Sonntag, 7. Februar 2016

Kastanien & Schwarzer Sesam Drop Cookies 甘栗と黒胡麻のドロップクッキー


Ein weiteres leckeres Rezept aus dem Buch von Shiho Nakashima  "Buch über Cookies und Kekse, die man wie Reis jeden Tag essen möchte".

Allerdings habe ich das Rezept etwas abwandeln müssen, um die Cookies in einer Konsistenz zu erhalten, die meiner ganzen Familie zusagt.
Nach mehreren Versuchen hatte ich endlich meine Version.

Zutaten für 16 Cookies

100 g Mehl (Type 405)
1/3 TL Backpulver (ca. 1,2 g)
20 g schwarzer Sesam, geröstet
1 Prise Salz
25 g Rapsöl
20 g Maronencreme
60 g Ahornsirup
2 TL Wasser
50 g süße, geröstete Esskastanien (ich habe kandierte Maronen genommen)

Zubereitung

Ofen auf 170°C O/U-Hitze vorheizen.
Blech mit Backpapier auslegen.
Kastanien bzw. Maronen  (der Unterschied zwischen beiden wird HIER erklärt) grob hacken.

Mehl mit Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben.
Sesam und Salz hinzugeben und alles vermischen.
Öl hinzugeben und mit den Fingern mit den trockenen Zutaten vermengen, so dass das Gemisch sandig wird. 
Maronencreme, Sirup und Wasser verteilend hinzufügen und alles vermengen. Dabei die Kastanienstücke untermischen.

Mit einem Teelöffel Bällchen abstechen und auf das Blech geben ("plumpsen lassen").

Im vorgeheizten Ofen bei 170°C O/U-Hitze 25 min backen. Blech herausnehmen und die Cookies auf dem Blech abkühlen lassen.


Inspirationsquelle: まいにち食べたい ごはんのような クッキーとビスケットの本 ("Buch über Cookies und Kekse, die man wie Reis jeden Tag essen möchte") von Shiho Nakashima, 2009.

Freitag, 5. Februar 2016

Okara & Chocolate Drop Cookies おからとチョコのドロップクッキー


Die Konsistenz dieser Cookies ist schwer zu beschreiben. "Fleischig" geht mir bei dem Versuch durch den Sinn. Das kommt wohl durch das eiweißreiche Okara, das in den Cookies steckt.
Wie dem auch sei, bei uns sind diese Cookies sehr beliebt.
Ich habe sie schon in der Woche vor Weihnachten mehrmals gebacken (bis das Okara ausging) und nun kam Ende Januar ein Paket aus Japan mit Okarapulver.
Das Pulver wird mit Wasser angerührt und den Mix kann man dann wie frisches Okara verwenden.

Doch hier liegt das Problem. Frisches Okara gibt es hierzulande nicht zu kaufen (jedenfalls so weit ich weiß) und man bekommt es nur, wenn man selber Sojamilch herstellt. Doch das Okara hat dadurch stets einen anderen Feuchtigkeitsgehalt.
Daher sollte man bei Verwendung von eigenem Okara die Teigkonsistenz im Auge behalten.
Aber keine Angst, diese Cookies gelingen auch mit etwas mehr oder weniger Feuchtigkeit.

Das Rezept ist aus dem Buch "Buch über Cookies und Kekse, die man wie Reis jeden Tag essen möchte" von Shiho Nakashima; ein Buch, das in Japan ein Bestseller ist, was ich mittlerweile gut verstehen kann. Die Rezepte sind einfach klasse.

Zutaten für 12 Cookies

50 g Mehl (Type 405)
1/3 TL Backpulver (ca. 1,2 g)
50 g Okara
20 g Rohrohrzucker, fein gemahlen (ich habe die Hälfte durch Kokosblütenzucker ersetzt)
1 Prise Salz
27 g Rapsöl
2 EL Sojamilch
30 g gehackte Schokolade

Zubereitung

Ofen auf 170°C O/U-Hitze vorheizen.
Blech mit Backpapier auslegen.

Mehl mit Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben.
Okara, Zucker und Salz hinzugeben und alles vermischen.
Öl hinzugeben und einrühren.
Milch hinzufügen und einrühren. Während des Einrührens die Schokoladenstückchen dazugeben.

Der Teig ist sehr weich und "schmierig".


Mit einem Teelöffel Bällchen abstechen und auf das Blech geben (plumpsen lassen).


Im vorgeheizten Ofen bei 170°C O/U-Hitze 30 min backen. Blech herausnehmen und die Cookies auf dem Blech abkühlen lassen.



