Freitag, 24. März 2017

Wochenrückblick 8.3.–19.3.

Ich war so viel am Wirbeln, dass mein armes Blog mal wieder darunter leiden musste. Nun, wie heißt es so schön: "Was bisher geschah". :-D

Mittwoch, der 8. März 2017

Meine Mutter hat mir aus Japan Wagashi (japanische Süßigkeit) mit Matcha mitgebracht und so genieße ich sie heute zusammen mit einer Schale Matcha.


Nachmittags bringe ich Kazu zu seinem Parkourtraining.

Donnerstag, der 9. März 2017

Sitzung bei meiner Heilpraktikerin.

Am 14. März kommt die neue Küche und ich bin schon mächtig aufgeregt.
Die letzten Tage war ich fleißig am Ausräumen und heute backe ich zum letzten Mal, denn am Wochenende räumt mein Mann die Küche komplett aus (bis auf den Kühlschrank, der darf stehenbleiben).

Freitag, der 10. März 2017

Ich garniere die Papagena-Sahnetorte aus. Probiert wird natürlich auch gleich. :-)



Mmh, die schmeckt bessser als erwartet. Baiserboden, mit Mandarinensaft getränkter Marzipanboden, Schokoladensahne, Vanillesahne und Mandarinen ergeben eine gelungene Mischung.

Nachmittags fahre ich mit Kazu zusammen zu Babasan und bringe ihr ihre zwei Pakete, die sie zu mir geschickt hatte, als sie noch in Japan weilte.

Wochenende, 11. und 12. März 2017

Es ist geschafft. Die Küche ist leer.


Und das Wohnzimmer voll. >_<
Und das Schlafzimmer auch.

Montag, der 13. März 2017

Große Putzaktion in Küche und dem Rest der Wohnung.

Dienstag, der 14. März 2017

Der große Tag ist da.
Die zwei Küchenhandwerker vermitteln einen sympathischen und professionellen Eindruck.
Sie halten bei vielen Dingen mit uns Rücksprache, was uns gut gefällt und sie arbeiten gut.

Leider läuft dann doch nicht alles wie gewünscht. Wofür aber die Handwerker nichts können.
Es fehlt ein Hängeschrankelement, eine Front hat die falsche Farbe und an einer Stelle hat die Wandabdeckunmg nicht die richtigen Maße. Auch unsere gewünschte Schublade unter dem Ofen fehlt. Da gab es wohl eine Misskommunikation, denn die Schublade steht gar nicht im Auftrag. Dafür haben wir an einer anderen Stelle eine Schublade bekommen, die wir gar nicht bestellt hatten (für die ich aber dankbar bin^^).

Nun kommen die Küchenleute ein zweites Mal. Wahrscheinlich so kurz nach Ostern.
Wir werden die Zeit nutzen, um uns um das Zubehör zu kümmern: Relingsystem, Handtuchhalter, Regalboard, Schubladeneinsatz für Besteck etc.

Wie dem auch sei, auch wenn sie noch nicht ganz fertig ist, so gefällt uns unsere neue Küche richtig gut. :-D


Mit Dunstabzugshaube! Hurra!
Und einer richtig eingelassenen Herdplatte mit vier Kochstellen!
Und eine Geschirrspülmaschine haben wir jetzt auch!
Und viele Schubladen! Ich liebe Schubladen!
Und alles so schön einheitlich. :-)

Mittwoch, der 15. März 2017

Und wieder Großputz von Küche und Flur.
Nachmittags geht es zum Parkour.

Donnerstag, der 16. März 2017

Einräumen ist angesagt. Das ist gar nicht so einfach. Wohin mit all den Sachen?


Soll ja auch ordentlich und sortiert sein. Und praktisch.
Einräumen, ausräumen, Regalbretter verstellen, einräumen, umräumen ...

Freitag, der 17. März 2017

Mein Vater kommt zu Besuch, um Zeit mit seinem Enkel zu verbringen.
Unser erster Gast, seit die neue Küche da ist!
Doch der Opa intererssiert sich überhaupt nicht dafür. Ist halt nur eine Küche.

