Donnerstag, 16. Juni 2016

Vegan Plain Donuts with Chocolate Chips aus dem Backofen


Die Vorlage für das Rezept für diese leckeren Donuts stammt aus dem japanischen Buch "Macrobiotic Cakes – Weiche und saftige Kuchen" von Mariko Uehara.
Die Gebäcke in diesem Buch werden ohne Eier, ohne tierische Milchprodukte und ohne weißen Zucker zubereitet.

Nach einem ersten Testdurchlauf, bei dem die Donuts bereits überzeugen konnten, habe ich das Rezept leicht modifziert und lauter hochwertige Zutaten verwendet, so dass man die Donuts mit gutem Gewissen auffuttern kann. :-D

Zutaten für 7 Donuts von ca. 8 cm Durchmesser

Wet Ingredients
120 g Sojamilch
60 g Ahornsirup
32 g Kokosnussöl extra vergine

Dry Ingredients
70 g Mehl Type 405 (am besten in demeter Qualität)
70 g Mehl Type 550 (am besten in demeter Qualität)
10 g Traubenkernmehl
5 g Bio Weinstein-Backpulver
20 g gemahlene Mandeln
30 g Kokosblütenzucker
1 Prise Salz

Beliebig:
50 g Chocolate Chips (fairtrade) oder
50 g getrocknete Früchte oder
50 g gehackte Nüsse
...

Vorbereitung

Backofen auf 180°C O/U-Hitze vorheizen.
Donutsform (Metall oder Silikon) dünn einfetten.

Zubereitung

Sojamilch und Ahornsirup in eine Schüssel geben.
Kokosnussöl leicht erwärmen, damit es sich verflüssigt und dann dazugeben.
Alles miteinander verrühren, bis sich die Zutaten verbinden.

Die trockenen Zutaten durch ein Sieb in eine große Schüssel sieben und gut miteinander vermischen.

Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und mit einem Schaber miteinander (so gut wie) klümpchenfrei vermengen.

Bei Wunsch 50 g Chocolate Chips (oder Tockenfrüchte etc) einrühren.

Den Teig in die Donutform füllen. Oberfläche glatt streichen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 20 min backen.


Das Donutblech auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Dann die Donuts vorsichtig aus den Mulden lösen und gänzlich abkühlen lassen.
(Man kann sie natürlich auch lauwarm schon genießen.)




Von Kazu und mir gibt es beide Daumen hoch für diese Donuts! :-D

Quelle: "Macrobiotic Cakes マクロビだからカンタン。ふんわりしっとりケーキ" von Mariko Uehara (上原まり子), 2013

Freitag, 3. Juni 2016

Wochenrückblick 21.5.–31.5.

Samstag, der 21. Mai 2016

Mann und Kind sind bei meinen Schwiegereltern im Garten.
Ein freier Tag für mich, doch ich schaffe es nicht, mich aufzuraffen.
Na ja, einmal so richtig faulenzen muss auch mal drin sein. ^^;;

Sonntag, der 22. Mai 2016

Heute fahre ich mit Kazu zum Parkour-Hallentraining für Kinder, das von der free1 Community veranstaltet wird.
Das Training ist hart, der Trainer streng und Kazu schaut die ganze Zeit ernst drein. Hm, ob er noch einmal herkommen will? Ich habe so meine Zweifel. Um so überraschter bin ich, dass er doch einiges Positives berichtet.

Nachmittags probieren wir das Cocoa Agar Agar Jelly, das ich in der Früh zubereitet habe. Aber so richtig kann es nicht überzeugen.


Montag, der 23. Mai 2016

Irgendwie habe ich so richtig Lust auf einen ganz normalen Rührkuchen. Und so teste ich heute ein Rezept für einen Zitronenkuchen aus. :-)


Und auf Wunsch von Kazu gibt es abends noch Pancakes. :-)


Sweet Monday. *g*

Dienstag, der 24. Mai 2016

Heute sind nur wenige Kinder mit Gelbgurten in Kazus Gruppe da und Kazu muss beim Randori mit dem großen kräftigen Mädchen als auch mit dem etwas rabiaten Jungen kämpfen. Einmal trifft ihn ein Schlag ungünstig, so dass ihm die Tränen kommen.
Oh je. Ohne geeigneten Trainingspartner könnte Kazu bald die Motivation verlieren.

