Freitag, 29. Mai 2015

Pôpô - Pancakes aus Okinawa ポーポー



Pôpô ist ein Gebäck aus Okinawa. Der dunkle Zucker und das Kinako geben der Pancake-Masse ein volles Aroma, so dass ich sie pur bereits richtig gut fand und es bedauerte, dass Kazu wieder jede Menge Apflemus drauf geben musste. :-P
Klassisch  werden sie mit Yudeazuki gefüllt und aufgerollt (siehe Foto).
Hier noch ein Link zu Bilder von Pôpô.

Das Wort Pôpô leitet sich vom englischen Wort Pawpaw ab, zu deutsch Papau, eine Pflanze.
Was das Gebäck jedoch mit dieser Pflanze zu tun hat, konnte ich nicht ermitteln.

Das Rezept habe ich aus meiner Heftreihe "Mit Pâtissiers Cake & Dessert herstellen", Heft Nr. 42. Dort ist als Zutat der in Japan stark verbreitete Hotcake Mix angegeben.
Den Hotcake Mix könnt ihr auch selber mischen. Ich bin bisher sehr gut mit dieser Mischung gefahren (siehe auch Post "Hotcake Mix")

140 g Mehl
10 g Speisestärke
6 g (Weinstein-)Backpulver
30 g Zucker
1 g Salz


Zutaten

60 g Hotcake Mix
bzw
47 g Mehl
3 g Speisestärke
2 g Backpulver
10 g Zucker
1 Prise Salz

30 g Kurozatô (entspricht etwa dem hiesigen Mascobado Vollrohrzucker)
30 g Kinako
60 g Ei (1 Ei Gr. L)
200 ml Milch


Zubereitung

Die trockenen  Zutaten (also Hotcake Mix, Zucker und Kinako) in eine Schüssel geben und mischen.
Das Ei verquirlen und etwas einrühren.
Die Milch zugeben und alles glatt rühren.

Eine Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Den Boden leicht einölen.
Etwas Teig ( ca. 3/4 Kelle voll) in die Pfanne geben und backen. Wenn an der Oberfläche lauter Bläschen entstehen (bzw Löcher), den Pancake wenden und die andere Seite auch etwas backen.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Kindergeburtstagskuchen "Bonbon"


Ich wurde beauftragt, für ein Mädchen zu ihrem vierten Geburtstag eine Geburtstagstorte zu backen.
Es sollte keine Fondant-Torte werden, trotzdem farbenfroh, aber so gut wie ohne künstliche Lebensmittelfarben.
Und sie sollte Kindern in dem Alter schmecken. Hm.
Ich grübelte eine Weile und besann mich auf die Törtchen, die Kazu so lecker fand: Die Mont Blanc des Pâtissiers Jun Honma.
Weicher Biskuit, Pudding (Vanillecreme) und Sahne mit Früchten.


Nur die Beeren mochte Kazu nicht. Die werde ich dann lieber weglassen, denn viele Kinder mögen keine "Stückchen" im Kuchen. Und die Maronencreme fällt natürlich auch weg. Schon aus Kostengründen.
Noch überlegt, welche Form ich der Torte gebe, dann losgelegt.

Eigentlich sollten frische Himbeeren in den Kuchen, da das Geburtstagskind Himbeeren liebt. Aber die waren gerade ausverkauft.
Daher habe ich einen Heidelbeerfruchtaufstrich verwendet. Da ich den Aufstrich nach Gefühl und unter Abschmecken hergestellt habe, kann ich für das Rezept keine 100%ige Gelinggarantie geben, auch wenn ich den Aufstrich extra noch einmal gekocht habe, um die Mengen zu bestimmen.
Man kann natürlich auch einen fertigen Fruchtaufstrich nehmen.

Der Mittelteil des Bonbons hat 18 cm Durchmesser, quer von Schleifenrand bis Schleifenrand misst der Bonbon 28 cm.