Dafür verbringen er und Kazu eine schöne Zeit zusammen. :-)

Wochenende, 18./ 19. März 2017

Auf der neuen Herdplatte kocht es sich ganz fantastisch. Kochen ist ja nicht so meine Welt, aber auf diesem Herd macht es richtig Freude. Ich freue mich schon darauf, all die Funktionen auszuprobieren. Z.B. die Warmhaltefunktion, bei der man auch Schokolade schmelzen kann. Mal sehen, wie hoch die Temperatur geht ...
Gleich mal mit Wasser ausprobiert. Das Wasser ist auf 55°C angestiegen. Man muss also schon mit Thermometer arbeiten, wenn man weiße oder Vollmilchschokolade schmelzen lassen möchte.
Trotzdem, die Technik von heute ist echt unglaublich.

Ach ja, ansonsten bin ich unentwegt noch am Einräumen. :-P

Dienstag, 14. März 2017

Gebackene (Florentiner) Apfeltorte


Das Rezept für diese köstliche Apfeltorte möchte ich euch nicht vorenthalten.
Es stammt aus dem Buch "Traumhafte Torten" von A. Andersen, das ich HIER vorgestellt habe.
Jedoch habe ich die Baiserschicht und die gehobelten Mandeln weggelassen, weswegen ich Andersens Zusatz "Florentiner" in Klammern gesetzt habe.

Die Zuckermenge habe ich ebenfalls reduziert, da uns die Torte sonst zu süß gewesen wäre.
Hier das Rezept mit bereits reduzierter Zuckermenge.

Zutaten für eine Torte von 26 cm Durchmesser

Buttermürbeteig
150 g Butter
75 g Puderzucker
1 Prise Salz
Mark von 1/2 Vanilleschote
2 Eigelb
225 g Mehl Type 550 oder1050

Marzipanmasse
75 g Butter, Zimmertemperatur
60 g Puderzucker
40 g Marzipanrohmasse
2 Prisen Salz
abgeriebene Schale von 1/2 Zirone (unbehandelt)
1 Ei
75 g Mehl Type 550

Apfelfüllung
1 kg Äpfel (Boskop)
70 g Rosinen
35 g Zucker
80 g Biskuitbrösel
3 g Zimt

Ausgarnierung
Puderzucker

Zubereitung

Buttermürbeteig
Alle Zutaten bis auf das Mehl miteinander verkneten. Das Mehl zugeben und einarbeiten.
Teig in Folie gewickelt einige Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig 5 mm dick ausrollen und die Springform damit am Boden und am Rand auskleiden.
Den Boden stippen.
Die ausgelegte Form noch einmal kalt stellen.

Marzipanmasse
Butter, Puderzucker, Marzipanrohmasse, Salz und Zitronenschale mit der Hand verkneten.
Das verquirlte Ei etappenweise einarbeiten.
Die Masse leicht schaumig schlagen.
Dann das gesiebte Mehl einmelieren.

Die Marzipanmasse gleichmäßig auf dem Mürbeteigboden verteilen.

Apfelfüllung
Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
Die Apfelstücke mit den restlichen Zutaten vermengen und auf der Marzipanmasse verteilen.
Die Füllung leicht andrücken.

Backen
Die Torte im vorgeheizten Ofen bei  170°C O/U-Hitze 70–80 min backen, bis der Mürbeteig schön braun gebacken ist.

Die Torte in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Dann mit Puderzucker bestäubt servieren.



Andersen versieht seine Torte mit einer mit Zimtzucker bestreuten Baiserhaube, die nicht gebacken wird und gibt zum Schluss noch geröstete, gehobelte Mandeln obenauf.

Quelle: "Traumhafte Torten" von Adolf Andersen, Cadmos Verlag 2012

Montag, 13. März 2017

Rosenkohl in Miso-Sauce 芽キャベツの味噌あえ


Eine schnelle, schmackhafte Beilage. So wird Rosenkohl für mich unwiderstehlich lecker.

Zutaten

Rosenkohl, gedünstet

Sauce
1 Teil Miso, hell
1 Teil Sojasoße, japanisch
1 Teil Dashi-Brühe

Zubereitung

Miso, Sojasoße und Dashi zu gleichen Teilen miteinander verrühren.
Eventuell mit etwas von der Flüssigkeit, die beim Rosenkohl dünsten anfällt, verdünnen.
Über den Rosenkohl geben.
Nach Belieben noch mit Yuzuschale verfeinern.