Quelle: まいにち食べたい ごはんのような クッキーとビスケットの本 ("Buch über Cookies und Kekse, die man wie Reis jeden Tag essen möchte") von Shiho Nakashima, 2009.


Ähnliche Rezepte (jedoch mit Ei):


Mittwoch, 3. Februar 2016

Orangen-Pistazien-Torte



Hier eine weitere Torte aus dem Buch "Naturküche" von Doris-Katharina Hessler. Die Buchvorstellung findet ihr HIER.
Ich hatte sie auf der Geburtstagsfeier von Kazu meiner Verwandtschaft serviert, und da der Kuchen sehr gut ankam, möchte ich das Rezept bei mir aufnehmen.

Anm.: Meine Torte hatte einen Durchmesser von 12 cm (das entspricht 1/4 der Menge).

Zutaten für eine Torte von 24 cm Durchmesser

Boden
4 Eier
50 g (Frucht)zucker
Saft und Schale von einer unbehandelten Orange
150 g Weizenvollkornmehl, fein gemahlen
50 g gemahlene Mandeln

Füllung
3 Orangen
500 g Sahne
20 g (Frucht)zucker
50 g gemahlene Pistazien

Garnitur
200 g Marzipanrohmasse
50 g Pistazien, fein gemahlen
2 cl Amaretto
Ca. 100 g Pistazien, grob gehackt
Orangenzesten

Zubereitung

Boden
Den Boden einer Springform von 24 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.
Ofen auf 200°C O/U-Hitze vorheizen.
Eier trennen.
Eigelbe mit 30 g Zucker, Orangensaft und -schale schaumig schlagen.
Mehl sieben, mit den Mandeln mischen, zur Eigelbmasse geben und unterziehen.
Eiweiße mit 20 g Zucker steif schlagen und unterheben.
Die Masse in die Form füllen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C O/U-Hitze ca. 30 min backen.
Den Boden abkühlen lassen. Dann waagerecht halbieren.

Füllung
Orangen filetieren. Die Fruchtfilets (ohne Haut) gut abtropfen lassen.
Sahne mit Zucker steif schlagen. Pistazien einrühren.

Etwa die Hälfte der Pistaziensahne auf den unteren Boden geben.
Die Orangenfilets auf der Sahne verteilen und leicht eindrücken.
Ein Klecks Sahne darauf geben und verstreichen, so dass man eine glatte Oberfläche erhält.
Den oberen Boden auflegen.

Garnitur
Die Marzipanrohmasse mit den gemahlenen Pistazien und dem Amaretto verkneten.
Zu einer runden Platte von 24 cm ausrollen und diese auf den Kuchen legen.
Die restliche Pistaziensahne in einen Spritzbeutel geben und dekorativ auf die Marzipanplatte spritzen. Mit gehackten Pistazien und Orangenschalen ausgarnieren.



Quelle: Hessler, Doris-Katharina, Naturküche für Genießer, Menü Gourmet Reihe, Mosaik Verlag, München, 1992

Dienstag, 2. Februar 2016

Wochenrückblick 25.1.–31.1.

Montag, der 25. Januar 2016

Nach dem anstrengenden Wochenende /Woche ist erstmal Ruhe angesagt und der Ofen bleibt kalt.
Mit einkaufen, aufräumen etc vergeht der Tag.

Dienstag, der 26. Januar 2016

Auch dieser Tag verläuft nicht viel anders. Nur mit dem Unterschied, dass heute wieder Judo ist.

Mittwoch, der 27. Januar 2016

Alltag.

Donnerstag, der 28. Januar 2016

Drei Tagen Backpause reichen. In der Früh teste ich ein Rezept für einen gedämpften Reismehlkuchen von "Odango Café".
Ich backe (bzw dämpfe) ihn in der Hasenform, um diese auch mal zu testen.


Der Hase ist lustig. Mal sehen, wie der Kuchen ist.


Hm, mir ist er zu trocken. Sesam, Kinako und Miso geben zwar ein schönes Aroma, aber so wirklich überzeugt er mich nicht.

Heute geht es zu meiner Heilpraktikerin. Der Befund meiner Stuhlprobe ist da und die Therapie für die Darmsanierung soll besprochen werrden.
Das Gute: Ich habe keine Entzündungen oder schwerwiegende Darmerkrankungen.
Dafür habe ich u.a. von manchen Bakterien zu viele und von anderen zu wenig.
Aber wenn alles gut läuft, werde ich wieder normal essen können (abgesehen von den Allergien).
Das sind gute Nachrichten. Ich bin erleichtert. :-)

Schnell nach Hause, Judosachen gepackt und Kazu von der Schule abgeholt. Nun geht es weiter zum Judo.