Zum Abendbrot gibt es eine große Schüssel mit Salat und Miso-Sesam-Dressing. :-)

Mittwoch, der 25. Mai 2016

Zur nachmittäglichen Stärkung teste ich ein Rezept für ein Souffle. Mmh. Einfach und lecker. :-)
In welcher Umzugskiste habe ich bloß meine Ramequinförmchen eingepackt? *grübel*
Zum Glück hält die Tasse die Backofentemperatur aus.



Donnerstag, der 26. Mai 2016

Der Tag fängt mit einem Drama an.
"Mama, muss ich heute zum Judo?"
"Ja, heute ist Judo."
"Ich will nicht zum Judo!"
Es stellt sich heraus, dass Kazu Angst vor dem Mädchen hat und auch vor dem anderen Jungen.
Angst davor, verletzt zu werden.
Aber Weglaufen ist keine Lösung. Ich weiß, ich hab gut reden, da ich auch gerne erst einmal weglaufe, um Zeit zum Denken zu gewinnen.
Wir müssen zur Schule und so sage ich Kazu, dass ich darüber nachdenken werde.
Was ja auch irgendwie ein Weglaufen vor der unliebsamen Diskussion ist.

Vormittags habe ich einen Termin bei meiner Heilpraktikerin. Wir reden über psychologische Themen. Über den Willen zu leben oder den Wunsch zu sterben. Ausgangspunkt der Quantenheilung.

Ich erzähle ihr von meinem Vorhaben, dass ich bis zu meinem 50. Geburtstag wieder fit sein möchte.
Dass ich dieses Jahr meinen Körper nach zehn Jahren Sportpause wieder mobilisieren möchte, um nächstes Jahr fit genug zu sein, um langsam wieder mehr Sport machen zu können wie Parkour.

Und als Schwägerinnen reden wir natürlich auch über unsere Kinder. :-D
Und so kommt es, dass wir vereinbaren, dass ich, wenn die Jungs Lust haben, ich beide nächsten Sonntag mit zum Parkour-Hallentraining nehme. ^^

Ich hole Kazu von der Schule ab. Er soll zum Judo gehen und mit seinem Trainer reden.
Aber Kazu dreht durch und nichts geht mehr, so dass ich mit ihm zu Hause bleibe.
Die richtigen Entscheidungen zu treffen ist so schwierig.

Freitag, der 27. Mai 2016

Der Tag gestern hat mich echt geschafft. Daher bin ich froh, dass mein Mann heute Kazu von der Schule abholt und ich mich ungestört mit meiner Freundin Lisa treffen kann.

Wir haben uns am U-Bahnhof Samariterstr. verabredet, von wo wir uns auf zur Eisdiele "Eispiraten" machen.


Lisa nimmt Pistazie und Erdbeer-Minze, ich nehme Joghurt-Johannisbeere und Mango-Lassi.


Uns hat das Eis sehr gut geschmeckt. Gerne wieder.
Wir überqueren den Boxhagener Platz und sind geschockt, wie dreckig dieser ist. Überall liegt Müll herum. Die Grünberger Straße dagegen hat einen gewissen Flair. Wir erreichen unser nächstes Ziel. Das kleine französische Café "Crêperie Melt".

Ich bestelle ein Café au lait, da mich dieser an Frankreich erinnert. Und dazu natürlich einen Crêpe mit Karamellsoße, denn der Laden ist für seine Karamellsoße berühmt.


Die Karamellsoße und auch der Crêpe schmecken wirklich ausgezeichnet. Nur vertrage ich leider den Café au lait nicht. Schon der erste Schluck bringt meinen Magen zum Grummeln und Anschwellen.
:-(

Das Wetter ist schön und so schlendern wir weiter die Warschauer Str. entlang bis wir auf einen Popsicle Laden stoßen. Das Eis siehr echt verführerisch aus, aber da mein Magen so gebläht ist, muss ich leider verzichten. Seufz. Aber beim nächsten Mal!



