Sonntag, 1. März 2015

Mango Pound Cake マンゴのパウンドケーキ


Ich liebe ja Pound Cake, Weich und saftig sind sie. <3
Und inspiriert von meiner letzten Durchbackaktion habe ich nun diesen hier mit Mangostücken gebacken. Mmh. Immer wieder gerne.^^

Zutaten für eine Kastenform von 20 cm x 11 cm

100 g Butter, Zimmertemperatur
80 g Zucker
nach Belieben abgeriebene Schale einer Zitrone oder Orange
100 g Vollei (2 Eier der Gr. M), Zimmertemperatur
100 g Mehl
1/2 TL Weinstein-Backpulver
1 Prise Salz
50 g getrocknete Mangostücke
2 EL Wasser, Saft oder Alkohol

Zubereitung

Die Form fetten und mehlen. Überschüssiges Mehl gut ausklopfen.
Oder man schlägt die Form mit Backpapier aus.
Mehl mit Backpulver und Salz gut mischen und sieben. 

Die Mangostücke in 1 cm große Stückchen schneiden. Diese in heißer beliebiger Flüssigkeit einweichen.
Ofen auf 180°C O/U-Hitze vorheizen.

Die Butter weiß-cremig schlagen und nach und nach Zucker und Zitronenschale einrühren.

Eier verquirlen. 3/4 der Eier in drei Etappen einrühren und jeweils gut aufschlagen.
2 gehäufte EL der Mehlmischung einrühren und schließlich das restliche Ei kurz einrühren.

Anm. Man kann auch die ganze Eierflüssigkeit einrühren, wenn die Masse noch nicht am Ausflocken ist. Das vorherige Einrühren von ein wenig Mehl sorgt lediglich für eine bessere Bindung.

Das restliche Mehl auf die Masse sieben und mit einem Schaber unterziehen. 
Die Mangostücke samt Flüssigkeit einrühren.
Masse in die Form füllen, Oberfläche glatt streichen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 45 min backen.
Der Kuchen ist fertig, wenn an einem in die Mitte hineingestecktem Holzspieß beim Herausziehen nichts kleben bleibt.

Möhren Jelly にんじんゼリー


Das Möhren Jelly ist fruchtig und erinnert von der Konsistenz her an Götterspeise. Jedenfalls kann sie auch so schön wackeln.^^
Aber ich finde, dieses Jelly zergeht angenehmer im Mund.
Der Orangensaft sorgt für das schöne Aroma und lässt die Möhre in den Hintergrund treten, so dass auch Leute, die Möhren nicht mögen, dieses Jelly essen können.

Zutaten für eine auslaufsichere Form von 15 cm x 15 cm x 5 cm

150 g Möhre (geschält, entgrünt)
70 g Zucker
250 ml Wasser (für Möhrenpüree)
3 EL Zitronensaft

15 g gemahlene Gelatine
100 ml Wasser (für die Gelatine)

4 EL Orangensaft

Zubereitung

Möhren in dicke Scheiben schneiden und weich kochen.
Die Möhren mit Zucker, Wasser und Zitronensaft glatt pürieren.

Die gemahlene Gelatine in dem Wasser einweichen und 10 min quellen lassen.
Dann über einem heißen Wasserbad verflüssigen.
Einen Klecks vom Möhrenpüree reinrühren.
Dann alles zusammen in das restliche Möhrenpüree einrühren.
Orangensaft einrühren.

In eine auslaufsichere Form füllen und mindestens 2 h im Kühlschrank fest werden lassen.
In beliebig große Stücke schneiden.


Inspirationsquelle: Cookpad "100万人が選んだ大絶賛おやつ" (Die beliebtesten Oyatsu-Rezepte von 1 Million Menschen ausgewählt), Kadokawa 
--> http://cookpad.com/recipe/270098 (leicht abgewandelt)

Samstag, 28. Februar 2015

Wochenrückblick 15.2.–22.2.

Ich habe es zeitlich einfach nicht geschafft, den Wochenrückblick früher zu schreiben. Jetzt fällt es mir schwer, mich an Details zu erinnern. :-(
Daher hier nur der "Schnell"durchlauf. :-P

Sonntag, der 15. Februar 2015

Aufgrund der Plätzchenbäckerei am Samstag ist heute viel zu knabbern da. Meine Männer testen fleißig und geben mir Feedback. Vor allem Kazu ist mittlerweile sehr gut darin, ein Urteil abzugeben.
"Mama, die sind so!" sagt er und streckt beide Daumen nach oben.  :-)
(Er meint die Plätzchen mit dem Schokoladenstück in der Mitte.)
"Was?" sage ich. "Die sind doch so trocken."
"Ich mag die."
Ich bin froh, dass er sich traut, seine eigene Meinung zu äußern.


Nachmittags genießen wir drei die Apfel-Minze-Törtchen.


Danach spielen wir zu dritt das Leiterspiel, das ich vormittags bereits zweimal schon mit Kazu gespielt habe (und jedes Mal verloren habe). Und siehe da, dieses Mal bin ich ruckzuck oben.

Der Spielplan stammt noch aus meiner Kindheit und ich habe dieses Spiel  selbst bereits in Kazus Alter gespielt.


Während ich in der Küche den Abwasch mache, spielen die Männer weiter um den zweiten Platz.

Hach, ich liebe solche gemütlichen Sonntage.

