gestoßen. Ich mag Nicoles Buchvorstellungen. :-)

In der Küche duftet es bereits und ich hole die Schweizer Nusstörtchen aus dem Ofen. Mmh, sind die lecker.


Nachmittags fahren Kazu und ich zum Judo und ich rede mit seinem Trainer.
Beim Training dann gibt dieser Kazu Tipps und siehe da, dieses Mal klappt es besser und Kazu ist glücklich, dass es nicht mehr so weh tat wie sonst.
Hürde gemeistert. :-)

Freitag, der 15. April 2016

Am frühen Nachmittag findet an Kazus Schule das Frühlingsfest statt, bei dem die Projekte der Kosmikwochen präsentiert werden.
Vom Projekt Trendsport, an dem sich 19 Kinder beteiligt haben, gibt es neben Fotos ein Video zu sehen. Ich staune über die Größenunterschiede der Kinder. Kazu kommt mir mit seinen 1,20 m so klein vor.

Samstag, der 16. April 2016

Die zwei Kosmikwochen sind zwar vorbei, doch langweilig wird es für Kazu nicht. Er ist heute bei Aaron zum Geburtstag eingeladen. Wir fahren trotz grauem Himmel mit dem Fahrrad hin. Kazu hat Regenhose und Regenjacke (einen Friesennerz^^) an. Bevor ich mich verabschiede, erinnere ich ihn noch einmal daran, dass er draußen nicht ohne Jacke herumlaufen darf.

Als ich ihn dann später abhole, hat er ein Shirt von Aaron an. Die Kinder waren draußen auf Schatzsuche, als ein Schauer runterkam und Kazu ganz nass wurde.
"Hä?  Wie das?" wundere ich mich. Dann erfahre ich, dass Kazu ohne Jacke draußen war. Und das mit seiner Erkältung.
Ich bin stinkesauer.

Sonntag, der 17. April 2016


Kazu ist am Niesen und Husten und so fällt der für heute geplante Ausflug aus und wir bleiben zu Hause.

Kuchentechnisch geht es uns gut, denn ich habe am Samstag und heute ein wenig gebacken. :-)
Es gibt leckere Linzer Torte mit Preiselbeeren (nach C. Bergmayer),


nicht so überzeugende Hirsetarte mit Marzipancremefüllung (nach D.-K. Hessler)



und überaus köstlichen Gâteau Matcha aux amandes (nach S. Aoki).


Und für Kazu gibt es einen Vitaminsaft dazu, damit er schnell wieder fit ist, denn nächste Woche ist Klassenfahrt und da muss er gesund sein.

Sonntag, 17. April 2016

Cream Pan クリームパン


Cream Pan sind weiche Hefebrötchen, die in der Regel mit einer Vanillecreme gefüllt sind. Sie sind in Japan sehr beliebt und haben gewöhnlich die Form eines Halbkreises, der außen eingeschnitten ist.

Natürlich kann man den Cream Pan auch eine andere Form verpassen wie das bei meinen Hundebrötchen der Fall ist.


Die Cream Pan nach dem folgenden Rezept habe ich bereits mehrere Male gebacken, da die Kinder sie lieben und ich immer wieder danach gefragt werde.

Zutaten für 10 Brötchen

Vanillecreme
250 ml Milch
1/2 Vanilleschote
3 Eigelbe (60 g)
70 g Zucker
25 g Mehl Type 405
15 g Butter

Hefeteig
270 g Mehl Type 550
30 g Mehl Type 405
6 g Hefe
50 g Zucker
5 g Salz
50 ml Milch
80 ml lauwarmes Wasser
30 g Butter
1 Ei (Gr. L)

Zubereitung

Vanilleschote ausschaben, Mark und Schote zur Milch geben. Milch langsam erwärmen.
Eigelbe und Zucker cremig rühren. 1 EL von der Milch dazugeben.
Mehl darauf sieben und alles gut verrühren.
Restliche Milch nach und nach in die Eigelbmasse rühren. Dann alles wieder in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren andicken lassen. Vom Herd nehmen.

Butter einrühren. Creme durch ein Sieb streichen.
Auf einem Blech flach verteilen und dicht mit Frischhaltefolie abdecken. Abkühlen lassen.

In 10 gleiche Portionen teilen. (Evt geht es besser, wenn man die Creme noch einmal durchrührt.)

Mehle mit Trockenhefe gut vermischen.
Salz und Zucker untermischen.
Milch auf etwa 40°C erwärmen.
Wasser hinzufügen.
Butter in Stückchen hinzufügen und schmelzen lassen.
Ei verquirlen und einrühren.

Die flüssige Mischung zur Mehlmischung geben und alles mit den Knethaken eines Handrührgeräts miteinander verkneten, bis der Teig schön elastisch ist und sich beim Kneten vom Schüsselrand löst.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und zu einer Kugel rundformen.
Den Boden der Schüssel dünn fetten. Die Teigkugel mit dem Schluss nach unten in die Schüssel setzen. Die Schüssel abdecken und den Teig etwa 1 h bei Zimmertemperatur (besser: 25–30°C) gehen lassen, bis er etwa das Doppelte an Volumen zugelegt hat.


