Sonntag, 21. Dezember 2014

Wochenrückblick 15.12.–20.12.

Montag, der 15. Dezember 2014

Haferbrei mit Chiasamen zum Frühstück, Hirse mit Zucchini mit Mittag. Der Bauch bleibt ruhig und ich bin erleichtert.

Am frühen Nachmittag hole ich Kazu vom Kindergarten ab und zusammen geht es weiter zum Zahnarzt.

Zuerst stellt die Ärztin Kazu ihre Instrumente vor, dann geht es los. Die alte Füllung muss raus, da sich darunter Karies gebildet hat.
Diese stellt sich als sehr tief heraus. Es muss immer tiefer gebohrt werden. Kazu ist tapfer, hin und wieder zuckt sein Fuß.
Die alte Füllung ist draußen, die Karies beseitigt. Die Zahnärztin holt ihren Kollegen, der Spezialist für Wurzelbehandlungen ist, zu Hilfe. Der schaut sich mit einer speziellen Brille Kazus Loch genauer an. Dann die Diagnose.

Das Loch geht bis zur Wurzel. Es ist ein Wunder, dass Kazu nicht noch mehr Schmerzen gehabt hat, so vereitert wie der Zahn ist.
Beim Erwachsenen würde man jetzt eine Wurzelkanalbehandlung empfehlen, beim Milchzahn heißt es, der Zahn muss weg.
Damit der hintere Backenzahn sich nicht in die Lücke drängt, muss ich mit Kazu zum Kieferorthopäden, der ihm einen Zahnplatzhalter einfügen muss.
Oh je. Die Japanreise steht doch an.

Der Zahnarzt beruhigt mich. Der Zahn wird mit einem Medikament versehen und bekommt eine Füllung. Gleich nach der Rückreise soll dann der Zahn gezogen werden.

Die erste Woche zurück in Deutschland habe ich mir anders vorgestellt. :-(((
Jetzt wird Kazu ein Zahn gezogen und ich am Knie operiert.
Und Diät muss ich auch halten.
Nichts mit gleich in die Küche stürzen und den Ofen zum Glühen bringen. T_T
Seufz. Aber zumindest weiß ich ja, dass am Ende des Weges ein helles Licht ist.

Am späten Nachmittag kommt meine Freundin Lisa zu Besuch. Sie hat am Wochenende gebacken und bringt mir ein paar Plätzchen mit.


Mmh. Ich werde sie auf jeden Fall probieren. Vor allem den Apfel finde ich ja herzallerliebst.
Hach, ich freu mich. ^__^ Danke schön!
Wer Interesse an den Rezepten hat, der wird auf Lisas Blog "Lisa Cuisine" fündig. Lisa wollte sie in den nächsten Tagen posten.

Dienstag, der 16. Dezember 2014

Jeden Morgen stellt sich mir die Frage, was ich Kazu als Vesper mitgebe. Besonders schwierig wird es, wenn mal wieder nichts da ist wie heute.
In solchen Fällen backe ich meist etwas. Oft Mushipan, aber Eier sind auch nicht da.
Und so beschließe ich, vegane Schokoladenmuffins (ohne Füllung und Topping) zu backen nach einem Rezept von Shia.


Kazu ist begeistert.^^

Mein letzter Psychotherapietermin vor der Japanreise steht an.
Ich erzähle von meinen Ängsten und der Therapeut zeigt mir auf, wie ich das ganze positiv betrachten kann. Beim Gespräch wird mir auch klar, dass ich mittlerweile mich nicht mehr so von meinen Ängsten beherrschen lasse. Ein gutes Zeichen.
Für den Fall der Fälle habe ich mir zwei Therapiesitzungen aufgehoben. Man weiß ja nie, was in Japan so alles passiert. Wenn alles gut läuft (psychisch meine ich), dann ist es fein, falls nicht, weiß ich, dass meine Problemen therapiert werden. Es ist mein Sicherheitsnetz.

Für Kazu ist heute zum letzten Mal Judo. Dann geht es erst im Februar wieder los.
Und zu meinem Glück spielen sie heute wieder "Feuer, Wasser, Sturm", Kazus Lieblingsspiel.

Mittwoch, der 17. Dezember 2014

Kazu hat sich "buntes Eis" gewünscht. So nennt er das Fürst Pückler Eis von Mövenpick, das ich hin und wieder mal kaufe. Und so kaufe ich Eis ein und kann es nicht lassen, zu Hause ein Löffelchen zu naschen. Doch das rächt sich sofort. Mein Bauch bläht sich auf. :-(
Das sind bestimmt die vielen Zusatzstoffe, die in so einem Industrieeis stecken.

Nachmittags kommt der Opa vorbei und bringt Weihnachtsgeschenke mit, denn dieses Jahr feiern wir Weihnachten nicht zusammen. Wie das wohl sein wird? Mein erstes Weihnachten ohne meinen Papa.
Schon irgendwie komisch.