Montag, der 16. Februar 2015

Heute ist Verkleidungsfest in der Kita. Kazu hatte zwar die letzten Tage gehustet, aber heute geht es ihm gut. Da ich weder Fasching noch Kostümierung mag, bin ich froh, dass Kazu immer nur als Pirat gehen will. Das ist nämlich das einzige Outfit, dass wir haben. ^^;;

Ich backe heute Muffins nach Rezepten aus dem neuen Cookpad-Oyatsu-Buch.
Zuerst die Chocolate Muffin Banana,


die meinem Mann gut schmecken, aber Kazu findet keinen Gefallen an der Banane.
Dann Peanuts Butter Banana Muffins,


die mich gar nicht überzeugen konnten.
Sehr gut jedoch haben mir die Berry&Creamcheese Muffins geschmeckt.


Am frühen Nachmittag klingelt das Telefon. Die Montessori-Schule ist dran. Wir haben den Schulplatz!
Jaaaaa!!!!!
Wir vereinbaren, dass ich am Donnerstag zur Vertragsunterschrift vorbeikomme.
Ich bin sooo erleichtert!

Dienstag, der 17. Februar 2015

Backsession in der Früh: 2 x Kastenkuchen und einmal Muffins.

Heute habe ich wieder Physiotherapie. Am liebsten würde ich da ja nie wieder hin gehen, nachdem mein Knie mir nach dem letzten Mal dermaßen weh getan hatte. Aber das wäre weglaufen. Und so gehe ich heute tapfer hin, um mit dem Physiotherapeuten darüber zu reden.
(Allerdings muss ich zugeben, dass ich bis Montagmittag fest entschlossen war, meinen Termin abzusagen. Es hat also eine Weile gedauert, bis ich mich dazu durchringen konnte, mich dem Problem zu stellen.)
Kazu, der heute gar keine Lust hat, zum Kindergarten zu gehen und der daher mitkommen darf, ist eine echte seelische Stütze (--> er weckt die Mutter-Power *g*).
"Wir müssen über etwas reden" sage ich.
Ich erzähle von meinen Schmerzen, davon, dass der Arzt mir untersagt hatte, zu rennen oder mein Knie dermaßen zu belasten.
Der Therapeut erklärt mir, dass Ärzte vom Allgemeinfall ausgehen. Ich sei aber keine 60, sondern noch jung und sportlich. Daher müsse mein Therapie mich mehr forden. Wichtig ist, dass ich nach der Therapie mein Knie kühle und keine weiteren großen Aktionen durchführe.
Und dass es nach dem Training schmerzt, sei normal. Dass es jetzt so geschmerzt hat, zeigt, dass man in der Tat einen Gang zurück schalten müsse.
Er klärt mich auch auf, dass die Entzündung wieder abklingen wird und das Training keine bleibenden Schäden verursacht hat, was meine größte Sorge war.

Ich kann schlecht genau wiedergeben, was der Therapeut alles noch gesagt hat. Jedenfalls har er es sehr gut erklärt, so dass ich letztendlich wieder Vertrauen zu ihm gefasst habe und beruhigt war.
Während der Therapeut mich beruhigt, wird mein Knie massiert und bewegt. Ich muss nur ruhig da liegen. Das tut gut.
Nach der Behandlung sind die schlimmsten Schmerzen tatsächlich weg und mein Knie fühlt sich nicht mehr bleiern schwer, sondern wieder leichtgängig an. Wow. Ich bin beeindruckt.

Es war doch gut herzukommen. :-)

Zu Hause zücke ich die Kamera und lichte erst einmal das Möhren Jelly ab, das ich gestern Abend noch zubereitet habe.
Ich hatte es schon einmal testweise zubereitet und Kazu hat es so gut geschmeckt, dass er um Wiederholung bat. Gerne doch.^^


Ich habe das Rezept etwas abgewandelt und werde es noch posten.
Nun werden die Kastenkuchen angeschnitten und abgelichtet. Matcha Marble Cake


Er ist nicht schlecht, mein Matcha Marble Poundcake ist aber besser. :-D

Nun der Möhrenkuchen.
Vor allem frisch schmeckt er gut. Allerdings ist er ganz schön fettig beim Anfassen. Ob ich zu viel Öl genommen habe? 


Und zu guter Letzt noch die Muffins. Ich habe noch einmal die Berry & Creamcheese Muffins gebacken und dieses Mal das Rezept etwas abgeändert und auch eine Himbeere in die Mitte gesteckt.


Hm. Die Himbeere passt geschmacklich nicht, finde ich.

Mittags hole ich Kazu vom Kindergarten ab. Er hat einen Termin beim Zahnarzt. Sein linker Backenzahn schmerzt und hat eine dunkle Stelle.
Es ist tatsächlich Karies. Kazu verweigert die Spritze und hält tapfer das Bohren aus.
Die Karies wird entfernt und eine Füllung eingesetzt.

Abends darf er dann das Möhren Jelly aufessen.
"Mama, kannst du das bitte noch einmal machen?"
Haha, da bekommt einer nicht genug. :-D

Mittwoch, der 18. Februar 2015

Backsession in der Früh: Dry Mango Pound Cake
Der Mangokuchen hat Potential. Den werde ich abgewandelt noch einmal backen, denn die Krume gefällt mir bei diesem hier nicht so gut.^^

Ich packe meinem Mann den Matchakuchen und den Mangokuchen für seine Arbeitskollegen ein.