Freitag, der 29. Januar 2016

In Kazus Schule ist Teamtag, weswegen Kazu heute schulfrei hat und so seine Winterferien heute schon beginnen. Wir machen uns einen gemütlichen Tag und genießen am Nachmittag die Obstplunder, die ich aus dem restlichen Plunderteig hergestellt habe.
"Mama, die musst du wieder backen!" Ja, die Plunderstücke sind wirklich köstlich.^^


Ansonsten haben Kazu und ich mal wieder Siedler von Catan gespielt. Es hat Spaß gemacht. Allerdings nur solange, bis ich gewonnen habe. Dann musste ich wieder ein weinendes, frustriertes Kind trösten ...

Samstag, der 30. Januar 2016

Der Monat ist bald rum und ich möchte noch mein Rezept für Matcha Mushipan fertigstellen.
Ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich die gebacken habe. Ich habe verschiedene Rezepte getestet, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was passiert, wenn man dies und jenes ändert. Dann habe ich Zutaten ausgetauscht, Zutatenmengen geändert und glaube nun, dass ich es fast geschafft habe.


Sonntag, der 31. Januar 2016

Zum heutigen Sonntagsfrühstück backe ich mal wieder Brioches. Brioche parisienne und ein Pudding-Brioche-Brot, das leider nicht gerade fotogen geworden ist, dafür lecker wie Puddingschnecken geschmeckt hat.


Nach dem Frühstück teste ich mein überarbeitetes Matcha Mushipan Rezept.
Was lange währt, wird gut, heißt es und in der Tat, dieses Mal bin ich zufrieden.^^


Gespielt haben wir heute das Maulwurfspiel, eine Art "Mensch ärgere dich nicht".
Kazu gewinnt knapp vor dem Papa und ich habe gerade mal zwei Figuren nach Hause gebracht.
*ärger* ^_-

Ein ruhige Woche ist zu Ende. Nächste Woche geht es dafür wieder richtig rund. :-D

Sonntag, 31. Januar 2016

Rüblitorte mit Schokoladenüberzug


Diese Rüblitorte ist anders als die, die ich sonst kenne, daher war ich sehr gespannt. Und skeptisch. Denn ich konnte mir nicht so recht vorstellen, dass der Überzug mir gefallen könnte.
Doch beim Verkosten  wurde ich eines besseren belehrt.
Diese Rüblitorte ist saftig und der Überzug passt wirklich sehr gut dazu. Nur ganz so dick wie bei mir sollte er nicht sein. :-P

Das Rezept ist aus dem Buch "Naturküche" von Doris-Katharina Hessler, das ich HIER vorgestellt habe.


Zutaten für eine Springform von 24 cm Durchmesser

Teig
200 g Möhren
50 g Zucker
Saft und Schalenabrieb von 1 unbehandelten Zitrone
4 Eier
1 Eigelb
50 g Zucker
150 g Weizenvollkornmehl, fein gemahlen
1 EL Backpulver
100 g Haselnüsse, gemahlen
100 g flüssige Butter

Überzug
4 EL Sahne
4 EL Milch
120 g helle Nougatmasse
120 g Vollmilchkuvertüre

Garnitur
150 g Marzipanrohmasse
75 g Möhren, fein gerieben

Zubereitung

Form fetten und am Boden mehlen.
Ofen auf 200°C O/U-Hitze vorheizen.

Teig
Möhren fein raspeln. Mit 50 g Zucker, Zitronensaft und abgeriebener Zitronenschale vermischen.
Eier und Eigelb mit weiteren 50 g Zucker über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Masse 40°C erreicht hat. Schüssel aus dem Wasserbad nehmen. Die Masse aufschlagen bis sie weiß-cremig ist (und wieder abgekühlt ist).

Mehl mit Backpulver mischen und sieben und mit den Nüssen vermengen.
Das Mehlgemisch abwechselnd mit der flüssigen Butter und den Möhren unter die Schaummasse rühren.

Den Teig in die Form füllen.

Im vorgeheizten Ofen bei 200°C O/U-Hitze 25–30 min backen.

Kuchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Überzug
Sahne und Milch zusammen erwärmen.
Nougatmasse klein schneiden und dazugeben.
Kuvertüre fein hacken und dazugeben.
Unter Rühren auflösen.
Den Überzug auf etwa 25°C abkühlen lassen.
Die Torte damit überziehen.