Donnerstag, der 18. Dezember 2014

Die letzten Besorgungen für die Japanreise erledigt.

Freitag, der 19. Dezember 2014

Da meine Freundin Iris unser heutiges Treffen abgesagt hat, habe ich Zeit für ein Back-Experiment.
In vielen japanischen Backrezepten wird Skim Milk Powder verwendet. Milchpulver sorgt dafür, dass der Teig weicher wird. Nun möchte ich wissen, ob es einen Unterschied gibt bei Verwendung von Magermilchpulver, Vollmilchpulver, Baby-Milchpulver, Einsatz von richtiger Milch und Weglassen von Milch.
Ich lege los und backe erst einmal die drei Brötchenvarianten mit Milchpulver.


Dann folgen die Variationen mit Hafermilch, ohne Milch und einmal mit Dinkel.


Die Unterschiede sind abgesehen von der äußeren Optik des Dinkelbrötchens minimal.

Die Brötchen geschmacklich zu testen erweist sich als eine Herausforderung, da Weizen, Hefe wie auch Eiweiß auf der Histamin-Liste stehen.
Abbeißen, schmecken, ausspucken ist angesagt.
Ich habe den Rest meiner Testbrötchen eingefroren und werde sie kommenden Montag noch einmal einem Geschmackstest unterziehen.

Samstag, der 20. Dezember 2014

Zum Frühstück genieße ich heute die Dinkelbrötchen. Ich beträufle sie einfach mit Leinöl.
Nun heißt es abwarten, denn auch in den Dinkelbrötchen ist etwas Hefe (allerdings weniger als in den anderen) enthalten. Doch mein Magen bleibt ruhig und ich bin happy. ^_^

Koffer packen ist angesagt. Ein paar Stiefel, ein Hut, zwei Handtaschen füllen den Koffer fast schon zur Hälfte. Dabei sah der so groß aus.
Aber beim zweiten Anlauf bekomme ich alles unter. 18,2 kg. Noch 5 kg Luft. Super.
Dann kommt Kazus Koffer dran. 16 kg. Na bitte. Da werden wir einiges in Japan einkaufen können. :-)

Am Abend bekomme ich große Lust auf etwas süßes.
Ah! Zucker-Entzug!
Ich beschließe, die Mandelherzen von Lina zu backen. Allerding ohne Ei, da ich keine Eier mehr da habe und statt Weizenmehl nehme ich Dinkelmehl.


Mmh, etwas zu fest geraten, aber sie knuspern sich wunderbar.

Nachts kann ich nicht schlafen. Mein Bauch hält mich wach. Anscheinend vertrage ich die Plätzchen doch nicht. :-(
Versteh ich nicht. Oder es liegt doch an etwas anderem.
Irgendwann werde ich dem Problem schon auf die Schliche kommen.

Heute (Sonntag) habe ich wieder zweierlei Dinkelbrötchen gebacken. Mal sehen, wie mein Bauch sie findet.

Ich wünsche euch allen einen schönen, beschwerdefreien vierten Advent. ^^


Freitag, 19. Dezember 2014

Wochenrückblick 8.12.–14.12.

Montag, der 8. Dezember 2014

Seit einem Monat plagen Kazu schon Zahnschmerzen. Beim ersten Termin im November wurde jedoch nur geschaut und Karies festgestellt. Für die Beseitigung der Karies bekam ich einen neuen Termin (erst drei Wochen später!!!), der heute ist.
Das ist bei Kindern wohl so üblich, damit sie nicht gleich einen negativen Eindruck vom Zahnarzt bekommen. Ich meine, dass man erst beim zweiten Termin bohrt, nicht dass man drei Wochen warten muss. :-(
Zum Glück waren die Schmerzen immer nur hin und wieder mal da, sonst hätte ich mit ihm woanders hingemusst.
Ich lasse den Tag daher gemütlich angehen, da der Zahnarzttermin vormittags ist, was heißt, dass Kindergarten für Kazu heute ausfällt. Da klingelt das Telefon. Die Ärztin ist krank, der Termin wird seitens der Praxis abgesagt. :-(((
Ich bekomme eine Woche später einen Termin mit Fragezeichen, da auch zwei Arzthelferinnen krank sind. :-(
Armer Kazu. Woanders hingehen? Kazu sagt, er kann warten. Okay ...

Nun bricht Hektik aus, da dann doch Kindergarten angesagt ist.
Für mich im Grunde eine Erleichterung, da ich so ohne Kazu zum Einkaufen fahren kann.

Dienstag, der 9. Dezember 2014

Heute bekomme ich Besuch aus München. Eine Leserin meines Blogs hat in Berlin zu tun und die Gelegenheit für ein Treffen genutzt. Ich freue mich riesig. Die Wellenlänge stimmt und wir verbringen eine sehr schöne Zeit zusammen. Vielen lieben Dank für deinen Besuch! Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder! :-)

Mittwoch, der 10. Dezember 2014

Wir haben mal wieder Lust auf Waffeln. Und ich habe Lust, ein neues Rezept auszuprobieren.
Sonst gibt es ja bei uns meist die japanischen weichen Waffeln.
Ein wenig im Waffelbuch (deutsch) geblättert und ich entscheide mich für eine Abwandlung eines Rezepts für Zimtwaffeln.