Unser japanischer Reis ist alle und so fahre ich nach Steglitz zum Einkaufen in den Asia-Supermarkt.
Ich stehe eine gefühlte Ewigkeit vor dem Reisregal. "Hm, welchen nehme ich bloß?"
Wir kaufen sonst immer den Yumenishiki, aber ich wollte mal einen anderen Reis ausprobieren.
Natürlich möglichst einen besseren. :-P
Den Akitakomachi hatte ich schon mal. Gute Qualität, aber mir hat er geschmacklich nicht zugesagt.
Nach langem Hin und Her entscheide ich mich für den Kagayaki, der in den USA angebaut wird.
Mal sehen, wie der schmeckt.

Mittags ist das Licht einfach am besten. Und so werden die zwei zurück behaltenen Stücke des Mangokuchens abgelichtet. :-D


Der Opa ruft an und sagt für heute ab. Er ist krank geworden. Gute Besserung!

Donnerstag, der 19. Februar 2015

Heute beginnt das chinesische Neue Jahr.
(Mal so nebenbei erwähnt. :-P)

Backsession in der Früh: Schokoladen-Mayonnaisekuchen ohne Butter und Eier.
Und ein Quatre-quart, bei dem zuerst die Eier aufgeschlagen werden.
Zwei Kuchen, bei denen ich sehr gespannt bin, wie sie werden.
Und noch Brownies.


Der Mayo-Kuchen schmeckt frisch ganz gut. Schön schokoladig und die Mayonnaise schmeckt man nicht raus. Aber ...
Ich nehme es mal vorweg. Später fängt er an zu ballen beim Kauen. Schade.

Der Quatre-quart hat eine feine Krume, aber ich mag doch eher die andere Zubereitungsart, bei der erst die Butter aufgeschlagen wird.



Aber genug von Kuchen. Es gibt wichtigeres. Manchmal jedenfalls. :-P

Heute gehen mein Mann und ich zur Montessori-Schule, um den Vertrag zu unterschreiben!
Ich bin froh, dass mein Mann mitkommt. Der kennt sich mit Verträgen besser aus als ich.
Es gibt eine Menge Formulare auszufüllen. Ich finde es gut, dass wir vor Ort sind und gleich jede Frage beantwortet bekommen.

Der Vertrag der Montessori-Schule ist sauber ausgearbeitet. Ein Unterschied wie Tag und Nacht zu dem der Ev. Schule.
Wir unterschreiben gerne.^^

Moment, da war doch noch etwas. Ach ja. Die Fuzzy Brownies.


Die Brownies schmecken fein und ich kann mir gut vorstellen, sie wieder zu backen. Vielleicht zusammen mit den Brownies nach meinem üblichen Rezept, das, wie ich gerade sehe, immer noch nicht gepostet habe. Wäre ja mal ein Anlass. :-P

Freitag, der 20. Februar 2015

Backsession in der Früh: Wieder den Möhrenkuchen. Dieses Mal mit weniger Öl und noch etwas kleiner als üblich. Die sonst verwendete Backform hat eine Größe von 15 cm x 8 cm. Diese kleine hier misst nur 9,5 cm x 5 cm.


Okay. Das Rezept wird nicht gepostet. :-P

Heute bringt mein Mann Kazu in den Kindergarten, denn ich habe in der Früh einen Kontrolltermin beim Orthopäden.
Das Knie sieht gut aus. Es ist beweglich. Die Schwellung ist normal. Das gibt sich mit der Zeit.
So die Aussage des Arztes.
Er legt mir nahe, möglichst bald eine Hyaluronsäure-Therapie vorzunehmen. Kostet natürlich eine Stange Geld. Und umstritten ist die Therapie auch.
Wird auch ohne gehen.

Zu Hause backe ich noch einmal die Berry & Creamcheese Muffins. Das Rezept wandele ich wieder ein wenig ab und belege die Muffins mit Cranberries und Walnussstückchen.
Dieses Mal bin ich zufrieden.^^


Desweiteren backe ich einen Baked Cheesecake (Durchmesser 12 cm) nach einem Rezept aus dem Oyatsu-Buch. Mmh, cremig.
Sobald ich noch ein drittes Rezept für den Baked Cheesecake getestet habe, gibt es die Posts dazu.^^


Dann gibt es noch Mini-Madeleines


und ich glaube, das Lemon Curd Shortbread habe ich heute auch getestet. Das Ergebnis gefiel mir überhaupt nicht. Ich muss daher das Fotografieren vergessen haben. ^^;;

Manchmal frage ich mich, wie ein Cookpad Rezept den Weg ins Buch gefunden hat. Das Lemon Curd Shortbread hat z.B. überhaupt keine "Nachgebacken-Berichte".
Dabei nennt sich das Buch "Die beliebtesten Oyatsu-Rezepte von 1 Million Menschen ausgewählt".
Das ist wohl mehr ein ausgedachter Slogan als die Realität.
Egal. Das Durchbacken macht einfach Spaß.

Samstag, der 21. Februar 2015

Heute früh backe ich einen Marakao. Das ist ein chinesischer gedämpfter Kuchen vergleichbar mit den japanischen Mushipan.
Die Geschmacksrichtung ist Jasmintee.