Hefeteigkugel herausnehmen und flach drücken, um sie so zu entgasen. Erneut rundformen und in 10 gleich große Stücke teilen. Diese zu Kugeln formen, abdecken und 10 min ruhen lassen.
Jede Kugel zu einem Oval ausrollen und mit einer Portion Creme belegen.


Zusammenklappen und den Rand gut andrücken, so dass die Creme gut eingeschlossen ist.


Den Rand 4–5-mal einschneiden und die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech mit Abstand voneinander setzen.
Locker mit Frischhaltefolie abdecken und erneut bei Zimmertemperatur (besser: 30–35°C) gehen lassen, bis sie etwa doppelt so groß sind.


Nach der Gare die Cream Pan mit verquirltem Ei bestreichen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze etwa 15 min goldbraun backen.


Quelle: Tezukuri pan (selbstgemachtes Brot) von Kiyomi Ishizawa, Shufu no tomo Verlag

Freitag, 15. April 2016

Schwarze Sesam Spiralen 黒ごまツイスト


Diese Sesamstangen sind richtig gut und mein Sohn und ich können sie hintereinanderweg auffuttern. :-)

Hier nun das Rezept für euch.

Zutaten für 16–20 Stangen

Hefeteig
300 g Mehl Type 550
6 g Trockenhefe
5 g Salz
30 g Zucker
100 ml Milch
30 ml Wasser, lauwarm
40 g Butter
1 Ei (Gr. L)

Schwarze Sesampaste
1 EL gemahlener schwarzer Sesam (dazu schwarzen Sesam rösten und mahlen)
15 g Butter, Zimmertemperatur
25 g Zucker
1 EL Kakao
bei Bedarf 1 gehäufter TL schwarze Sesampaste, Fertigprodukt

Zubereitung

Mehl mit Trockenhefe gut vermischen.
Salz und Zucker untermischen.

Milch auf etwa 40°C erwärmen.
Wasser hinzufügen.
Butter in Stückchen hinzufügen und schmelzen lassen.
Ei verquirlen und einrühren.

Die flüssige Mischung zur Mehlmischung geben und alles mit den Knethaken eines Handrührgeräts miteinander verkneten, bis der Teig schön elastisch ist und sich beim Kneten vom Schüsselrand löst.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und zu einer Kugel rundformen.
Den Boden der Schüssel dünn fetten. Die Teigkugel mit dem Schluss nach unten in die Schüssel setzen. Die Schüssel abdecken und den Teig etwa 1 h bei Zimmertemperatur (besser: 25–30°C) gehen lassen, bis er etwa das Doppelte an Volumen zugelegt hat.


Derweil die Sesampaste herstellen.
Butter cremig rühren und mit den restlichen Zutaten gut vermischen. Abschmecken.

Hefeteigkugel herausnehmen und flach drücken, um sie so zu entgasen. Erneut zu einer Kugel formen und die Kugel 10 min entspannen lassen.

Dann zu einer Platte von 25 cm x 40 cm ausrollen.

Die vordere Hälfte mit der Sesampaste bestreichen.


Die hintere Hälfte auf die vordere klappen.


Die Platte in Frischhaltefolie einpacken und für etwa 15 min im Kühlschrank ruhen lassen.

Mit dem Rollholz die vordere Seite verschließen und leicht über die Platte rollen, dass die Oberfläche gerade wird.

Die Platte in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.


Jeden Streifen zu einer Spirale drehen (linke Hälfte und rechte Hälfte in entgegengesetzte Richtung rollen).


Backblech mit Backpapier auslegen. 
Die Spiralen mit etwas Abstand aufs Blech legen, locker mit Frischhaltefolie abdecken


und erneut bei Zimmertemperatur (besser: 30–35°C) gehen lassen, bis sie etwa doppelt so groß sind.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze etwa 15 min goldbraun backen.


Quelle: Tezukuri pan (selbstgemachtes Brot) von Kiyomi Ishizawa, Shufu no tomo Verlag

Donnerstag, 14. April 2016

Rhubarbe Fraise par Yasumasa Takagi 高木康政のリュバーブ・フレーズ


Erdbeermousse auf Rhabarbertarte, das ist eine wirklich gelungene Komposition, die allen Essern sehr gut geschmeckt hat. Auch ich war begeistert. :-)
Das Rezept ist aus dem Buch "Gâteaux de quatre saisons par Yasumasa Takagi". Yasumasa Takagi ist ein berühmter japanischer Pâtissier, dessen Produkte das Label "Le Patissier Takagi" tragen.