Pur schon sehr köstlich, zusammen mit Apfelkompott/-sauce und Zimtsahne ein Hochgenuss.
"Mama, das ist so lecker, da muss ich noch eine essen." :-D

Donnerstag, der 11. Dezember 2014

Und wieder Zahnarzt. Dieses Mal bin ich dran. Eigentlich wollte ich meinen Termin Kazu lassen, aber da die Arzthelferinnen krank sind, geht das nicht. Bei mir ist nur Kontrolle, was die Zahnärztin alleine schafft.

Freitag, der 12. Dezember 2014

In der Früh backe ich noch einmal Zimtwaffeln. Zum einen, weil ich noch ein paar Änderungen am Rezept testen möchte, zum anderen, weil sie uns so gut schmecken und mein Mann letztens nur eine kleine Ecke abbekommen hat. Das ist der Nachteil, wenn man immer nur so kleine Mengen backt. :-P


Nach dem Frühstück fahre ich zur Tagesklinik Esplanade in Pankow. Die Klinik ist spezialisiert auf Arthroskopie. Eigentlich sollte diese ja von dem Chirurgen vorgenommen werden, bei dem ich letzten Freitag war. Aber da ging es so chaotisch zu, dass ich beschloss, diese woanders durchführen zu lassen.
Nun habe ich gleich nach meiner Rückreise aus Japan einen OP-Termin.

Nachmittags backe ich Plätzchen. und zwar das Spritzgebäck mit Sesamfüllung.
Allerdings habe ich keinen schwarzen Sesam da, weswegen ich nur hellen verwende. Ich muss aber sagen, mit schwarzem Sesam sind sie besser (zumindest optisch).
Da ich vergessen habe zu fotografieren, hier ein altes Bild.


Samstag, der 13. Dezember 2014

Es ist mal wieder kein Brot im Haus. Und so backe ich uns eins. ^^
(Können ja nicht jeden Tag Waffeln essen. :-P)


Dieses Wochenende liegt nichts weiter an. Ich nutze die Zeit, um meine Garderobe für Japan zusammenzustellen.
Und mir auch über meinen Problembauch Gedanken zu machen.
Letzten Samstag hat meine Schwägerin (die Heilpraktikerin) ja gemeint, dass sie ganz stark bei mir eine Histaminintoleranz vermutet.
Nun, ich hatte auch früher schon an diese Möglichkeit gedacht, diesen Gedanken aber bisher erfolgreich verdrängen können.
Doch nun fühle ich mich so langsam in die Ecke gedrängt. Könnte das wirklich sein?

Sonntag, der 14. Dezember 2014

Ich belese mich im Internet über Histaminintoleranz. Ja, ich kann es nicht mehr von der Hand weisen.Was kann ich dann noch essen, was muss ich meiden?

Das, was gemieden werden muss, lässt mich in ein tiefes Loch fallen.
Deshalb hatte ich es ja nie wahrhaben wollen ...

Gemieden werden sollten (ein Auzug)

  • Weizen-, Roggen-, Buchweizenprodukte (Soba!). Hefe- und Sauerteigbrote. Malz.
  • Meeresfrüchte, Krustentiere, Schalentiere. 
  • Sojaprodukte (auch Tôfu, Miso, Sojasoße!)
  • rotfleischige Fische wie Thunfisch, blaue Fische wie Makrele, Hering, Sardine
  • Auberginen, Hülsenfrüchte (Adzukibohne), Soja, Spinat, Tomaten, Pilze, Bambusschößlinge
  • Ananas, Banane, Erdbeeren (Ichigo no Shortcake!), Kiwis, Zitrusfrüchte (Mandarinen, Yuzu!)
  • Nüsse, Schokolade, Kakao
  • Grüner Tee (!!!), schwarzer Tee, Kaffee, Fruchtsäfte
  • scharfe Gewürze wie Curry, Ingwer, Aceto Balsamico, Senf, Chili, Muskatnuss ...
  • Glutamat, Konservierungsstofe, Verdickungsmittel, Süßstoffe
  • Eiweiß
  • Ruccola mit geräuchertem Schinken und Parmesan (seufz)

Nachdem ich mir verdeutlicht habe, welche Lebensmittel ich meiden sollte, bin ich erst einmal in Tränen ausgebrochen.

Ich fliege in zwei Wochen nach Japan!
Ich habe mich auf den Krebs-Eintopf meiner Mutter gefreut, den es oft zur Begrüßung bei ihr gibt.
Auf die japanischen Pilze. Auf Aubergine mit Miso. Auf Soba, auf die vielen leckeren Tôfu-Variationen. Auf die Brötchen und die vielen Kuchen und sonstigen Leckereien.

Kein grüner Tee? Keine Sojasoße? Wie soll das gehen?