Und da mein Mann alle restlichen Mini-Madeleines aufgenascht hat, ich aber welche zum Vergleich haben wollte, backe ich kurzerhand noch einmal welche. Die sind zum Glück ja schnell gebacken.
Links auf dem Foto Küchlein in Madeleine-Form aus einer Gleichschwermasse.
Rechts Honig-Zitronen-Madeleines.


Und noch Financiers, die ich im Eifer des Backens auch in der Madeleineform gebacken habe.


Alle drei Sorten sind sehr lecker. Oh je, so viel kann ich gar nicht posten. Mal sehen, wie ich das mache.

Zum Tee am Nachmittag genießen wir neben den obigen Küchlein den Käsekuchen.



Sonntag, der 22. Februar 2015

Heute steht wieder ein ruhiger Sonntag an.

Zum Frühstück genehmigen Kazu und ich uns die letzten zwei Stücke Käsekuchen. Dazu teste ich
noch asiatische Crêpes mit Bananenfüllung.


Nicht meins.
Und Azuki-Sando-Cookies, wobei ich jedoch Maronencreme als Füllung verwendet habe.
Aber auch dieses Rezept fällt bei mir durch.


Am Vormittag backe ich noch Cheese Bars und zwei Sorten Puddings entstehen.

Zum einen ein Custard Purin, der eher ein süßer Eierstich ist. Da ich nicht wusste, welche Form ich nehmen soll, habe ich vier verschiedene Formen ausgetestet. Den Karamell habe ich weggelassen.
Eine Plastik-Form hat das Dämpfen nicht überlebt und sich verbogen.
Die anderen blieben zwar ganz, aber wirklich ansehnlich wurde keiner. Dafür hat es geschmeckt. :-D
Mir jedenfalls.


Mit Kazu zusammen bereite ich noch eine Mango-Honey-Yoghurt-Mousse zu.
Nun, eine Mousse ist es nicht. Geschmacklich okay.


Dann hole ich die kalt gestellten Cheese Bars vom Balkon.


Ganz schön mächtig. Gut, aber nicht überzeugend. Auch ist der Boden zu weich.

Als Nachtisch zum Mittagessen gibt es mit Milchreis gefüllte Crêpes. Mmh, sage ich nur.


Als letztes für heute backe ich noch eine Burgtheater Linzertorte. Aber die ist für morgen, denn morgen erwarte ich lieben Besuch.^^

Viel gebacken, viel erlebt und am Ende hat sich alles zum Guten gewendet. ^__^

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!


Rezepte, die ich posten möchte:
  • Berry & Creamcheese Muffins (abgewandeltes Rezept)
  • Fuzzy Brownies (zusammen mit den anderen Brownies)
  • Baked Cheesecake (zusammen mit den anderen zwei Baked Cheesecakes)
  • Honig-Zitronen-Madeleines
  • Financiers
  • Marakao als Mushipan
  • Custard Purin (Eierstich-Variante)
  • mit Milchreis gefüllte Crêpes
  • Burgtheater Linzertorte

Freitag, 27. Februar 2015

Castella mit Sojamilch und Honig 豆乳はちみつカステラ



Die Wurzeln des Castella (カステラ Kasutera) liegen in Portugal. Doch mittlerweile gilt er als typisch japanischer Kuchen und es gibt etliche Rezepte dazu.
Dieser Castella hat eine lockerere Krume als der Standard-Castella, den man in Läden zu kaufen bekommt. Uns hat er sehr gut geschmeckt und ich fand, dass er wirklich nach Castella geschmeckt hat, obwohl ich die Zuckermenge etwas reduziert habe. Castella ist nämlich meist sehr süß.

Zum Backen habe ich eine ausziehbare Kastenform verwendet.

Zutaten für eine Kastenform von 23 cm x 8 cm x 7 cm (Höhe)

1 Ei (ca. 30 g Eiweiß + 20 g Eigelb)
10 g Eigelb
30 g Zucker (Original: 40 g)
20 ml Sojamilch
15 g Honig
40 g Weizenmehl Type 550
1/2 EL Öl

Zubereitung

Die Form mit Backpapier auslegen.
Ofen auf 160°C O/U-Hitze vorheizen.

Ei und Eigelb mit dem Zucker mit den Quirlen des Handmixers weiß-cremig aufschlagen.
Honig und Sojamilch auf etwa 38°C erwärmen und in die Eiermasse einrühren.
Das Mehl auf die Masse sieben und unterziehen.
Öl zugeben und unterziehen.
Die Masse in die Form füllen und die Oberfläche glätten.

Zusammen mit einer Schale heißem Wasser in den vorgeheizten Ofen stellen.
Bei 160°C O/U-Hitze ca. 35 min backen.
Stäbchenprobe.

Gleich nach dem Backen die Oberfläche mit einem großen Stück Frischhaltefolie bedecken und den Kuchen auf eine glatte Fläche stürzen.
Den Kuchen luftdicht mit der Frischhaltefolie einpacken und abkühlen lassen.
Wenn er abgekühlt ist, auspacken, das Backpapier entfernen und wieder luftdicht in Frischhaltefolie einpacken. Bei Zimmertemperatur lagern.
In einer gut schließenden Dose verpackt hält sich der Castella an die 5 Tage.