Ich sag's ja. Super schnell und super einfach. Und mir schmeckt es richtig gut. :-)

Sonntag, 12. März 2017

Mitbringsel aus Japan und worauf man achten sollte

Meine Mutter kam vor ein paar Tagen aus Japan zurück und hat uns allerlei mitgebracht.
Unter anderem dieses japanische gedämpfte Gebäck mit Kirschblütengeschmack der Firma Yamazaki.
Im Frühling zur Kirschblütenzeit gibt es in Japan alles mögliche mit Kirschblütengeschmack.
Da ich Kirschblüten mag, war ich auf den ersten Blick ganz begeistert und habe das Gebäck neugierig probiert.
Das Manju (= ein mit süßem Adzukibohnenmus gefülltes gedämpftes Hefebrötchen) schmeckt gut, überzeugt aber nicht.
Es ist eben nur ein abgepacktes Gebäck aus dem 24h Shop.
Interessant ist die Zutatenliste. Und jetzt kommt's.

Das Gebäck enthält Kaliumbromat! Ich recherchiere.

Kaliumbromat ist ein starkes Oxidationsmittel. Es wird in manchen Ländern als Mehlbehandlungsmittel verwendet, da es für ein besseres Backverhalten sorgt.
Kaliumbromat ist jedoch auch krebserregend!
Daher ist es in Deutschland verboten, diesen Stoff in Lebensmitteln einzusetzen.

Kaliumbromat findet vor allem bei den Produkten der Firma Yamazaki ヤマザキ Verwendung.



Dieses Weißbrot/ Toastbrot dagegen enthält keine bedenklichen Zusatzstoffe.
Hier ist es interessant, dass in Japan nicht das Gewicht angegeben wird, sondern die Anzahl der Scheiben.
Diese Packung enthält drei Scheiben (siehe rechts oben im lila Feld).
Es gibt auch Packungen, die genauso dick sind und 6 Scheiben enthalten. Die Scheiben sind dann halb so dick wie die der 3er Packung.
In Japan ist die Toastbrotdicke unterschiedlich!


Hier hält mein Sohn eine Scheibe in der Hand.



Dieses Geschenk hat eine Freundin aus Japan mitgebracht bekommen.
Schick sieht es aus, und edel. Aber was ist das?
Es ist kein Kimono.
Schließlich finde ich heraus, dass es sich um Furoshiki handelt: Um zwei quadratische Tücher (eins aus Kimono-Seide, das andere aus Baumwolle), die man in Japan traditionell als Verpackung z.B. für Geschenke verwendet oder die man zu einem Tragbeutel zusammenknotet.
Werden Geschenke darin eingepackt, ist es in Japan üblich, das Furoshiki später zurückzugeben.

Da dieser Brauch in Deutschland nicht bekannt ist, sollte man also seine Geschenke nicht in das Tuch einpacken, wenn man sich nicht von seinem Furoshiki trennen will. :-D


Das Baumwolltuch wird sich sicher gut als Tischdeckchen machen.^^

Samstag, 11. März 2017

Wochenrückblick 1.3.–7.3.

Mittwoch, der 1. März 2017

Da Kazu nach dem Einführungsworkshop für Parkour gesagt hat, dass er gerne weitermachen möchte, habe ich ihn zum Probetraining angemeldet.
Ich finde er schlägt sich tapfer, auch wenn er der kleinste und wahrscheinlich auch jüngste der Teilnehmer ist.


Mir gefällt das Training sehr gut und auch Kazu ist trotz der kalten Hände begeistert.
Dann werde ich ihn mal für den Kurs anmelden. :-)

Donnerstag, der 2. März 2017

Meine Freundin hat Urlaub und wir wollen heute zusammen den Tag verbringen.
Nach einer feinen Schale Matcha bei ihr zu Hause gehen wir zum Mittagessen ins Sticks'n Sushi.
Das Restaurant hat ein edles Ambiente. Mäntel und Schals werden uns abgenommen und dann wird uns die Karte gebracht.