Da darf man schon verzweifeln, oder?

Ich schreibe meiner Freundin eine Mail, um ihr mein Herz auszuschütten.
Das hilft und ich kann langsam wieder klar denken.

Was kann ich tun? Ich habe noch zwei Wochen Zeit. Wenn ich diese zwei Wochen ganz streng Diät halte, hat mein Bauch Zeit, sich zu beruhigen.
Okay. Dann muss ich in Japan zusehen, dass ich von den verbotenen Lebensmitteln nicht zu viel esse.
Viel, viel Wasser trinken.
Nüsse, Zitrusfrüchte und Sojasoße pur sind tabu.
Ganz lässt sich Sojasoße in Japan schließlich nicht vermeiden.

Ich weiß ja auch gar nicht, wie stark meine Histaminintoleranz ist.
Ich kann jetzt nur Diät halten und in Japan Vorsicht walten lassen.
Und wenn ich wieder in Deutschland bin, heißt es wieder strenge Diät halten und Ernährungstagebuch führen.

Nun ja, besser ich weiß woran ich bin, als weiterhin im Dunkeln zu tappen.
Aber gewisse Sachen nicht mehr zu essen, ist gar nicht so einfach.
Ich ertappe mich, wie ich mir ein Plätzchen in den Mund stecke oder die Schokoladendose öffne.
Gar nicht so einfach.

Aber ich denke wieder positiv und verbringe mit meiner Familie einen schönen dritten Advent. :-)

Der nächste Wochenrückblick folgt wahrscheinlich schon morgen. :-)

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Wochenrückblick 1.12.–7.12.

Montag, der 1. Dezember 2014

Da ich schon um 9:00 Uhr einen Termin beim Zahnchirurgen haben, schaffe ich es zeitlich nicht, Kazu vorher noch in den Kindergarten zu bringen. Also nehme ich ihn mit. Es ist schließlich nur ein Beratungsgespräch bezüglich des geplanten Zahnimplantats. Mit Lego im Rucksack brechen wir auf. :-D

Anschließend fahren wir ins Lafayette. Kazu bekommt ein Pain au Chocolat und ich nehme ein Plunderstück mit Pekannüssen und Ahornsirup. Es gibt auch Cannelés. Mmh, die hatten mir bei meiner Felder-Nachback-Aktion sehr gut geschmeckt. Und so wandert noch eins mit in die Tüte.

Da die Korbstühle im Lafayette Kazu nicht gefallen, setzen wir uns in die Ledersessel (mit Tischen), die man vor dem Quartier 206 (überdacht) findet.
Echte Männersessel! Ja, das gefällt meinem Sohn. :-D

Dort packe ich die Getränke aus (Wasser von zu Hause) und wir lassen es uns schmecken.
Nun ja, zumindest Kazu schmeckt das Pain au chocolat. Mir ist es zu fettig und mein Pekannuss-Plunderstück, das ich früher gern gekauft habe, schmeckt zwar gut, aber begeistert mich nicht mehr.
Was jedoch gar nicht geht, ist das Cannelé. Ich habe es zu Hause mal fotografiert.


Es ist sehr kalt, sehr kompakt und schmeckt überhaupt nicht. Ich habe es dann weggeschmissen.

Es ist spät geworden. Ich versuche mich mal wieder an Rezepten von Jamie Oliver (Hamburger und Pesto).
Das Pesto gefällt mir, den Burger finde ich doch sehr fest. Da bevorzuge ich doch lieber die japanischen weichen Bouletten.


Allerdings haben wir abends festgestellt, dass sich die Burger im Brötchen mit Ketchup, Salat und Co. wirklich gut machen. :-)

Ach ja, heute spielen wir zum ersten Mal Malefiz zusammen. Kennt ihr das Spiel?
Das Spielbrett ist noch aus meiner Kindheit.
Ich erkläre Kazu, wie man am besten die Sperrsteine setzt und gebe ihm Tipps. Tja, und da er eh immer mehr Glück beim Würfeln hat als ich, gewinnt er doch glatt.^^
Was wiederum den Vorteil hat, dass er das Spiel jetzt gerne wieder spielen möchte. Weil er da gewinnt. :-P

Dienstag, der 2. Dezember 2014

Mal wieder Psychotherapie. Ich hatte eine gute Woche, fühle mich gut und weiß doch tatsächlich gar nicht, was ich dem Therapeuten erzählen soll. Schließlich reden wir über die Japanreise. Ich frage ihn, was für Auswirkungen die Reise für Kazu haben kann, wenn er einen Monat lang total von meiner Mutter verwöhnt wird mit Essen, Spielzeug, Fernsehen etc.
Nicht dass ich dann ein dickes, faules und komplett verwöhntes Kind zurück nach Deutschland bringe und mein Mann vor Schreck umfällt.
Und dass mich gar nicht mehr mag, weil ich ja so viel verbiete.