Nach einem schönen Spaziergang steuern wir unser letztes Ziel an: Das Clean Eating Restaurant "The Bowl".
Von oben genießt man einen tollen Ausblick durch große Fenster. Ich mag es ja hell.


Ich bestelle mir Gurken-Wakame-Salat und Süßkartoffel-Sticks. Dazu heißes Ingwer-Wasser.


Lisa bestellt sich die Buddha Bowl, die mit mildem Curry daherkommt.


Alle Gerichte schmecken sehr, sehr gut. Ein Laden zum Wiederkommen.

Schließlich wird es Zeit aufzubrechen. Wir haben viel gesehen und probiert und es war wieder mal ein ganz toller Tag!

Samstag, der 28. Mai 2016

Ich habe gestern viel Kraft tanken können und bin gerüstet fürs Wochenende.
Nach den letzten Spannungen zwischen Kazu und mir ist es mir wichtig, heute einen schönen Tag mit meinem Sohn zu verbringen.
Wir erkunden die Parkour-Anlage des SJC Prenzlauer Berg.
Und was soll ich sagen? Die ist echt klasse. Es gibt Balanciermöglichkeiten, die ausgiebig von uns beiden genutzt werden, Wände und Balken zum Darüberspringen, Mauern zum Klettern und Stangen zum Schwingen. Leider habe ich mir beim Unterschwung meinen Schultermuskel verzogen. Seufz. Es geht einfach nicht mehr so wie früher.



Auf der Freifläche nebenan üben wir abschließend noch Radschlag. Haha, das war komisch. Ich habe bestimmt seit weit über 15 Jahren kein Rad mehr geschlagen. Wann macht man das schon?

Anschließend gehen wir noch einkaufen und essen eine Kleinigkeit.
Und abends wird noch zusammen Sternenschiff Catan gespielt.
Ein schöner Tag mit Kazu. Alles ist wieder gut. :-)

Sonntag, der 29. Mai 2016

Während mir nach gestern alles weh tut, ist Kazu fit und freut sich darauf, mit seinem Cousin Elias zum Parkour zu gehen. Eigentlich wollte er ja nicht noch einmal hin. Die Kinder müssen beim Training mehrmals die Treppen rauf und runter laufen, was Kazu blöd findet.
Aber als er hört, dass sein Cousin mitkommt, sieht die Sache gleich ganz anders aus.
"Dann gehe ich hin!"

Und so gehe ich heute mit beiden Kindern zum Parkour-Hallentraining. Hier ein kleiner Ausschnitt der Halle.


Man merkt gleich, dass Kazu bereits zum zweiten Mal dabei ist. Er bewegt sich viel sicherer und es ist mir eine große Freude, ihm zuzusehen. Auch sein Cousin ist voll dabei.
Die beiden haben offensichtlich Spaß und wollen nächste Woche wieder hin.
Aber nur zusammen. :-D

Ab nach Hause. Frisch machen. Dann geht es gleich weiter zur Geburtstagsfeier meines Vaters, der morgen 75 Jahre alt wird und heute Abend seinen Geburtstag vorfeiert.
Wir sind zum Abendessen in die Trattoria La Piazza in Mariendorf eingeladen.


Das Restaurant ist angenehm hell, die Atmosphäre freundlich, die Stimmung gut und das Essen schmeckt ebenfalls, so dass wir (mein Mann, Kazu und ich) länger bleiben als geplant.


Gegen 20:00 Uhr wird es jedoch höchste Zeit zu gehen, denn Kazu muss schließlich morgen früh zur Schule.

