Samstag, 20. Mai 2017

Financiers フィナンシェ



Sechs verschiedene Financiers-Rezepte habe ich die letzten Wochen getestet und von allen hat mir dieses Rezept am besten geschmeckt. Es ist dem Rezept von Frédéric Cassel sehr ähnlich, dessen Financiers ich auch sehr köstlich fand.

Zutaten für ca. 8 Financiers

70 g Butter
45 g gemahlene Mandeln
25 g Mehl Type 405
60 g Eiweiß
45 g Zucker
2 TL Honig

Zubereitung

Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen.
Die anfänglich großen Blasen werden immer kleiner, dann beginnt die Butter Farbe zu nehmen. Wenn sie hellbraun ist und schön duftet, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Die gebräunte Butter durch ein feines Sieb gießen. Den Bodensatz im Topf lassen. Man sollte nun so 55 g gebräunte Butter haben.


Mandeln und Mehl mischen und sieben.

Eiweiß mit Zucker und Honig gut verrühren. (Das Eiweiß wird nicht zu Eischnee aufgeschlagen.)
Mandelgemisch hinzufügen und einrühren (nur so lange wie nötig).
Die auf 40°C abgekühlte Butter einrühren.
Die Teigschüssel mit Folie abdecken und für 24 h im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig noch einmal durchrühren, dann in die Form füllen (Metallformen gut fetten).
Die befüllten Formen bei Zimmertemperatur etwas ruhen lassen.

Derweil den Ofen auf 180°C O/U-Hitze vorheizen.

Formen auf ein Blech geben und im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 15 min backen.

In der Form abkühlen lassen.


Financiers werden in Japan gerne einzeln verpackt.


Quelle: Cookpad "100万人が選んだ大絶賛おやつ" (Die beliebtesten Oyatsu-Rezepte von 1 Million Menschen ausgewählt), Kadokawa Verlag 2014

Mittwoch, 17. Mai 2017

Wochenrückblick 1.5.–12.5.

Montag, der 1. Mai 2017, Maifeiertag

Von einer der beiden Japanerinnen, die letztens bei uns zu Besuch waren, habe ich eine Packung "Zutaten für Okonomiyaki Hiroshima Style" geschenkt bekommen. Kohl und alle weiteren frischen Zutaten sind eingekauft und ich lege los.
Diese Okonomiyaki (japanische Gemüsepfannkuchen) sind aufwändiger als meine sonstigen nach Kansai-Art. Die vielen Zutaten bei der Hiroshima-Variante werden alle geschichtet. Wie soll ich das denn wenden? Und hepp! Grad noch gerettet. :-P


Durch die Nudeln macht der Okonomiyaki sehr satt und die Packung für zwei Personen reicht für uns alle drei. Lecker war's. ^^

Dienstag, der 2. Mai 2017

Aus den ganzen Sacherkuchen-Resten stelle ich Schokokuchen-Bällchen her, die bei den Kindern in der Schule und auch zu Hause reißenden Absatz finden.


Nun ist wieder Platz für Neues. *g*

Mittwoch, der 3. Mai 2017

Heute bereite ich mir zu meinem Matcha Sakura Mochi zu. Noch ein schönes Foto für den Post zur Matchaverkostung, dann geht es ans Genießen.
Mmh, eigentlich könnte ich auch Sakura Mochi am 21.5. anbieten ... Mal sehen. :-)


Später gibt es noch ein paar Financiers. Einmal nach meinem bereits gebloggten Rezept (Financier, Foto links) und dann noch nach Felders Rezept (auf dem Foto rechts).



Die runden toppen die Schiffchen.^^

Donnerstag, der 4. Mai 2017

Neben dem Buch "Traumhafte Torten" habe ich noch das Buch "Wild auf Schokolade" hier liegen.
Dort drin werden drei Trinkschokoladen vorgestellt, die ich testen möchte. Ich beginne mit "Tea meets Chocolate". Da ich jedoch kein Fan von flüssiger Schokolade bin, halte ich die Menge gering.
(Ich bin jedoch neugierig genug, um derartige Rezepte auszuprobieren. *g*)


Tee und Schokolade passen gut zusammen. Ich hatte schon mal eine solche Tafel Schokolade. Die fand ich gut.