Der Therapeut, der erfahren mit Kinderpsychologie ist, gibt Entwarnung.
Wichtig sei, dass ich meinem Sohn verdeutliche, dass wir im Urlaub sind, wo auch andere Regeln herrschen. Kinder können da gut differenzieren.
Und dass ich meiner Mutter gegenüber bestimmt auftrete, auf Augenhöhe bleibe, und ihr sage, wenn ich der Meinung bin, dass er zu viele Süßigkeiten bekommt oder er nicht noch das zehnte Kuscheltier braucht.
Und wahrscheinlich werde ich ebenso verwöhnt werden. ^^;;

Ich solle gelassen bleiben und darauf vertrauen, dass das Band zwischen Mutter und Kind sehr stark ist.

Mittlerweile sind meine Ängste verschwunden und ich bin nur noch mächtig aufgeregt wegen der bevorstehenden Reise.

Zu Hause stelle ich die Ochsenaugen fertig.


Und nachmittags geht es mit Kazu zum Judo.

Mittwoch, der 3. Dezember 2014

10:00 Uhr. Ich betrete in Prenzlauer Berg das Geschäft "Angezogen und Frisiert", wo ich heute eine Make-up Schulung bekomme. Dank Kerstins fröhlicher Natur verfliegt die Anspannung schnell und sie zeigt mir, dass für einen frischen Look nicht viel nötig ist.
Ich hatte ja schon befürchtet, dass sie jetzt mit vielen Farben kommt, von wegen helleren Farbton für den Bereich unter den Augen, dunkleren Bereich für den Bereich an den Wangenknochen etc, aber sie nimmt Rücksicht auf meinen Erfahrungsstand und zeigt mir, dass bei mir ein Farbton als Grundierung völlig ausreicht.
Kerstin schminkt eine Gesichtshälfte vor (bei mir), ich muss die andere schminken. so arbeiten wir uns Schritt für Schritt vor. Und ich lerne, man muss nicht so viel schminken, man kann aber.

Aus dem, was sie mir so erzählt, merke ich, dass Kerstin wirklich viel Erfahrung hat und ich habe auch das Gefühl, dass ich wirklich viel lernen kann und dass die Schulung keine Produkt-Verkaufsveranstaltung ist. Als es darum geht, welche Produkte mann denn kaufen sollte, weist sie mich daraufhin, dass ich nicht jeden Pinsel benötige, den sie verwendet hat, dass manches Produkt kein so teures Markenprodukt sein muss und man dieses auch günstig in der Drogerie bekommen kann. Das wirkt ehrlich.

Das Ergebnis überzeugt und ich bin sehr zufrieden mit der Schulung.
Für drei Stunden Einzelunterricht habe ich 90 € bezahlt.

Donnerstag, der 4. Dezember 2014

Und wieder ein Termin. Die Kontrolluntersuchung bei der Gynäkologin.
Zu Hause wird wieder gebacken. Und zwar noch einmal das Haselnuss-Spritzgebäck.^^


Nachmittags findet das letzte Judo-Training vor dem Weihnachtsturnier statt.

Freitag, der 5. Dezember 2014

Auch heute steht ein Arzttermin in meinem Kalender. Der Befund der MRT Untersuchung soll besprochen werden. Ich bin sehr gespannt und auch sehr nervös.
Der Befund ist niederschmetternd.
Fortgeschrittener Gelenkverschleiß (Knie), geschädigter Innenmeniskus, Fehlen von Knorpel.
Ich muss damit rechnen, dass ich mein Knie irgendwann nicht mehr benutzen kann und ggfs. ein künstliches Kniegelenk benötigen werde.
Jeglicher Sport, der mit Stoßbelastungen (auch Judo) einhergeht, ist tabu. Gleichförmige Bewegungen wie beim Radfahren sind günstig.
Seufz. Ade, Traum vom Judo.
Auf jeden Fall soll noch eine Arthroskopie vorgenommen werden (nächstes Jahr dann).
:-(

Samstag, der 6. Dezember 2014

Ob der Nikolaus etwas in den Nikolausstiefel gesteckt hat?
"Mama" Da ist was drin! Auch ein Geschenk!"
Strahlende Kinderaugen lachen mich an.

Ich merke gerade, dass ich gar kein Foto gemacht habe. T_T

Der Nikolaus hat Kazu neben Knabbereien ein Reisespiel gebracht. Der Flug ist lang und auch in Japan werden wir hin und wieder länger mit dem Bus unterwegs sein. Lieber Nikolaus, das hast du sehr schön ausgesucht. :-D

Natürlich müssen wir das Spiel gleich testen und ich bin gespannt, ob es Kazu gefällt.
Ja, ich denke, das könnte die Reisen etwas kurzweiliger gestalten.^^

Im Rahmen der Überarbeitung meiner alten Rezepte backe ich heute wieder Joghurtkuchen. Dieses Mal tausche ich jedoch das Mengenverhältnis von Joghurt zu Sahne und verwende mehr Joghurt.
Als Extra bekommt der Joghurtkuchen noch Yuzu Aromen hinzu.
Und statt in der Bratpfanne backe ich den Kuchen im Ofen im Wasserbad.
Der Kuchen ist etwas fester als mit mehr Sahne, aber mir gefällt's. Und so entsteht der Yuzu-Joghurtkuchen.