Quelle: 作りおきスイーツ, Verlag Shufunotomo, 2014

Donnerstag, 26. Februar 2015

Apfel-Minze-Törtchen "Vent Vert" ヴァン・ヴェール


Diese Apfel-Minze-Törtchen sind ein wahrer Genuss. Sie enthalten innen einen Kern aus ganz zarter Apfelmousse und darunter Apfelkompott. Die Apfelstückchen sorgen für den Biss. Außen ist eine Minzecreme (Crème bavaroise à la menthe), die ebenfalls auf der Zunge zergeht. Der Boden ist ein Biscuit au chocolat, der geschmacklich wunderbar mit der Minzecreme harmoniert. Er wird mit Marzipanrohmasse hergestellt, die für eine saftige und dichte Krume sorgt. So bietet der Boden genau den richtigen Ausgleich zur zarten Creme.

Das Rezept ist leider nicht von mir. Es stammt vom Pâtissier Masao Okamoto, der in der Stadt Tama nahe Tokyo in der Patisserie "Le poupelin" Chefpatissier ist.
Abgedruckt ist das Rezept in der Heftreihe "パティシエと作る Cake & Dessert" (mit Patissiers Cake & Dessert herstellen, Heft Nr. 27) und hat dort einen hohen Schwierigkeitsgrad.
Herr Okamoto hat diesen Törtchen den Namen "Vent Vert" (grüner Wind) gegeben, da sie grün und luftig sind.

Ich habe die Törtchen zweimal zubereitet, da mir beim ersten Mal drei Fehler (Einfüllen, Crème bavaroise, Apfelkompott) unterlaufen sind.
Wobei ich beim zweiten Mal nur die Crème bavaroise neu zubereiten musste, denn vom Moussekern, dem Boden und dem Sirup war mehr als reichlich übrig und auch der Apfelkompott hätte gereicht, wenn ich den nicht aufgenascht hätte. Da mir bei der Herstellung des Kompotts aber ein Fehler unterlaufen ist, wollte ich den eh neu herstellen.

Ich werde Herrn Okamotos Mengenangaben übernehmen und meine Anmerkungen in kursiv dazu schreiben.


Zutaten für 10 Törtchen (Ringe von 5,5 cm Durchmesser und 4 cm Höhe)

Anm. Die Menge für die Crème bavaroise ist sehr knapp bemessen, daher würde ich eher sagen 8 - 10 Törtchen.

Mousse vom grünen Apfel
100 g TK Fruchtpüree Apfel, grün (ich nehme das von Boiron)
10 g Likör vom grünen Apfel (habe ich weggelassen)
30 g italienische Meringue
3 g Blattgelatine
100 g Schlagsahne (35% Fett), kalt

Anm. Bei mir hat die halbe Menge bereits für neun Förmchen gereicht.

Italienische Meringue
50 g Eiweiß
25 g Wasser
100 g Zucker

Anm. Ich habe die halbe Menge hergestellt. Da man nur 30 g benötigt, ist bereits die halbe Menge noch zu viel, aber eine noch kleinere Menge herzustellen ist sehr schwierig.

Kompott vom grünen Apfel
20 g Butter
24 g Zucker
2 g Vanillezucker
200 g grüner Apfel (ich hatte grünen Boskoop, da mir die Grannys zu wenig Aroma haben)
20 g Likör vom grünen Apfel (habe ich weggelassen)

Anm. 2/3 der obigen Menge finde ich völlig ausreichend.

Sirup mit Aroma vom grünen Apfel
30 g Wasser
36 g Zucker
6 g Glucosesirup
10 g Minzlikör (habe ich weggelassen und stattdessen den Sud vom Apfelkompott zugegeben)

Biscuit au chocolat (für ein Blech von 30 cm x 40 cm)
112 g Marzipanrohmasse
87 g Puderzucker
15 g Eigelb
90 g Vollei (54 g Eiweiß + 36 g Eigelb)
60 g Butter
90 g Eiweiß
15 g Zucker
60 g Kakaopuder

Anm. Man benötigt pro Törtchen nur einen Boden von 5 cm Durchmesser. Das ganze Blech reicht für 40 Törtchenböden. Ich würde euch daher empfehlen, die Mengenangaben zu dritteln.

Bavarois menthe
150 g Milch
5 g grüne Minze (Nettogewicht der Blätter)
50 g Zucker
45 g Eigelb
10 g Minzlikör (habe ich weggelassen)
4 g Blattgelatine
120 g Schlagsahne (35% Fett), kalt

Anm. Die Crememenge fand ich knapp bemessen. Ich habe aus der halben Menge 4 Törtchen herausbekommen.

Dekoration
Nappage (klarer Tortenguss zum Abglänzen)
Spearmint (Krause Minze, Grüne Minze)
Himbeeren
Blaubeeren

Anm. Da das Törtchen nichts mit Beeren zu tun hat, halte ich eine derartige Dekoration für irreführend und habe mich daher für Scheiben von Granny Smith + kandierte Pfefferminzblättchen entschieden.
Die Deko habe ich karg gehalten, da die Zartheit des Törtchens nicht so viel Dekoration verträgt.
Ein Schokoladenornament würde allerdings sehr gut passen. Das war mir dann aber doch zu viel Aufwand. :-P

Benötigte Materialien
10 Dessertringe von 5,5 cm Durchmesser und 4 cm Höhe
Kreis-Ausstecher von 5 cm Durchmesser
Mini-Muffinform mit mind. 10 Mulden von je 4 cm Durchmesser und 2 cm Höhe (Silikonform)
Backblech von 30 cm x 40 cm
mind. 3 Schüsseln
Schneebesen
Handmixer mit Quirle
Zerkleinerer
Topf
Spritzbeutel mit Lochtülle von 1 cm Durchmesser
und weitere Küchenwerkzeuge

Zubereitung

Mousse vom grünen Apfel
Das TK-Püree bei Zimmertemperatur auftauen lassen.
Würde man das Püree erwärmen, so geht Aroma verloren und auch die Farbe leidet.