Freitag, der 5. Mai 2017

Heute wird Kazu von einer anderen Mutter abgeholt und darf den Nachmittag bei seinem Kumpel verbringen. Mein Mann wird abends rechtzeitig zu Hause sein, um dann unseren Sohn wieder in Empfang zu nehmen.
Für mich bedeutet das: Ein freier Nachmittag und ein Abend ohne Zeitstress!

Und somit die Möglichkeit, mich entspannt mit meiner Freundin Lisa zu treffen.

Doch zuvor fahre ich noch zur Schönhauser Allee. Ich möchte mir den Laden "Das Teekonvent" anschauen (und die Auswahl an Matcha checken).
Ein sehr ansprechender Laden mit einer freundlichen Inhaberin, die sich auch Zeit für einen Plausch nimmt. Im Laden ist ein ständiges Kommen und Gehen. Die Auswahl an Matcha ist klein aber gut.
Nach ausgiebiger Begutachtung des Ladens und dem netten Gespräch muss ich auch etwas mitnehmen.
Ich entscheide mich für den Wild Cherry Oolong. Der klingt so spannend. :-D


Anschließend fahre ich weiter zum Café Komine, wo ich mit Lisa verabredet bin.

Lisa bestellt sich den Windbeutel mit Erdbeeren, ich das Vanillemoussetörtchen mit Beeren.
Dazu bestellen wir beide den grünen Tee von Mariage Frères (welchen genau weiß ich nicht mehr, irgendeinen, wo noch Kräuter drin sind).


Mmh, köstlich.

Zum Abschluss gibt es noch einen Matcha Latte mit Sojamilch, der richtig köstlich schmeckt. Auch die Farbe überzeugt. Komine-san scheint für seinen Matcha Latte eine gute Qualität zu verwenden. Ich bin neugierig und frage nach. Es ist der Yame Matcha Yamabuki, ein in der Tat sehr hochwertiger Matcha für die Küche von Hoshino Seichaen.


Als Mitgebsel für Lisa überreiche ich ihr Finaciers zum Verkosten. Diese sind nach einem wieder anderem Rezept gebacken, welches ich noch vorhabe zu bloggen.^^


Eingepackt habe ich die Financiers ganz nach japanischer Manier. :-)


Nach dem langen Sitzen möchten wir uns noch die Füße vertreten und beschließen, einen Ku'damm-Bummel zu machen. Den haben wir beide schon seit Ewigkeiten nicht mehr unternommen.
Da die Geschäfte noch geöffnet haben, können wir auch noch in den ein oder anderen Laden hineingehen. Schön ist's. :-)))

Doch zum Schluss versagt mein Knie. Jedoch nicht wie üblich das rechte, sondern dieses Mal das linke, das mir schon seit Monatsbeginn zu schaffen macht. Es sind jedoch andere Schmerzen und Probleme, die es mir bereitet. Ich konnte es die Woche nicht richtig beugen und jetzt schmerzt es beim Gehen, so dass ich auf dem Rückweg alle Nase lang Pausen einlegen muss. :-(
Irgendwie habe ich es dann nach Hause geschafft.
Trotzdessen ... Es war ein toller Tag! :-)

Samstag, der 6. Mai 2017

Wochenende. Zeit für Frühstücksbrötchen bzw Butter Roll Pan.


Auch gibt es heute wieder eine Trinkschokolade: Hot Bounty heißt sie und sie schmeckt wirklich wie der Riegel, was ziemlich blöd ist, da ich Bounty noch nie leiden konnte. ^^;;


Sonntag, der 7. Mai 2017

Kazu und ich verlassen nach einem kleinen Frühstück um 8:30 Uhr früh das Haus. Wir treffen uns heute mit K-san und Babasan, die von ihrer Reise (Hamburg, Straßburg, Wien) zurück sind. K-san fliegt morgen zurück nach Japan und daher hat Babasan uns alle zum Brunch um 10:00 Uhr eingeladen. Erst um 10:00 Uhr zwar, doch da das Café in Lichterfelde Ost liegt, ist es für uns eine weite Anreise. Einmal quer durch Berlin. Da ist man lange unterwegs. Vor allem am Sonntag.