Wir bestellen beide das "Small Chaos". Eine Schale mit Sushireis und Lachs, Shiitake, Avocado, Zuckerschoten, Forellenrogen und Sesam.
Leider entspricht das servierte Geschirr nicht dem, was auf der Karte abgebildet ist.
Schmecken tut es ganz gut.


Dazu bestellen wir uns jeder einen Spieß. Auf dem Foto sieht man meinen Makrelenspieß, den ich gleich probieren musste (wir mussten lange auf die zwei Spieße warten). Deswegen gibt es ein "Ah, Foto vergessen!"-Foto. ^_-


Als Beilagen gibt es leckere Edamame und Blumenkohl in schwarzer Sesam-Trüffelsoße.


Da die Portionen wesentlicher größer sind als erwartet, sind wir beide pappsatt, als wir das Restaurant verlassen. Ich bin spät dran und muss mich beeilen, denn ich muss noch Kazu von der Schule abholen.
Es hat gut getan, sich mal wieder alles von der Seele zu reden und sich auszutauschen. Und natürlich einfach nur zu schnacken. :-D

Freitag, der 3. März 2017

Sport, Haushalt, etc.

Samstag, der 4. März 2017

Heute ist es mild und sonnig.
Auf dem Heimweg vom Einkaufen entdecke ich mein erstes Schneeglöckchen.
Ja! Der Frühling ist da! :-)


Kazu und ich verbringen das schöne Wetter draußen auf der Wiese. Ball spielen, herumtoben, auf der Wiese liegen.
Fabian holt Kazus Fahrrad aus dem Winterschlaf, so dass Kazu freudig noch einige Runde mit dem Fahrrad dreht, das ihm mittlerweile schon viel zu klein ist. (Der Osterhase weiß Bescheid. ^_-)

Da der Frühling so mächtig anklopft, ist mir nach bunten Torten. Und so gibt es für das Wochenende eine gemischte Obsttorte, ganz klassisch nach Konditorart.


Mürbeteigboden mit Kuvertüre bestrichen, darauf ein Wiener Boden, Vanillecreme und darauf verschiedene Früchte, die mit Tortenguss abgeglänzt werden.


Sonntag, der 5. März 2017

Nachmittags fahren Kazu und ich zum Flughafen, um meine Mutter zu begrüßen, die aus Japan zurückkommt. Mein Vater und meine Schwester mit Sohnemann sind ebenfalls gekommen.
Vom Flughafen fahren wir zu ihr nach Hause und Babasan (meine Mutter) verteilt ihre Mitbringsel.
Bei einer Tasse Tee genießen wir zuerst die frischen Wagashi, die Babasan kurz vor ihrer Abreise im renommierten Wagashi-Geschäft "Minochu" gekauft hat. Mmh, köstlich. :-)
Kazu und Keanu stürzen sich begeistert auf die Gossama (eine Art Kuchenteig gefüllt mit Bohnenpaste).

Montag, der 6. März 2017

Ich habe mir von meiner Mutter Sakuramochi gewünscht, die sie ebenfalls bei Minochu gekauft hat.
Die Qualität schmeckt man. Sehr, sehr köstlich. (Die Kirschblätter liegen an, da die Mochi für den Transport in Frischhaltefolie gewickelt waren.)


Abends genießen Kazu und ich das Toastbrot, das Babasan uns ebenfalls mitgebracht hat.


Mmh, wir genießen jeden Bissen. :-)



Dienstag, der 7. März 2017

Auch Wagashi mit Matcha sind bei den Geschenken dabei. Ich genieße sie mit einer Schale Matcha.


Anschließend besuche ich eine Freundin.
Von ihr bekomme ich nachträglich zum Geburtstag eine Packung mit allerfeinstem Tee von Fukujuen geschenkt. Danke schön!


Ich freue mich schon, den Tee zu probieren. Aber erst, wenn die Küche da ist. :-D

Eine ereignisreiche Woche mit viel Kontakt zu anderen Menschen geht zu Ende.