Montag, der 30. Mai 2016

Heute geht es gleich nach der Schule zum Zahnarzt. Bei der letzten Kontrolle hat man bei Kazu an zwei Stellen Karies festgestellt.
Nachdem Kazu die Prophylaxe (die ist für Kinder kostenlos) hat über sich ergehen lassen, geht es weiter zur Zahnärztin. Die erste befallene Stelle ist schnell behandelt. Doch die zweite erweist sich schlimmer als gedacht. Der Zahn ist nicht mehr zu retten und muss gezogen werden.
Armer Kazu.
Zum Glück wehrt sich der Zahn nicht und ist schnell draußen. Der sieht echt mies aus.

Dienstag, der 31. Mai 2016

Auch heute möchte Kazu nicht zum Judo. Aufgrund seines Zahns darf er auch zu Hause bleiben, aber ich frage mich nun ernsthaft, ob es sinnvoller ist, ihn vom Judo abzumelden.
Ich rede mit Kazu und wir vereinbaren, dass er auf jeden Fall Donnerstag hingeht und mir dann anschließend sagt, ob ihm Judo noch Spaß macht oder nicht.

Das war der Mai. Für den Juni hoffe ich, dass ich wieder Fahrt aufnehme und mehr posten werde. ^^;;
Und dass die Physiotherapie was bringt und ich schnell wieder fit werde.
Habt ihr auch Pläne für den Juni? Falls ja, wünsche ich euch gutes Gelingen!

Freitag, 27. Mai 2016

Tôfu-Frikassee


Dieses Tôfu-Frikassee entstand in Anlehnung an ein Rezept für ein Kalbsfrikassee.
Frankreich trifft Japan. :-) Uns hat diese Fusionsküche sehr gut geschmeckt.

Zutaten

400 g Tôfu
Ca. 120 g Schalotten
1 kleine Zwiebel
1 Möhre
1 Lorbeerblatt
2 Gewürznelken
20 g Butter
350 g Dashi
1 EL Sojasauce
ggfs. Salz
weißer Pfeffer
150 g Champignons
1 Eigelb
60 ml Sahne
Saft von 1/2 Zitrone
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 TL Speisestärke
ggfs. 1 EL milder Essig (Getreideessig, alternativ Zitronensaft)

Zubereitung

Tôfu in gleich große Stücke schneiden.
Schalotten schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Zwiebel schälen und achteln.
Möhre schälen und in Scheiben oder in kleine Würfel schneiden.
Schalotten in der Butter andünsten.
Tôfuwürfel hinzufügen und mit anbraten.
Dann Zwiebeln, Möhren, Lorbeerblatt und Gewürznelken hinzufügen.
Dashi und Sojasauce angießen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 15 min sacht kochen lassen.
Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Dazugeben.
Zugedeckt bei schwacher Hitze etwa weitere 15 min sacht kochen lassen, bis das Gemüse weich ist und der Tôfu die Aromen aufgenommen hat.
Eigelb mit Sahne, Zitronensaft, Muskat und Stärke verquirlen und in das Frikassee einrühren und es damit abbinden.
Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Säure, etc hinzufügen.

Ach ja, auf dem Bild sieht man keine Champignons, da ich die alle herausgepickt und mir aufgetan habe, da meine Männer Champignons nicht mögen.

Montag, 23. Mai 2016

Wochenrückblick 11.5.–20.5.

Mittwoch, der 11. Mai 2016

Besuch beim Zahnarzt ist angesagt. Wusstet ihr, dass nicht nur Tee, sondern auch Ingwer für Verfärbungen am Zahn sorgt? Ich bislang nicht. Zum Glück habe ich kein Karies.

Donnerstag, der 12. Mai 2016

Einkaufen.
Judo. Dieses Mal läuft das Training besser und ich bin froh, dass Kazu wieder mitmachen kann (bzw will).

Freitag, der 13. Mai 2016

Ich hole Kazu früher von der Schule ab und wir treffen uns mit Babasan an der Friedrichstraße, von wo wir gemeinsam zum Café "House of small wonder" gehen.
Ich bin gespannt, wie meine Mutter das Café findet.
Während mir das Ambiente sehr gut gefällt, sagt es meiner Mutter gar nicht zu.
"Das ist gar nichts für Japaner", sagt sie. Zumindest nicht für die ältere Generation.