Nach dem Brunch fährt mein Bruder mit Frau, K-san, Babasan und Kazu zu seinem Grundstück.
Kazu erzählt später begeistert, was er alles mit seinem Onkel erlebt hat und auch K-san hat es wohl da sehr gefallen.

Nächstes Treffen ist abends an einer Pizzeria in Kreuzberg. Dort nehmen Fabian und ich unseren Sohn wieder in Empfang.
Ein aufregender Tag für Kazu.

Montag, der 8. Mai 2017

Heute beginnt die Anmeldung für die Sommerferien Grundkurse Seepferdchen.
Kazu (erneut) zum Schwimmkurs anzumelden steht schon länger auf meiner To-Do-Liste und nun ist die letzte Chance gekommen. Denn im nächsten Schuljahr hat er von der Schule aus Schwimmen und Kazu möchte vorher gerne noch sein Seepferdchen-Abzeichen machen.

Da ich gehört habe, dass Schwimmkurse sehr nachgefragt sind und die Plätze ruckzuck vergeben sind, fahre ich in der Früh los zur Schwimmhalle. Es ist 6:10 Uhr. Das Schwimmbad öffnet um 6:30 Uhr. Es sind kaum Leute zu sehen. Wo sind die 50 Eltern, die alle zum Schalter stürmen wollen?

Die Zeit vergeht. Schwimmer, Schwimmer, Schwimmer. Die gestylte Frau mit Handtasche ist definitiv Mutter. Und da ist noch ein Herr ohne Sporttasche.
Doch das war es schon.
Eine Gruppe Frühschwimmer und lediglich drei Personen, die einen Sommerferienkurs buchen wollen.


Vielleicht ist es nur an unserer Schwimmhalle so schlimm?
Erleichtert dass ich es mit keinem Sturmtrupp aufnehmen musste und meinen gewünschten Kurs buchen konnte, trete ich den Heimweg an und komme sogar noch rechtzeitig nach Hause, um Kazu zu drücken, bevor er in die Schule geht.

Dienstag, der 9. Mai 2017

Großeinkauf. Der Kühlschrank ist wieder gefüllt. Da passt es, dass nach der Schule Kazu seinen Freund zu uns mit nach Hause nimmt.

Doch da seine Mutter nicht weiß, ob ihr Sohn Ruccola mit Möhrendressing isst, verabreden wir, dass er vor dem Abendessen abgeholt wird. Bei der Abholung fülle ich etwas Dressing ab und gebe es zum Verkosten mit. (Das Dressing hat lecker geschmeckt, wird mir später mitgeteilt. ^^)

So essen Kazu und ich alleine unseren Salat. Mmh, wir beide lieben das Dressing. :-)

Mittwoch, der 10. Mai

Heute bekomme ich Besuch. Meine Freundin Petra schaut vormittags vorbei.
Wir trinken Tee und quatschen.
Dann schaut sie mir beim Foto-Shooting meiner Torten zu (die ich anlässlich meiner Durchbackaktion gebacken habe) und darf anschließend auch mit verkosten.

Ich habe gestern die Panama-Torte (Eiweißböden mit Kaffee-Buttercreme)



und die Montego-Torte (Eiweißböden mit Schokoladen-Rum-Buttercreme) zusammengesetzt.



Doch Petra hat Pech. Die Böden beider Torten sind zäh und die gehaltvolle Buttercreme macht es auch nicht besser.
Mein Fazit: Geht gar nicht.

Ich hole Kazu von der Schule ab und will mit ihm los zum Parkour. Doch Kazu möchte nicht. Was ist los? Ich dachte, das Training bereitet ihm Freude.
Nach gutem Zureden rückt er mit der Sprache heraus. Er hatte in der Schule Stress mit einem seiner Freunde. Das hat Kazu psychisch so mitgenommen, dass er daher keine Lust auf Parkour hat.