Das aufgetaute Püree mit dem Likör vermischen.
Blattgelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen.

Italienische Meringue herstellen.
Dazu das Eiweiß steif schlagen.
In einem Topf Wasser und Zucker auf 121°C erhitzen und den heißen Sirup unter Rühren zum Eischnee geben und diesen weiter zu glänzendem, festen Eischnee aufschlagen.

30 g abnehmen und mit etwas von dem Püree verrühren.

Gelatine gut ausdrücken und auflösen (z.B. in einer Metallschüssel in einem heißen Wasserbad).
Etwas vom Püree einrühren.
Das Gemisch zum restlichen Püree geben und gut einrühren.

Schlagsahne steif schlagen. Unter das Püree heben.
Bevor die Masse ganz glatt ist, die Meringe zugeben und mit unterheben.
Die Mousse in die Mini-Muffinförmchen füllen und für mind. 1 h einfrieren.

Anm. Ich bereite die Mousse am Vortag zu und lasse sie über Nacht im Froster.

Kompott vom grünen Apfel
Apfel schälen und entkernen. Den Apfel in kleine Würfel (7–8 mm Kantenlänge) schneiden.
Butter in einem Topf oder Pfanne zum Schmelzen bringen.
Zucker und Vanillezucker einrühren und anschmelzen lassen (Anm.: nicht karamellisieren lassen, war mein Fehler).
Die Apfelwürfel hinzufügen und unter behutsamen Rühren dünsten.
Die Flüssigkeit sollte fast verdunstet sein und die Apfelwürfel sollten noch Biss haben.

Sirup mit Aroma vom grünen Apfel
In einen Topf Wasser, Zucker und Glucosesirup geben, erhitzen und Zucker auflösen lassen.
Anm. : Ich lasse den Sirup einmal kurz aufkochen.
Sirup abkühlen lassen. Dann den Likör einrühren.

Biscuit au chocolat
Ein Blech von 30 cm x 40 cm mit Backpapier auslegen.
Marzipanrohmasse und Puderzucker verkneten.
Eigelb hinzufügen und einkneten.
Vollei verquirlen und nach und nach einarbeiten.
Die Masse weiß-cremig aufschlagen.
Butter zum Schmelzen bringen. Einen Schaber voll Eigelbmasse gründlich einrühren.
Das Eiweiß mit dem Zucker zu steifem Schnee schlagen.
Etwa 1/5 des Eischnees unter die restliche Eigelbmasse rühren.
Kakaopulver auf die Eigelbmasse sieben und unterziehen, bis die Masse glatt ist.
Die Buttermischung einrühren.
Den restlichen Eischnee unterheben.
Die Masse aufs Backblech geben und gleichmäßig verstreichen.
Die Masse sollte etwa 5 mm dick sein.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 13 min backen.
Den Boden auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Nach dem Abkühlen 10 Kreise von 5 cm Durchmesser ausstechen.

Bavarois menthe
Ein Tablett o.ä. mit Backpapier auslegen und die Ringe draufstellen. Kalt stellen.

Blattgelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen.

Minzeblätter und Milch in einen Zerkleinerer geben und mixen, bis die Blätter ganz klein sind.
Die Minzemilch in einen Topf geben und mit etwas Zucker (von den 50 g) langsam erwärmen.

Eigelbe mit dem restlichen Zucker in eine Schüssel geben und mit Schneebesen cremig aufschlagen.
Die etwa 40°C warme Minzemilch nach und nach in die Eigelbmasse einrühren.
Alles zusammen zurück in den Topf gießen.
Bei kleiner Hitze unter stetem Rühren langsam erwärmen. (So kann sich das Aroma der Minze in aller Ruhe entfalten und der Eigelbgeschmack wird gemildert.)
Auf 80°C bis max. 85°C erhitzen. Die Temperatur ist erreicht, wenn die Masse andickt und wenn man beim Entlangziehen am Boden eine Spur hinterlässt (Masse teilt sich) bzw wenn man den Schaber mit der Masse überzieht, mit dem Finger durchgeht und eine Linie zurückbleibt, die nicht verläuft.  (--> zur Rose abziehen).

Gelatine gut ausdrücken und einrühren, so dass sie sich auflöst.

Die Creme durch ein Sieb in eine Schüssel gießen und die Schüssel in ein Eiswasserbad stellen.
Immer wieder durchrühren, bis die Creme abgekühlt ist. Aus dem Eiswasserbad nehmen.
Likör einrühren.

Schlagsahne steif schlagen (auf 90%).
Etwa 1/5 der Sahne einrühren. Dann den Rest unterheben.

Anm. Den Likör kann man einrühren, wenn die Creme nur noch 40°C warm ist. Die Creme sollte dann auf etwa 18°C abkühlen, bevor die Sahne hinzugefügt wird. Sonst verflüssigt sich die Sahne und das Volumen der Crème bavaroise verringert sich und die Zartheit der Crème bavaroise leidet. (Beim ersten Mal war bei mir die Creme etwas zu warm.) Zu kalt darf die Creme allerdings auch nicht werden, da sonst die Gelatine anzieht.