Mittlerweile habe ich auch schon Krokusse entdeckt. :-)
Mein Winterrock und die Winterjacke sind in der Reinigung.
Die Küche kommt bald. Dann wird eingeräumt, aufgeräumt und Frühjahrsputz vorgenommen.
Allergietabletten (Loratadin) nehme ich auch schon.
Ich bin bereit für den Frühling. :-D

Wobei ich auch schon wieder Kuvertüre bestellt habe ...
Aber Schokolade geht immer. Oder wie seht ihr das? :-D

Montag, 6. März 2017

Orangen-Schokolade-Tartelettes Caprice オレンジとガナッシュのタルト キャプリス


Diese Orangen-Schokoladen-Tartelettes waren mein persönliches Highlight im Februar.
Die Kombination von Aromen und Texturen war absolut stimmig.

Ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt, hochwertige Zutaten zu verwenden und den Aufwand nicht zu scheuen.
Wieder einmal ein fantastisches Törtchen aus dem Buch "Decoration Technics" von Yûko Kumagai.

Zutaten für 4 Tartelettes von 5,5 cm Durchmesser

Mürbeteig (pâte sucrée)
35 g Butter
25 g Puderzucker
20 g Eigelb
1 bis 2 Tropfen Vanilleextrakt
60 g Mehl Type 405

Schokoladenbiskuit (biscuit chocolat san farine)
30 g Eiweiß (1 Eiweiß)
30 g Zucker
20 g Eigelb (1 Eigelb)
13 g Kakaopulver

2 kandierte Orangenscheiben

Ganache
60 g Vollmilch Kuvertüre
50 g Sahne

Knuspergarnitur (Tuile Cacao)
10 g Butter
10 g Wasser
22 g Zucker
9 g Mehl
2 g Kakaopulver
10 g Kakaonibs

Schokoladenspiegelglasur
2 g gemahlene Gelatine
10 g Wasser
87 g Milch
60 g Zucker
20 g Kakaopulver

Ausgarnierung
2 kandierte Kumquat
Gezuckerte Yuzuschalen (alternativ Orangenschalen)
Gehackte Pistazien

Kandierte Orangenscheiben und gezuckerte Yuzuschalen


Zubereitung

Mürbeteig (pâte sucrée)
Butter mit Puderzucker cremig rühren. Eigelb und Vanille einrühren. Mehl zugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. In Folie gewickelt ein paar Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Teig 3 mm dick ausrollen, Kreise von 10 cm Durchmesser ausstechen und die Formen damit auslegen. Überschüssigen Rand abschneiden. Boden stippen.
1 h kalt stellen.

Formen mit Backpapierkreisen auslegen und Backgewicht einfüllen.

Im vorgeheizten Ofen bei 190°C O/U-Hitze ca. 10 min backen.
Backgewicht und Backpapier entfernen und weitere 5 min backen, bis die Tartelettes goldbraun sind.

Abkühlen lassen.

Schokoladenbiskuit (biscuit chocolat san farine)
30 g Eiweiß schaumig schlagen. Wenn das Eiweiß Volumen bekommt, den Zucker dabei in zwei Etappen hinzufügen. Zu einem festen Eischnee aufschlagen.
Eigelb hinzufügen und einrühren.
Kakao auf die Masse sieben und den Kakao mit Hilfe eines Schabers und schneidenden Bewegungen einmelieren.
Die Biskuitmasse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und 5 mm dick verstreichen.
Im vorgeheizten Ofen bei 200°C O/U-Hitze etwa 7–8 min backen.
Boden mit Backpapier vom Blech nehmen und abgedeckt auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Kreise von 4,5 cm Durchmesser ausstechen.

Kandierte Orangenscheiben
in kleine Würfel schneiden. Am besten nur das Innere verwenden.

Ganache
60 g Vollmilch Kuvertüre klein hacken.
Sahne kurz aufkochen lassen und über die gehackte Schokolade geben.
1 min ruhen lassen, dann von der Mitte aus in kleinen Kreisen langsam umrühren.
Immer größere Kreise ziehend umrühren, bis man eine schöne glatte und glänzende Ganache erhält.

Zusammenbau
Biskuitboden in den Mürbteigboden legen, Orangenwürfel darauf geben und mit Ganache bedecken.