Garnitur
Die Marzipanrohmasse mit den geriebenen Möhren verkneten.
Ist die Masse fest genug, kann man daraus kleine Möhrchen formen und mit etwas Möhrengrün versehen.
Meine Masse war dazu zu weich. Daher habe ich sie mit einem Spritzbeutel aufgespritzt.





Quelle: Hessler, Doris-Katharina, Naturküche für Genießer, Menü Gourmet Reihe, Mosaik Verlag, München, 1992

Samstag, 30. Januar 2016

Plunderteig – Croissants, Chocolate Danish (Schokoladenschnecke), Fruits Danish (Obstplunder)




Einfach nur köstlich sind diese Plunder. Die Zubereitung benötigt zwar etwas Zeit, aber sie ist gar nicht so kompliziert.

Das Rezept ist aus meinem Buch "Panzukuri Nyûmon" (Einführung ins Brot/ Brötchen backen). Der Link führt zur Buchvorstellung.

Der Plunderteig für die Croissants, die Schokoladenschnecken und die Obstplunder ist der gleiche. Er lässt sich gut einfrieren, so dass man ihn nach Bedarf entnehmen und beliebig weiter verarbeiten kann.

Plunderteig für 12 Plunderteile

60 g Mehl Type 550
240 g Mehl zum Backen von französischen Broten (alternativ auch Type 550)
9 g Trockenhefe
24 g Zucker
15 g Magermilchpulver (habe ich weggelassen)
5 g Salz
183 g Wasser (ich habe Sojadrink genommen)
15 g Butter (weich)

130 g–150 g Butter (fest, aber nicht steinhart)

Weitere Zutaten für Croissants: Eistreiche (verquirltes Ei)
Für Chocolate Danish: Ca. 100 g klein gehackte Schokolade, Zucker
Für Fruits Danish: Pudding, Früchte, Aprikosenkonfitüre

Zubereitung

In einer Schüssel die Mehle, Hefe, Zucker Milchpulver und Salz vermischen. In die Mitte eine Mulde formen.
Wasser bzw ggfs. Milch auf 38°C erwärmen und mit der Butter in die Mulde geben.
Mit den Knethaken eines Handrührgeräts (oder per Hand) alles miteinander verkneten, bis sich alle Zutaten miteinander verbunden haben.
Den Teig in Folie gepackt etwa 5 min bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Nach den 5 min den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 15 cm x 20 cm ausrollen.

Auf eine Unterlage legen, mit Folie abdecken und für 20 min in den Gefrierschrank geben.

Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 20 cm x 35 cm ausrollen.


2 /3 der Fläche wird nun mit Butter belegt. Die Butter sollte dazu kühl sein, aber weich genug, dass man sie mit den Fingern zerdrücken kann.


Stückchen Butter abnehmen, mit den Fingern flach drücken und die Teigplatte zu 2/3 mit den platt gedrückten Butterstückchen belegen.
Mit einem Löffelrücken oder den Fingern die Butter verstreichen, so dass sie gleichmäßig verteilt ist.


Das unbebutterte Drittel auf die Butterfläche klappen. (Knickkante ist da, wo die Butter anfängt.) Dann das untere Drittel nach oben klappen, so dass man drei Lagen mit jeweils Butter dazwischen erhält.

Auf eine Unterlage legen, mit Folie abdecken und für 20 min in den Gefrierschrank geben.


Die Teigplatte an den Seiten andrücken, damit keine Butter austritt.
Dann den Teig so vor sich hinlegen, dass die kürzere Seite vor einem liegt (die Teigplatte wird also im Vergleich zu vorher um 90° gedreht). Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 20 cm x 40 cm ausrollen.


Die Teigplatte wieder falten, indem das obere Drittel heruntergeklappt wird ...


... und dann das untere Drittel nach oben auf die zwei Lagen geklappt wird, so dass man wieder drei Lagen erhält.


Auf eine Unterlage legen, mit Folie abdecken und für 19 min in den Gefrierschrank geben.

Dann den Teig so vor sich hinlegen, dass die kürzere Seite vor einem liegt und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 20 cm x 45 cm ausrollen.
Wieder falten wie gehabt, so dass drei Lagen entstehen.

Auf eine Unterlage legen, mit Folie abdecken und für 18 min in den Gefrierschrank geben.

Dann den Teig so vor sich hinlegen, dass die kürzere Seite vor einem liegt und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 20 cm x 50 cm ausrollen.
Wieder falten wie gehabt, so dass drei Lagen entstehen.