Zusammenbau
Die Crème bavaroise in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (Durchmesser 1 cm) füllen und die Ringe zu 2/3 füllen.

Anm. Ich habe andere Ringe verwendet (5,3 cm Durchmesser und 4,5 cm hoch) und hatte beim ersten Mal Probleme mit dem Mengenverhältnis. Ich hatte z.B. zu viel Creme eingefüllt, so dass nicht mehr genug Platz für das Kompott war. 

Die Apfelmoussekerne aus dem Froster und aus der Form nehmen und jeweils einen mittig in den Ring auf die Creme setzen und runterdrücken, bis nur noch die Mitte des Apfelmoussekerns zu sehen ist.
In die so entstandenen Krater das Apfelkompott füllen.
Die ausgestochenen Böden mit der Backhaut nach unten auf das Kompott auflegen.
Darauf achten, dass der Boden gerade aufliegt.

Anm. Ich habe als Klebschicht und Lückenfüller sozusagen noch einen Klecks Crème bavaroise auf das Apfelkompott gegeben.

Den Boden mit dem Apfelsirup tränken.

Die verkehrt herum eingesetzten Törtchen mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens 1 h in den Gefrierschrank stellen.

Anm: Ich lasse sie mind. 4 h im Froster. Meist sogar eine ganze Nacht.

Im Froster sind die Törtchen in diesem Zustand  etwa einen Monat ohne große Geschmacksverluste haltbar.

Ausgarnierung
Etwa 1 h bevor sie serviert werden, aus dem Froster nehmen.
Die Ringe aus der Form holen.

Anm. Ich mache ein Tuch mit heißem Wasser nass, wringe es aus und wickele es um die Ringe. Kurz andrücken reicht, damit das Törtchen mit dem Boden nach unten herausgleitet.

Die Oberfläche mit Guss abglänzen und das Törtchen mit Minzeblatt, Himbeere und Blaubeere ausgarnieren.
(HIER seht ihr vom Törtchen ein Bild auf dem Cover.)

Guten Appetit!

Hier mein erstes Törtchen:


Beim zweiten Mal habe ich die Minzemilch durch ein Sieb gegossen. Daher sind hier keine Pünktchen zu sehen.


Das erste Törtchen schmeckte etwas intensiver nach Minze, was meine Freundin gut fand. Wir dagegen mögen alle Minze nicht so sehr. Wir fanden die zweite Version besser, da der Minzegeschmack nur dezent wahrnehmbar war. Für uns perfekt.

Von der Konsistenz waren die zweiten Törtchen etwas feiner und zarter, was nicht heißt, dass die ersten Törtchen nicht eine zarte Konsistenz hatten. ^^

Ich werde die Törtchen sicher bald wieder zubereiten. Ich habe nämlich meiner Mutter so begeistert davon erzählt, dass sie sich diese von mir gewünscht hat, wenn sie wieder in Deutschland ist. Dabei ist Minze auch nicht so ihr Fall.
Aber vielleicht entdecke ich bis dahin noch andere Törtchenrezepte, die begeistern. Hoffe ich jedenfalls sehr. :-)

Mittwoch, 25. Februar 2015

Basler Leckerli バーズラーレッカリー


Das Rezept für diese weichen und aromatischen Basler Leckerli stammt aus einer japanischen Zeitschrift. Der "パティシエと作る Cake & Dessert" (mit Patissiers Cake & Dessert herstellen, Nr. 36).
Die Pâtissière bzw Konditormeisterin, die dieses Rezept vorstellt, heißt Megumi Sone und betreibt in Japan, Kanagawa-ken, Fujisawa eine Konditorei mit dem Namen "aus Liebe".
Dort kann man u.a. diese Basler Leckerli kaufen.

Das Rezept selbst hat einen einfachen Schwierigkeitsgrad. Trotzdem überzeugt das Ergebnis. Die Leckerli haben eine weiche, aromatische Krume.

Da der Teig sehr viel Honig enthält, trägt die Wahl des Honigs natürlich sehr zum Geschmack bei.
In der Regel wird für Lebkuchengebäcke ein kräftiger Waldhonig verwendet.
Ich habe für meine Leckerlis einen kräftig-aromatischen Buchweizenhonig genommen.

In den Teig kommen auch Kuchenbrösel. In der Regel wird dafür trockener Biskuit zu Bröseln zerrieben.
Ich habe Reste vom Schokoladenboden verwendet, den ich für meine Apfel-Minze-Törtchen gebacken hatte.
Die Schokoladennote bringt natürlich auch noch mal ein extra Aroma ins Gebäck.
Ihr müsst also nicht zwingend trockene Biskuitbrösel nehmen. :-)

Fertig gewürfeltes Zitronat und Orangeat, was es abgepackt zu kaufen gibt, ist meist sehr hart und nicht gerade wohlschmeckend.
Ich benutze daher kandierte Orangen- und Zitronenschalen (Sukkade), die ich als ganzes Stück im Kaufhaus in der Confiserieabteilung kaufe. Die sind weich und haben einen feinen Geschmack.

Orangeat und Zitronat können kurz mit Wasser abgespült werden, damit sie nicht ganz so süß sind.
Danach gut abtropfen lassen.
Falls sie zu hart sind, kann man sie in heißem Wasser einweichen. Dann ebenfalls gut abtropfen lassen.
Ich habe meine Schalen so gelassen, wie sie sind.