Dann backe ich noch einmal Matcha Madeleines, um mein erarbeitetes Rezept zu überprüfen.
Die Madeleines überzeugen mich, und meine Familie hält den Daumen hoch. Das Rezept kann online gehen.^^


Nachmittags geht es zu dritt zum Weihnachtsturnier von Kazus Judoverein.
Doch bevor die Kämpfe beginnen, zeigen die jungen Judoka ihr Können. Und das ist wirklich sehenswert und sehr beeindruckend.
Dann ist es so weit. Kazus Name wird aufgerufen. Verbeugen und "hajime!".
Der Kampf ist schnell vorbei. Kazu hat seinen Gegner zu Fall gebracht und so gewonnen.

Wir warten darauf, dass er noch einmal aufgerufen wird, aber das geschieht nicht. In seiner Gewichtsklasse gibt es nur zwei. :-)

Zum Schluss gibt es die Siegerehrung. Zusätzlich zur Medaille und einer Urkunde gibt es für jedes Kind noch einen Schokoladen-Weihnachtsmann. Eine nette Geste finde ich.

Anschließend besuchen wir noch Fabians Schwester. Da das Pulver von ihr gewirkt hat, versorgt sie mich mit einem ganzen Glas, so dass ich hoffentlich in Japan keine allzu großen Probleme mit meinem Bauch haben werde.

Sonntag, der 7. Dezember 2014

Beim Durchsehen meiner Bloglinks stoße ich auf ein Rezept zu Matcha Donuts. Das Rezept klingt so einfach, dass ich die Donuts gleich nachbacke. Die Konsistenz erinnert mich ein wenig an sehr festen Eierkuchenteig. Schmecken tun sie überhaupt nicht. Kazu, der mittlerweile wach geworden ist, beißt auch einmal ab und sagt "bäh". Das war wohl nichts und weg damit. Schade.


Während es sich meine beiden Männer zu Hause gemütlich machen, begebe ich mich zum Adventsbasar für Fukushima Opfer. Dort verkauft Pâtissière Chie Takeuchi, die sonst für das Restaurant (Izakaya) "Hashi" arbeitet ihre Kuchen.
Ich habe vorsorglich eine Frischhaltebox mitgenommen und lasse mir zwei Sesam-Biskuitrollen und zwei Caramel Cheesecake einpacken, als mein Blick auf einen Matchakuchen fällt. Nein, den könne sie noch nicht verkaufen, der ist noch nicht fertig. Ich bemerke, dass der Kuchen gefroren ist. Als Frau Takeuchi meine Enttäuschung bemerkt, packt sie mir doch eines dazu. Bis ich zu Hause bin, sei er ja aufgetaut, meint sie. Leider passt nur noch ein Stück in die Box.

Dann kaufe ich noch ein paar Sushi, lausche dem wundervollen Violinenkonzert, schaue bei der traditionellen Zubereitung von Matcha zu und mache mich auf den Heimweg.
Alleine macht es einfach keinen Spaß und unter all den vielen Grüppchen fühle ich mich sehr einsam.

Zu Hause werde ich freudig von meiner Familie in Empfang genommen. Ach, zu Hause ist es doch am schönsten. :-)

Ich packe die Kuchen aus, fotografiere sie und dann verkosten wir sie zusammen.


Der Matchakuchen ist ebenfalls ein Cheesecake. Von der Konsistenz her erinnert er mich an einen deutschen Käsekuchen. Oben drauf ist eine Schicht aromatisierter Sahne.
Die Kuchen sind sehr mächtig. Den Matcha Käsekuchen essen wir auf, aber die anderen sagen uns nicht so zu.
Ihnen fehlt einfach die Leichtigkeit und der "mmh"-Effekt. Schade.

Nachmittags verbrauche ich schließlich meinen letzten Matcha für dieses Jahr. Ich backe Weihnachtsbäumchen.^^



Na, wie gefallen sie euch?

Eine Woche voller Termine geht zu Ende. Und auch die nächsten zwei Wochen geht es rund. Und die Koffer müssen auch noch gepackt werden.
Ich weiß noch gar nicht, was ich mit meinem Blog mache. Hm, mal schauen. :-P

Ich wünsche euch einen schönen dritten Advent!

Sonntag, 7. Dezember 2014

Matcha Madeleines

 

Nachdem ich nun etliche Rezepte für Madeleines studiert und verschiedene Rezepte ausprobiert habe, möchte ich euch hier nun das Rezept vorstellen, mit dem ich schlussendlich am meisten zufrieden bin.