Wir testen das Angebot und wählen den Brotpudding, den ich schon in mehreren Variationen selber zubereitet habe (z.B. http://mari-to-kazuo.blogspot.de/2011/09/brot-bananen-pudding.html)
und natürlich muss auch der Earl Grey Chiffon Cake getestet werden, auch wenn er vom Aussehen eigentlich gar nicht zusagt, da die Oberfläche eingefallen ist.

Der Brotpudding sieht bis auf die verbrannten, schwarzen Stellen oben ganz gut aus. Als "Brot" wurden Croissants verwendet.
Leider schmeckt er Kazu gar nicht, mein Fall ist er auch nicht so.


Der Chiffon Cake ist eher ein Biskuit (Sponge Cake). Man sieht auf dem Foto deutlich die eingefallene Seite und die stark verdichtete Krume.
Der Kuchen weist leider gar keine Chiffon Cake typische Elastizität auf und auch die Flauschigkeit und Feuchte fehlt.
Wir haben ihn alle probiert und doch blieb die Hälfte übrig ...


Hier mal ein Bild, wie ein Earl Grey Chiffon Cake aussehen sollte:


Wir verlassen das Café und beschließen spontan, noch zum Ku'damm zu fahren. Kurz zu Karstadt Sports rein, schnell eine Jogginghose für meinen Mann gekauft, dann geht es weiter zu Häagen Dazs, Eis essen.
Am liebsten hätte ich ja noch ein wenig ausgiebiger im Sportgeschäft gestöbert, da die da gerade eine coole Angebotswoche haben. Ab 3 Teile gibt es 25% Rabatt. Das ist schon ordentlich. Aber mit gelangweiltem Anhang fehlt dann doch die Ruhe. Nun ja, ist wohl besser so, denn eigentlich habe ich eh kein Geld über.

Am Ku'damm ist jede Menge los und wir erfahren, dass in 30 min ein Radrennen stattfinden wird. Das Team-Zeitfahren im Rahmen der Tour de Berlin. Natürlich ist Kazu gleich begeistert und will da zuschauen. Die Aufwärmrunden/ Trainingsläufe sind jedenfalls schon sehr beeindruckend.
Wir nutzen die halbe Stunde, um für Kazu bei C&A noch Jeans und T-Shirt zu kaufen.
Es ist einfach unglaublich, wie schnell er seine Hosen kaputt bekommt.

Das Team-Zeitfahren beginnt.
Vorneweg ein hupendes Motorrad, dann das Radrennteam, das aus sechs Leuten besteht und abschließend ein Auto.

Das hupende Motorrad ist wirklich nötig, denn da die Straße für Autos gesperrt ist, laufen viele Menschen ohne zu schauen einfach über die Straße! Unglaublich!

Wir schauen uns die ersten Teams an, dann wird es zu Kazus Enttäuschung Zeit für den Heimweg. Er hätte gerne noch seine favorisierte Mannschaft (die haben was rot-schwarzes an *g*) gesehen.

Trotzdem hat das Radrennen Kazu für den in seinen Augen langweiligen Cafébesuch entschädigt. :-)

Samstag, der 14. Mai 2016

Letztens hat Kazu von K-san folgenden Beutel zum Tag des Kindes (japanischer Feiertag am 5.5.) geschenkt bekommen:


Sieht toll aus, nicht?
Kazu öffnet die Tüte und wir probieren ein paar Sachen. Ja, wir. Denn mein Sohn ist so lieb und fragt mich, ob ich auch probieren möchte. Da sage ich natürlich "ja!". :-D
Und die Sachen, die ich probieren durfte, schmecken echt gut.