Nun gut. Es macht keinen Sinn, ihn dann zum Sport zu schleppen. So gehen wir nach Hause, wo wir noch einmal in Ruhe über das Geschehen sprechen können und er ganz viel Zuspruch bekommen kann.

Als es ihm ein wenig besser geht, erlaube ich ihm, sich einen Naschteller anzurichten.
Den Glasteller hat sich Kazu damals in Japan selbst ausgesucht.


Ganz alleine geht er an die Kiste mit dem Süßkram und tut sich auf.
K: "Mama, schau mal!"
Ich: "Das sieht ja schick aus! Darf ich deinen Teller fotografieren?"
K: "Klar. Ich mach' auch ein Foto!" Er flitzt in sein Zimmer und holt seine Kamera.

Dann stehen wir beide da und knipsen. :-D

Donnerstag, der 11. Mai 2017

Die letzte der Trinkschokoladen ist dran: "Wie Samt und Seide" nennt sie sich und schmeckt wie warmer, noch flüssiger Pudding.


Nachmittags kommt der Opa, um mit Kazu zu spielen.

Freitag, der 12. Mai 2017

Die letzte Torte aus dem Buch "Traumhafte Torten" von Adolf Andersen wird verkostet. Es ist die Herrentorte.
Die Böden sind zwar etwas trocken (zumindest verglichen mit den Böden bei den Eistorten), aber die Canache-Füllung gleicht das aus. Der Kuchen schmeckt, allerdings ist er durch die dunkle Schokolade nichts für Kazu. Mein Mann mag sie. Ich finde die Torte zwar gut, aber insgesant zu langweilig.


Einen kompletten Überblick mit allen Hinweisen, Bewertungen und Links zu den Rezepten (falls vorhanden) findet ihr in meiner Buchvorstellung.

Kazu genießt das schöne Wetter, indem er mit einem Freund Fußball spielt.

Was steht außer dem nächsten Wochenrückblick noch an?
Schauen wir mal.
Ein Okonomiyaki-Rezept fehlt immer noch und das Financier-Rezept.
Das Orangen- und Schoko-Brötchenrezept wollte ich auch noch bloggen.
Aber nun steht erst einmal die Matchaverkostung an. Ich bin schon sehr gespannt, wie es wird. :-)

Donnerstag, 4. Mai 2017

Wochenrückblick 24.4.–30.4.

In der letzten Aprilwoche steht wieder die Küche im Mittelpunkt, denn am Donnerstag sollen die fehlenden Teile geliefert werden.
Bevor ich die linke Küchenhälfte ausräumen muss, backe ich mich noch schnell weiter durch mein aktuelles Backbuch "Traumhafte Torten" durch. Nur noch ein paar Rezepte, dann habe ich es geschafft.^^

Am Montag entsteht die Omelett-Torte, die bei den Kindern großen Anklang findet. Auch mir hat sie gut gefallen.



Danach (Dienstag) widme ich mich der Mignontorte. Eine klassische Zitronen-Buttercremetorte, bei der mehrere Schichten Buttermürbeteigböden mit Zitronencreme zusammengesetzt werden.
Doch dieses Mal sagt mir Andersens Rezept gar nicht zu.
Die Böden sind sehr fettig und brüchig.


Dazu die gehaltvolle Buttercreme ... Gar nicht mein Fall.


Natürlich besteht immer die Möglichkeit, dass mir beim Backen Fehler unterlaufen sind.
Wenn ein Rezept von den Zutaten her interessant kling, starte ich auch gerne einen zweiten Versuch, wenn mich das Ergebnis nicht gleich überzeugt. Aber hier passe ich.

Dienstagabend gibt es noch einmal Abendessen vom Plastikteller.
Ich habe ein neues Rezept ausprobiert: "Hessisch' Bruschädda" heißt es im Buch oder auch Handkäse mit Musik, wie das Internet verrät.


Eine ganz neue Geschmackswelt für mich und Kazu, der auch tapfer mitprobiert.
Und siehe da, es schmeckt uns. Wir esssen beide zwei Scheiben Bauernbrote mit Hessisch' Bruschädda.
Aber jeden Tag muss ich das nicht haben. :-P
(Die Reste am nächsten Tag haben dann schon nicht mehr so gut geschmeckt.)