Diese Madeleines sind saftig weich, der Matcha-Geschmack ist deutlich, aber angenehm vorhanden und sie schmecken auch noch am nächsten Tag.^^


Auslöser für meine Madeleine-Bäckerei war der Post von Maren "Madeleines mit Matcha" .
Ihre Madeleine-Version basiert auf einem Rezept von Philippe Conticini. Die Madeleines schmecken ebenfalls ganz wunderbar. Sie sind sehr fluffig und erinnern mich an eine Wiener Masse.

nach Marens Rezept

Ruckzuck waren sie aufgefuttert.

Das Rezept aus dem Buch "Süßspeisen mit Matcha" von Akiko Sakata ist interessanterweise fast gleich. Nur die Zubereitungsweise ist anders.

Während Eier, Honig und Zucker bei Maren schaumig geschlagen werden und es keine Ruhezeit gibt, wird bei Frau Sakata alles nur miteinander verrührt und dann kommt die Masse für eine Stunde in den Kühlschrank.

nach Akiko Sakatas Rezept

Schöne Farbe und sie haben in der Mitte diesen Buckel, aber ich fand sie zu kompakt.

Dann testete ich noch ein Madeleine Rezept von Curley und eins von Mei's room, experimentierte etwas rum und schließlich hatte ich mein Rezept. :-)



Zutaten für ca. 12 Madeleines (Länge in der Mitte ca. 6,5 cm)

45 g Butter
40 g Mehl
10 g blanchierte, gemahlene Mandeln
2 g Weinstein-Backpulver
1 TL Matchapulver
1 Prise Salz
1 Ei (20 g Eigelb + 30 g Eiweiß)
40 g Zucker
10 g Honig
15 g Schlagsahne (Zimmertemperatur oder leicht warm)

gehobelte Mandeln (nach Belieben leicht abgeröstet)

Zubereitung

Die Butter zum Schmelzen bringen.
Mehl mit Mandeln, Backpulver, Salz und Matchapulver vermischen und zweimal sieben.
Ei mit Zucker und Honig schaumig schlagen.
Mehlgemisch einrühren, bis die Masse glatt ist.
Sahne und warme Butter (40–45°C) hinzufügen und Masse glatt rühren.
Schüssel, gut mit Folie abgedeckt, für ca. 30 min in den Kühlschrank stellen.

Form fetten und mehlen (meine Silikonform fette ich ganz dünn mit Öl ein).
Die Madeleine-Mulden bis kurz unter den Rand mit der Masse füllen.
Die Oberfläche mit gehobelten Mandeln bestreuen.

Im vorgeheizten Ofen bei 170°C ca. 12 min backen.

Sie sind fertig, wenn der Rand sich leicht braun färbt, die Oberfläche bei leichtem Druck zurückfedert und/ oder an einem hineingestochenen Holzspieß nichts kleben bleibt. 

Etwas abkühlen lassen, dann aus der Form holen.
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Die Madeleines können gut verschlossen in einer Frischhaltebox bei Zimmertemperatur bis zum nächsten Tag aufbewahrt werden.
Möglichst frisch genießen.

Samstag, 6. Dezember 2014

Yuzu-Joghurtkuchen


Dieser Kuchen ist eine Abwandlung des Joghurtkuchens aus der Bratpfanne.

1/3 Menge in 16er Pfanne

Viele Haushalte in Japan besitzen keinen Backofen, so dass man häufig auf Rezepte trifft, die alternative Backmethoden anbieten.
Auch diesen Yuzu-Joghurtkuchen z.B. kann man im Ofen backen als auch auf dem Herd.
Das Originalrezept schmeckt zwar schon fein, aber ich wollte noch mehr die Joghurtnote betonen und auch etwas mehr Säure im Kuchen haben.

Zutaten für eine runde Form von ca. 12 cm Durchmesser mit festem Boden

75 g Sahnejoghurt
35 g Schlagsahne
1 Ei Gr. M
10 g - 15 g Zucker
1/2 EL durchgesiebtes Yuzu-cha (oder weitere 10 g Zucker)
1/2 EL - 1 EL Yuzu-Saft
27 g Mehl Type 405

Zubereitung

Form mit Backpapier auskleiden.
Joghurt mit Sahne, Ei und Zucker mit Schneebesen glatt rühren.
Yuzu-cha und Yuzu-Saft einrühren. Mehl darüber sieben und einrühren.
Masse in die Form gießen.

Ofen auf 180°C vorheizen.
Blech mit hohem Rand ca. 1 cm hoch mit heißem Wasser füllen. Die Form mit der Joghurtmasse in dieses Wasserbad stellen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 30 min backen.
Der Kuchen ist gar, wenn die Oberfläche elastisch ist und nichts mehr an einem reingestochenen Holzspieß klebt.


Aus dem Wasserbad nehmen und auskühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker überstäuben und servieren.



Freitag, 5. Dezember 2014

Haselnuss-Spritzgebäck


Das Haselnuss-Spritzgebäck ist bei uns auch beliebt. Die Aromen runden den Nussgeschmack wunderbar ab.
Dieses Rezept ist eine Abwandlung von Sieferts Spritzgebäck aus seinem Buch "Weihnachtsbäckerei".