Zum Mittag gibt es Tôfu-Frikassee mit Bandnudeln:


Für Kazu gibt es noch einen extra Schuss Zitronensaft dazu. :-D

Sonntag, der 15. Mai 2016, Pfingstsonntag

Heute schließe ich das Hefeteig-Kapitel des Buchs "Backen!" von C. Bergmayer ab, indem ich Krapfen (Berliner Pfannkuchen) und Bagels backe, ...



die es bei uns heute zum Sonntagsfrühstück gibt.^^


Desweiteren entstehen im Laufe des Tages noch zweierlei Financiers: Vanille und Matcha.
(Hab leider vergessen, rechtzeitig ein Foto zu knipsen. Hier der kleine Rest der Vanille-Financiers (Rezept folgt).


Desweiteren habe ich mich den ganzen Tag über meinem Blätterteig gewidmet.


Montag, der 16. Mai 2016, Pfingstmontag

Anlässlich des heute stattfindenden Cousin- und Cousinentreffen in der Wohnung meines Cousins in Tegel backe ich aus meinem Blätterteig Mandelschleifen und kleine Schweineohren.



Meine Männer passen. Sich mit anderen treffen, sich unterhalten, spazierengehen – Das finden sie langweilig. :-P
So mache ich mich alleine auf den Weg und genieße die frische Luft und die andere Umgebung, die mich in Urlaubsstimmung versetzt.


Nach Kaffee/ Tee und Gebäck gehen wir zusammen spazieren.
Unterwegs sehe ich einen coolen Ast, der förmlich danach schreit, erklommen zu werden. :-P


Tja, Kazu, wärst du mal mitgekommen. Es gab auch einen ganz großen Spielplatz! :-D

Dienstag, der 17. Mai 2016

Ich habe noch etwas Blätterteig im Gefrierfach übrig, doch ich glaube, den hätte ich besser verpacken sollen. Während die Mandelschleifen und Schweineohren richtig gut wurden, will die zweite Portion nicht richtig hochgehen. :-(
Auch die Creme wird viel zu weich. Die Mille feuille misslingt. T_T


Na ja, positiv denken. Übung macht den Meister. Und nächstes Mal variiere ich die Füllung, denn geschmacklich finde ich sie viel zu buttrig.

Mittwoch, der 18. Mai 2016

Heute ist der letzte Pfingstferientag für Kazu und wir nutzden das, um uns mit dem Opa (meinem Papa) im Tierpark Friedrichsfelde zu treffen.

Nun ja, eigentlich geht man ja in den Tierpark/ Zoo, um sich Tiere anzusehen, doch Kazu zeigt mehr Interesse für die Tier-Statuen ...
"Was zum Klettern!" :-D


Und wen interessieren schon Rehe, wenn das Geländer so schön zum Balancieren einlädt. Ähem.



Doch die Pelikane, an die man so dicht rankommt, beeindrucken ihn schließlich. Mich übrigens auch. :-)



Und wieder was zum Erklimmen. ^^


Das viele Herumgelaufe "ermüdet" Kazu und als wir an einer schönen Liegewiese vorbeikommen, wird diese gleich ausprobiert.


Was Kazu in erster Linie interessiert, ist der Spielplatz. Wir haben ihm versprochen, dass wir erst die Runde durch den Tierpark machen und abschließend den Spielplatz aufsuchen.
Doch was ist das? Der Spielplatz ist eine Baustelle! Aah! Armer Kazu. Der Spielplatz wird erst im Sommer fertiggestellt sein.

Zum Glück habe ich noch ein As im Ärmel.
Nach dem Tierparkbesuch fahren Opa, Kazu und ich zum Velodrom an der Landsbergher Allee, wo es einen Parkour Spot geben soll.
Wir müssen eine Weile suchen, bis wir endlich die weißen Mauern finden, wo bereits jemand Sprünge trainiert.

Auch Kazu klettert geschwind auf die Mauern, um darauf zu balancieren und wieder herunterzuspringen.
Die Mauern können auch durch Anspringen erklommen werden, was ich im Video festgehalten habe.
Der junge Mann, der bereits am Trainieren war, gibt Kazu gute Tipps und hilft ihm.