Zutaten für ca. 20 Stück à 5,6 cm x 7 cm

Teig
100 g Weizenmehl (Type 405)
75 g Roggenmehl (Type 997)
85 g Kuchenbrösel
2 g Lebkuchengewürz
250 g Honig
50 g kandierte Orangenschalen (Orangeat)
50 g kandierte Zitronenschalen (Zitronat)
85 g blanchierte, ganze Mandeln (ich habe gehobelte Mandeln verwendet)
2,5 g Natron
5 g Milch (zum Auflösen des Natrons)
2,5 g Hirschhornsalz
5 g Milch (zum Auflösen des Hirschhornsalzes)

Milch zum Bestreichen vor dem Backen

Gekochte Zuckerglasur
30 ml Wasser
100 g Zucker

Vorbereitung

Die Mehle sieben.
Orangeat und Zitronat in kleine Würfel schneiden.
Mandeln auf einem Blech im Ofen bei 160°C O/U-Hitze ca. 10 min rösten.
Dann in grobe Stücke hacken.
(Anm.: Da ich keine groben Mandelstücke mag, habe ich geröstete, gehobelte Mandeln verwendet.)
Blech (30 cm x 30 cm) mit Backpapier auslegen und das Papier mit Weizenmehl bestäuben.

Zubereitung

Teig
In eine große Schüssel die Mehle, Kuchenbrösel und das Lebkuchengewürz geben und vermischen.
In der Mitte eine Mulde formen.
Den Honig auf etwa 38°C erwärmen und in die Mulde geben.
Das Mehl nach und nach in den Honig einarbeiten. Das geht am besten mit den Händen.
Zitrusschalen und Mandeln hinzufügen und einarbeiten, so dass sich alles gut verteilt.
Ein großes Stück Frischhaltefolie leicht mit Mehl bestäuben und den Teig draufgeben.
Luftdicht einpacken und bei Zimmertemperatur ca. 24 h ruhen lassen.

Den gelagerten Teig halbieren.
Natron in der Milch auflösen (so gut es geht) und in die eine Hälfte einarbeiten. (Geht am besten mit den Händen.)
Hirschhornsalz in der Milch auflösen und in die andere Hälfte mit den Händen einarbeiten.
Anm. Würde man beide Triebmittel zusammen zum Teig geben, würde ein unangenehmer Geschmack entstehen.
Beide Hälften gut miteinander verkneten.

Ofen auf 160°C O/U-Hitze vorheizen.

Den Teig mittig aufs Blech geben und mit den Händen bis in die Ecken gleichmäßig verteilen.
Mit einem Rollholz die Oberfläche glätten und auf eine Höhe bringen.
Die Oberfläche mit Milch bepinseln.

Im vorgeheizten Ofen bei 160°C O/U-Hitze ca. 20–25 min backen.

Etwa 5 min vor Ende der Backzeit die Glasur herstellen.
Wasser und Zucker in einen kleinen Topf geben und auf 107°C erhitzen.
Die Glasur auf das noch heiße Gebäck streichen.
Wenn die Glasur angezogen hat (sie wird matt-weißlich), die Basler Leckerli in Stücke schneiden.

Anm. Frau Sones Rezept für die Glasur ist leicht anders. Sie lässt 125 g Zucker und 50 ml Wasser bis 107°C kochen und rührt anschließend noch 5 g Speisestärke hinein.
Bei mir hat das nicht so geklappt. Die Glasur wurde nicht matt, so dass ich die Leckerli zusätzlich mit einer Puderzuckerglasur bestrichen habe.


In einem luftdicht verschließbaren Behälter halten die Basler Leckerli bei Zimmertemperatur bis zu drei Wochen.

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Und da auf dem Blog Tomateninsel gerade Rezepte aus der Schweiz gesammelt werden, schicke ich dieses Rezept mal dorthin: http://tomateninsel.de/vegetarische-weltreise-schweiz/

Vegetarische Weltreise - Schweiz

Montag, 23. Februar 2015

Weiche Reismehlplätzchen mit Azukibohnen 上新粉小豆ソフトクッキー


Diese Azuki-Soft Cookies waren eine echte Überraschung. Vor allem warm schmecken sie sehr aromatisch, sind aber auch erkaltet eine schöne Nascherei.
Die Plätzchen kommen ohne Weizenmehl, Eier und Milchprodukte aus.

Zutaten für etwa 15 Plätzchen

80 g Yude-Azuki aus der Dose
30 g weiche Butter (alternativ 2 EL Öl)
50 g Jôshinko (Reismehl)
1/2 TL Backpulver (Weinstein-)

Zubereitung

Backblech mit Backpapier auslegen. Ofen auf 180°C O/U-Hitze vorheizen.

Yude-Azuki und Butter (bzw Öl) verrühren.
Reismehl und Backpulver vermischen und mit Gummi-Teigschaber einrühren.
Aus dem Teig Plätzchen von etwa 3 cm Durchmesser und  etwa 1,5 cm Dicke formen.
Aufs Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 15 min backen.


Quelle: Cookpad "100万人が選んだ大絶賛おやつ" (Die beliebtesten Oyatsu-Rezepte von 1 Million Menschen ausgewählt), Kadokawa Verlag 2014
bzw:  Quelle: http://cookpad.com/recipe/186463
und http://cookpad.com/recipe/2642502