Eigentlich wollte ich seine Torte genau so ausgarnieren wie im Buch, doch ich habe seine zweifarbigen Schokoladenfächer nicht hinbekommen. Seufz. Daher habe ich die Rhubarbe Fraise, die ich zu Ostern zubereitet hatte, nur überpudert


und die zweite Rhubarbe Fraise, die ich zum Geburtstag meines Mannes zubereitet habe, klassisch ausgarniert (erstes Foto).

Die Torte an sich ist dafür nicht allzu kompliziert. Also traut euch ruhig ran. :-)

Zutaten für eine Tarte von 16 cm Durchmesser

Für die Rhabarbertarte wird ein Tartering von 16 cm Durchmesser und 2 cm Höhe benötigt (alternativ geht auch eine Springform).
Für die Erdbeermousse wird ein Ring von 15 cm Durchmesser und mind. 2,5 cm Höhe benötigt.

pâte sucré
40 g Butter
80 g Puderzucker
25 g gemahlene Mandeln
1 Ei (Gr. L)
100 g Mehl Type 405
90 g Mehl Type 550

crème d'amandes
50 g Butter, Zimmertemperatur
60 g Puderzucker
60 g gemahlene Mandeln
1 Ei (Gr. L), Zimmertemperatur
50 g Schlagsahne, Zimmertemperatur

Rhabarberkompott
100 g TK Rhabarber
10 g Zucker

Italienische Meringue
7 g Wasser
21 g Zucker
11 g Eiweiß

Erdbeermousse
100 g Erdbeerpüree (bevorzugt Walderdbeeren)
10 g Zitronensaft
4 g Blattgelatine
100 g Schlagsahne
1 EL Erdbeer-Fruchtpulver (optional)
25 g italienische Meringue

Erdbeeren (bevorzugt Walderdbeeren)

Elemente für Ausgarnierung

Zubereitung

pâte sucré
Butter mit Puderzucker verreiben, Mandeln und Ei einrühren.
Mehle hinzufügen und alles zügig zu einem glatten Teig verkneten.
Teig in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

crème d'amandes
Butter mit 30 g Puderzucker und 30 g gemahlenen Mandeln verrühren.
Ei verquirlen. Nach und nach einrühren.
Restlichen Puderzucker und Mandeln einrühren.
Sahne nach und nach einrühren.
Im Kühlschrank ca. 30 min ruhen lassen.

Rhabarberkompott
Rhabarber mit Zucker vermischen und durch Erhitzen die austretende Flüssigkeit verdampfen lassen.
Rhabarber abkühlen lassen.

Rhabarbertarte
Mürbeteig 2 mm dick ausrollen. Einen Tartering/ -form mit dem Mürbeteig auslegen. (Springform vorher dünn fetten.) Einen 2 cm hohen Rand formen.
Ich habe den Boden noch gestippt.
Die Mandelcreme glatt rühren und in einen Spritzbeutel mit 10 mm Tülle geben.
Die Creme auf den Boden spritzen.


Den Rhabarber  auf der Creme verteilen und leicht eindrücken.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 30 min backen bis die Oberfläche schön goldbraun ist.

Tarte auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.


Italienische Meringue
In einen kleinen Topf Wasser und Zucker geben und bis 121°C erhitzen.
Währenddessen Eiweiß aufschlagen.
Den 121°C heißen Sirup unter Weiterschlagen des Eischnees diesem hinzufügen.
Eischnee weiterschlagen, bis er sich abgekühlt hat und schön glänzt.
25 g von dem Eischnee abwiegen und beiseite stellen.


Erdbeermousse
Den Ring auf eine transportable glatte Fläche stellen, die ins Gefrierfach passt.
Nach Belieben den Ring vorher mit Backpapier einschlagen.
Nach Belieben den Rand mit Tortenrandfolie auskleiden.

Erdbeerpüree mit Zitronensaft verrühren.
Blattgelatine in reichlich kaltem Wasser etwa 10 min einweichen.
Gelatine gut ausdrücken und in eine kleine Metallschüssel geben. Diese in heißes Wasser stellen und so die Gelatine auflösen. Mit etwas Erdbeerpüree verrühren.
Die Gelatinemischung zum Erdbeerpüree geben und einrühren.


Schlagsahne steif schlagen (ggfs dabei das Erdbeerpulver einrühren) und mit der Meringue vermengen.
Das Erdbeerpüree unterrühren.


Die Mousse in den Ring füllen.

Walderdbeeren auf der Mousse verteilen. (Ich habe keine verwendet.)

Die Mousse für 2 h ins Gefrierfach stellen.

Fertigstellung
Die Tarte aus der Form lösen.
Die Mousse aus der Form lösen.


Die Mousse verkehrtherum auf die Tarte setzen und nach Belieben ausgarnieren (z.B. mit Schokoladendekorelementen, Sahnegarnituren, Erdbeeren, Kerbel).





Quelle: "Gâteaux de quatre saisons par Yasumasa Takagi", Parco Verlag 2000