Nebenbei verarbeite ich noch das übrig gebliebene Eiweiß zu weiteren Financiers.
Financiers sind ein französisches Gebäck, das zu etwa gleichen Teilen aus gebräunter Butter, Eiweiß, Zucker und Mandel-Mehl-Gemisch besteht.
Die erste Charge von letzter Woche habe ich nach einem Rezept von Sadaharu Aoki gebacken.


Die Financiers enthalten verhältnismäßig wenig Mandel-Mehl-Mix, weswegen sie feucht und weich sind.

Die zweite Charge backe ich nach einem Rezept des japanischen Patissiers Katsuhiko Kawata.


Das Verhältnis ist hier ausgewogen, der Mehlanteil aber sehr gering. Ich glaube, die muss ich noch einmal backen. Mein Teig war doch recht weich. Im Buch sieht er fester aus.

Das dritte verwendete Rezept ist das von Frédéric Cassel.


Bei ihm ist der Mandel-Mehl-Anteil geringfügig höher, weswegen seine Financiers fast schon kleine Küchlein sind.

Welches Rezept man bevorzugt, ist sicherlich Geschmackssache.
Mir haben die Financiers nach Cassel am besten geschmeckt, wobei ich fand, dass sie nicht so ganz den für mich typischen Financier-Geschmack hatten.

Hier mal alle Anschnitte auf einmal.



Der Donnerstag ist da.
Zwischen 7:00 Uhr und 13:00 Uhr sollen die Küchenleute kommen.
Mein Mann und ich warten. Und warten.
Gegen halb elf sind sie dann endlich da.

Mittags sind sie fertig und ich kann mit dem Saubermachen und dem Einräumen beginnen.
Zuerst das westliche Geschirr. Das japanische Geschirr kommt am Freitag dran.

Donnerstagabend fahre ich mit Kazu zum Flughafen. Heute kommt K-san aus Japan an. Er wird für eine Woche in Europa weilen.
Wir begrüßen ihn und dürfen gleich "Gossama" essen, die K-san einen Tag vor seiner Abreise im Wagashi-Geschäft besorgt hat.
Kazu und sein Cousin lieben dieses mit rotem Bohnenmus (weiches Koshian) gefüllte Gebäck.
Wir verabschieden uns und wünschen eine schöne Reise. Babasan und K-san fahren morgen für eine Woche weg. Wohin habe ich vergessen. ^^;;

Es ist Freitag. Gleich in der Früh lege ich los. Endlich kann ich die Kartons auspacken. Ich stapele erst einmal einen Teil des japanischen Geschirrs auf der Arbeitsfläche. Reisschälchen, Misoschalen und andere Schalen finden im unteren Fach des Hängeschranks einen Platz.
Der zweite Teil wird ausgepackt. Und wohin damit?


Einräumen, ausräumen, umräumen. Fürs erste lasse ich es so:


Mir fehlen Einlegeböden. Die werden wir noch mit dem Küchenreling-System zusammen bestellen.
Also ganz fertig ist die Küche noch nicht. Gut Ding braucht eben Weil'. *g*

Die Schränke sind bis auf die noch gewünschten Einlegeböden fertig eingeräumt.
Das Plastikgeschirr ist wieder im Balkonschrank verstaut.
Wir essen wieder von Porzellan! :-D

Ich teste einen weiteren neuen Brotaufstrich: Avocado-Wasabi-Creme mit Pistazien und Kresse.


Cremig-würzig mit angenehmer Schärfe. Und mein Bauch bleibt ruhig. Juppie!
Avocados habe ich eine lange Zeit gemieden, da sie sehr histaminreich sind und bei mir gleich einen Blähbauch verursacht haben.
Doch offensichtlich schlägt die Darmkur an. Ich kann mein Brötchen mit der Avocado-Creme genießen. :-)

Das Wochenende und auch das Monatsende naht. Ich möchte noch die vier Sachertorten-Rezepte aus Andersens Buch testen.
Version 1 ist hinten, Version 4 vorne.