Die Tartelettes in den Kühlschrank stellen und die Ganache fest werden lassen.

Knuspergarnitur (Tuile Cacao)
Butter zum Schmelzen bringen, Wasser und Zucker einrühren.
Mehl mit Kakaopulver mischen und sieben. Dazugeben und einrühren.
Kakaonibs einrühren.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech Kleckse geben und hauchdünn verstreichen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze etwa 10–15 min backen.


Schokoladenspiegelglasur
Gelatine mit dem Wasser anrühren und ca. 10 min quellen lassen.
In einem nicht zu kleinen Topf Milch mit Zucker und Kakaopulver verrühren und bei mittlerer Hitze unter Rühren zum Kochen bringen.
Anfangs schäumt es zwar, doch dann setzt sich der Schaum, wenn der Kakao beginnt einzudicken.
Bis etwa 103°C erhitzen. Die Glasur sollte nun schön sämig und glänzend sein.
Etwas abkühlen lassen.
Die gequollene Gelatine dazugeben und in der Ganache auflösen.
Durch ein Sieb in eine Schüssel füllen, die Oberfläche bis zur Verwendung mit Frischhaltefolie abdecken.

Ausgarnierung
Die Schokoladenglasur auf der Oberfläche der Tartelettes verteilen.
Die Glasur anziehen lassen.
Die Tuile Cacao in Stücke brechen.
Die Tartelettes mit Tuile-Stücken, einer halben Kumquat, Yuzu- oder Orangenschalen und gehackten Pistazien ausgarnieren.


Quelle: Yûko Kumagai, Decoration Technics, Asahiya Shuppan Inc., 2007

Freitag, 3. März 2017

Wochenrückblick 22.2.–28.2.

Mittwoch, der 22. Februar 2017

Der Schokoladenkuchen, den ich am Vortag im Frust gebacken habe, ist etwas trocken geworden.
Es ist die "Indische Ingwertorte" nach Andersen nur ohne Ingwer. So richtig kann er uns alle nicht überzeugen. Hätte ich ihn mit guter Laune gebacken, wäre er bestimmt super lecker geworden, meint ihr nicht auch. :-D
Na ja, zumindest etwas besser.


Donnerstag, der 23. Februar 2017

Alltag.

Freitag, der 24. Februar 2017

Heute habe ich mal dran gedacht, mein Mittagessen zu fotografieren. *g*
Mittags gibt es bei mir meist sehr einfache Küche, da ich ja nur für mich koche. Und ich mag es gerne heiß. Da habe ich weder Lust noch Zeit für Fotos. Doch der Rosenkohl in Miso-Dressing schmeckt auch lauwarm sehr gut. Und da ich schon lange kein herzhaftes Rezept mehr gepostet habe, dachte ich, das wäre eins. :-)


Samstag, der 25. Februar 2017

Mein erster Versuch, die Spanische Mandeltorte nach Andersen zu backen, erfolgte am 20.2. zeitgleich mit der sehr köstlichen Apfeltorte Florentiner Art. Ich habe beide Torten in Ringen von 12 cm Durchmesser gebacken. Beim Rausnehmen habe ich den Fehler begangen, die Mandeltorte am Ring zu fassen. Tja, und als ich das Törtchen anhob, flutschte es mir mitsamt dem Backpapier, in das ich den Ring eingeschlagen hatte, aus der Form. Mandeltortekatastrophe.
Zuerst war ich natürlich super frustriert. Aber als ich von der Torte probierte, fand ich das Missgeschick nicht mehr so schlimm. Die Torte war nämlich viel zu süß!

Heute also erfolgte der zweite Versuch. Dieses Mal nehme ich fast 50% weniger Zucker (und zwar 90 g). Und ersetze einen Teil durch Kokosblütenzucker. Ein Teil der gemahlenen Mandeln ersetze ich noch durch Mandelmehl. Und ich backe die Torte in einer Springform von 15 cm Durchmesser. Sicher ist sicher. *g*
Die Mandelmasse erinnert mich geschmacklich an eine Crème d'amande. Die Torte schmeckt gut, aber auch sehr mächtig. Am besten schmeckt mir die Kombination von Mürbeteig und Mandelmasse. Doch irgendwie fehlt etwas. Etwas frisches.