Zutaten für 30 Plätzchen

75 g Butter, weich
1/3 TL abgeriebene Orangenschale
Mark von 1/4 Vanilleschote
1/2 TL Zimtpulver
1 kleine Prise Meersalz
10 g Eigelb
15 g Eiweiß
12,5 g Sahne
50 g feinster Zucker
100 g Mehl Type 405
62 g gemahlene und gesiebte Haselnüsse

Kuvertüre oder Kakaofettglasur

Zubereitung

Butter mit den Gewürzen, dem halben Ei, der Sahne und dem Zucker glatt verrühren und dann leicht schaumig rühren.
Mehl zu den Haselnüssen sieben und beides gut vermischen.
Mischung auf die Buttermasse geben und mit dem Schaber mit schneidenden Bewegungen vermengen und so einen glatten Mürbeteig herstellen.



Wer hat, füllt den Teig in einen Spritzbeutel mit einem Loch von ca. 2 cm Durchmesser.
Oder man rollt den Teig von Hand zu Rollen von ca. 2 cm Durchmesser.

Das Backblech mit Backpapier auslegen und darauf Rollen von 5 cm Länge spritzen.


Die Rollen längs halbieren.


Mit der flachen Seite aufs Blech legen.
Mit einem Schaber, Messerrücken, Lineal oder ähnliches in die Oberfläche Rillen eindrücken.


Im vorgeheizten Ofen bei 165°C O/U-Hitze  ca. 17 min backen.


Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Die Unterseite mit temperierter Kuvertüre oder Fettglasur versehen.



Noch einfacher ist die Zubereitung, wenn man aus dem Teig Kugeln formt und diese auf dem Blech zu dicken Talern flach drückt.
Nach dem Backen können die Taler dann mit einer Seite in eine Schokoladenglasur getaucht werden.



Donnerstag, 4. Dezember 2014

Ochsenaugen


Obwohl die Ochsenaugen zu den deutschen Klassikern gehören, habe ich sie erst kennengelernt, als ich 2012 das Buch "Weihnachtsbäckerei" von Bernd Siefert durchgebacken habe.
Sie haben uns von allen im Buch vorgestellten deutschen Klassikern am besten geschmeckt
und daher habe ich sie dieses Jahr wieder gebacken.
Heute möchte ich euch nun das Rezept vorstellen.

Zutaten für ca 80 Plätzchen

Mürbeteig
200 g Butter, weich
100 g Puderzucker
1 Ei (Gr. M, ca. 18 g Eigelb + 32 g Eiweiß)
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone, unbehandelt
Mark 1/2 Vanilleschote
1 Prise Salz
300 g Mehl Type 405

Eigelbmakronenmasse
400 g Marzipanrohmasse
4 Eigelbe
abgeriebene Schale von 1 Zitrone, unbehandelt
1 Prise Salz

Füllung
Himbeerkonfitüre
Aromen nach Belieben (z.B. Himbeergeist)

Zubereitung

Butter mit Zucker, Ei und den Gewürzen glatt verrühren.
Das Mehl darauf sieben. Mit einem Schaber mit schneidenden Bewegungen vermengen und so einen glatten Mürbeteig herstellen.
Diesen in Folie gewickelt ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Für die Makronenmasse die Eigelbe mit den Gewürzen verrühren.
Die Marzipanrohmasse nach und nach mit den Eigelben verkneten, bis die Masse glatt ist.
Ist die Masse sehr fest, ca. 1 EL Wasser einarbeiten.
Die Masse muss formstabil, aber spritzfähig sein.
Masse in einen Spritzbeutel mit 6er Sterntülle (= Sterntülle mit 6 mm Durchmesser) füllen.

Nach der Kühlzeit den Mürbeteig herausnehmen und 3 mm dick (auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche oder auf Frischhaltefolie) ausrollen. (Wenn er zu fest ist, einfach etwas warten.)
Backbleche mit Backpapier versehen.
Kreise von ca. 3,5 cm ausstechen und die Kreise auf die Bleche legen.

Im vorgeheizten Ofen bei 160°C 10 min backen. Herausnehmen.
Auf die Kreise einen Ring aus Makronenmasse spritzen.
Blech wieder in den Ofen schieben und weitere 10 min backen.

Herausnehmen und abkühlen lassen.

Die Makronenmasse leicht abflämmen (dazu auf ein Blech umsetzen oder das Backpapier entfernen).

Für die Füllung die Himbeerkonfitüre einmal aufkochen lassen, evt. aromatisieren.
Konfitüre in eine Spritztüte füllen und die Plätzchen damit füllen.

Füllung erkalten lassen.


Auch dieses Mal haben sie uns wieder sehr gut geschmeckt. :-)

Die Vorlage für dieses Rezept stammt aus dem Buch "Weihnachtsbäckerei, Meine Backrezepte für die Weihnachtszeit" von Bernd Siefert vom Tre Torri Verlag.