Die Torten schmecken gut bis befriedigend (Näheres siehe Buchvorstellung). Mir schmeckt die Version 4 am besten. So wirklich verzücken kann aber keine.

Zwei halbe Sachertorten und einen Eierlikör-Gugelhupf gebe ich meinem Mann mit, der Sonntagabend zu einer Party eingeladen ist.
Kazu und ich sind zwar auch eingeladen, ich passe jedoch, da es ein Lagerfeuer geben wird und Kazu, der ursprünglich mit sollte, bleibt auch Zuhause, da er sich erkältet hat und daher auch am Samstag schon nicht zu einer Geburtstagsfeier gehen konnte.

Damit geht der April zu Ende. Ich glaube außer auf Arbeit habe ich noch nie so viele Torten in einem Monat gebacken. Ich zähle sie lieber nicht. ^^;;

Mittwoch, 3. Mai 2017

Matcha Verkostung am 21. Mai 2017


Es ist mal wieder so weit. Ich biete eine Matcha Verkostung an.

Stattfinden wird sie am 21. Mai 2017 und es geht um 13:30 Uhr los bis voraussichtlich 16:30 Uhr.

Die Matcha Verkostung richtet sich an Neulinge, die Matcha kennenlernen möchten und die bereit sind, sich in eine neue Geschmackswelt entführen zu lassen.
Ebenso ist sie aber auch für 'alte Hasen' geeignet, die einfach mal die Chance nutzen möchten, verschiedene Qualitäten bzw. andere Sorten kennenzulernen. Ich werde wieder versuchen, möglichst verschiedene Sorten parat zu haben.

Natürlich wäre es auch klasse, wenn jeder, der einen Matcha zu Hause hat, diesen mitbringt und zum Verkosten zur Verfügung stellt. Keine Sorge, der Verbrauch wird nur so bei 2 g pro Sorte liegen. :-)

Und natürlich geht es auch darum, eine schöne Zeit mit Matcha-Interessierten zu verbringen und sich auszutauschen. :-)

Die Verkostung wird ähnlich ablaufen wie die letzten Male. Aber nicht ganz. Hab da ein paar neue Ideen. :-D

Für die neuen Leser hier noch einmal die Links zu den bisherigen Matcha Verkostungen:
Verkostung im März 2016
Verkostung im April 2016

Wer Interesse hat, meldet sich bitte per Mail bei mir: jahnke(dot)beate(ät)googlemail(dot)com
Das Ganze ist eine Privatveranstaltung. Eine Anmeldung ist daher zwingend erforderlich.

Wer zu dem Termin nicht kann, aber dennoch Interesse hat, kann mich ebenfalls gerne anschreiben.
Im Juni wäre bei mir das Wochenende 17./18.6. noch offen und im Juli die ersten beiden Wochenenden.


ES WERDE GRÜN!^^

Samstag, 29. April 2017

Wochenrückblick 18.4.–23.4.

Heute kommt der Rest der Küche (jedenfalls hoffe ich das) und ich nutze die Zeit des Wartens auf die Handwerker, um auf die letzte Woche zurückzublicken.
Edit: Das war letzten Donnerstag ... ^^;;

Dienstag, der 18. April 2017

Es ist der letzte Osterferientag und wir  (also Kazu und ich) beginnen ihn mit leckeren, flauschig weichen Orangen- und Schokoladenbrötchen zum Frühstück.




Den Nachmittag versüßen wir uns, nein, versüße ich mir (Kazu mochte die Bällchen nicht) mit den Taro-Schoko-Bällchen.


Da ich noch Taro da hatte, habe ich die Bällchen noch einmal zubereitet. Allerdings habe ich nur ganz wenig Schokolade genommen und den Zucker weggelassen.

Mittwoch, der 19. April 2017

Kazu muss wieder zur Schule und ich bereite für das morgige Elterncafé eine Torte zu.

Donnerstag, der 20. April 2017

Die Jamaica-Sahnetorte nach Andersen wird ausgarniert, geschnitten und fotografiert.