So wird es für Kazu noch ein richtig toller Tag.
Mir hat auch der Tierparkbesuch sehr gefallen. :-)

Donnerstag, der 19. Mai 2016

Heute darf Kazu fast ganz alleine zur Schule fahren.
Nachdem wir die Kreuzung hinter uns gelassen haben, lasse ich ihn mit dem Fahrrad alleine vorfahren. Zwei Seitenstraßen muss er alleine überqueren.
Ich gehe hinterher. Alleine schon, um sicherzugehen, dass er nicht irgendwo liegt und sich was getan hat.
An der Schule angekommen sehe ich Kazus Fahrrad zwischen den anderen stehen und schließe es an.
Er ist also gut angekommen. Ich gehe hoch in die Garderobe.
Kazu hat ordentlich Fahrradhelm, Rucksack und Jacke aufgehängt und auch nicht vergessen, seine Postmappe herauszunehmen. Super!

Beruhigt gehe ich einkaufen.
Nachmittags fahren wir mit den Rädern zum Judo.

Freitag, der 20. Mai 2016

Auch heute klappt das "alleine vorfahren" einwandfrei.

Kazu beschwert sich, dass ich ihn so spät abhole. Nanu? Sonst beschwert er sich immer, dass ich zu früh da bin.
"Alle meine Freunde sind schon weg."
Aha. Daher weht der Wind.
Werde ich ihn eben freitags früher abholen.

Wir fahren nach Hause und ich packe seinen Trolley, denn gleich müssen wir wieder los, da Kazu heute bei Oma und Opa im Garten übernachten wird.

Da Fabian sich heute noch mit einem ehemaligen Arbeitskollegen trifft, habe ich dadurch einen freien Abend, den ich mit etwas Sport verbringe und dann frühzeitig ins Bett gehe.
Ja, ja, ich bin einfach keine Nachteule.

Samstag, 21. Mai 2016

Hefeteigbrötchen "Funny Faces"


Diese lustigen Brötchen gab es letztens bei uns zum Frühstück. Sie haben für viel Spaß gesorgt. :-D

Das Rezept stammt aus dem Buch "Backen!" von Christine Bergmayer und ist im Kapitel 'Hefeteig' zu finden. Von allen daraus getesteten Hefeteigrezepten (ich habe alle bis auf den Zwetschgendatschi getestet) hat uns dieses am meisten Freude bereitet.

Zutaten für etwa 8 Brötchen

450 g Mehl
20 g frische Hefe
50 ml + 150 ml lauwarme Milch
1 EL Zucker
2 Eier (Gr. M)
1 TL Vanillezucker
1 TL Zitronenzucker
1 TL Salz
80 g weiche Butter

Sultaninen oder Schokotropfen

Zubereitung

Mehl in eine Schüssel sieben. In die Mitte eine Mulde drücken.
Hefe hineinbröseln und mit 50 ml Milch und etwas Mehl verrühren.
Die angerührte Hefe mit Mehl vom Rand bedecken.
Schüssel abdecken und 20–30 min stehen lassen.

150 ml Milch, Zucker, Eier, die aromatisierten Zucker, Salz und Butter zum Hefeansatz geben.
Alles etwa 5 min lang mit den Knethaken eines Handrührgeräts verkneten.
Schüssel abdecken und den Teig bei Zimmertemperatur etwa 1 h gehen lassen.

Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausrollen.
Dann 5 min zum Entspannen ruhen lassen.

Backblech mit Backpapier auslegen.

8 Kreise mit einem Durchmesser von 10 cm ausstechen. Die Kreise mit Abstand aufs Backblech legen. Kreise dünn mit Wasser bepinseln.

Aus dem restlichen Teig Nasen, Haare, Mund, Ohren, Brillen und was euch sonst noch einfällt formen und an- bzw auf die Teigkreise legen.

Gesichter dünn mit Wasser bepinseln und bei Zimmertemperatur etwa 1 h gehen lassen.

Backofen auf 180°C O/U-Hitze vorheizen.

Sultaninen oder Schokoladentröpfechen als Augen in den Teig drücken.
Gesichter nochmals dünn mit Wasser bepinseln.

Brötchen im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze 15–18 min goldbraun backen.