Mittags fahre ich mit Kazu zu einem Einführungsworkshop Parkour. Die Kurse richten sich an Kinder von 8 bis 12 Jahren und da er nun 8 Jahre alt geworden ist, habe ich Kazu (natürlich mit seinem Einverständnis) zu dem Workshop angemeldet.
Nach ein wenig Theorie (was ist Parkour und die Philosophie dahinter) wird erst einmal aufgewärmt.
Etwas zum Aufwärmen könnte ich auch gebrauchen, denn das Training findet draußen statt! (Bei jedem Wetter!) Wenigstens regnet es nicht.
Und ich finde auch sehr spannend zuzusehen.
Technikübungen, Reaktions- und Beweglichkeitsspiele, laufen, springen und Kraftübungen stehen an.
Für Kazu sind die zwei Stunden viel zu schnell vergangen. Ich bin über das Ende froh, denn mir ist kalt.
"Mama, können wir noch bleiben?"
Seufz. Ich lasse mich erweichen und so toben er und noch ein anderer Junge aus dem Workshop noch eine gute Viertelstunde herum.
Haben die eine Energie! Da wird man ganz neidisch.

"Hat es dir gefallen?" frage ich ihn. "Soll ich dich zum Training anmelden?"
"Ja!"
Na, das freut mich. :-)))

Sonntag, der 26. Februar 2017

Für heute habe ich mir Andersens Torten mit Blitzblätterteig vorgenommen. Das sind die Friesentorte und die Holländische Kirschtorte. Ich beginne mit der Herstellung des Blätterteigs.

Und wieder ein Mittagessenfoto! ^__^
Es gibt mal wieder Okonomiyaki.
Das gibt es bei uns so oft, dass es wirklich erstaunlich ist, dass ich noch kein Rezept dafür auf dem Blog habe.


Nachmittags ist es dann so weit. Mein Mann fährt mit Kazu zur Rennmauszüchterin.
Das Zuhause für die Mäuse ist fertig und kann bezogen werden.


Ich bin gespannt, was für Mäuse Kazu mit nach Hause bringen wird.
Da! Sie kommen zurück. Mit zwei Rennmausbrüdern. Eine ist goldbraun-weiß, die andere weiß mit grauen Schattierungen.


Die sind niedlicher, als ich gedacht habe. Ich geb's ja zu. :-P

Aufgrund des "Mäuse anschauens" habe ich das Füllen der Blätterteigplatten kurzerhand auf morgen verschoben.

Montag, der 27. Februar 2017

Da hat Kazu (und nicht nur er^^) ein ganz schön aufregendes Wochenende gehabt.
Und heute ist in der Schule ebenfalls Action angesagt. Denn nachmittags wird Fasching gefeiert. Kazu und sein Freund Valli gehen als Kazu und Valli. (Also unverkleidet. :-D)

Ich setze die Friesentorte und die Holländische Kirschtorte ein. (Durchmesser 10 cm).


Die Sahnecremes bei beiden ist die gleiche. Sie unterscheiden sich nur in der Füllung (Friesentorte ist mit Pflaumenmus gefüllt, die Kirschtorte mit Kirschkompott) und der Ausgarnierung der oberen Platten. Die hintere Hälfte ist die Friesentorte.

Geschmacklich finde ich sie so lala. Aber das kann auch daran liegen, dass ich grundsätzlich solche Torten nicht mag. ^^;;

Für das Kuchenbüfett, dass es heute zum Vesper geben soll, backe ich den Kindern Hundebrötchen, also japanische Cream Pan. Die sind bei den Kindern sehr beliebt. Eins esse ich gleich auf. *g*


Dienstag, der 28. Februar 2017

Der Februar geht zu Ende. Zeit, um den März zu planen. Einiges ist liegengeblieben, was ich unbedingt anpacken muss. Einige Mails sind auch fällig. Und der "was backe ich wann im März?"-Plan muss erstellt werden.
Da Mitte März die neue Küche kommt (ich bin ja sooo aufgeregt), werde ich wohl mehr Zeit mit Einräumen (und zig-mal umräumen) als mit Backen verbringen. *g*