Sie schmeckt fantastisch und alle Esser sind verzückt. :-D

Ich habe übrigens meine Buchvorstellung überarbeitet, die Torten so weit möglich zu den Rezepten verlinkt (auch das der Jamaica Torte) und Anmerkungen dazu geschrieben. Ein Teil fehlt zwar noch, aber ich denke, die Übersicht kann sich schon sehen lassen.

Freitag, der 21. April 2017

Letztes Jahr im Dezember hat in Berlin eine Patisserie nach japanischem Vorbild eröffnet.
Der japanische Besitzer Shin Komine, der früher mal in Berlin Musik studiert hatte und daher sehr gut deutsch spricht, hat bei der französischen Kochschule "Le Cordon Bleu Tokyo" gelernt.
Meine Mutter hat mich heute eingeladen, Komines Törtchen zu probieren.


Wer mehr über die Patisserie wissen möchte, hier ein paar Links:
Café Komine Website
Café Komine Facebook
Bericht bei Cremeguide
Bericht bei Cee Cee
Tripadvisor

Die Auslage in der Vitrine sieht schon mal sehr vielversprechend aus.


Wir setzen uns und bekommen erst einmal Wasser (frei Haus) serviert.


Ich weiß schnell, was ich unbedingt probieren möchte. :-D

Das Matchamousse-Törtchen mit weißer Sesamcreme:


und das Mont Blanc-Törtchen:


Meine Mutter bestellt sich dazu noch das Mango-Maracuja-Himbeer-Törtchen:


Dazu trinken wir beide eine Grüntee-Mischung, die ganz wunderbar schmeckt.

Wir machen halbe-halbe und probieren uns durch, wobei meine Mutter die Törtchen schon kennt, da sie eine Woche zuvor schon mal da war.



Das Matchamousse-Törtchen schmeckt wunderbar zart. So wie ich es von meiner Matchatorte kenne.


Und auch der Geschmack und die Farbe des Matcha deuten daraufhin, dass eine gute Qualität verwendet wurde. Ob mir Komine-san verrät, welchen Matcha er benutzt? Das nächste Mal frage ich ihn mal. :-D

Die Sesam-Creme ist sehr dezent und passt gut. Einzig die Getreide-Knusperperlen stören mich.
Ich werde mal zusehen, dass ich die Törtchen nachgebacken bekomme. :-P

Damit auch Kazu zu Hause probieren kann, lasse ich mir ein paar Törtchen einpacken:


Das weiße Törtchen war leider nicht stabil genug und hat beim Transport einen Abgang gemacht. Aber es hat sensationell köstlich geschmeckt. Von allen Törtchen ist das Blanc et Rouge mein großer Favorit. <3

Abends bringe ich Kazu wieder zur Schule. Heute findet die Lesenacht seiner Lerngruppe statt, was bedeutet, dass die Gruppe in der Schule in ihrem Lerngruppenraum übernachten wird. Und natürlich wird viel gelesen werden.
Während Kazu seine Jacke in der Garderobe aufhängt und die Schuhe wechselt, gehe ich schon mal zum Raum, um die Isomatte hinzulegen. Sogleich werde ich von Kindern bestürmt. "Wo ist Tobias?" Und das nächste Kind: "Wo ist Tobias?"
Haha, da brauche ich mir keine Sorgen zu machen. :-D

Samstag, der 22. April 2017

Kurz nach 8:00 Uhr bin ich in der Schule. Die Schlafsachen sind bereits alle verstaut und die Kinder sind dabei, ihr Frühstück zu beenden.
Ab nach Hause.

Neben dem Alltagsallerlei bin ich wieder am Backen.
Erdbeertorte, Himbeertorte, Kirschtorte und Erdbeer-Orange-Sahnetorte sind geplant.



Kazu ist nachmittags auf einer Geburtstagsfeier.

Sonntag, der 23. April 2017

Ich garniere die Sonntagstorten aus:


Abends backe ich mit dem übrig gebliebenen Eiweiß noch Financiers in klein und groß:



Ich habe sie nach einem Rezept des Patissiers Sadaharu Aoki gebacken. Die Financiers sind sehr feucht und weich und gut.^^ Ich werde später noch weitere Financier-Rezepte testen und bin auf die Unterschiede gespannt.