Auf eine Unterlage legen, mit Folie abdecken und für 18 min in den Gefrierschrank geben.

Wenn der Teig nach dem Herausnehmen aus dem Gefrierschrank zu fest sein sollte, ihn nicht mit Gewalt ausrollen, sondern etwas warten. Am besten klopft man die Teigplatte zuerst mit dem Rollholz etwas flach.

Der Teig ist nun bereit, um seiner Bestimmung zugeführt zu werden.
Man kann ihn auch länger eingefroren lassen und ihn dann bei Bedarf entnehmen.  
Ich habe ihn gedrittelt und zwei Drittel gut verpackt im Gefrierschrank gelassen.
Die folgenden Angaben sind jedoch für die ganze Teigmenge, weswegen meine Fotos nicht den angegebenen Maßen entsprechen.

Weiterverarbeitung zu 

CROISSANTS


Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 21 cm x 58 cm ausrollen.
Die Ränder abschneiden, so dass man ein Rechteck von 20 cm x 56 cm erhält.

Die Teigplatte quer vor sich hinlegen, so dass die längere Seite vor einem liegt.
Am unteren Rand alle 8 cm eine Markierung setzen.
Oben einmal nach 4 cm, dann auch nach jeweils 8 cm Markierungen setzen.
Die Markierungen miteinander verbinden, so dass man Dreiecke erhält.


Dann den Markierungen entlang die Teigplatte in Dreiecke schneiden.


Den Boden des Dreiecks mittig 1,5 cm tief einschneiden. Links und rechts etwas auseinanderziehen (das rechte Dreieck ist etwas zu tief eingeschnitten) ...


und das Dreieck aufrollen.


Die Teiglinge mit Abstand auf ein mit Backpapier augelegtes Blech setzen ...


..., abdecken und gehen lassen, bis die Teiglinge schön aufgegangen sind.


Die Teiglinge dünn mit verquirltem Ei bestreichen, dabei aufpassen, dass man die Schichten nicht verklebt.


Im vorgeheizten Ofen bei 190°C O/U-Hitze etwa 15 min backen.


Und hier die Anschnitte:




Weiterverarbeitung zu 

CHOCOLATE DANISH


Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 25 cm x 50 cm ausrollen.
Die Teigfläche mit der Schokolade bestreuen


und die Platte aufrollen. Den Schluss gut zudrücken.


Die Rolle in 12 Stücke schneiden und die Stücke in Alumiumschalen legen.


Die Schalen auf ein Backblech setzen und abgedeckt gehen lassen, bis die Teiglinge schön aufgegangen sind.
Schnecken leicht mit Zucker bestreuen.

Im vorgeheizten Ofen bei 190°C O/U-Hitze etwa 15 min backen.



Weiterverarbeitung zu 

FRUITS DANISH


Pudding (Custard Cream) zubereiten.

Custard Cream

2 EL Mehl mit 40 g Zucker in einer großen Schüssel vermischen. 1 Ei dazugeben und alles gut verrühren, bis die Masse weißlich wird. 250 ml Milch nach und nach einrühren. Mit Vanille aromatisieren.
Die Flüssigkeit in einen Topf umfüllen und bei mittlerer Hitze unter Rühren zum Kochen bringen.
Die Creme in eine Schüssel geben und mit Frischhaltefolie direkt auf der Cremeoberfläche abdecken und die Custard Cream abkühlen lassen.

Den Plunderteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 21 cm x 41 cm ausrollen.
Die Ränder abschneiden, so dass man ein Rechteck von 20 cm x 40 cm erhält.
Das Rechteck längs halbieren und quer fünfteln, so dass man 10 Vierecke von 10 cm x 8 cm erhält.

Die Ecken der Vierecke 2 cm einschneiden. Die Vierecke mit Abstand auf ein mit Backpapier augelegtes Blech setzen, in die Mitte einen Klecks Custard Cream geben und die Plunder abgedeckt gehen lassen, bis die Teiglinge schön aufgegangen sind.

Beliebige Früchte auf dem Pudding verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 190°C O/U-Hitze etwa 15 min backen.

Die Aprikosenkonfitüre erhitzen, durch ein Sieb streichen und die gebackenen Plunder mit der Aprikotur bestreichen.



Wir finden diese Plunder sehr köstlich und können das Nachbacken nur wärmstens empfehlen.

Das Rezept stammt aus dem japanischen Backbuch "パン作り入門" (Einführung ins Brot backen), das ich HIER vorgestellt habe.