Zutaten

Mandelbiskuit für ein Blech von 30 cm x 40 cm
63 g gemahlene Mandeln
63 g Puderzucker
55 g Eigelb
35 g Eiweiß + 125 g Eiweiß
75 g Zucker
28 g Mehl Type 405
28 g Mehl Type 550

Heidelbeeraufstrich
500 g TK Heidelbeeren
75 g Zucker
30 g Speisestärke
65 ml Saft oder Wasser
Saft einer Zitrone

Crème Chantilly
250 g Schlagsahne 32% Fett
25 g Puderzucker

Crème legère (mit Sahne aufgelockerte Konditorcreme)
250 g Milch
60 g Zucker
1/2 Vanilleschote
40 g Eigelb
12 g Mehl
12 g Speisestärke
40 g Butter
80 g Crème Chantilly

Ausgarnierung
Crème Chantilly
Heidelbeeraufstrich
Mangofruchtpulver oder gelbe Konfitüre
Erdbeerfruchtpulver oder rote Konfitüre
bunte Zuckerperlen

Zubereitung

Mandelbiskuit für ein Blech von 30 cm x 40 cm
Blech mit Backpapier auslegen.
Ofen auf 190°C O/U-Hitze vorheizen.
Mandeln mit Puderzucker mischen und in eine Schüssel sieben.
Eigelb und 35 g Eiweiß hinzufügen und alles zusammen weiß-cremig aufschlagen.
125 g Eiweiß in einer fettfreien Schüssel zu festem Eischnee aufschlagen. Den Zucker dabei in 3 bis 4 Etappen hinzufügen.
Die Hälfte des Eischnees unter die Eigelbmasse heben. Dann den restlichen Eischnee unterheben.
Mehle mischen und sieben. Zur Eimasse geben und unterziehen.
Die Masse auf dem Backblech verstreichen.

Im vorgeheizten Ofen bei 190°C O/U-Hitze einschieben, Hitze auf 180°C reduzieren und ca. 10 min backen.

Zwei Böden ausschneiden.
Anm. Ich habe mir eine Schablone gefertigt und aufgelegt.

Heidelbeeraufstrich
Heidelbeeren mit Zucker in einem Topf verrühren und etwas saften lassen.
Speisestärke in Saft oder Wasser glatt rühren.
Gezuckerte Heidelbeeren zum Kochen bringen, die angerührte Stärke unter Rühren hinzufügen und die Heidelbeeren andicken lassen.
Zitronensaft hinzufügen und Konsistenz sowie Geschmack überprüfen.
Ggfs nachzuckern oder mehr Flüssigkeit hinzufügen.
Anm. Der Fruchtaufstrich dickt beim Erkalten an. Daher gibt man am besten eine kleine Probe in den Kühlschrank.

Crème Chantilly
Schlagsahne mit Puderzucker cremig schlagen. Bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen .

Crème legère (mit Sahne aufgelockerte Konditorcreme)
Milch mit 20 g Zucker in einen Topf geben.
Vanilleschote auskratzen. Schote und Mark zur Milch in den Topf geben.
Bei mittlerer Hitze die Milch zum Kochen bringen, dann Hitze ausschalten.
Eigelb mit 40 g Zucker in einer großen Schüssel verrühren.
Mehl und Speisestärke mischen und sieben. Ins Eigelb rühren.
Etwas heiße Milch hinzufügen und die Eigelbmischung glatt rühren. Nach und nach die restliche Milch einrühren.
Alles wieder in den Topf gießen und bei mittlerer bis starker Hitze unter Rühren zum Kochen bringen.
Die Creme dickt an und wird glänzend. Vom "Feuer" nehmen.
Die Creme durch ein Sieb in eine Schüssel passieren.
Butter in Stücken hinzufügen und einrühren.
Die Creme auf ein Blech flach aufstreichen, dicht mit Frischhaltefolie abdecken und schnell erkalten lassen.
Creme nach dem Erkalten in eine Schüssel geben und glatt rühren.
80 g der Crème Chantilly einrühren.

Zusammenbau
Einen Boden mit dem Heidelbeerfruchtaufstrich bestreichen.


Darauf eine Schicht Crème legère geben.


Den zweiten Boden auflegen, mit Fruchtaufstrich bestreichen und mit Creme abdecken.

Die restliche Crème chantilly erneut aufschlagen. Aber nicht ganz steif.
Den Rand des Bonbons verzieren, dann einige weiße Streifen auf die Oberfläche aufspritzen. Die restliche Sahne dritteln und jedes Drittel mit Fruchtpulver oder glattgerührter und passierter Konfitüre einfärben.

Den Bonbon mit bunten Sahnestreifen versehen.
Als Abschluss den Bonbon mit Zuckerperlen bestreuen.


Joghurtcremekuchen mit Früchten


Diesen Joghurtkuchen habe ich in meinem ersten Post vom 16. August 2011 vorgestellt.
Die ersten Posts sind noch sehr unbeholfen und die Bilder mehr als schlicht.


Doch das heißt, ich bin besser geworden! Juchhu! *g*
Ich beschloss also, die Rezepte nach und nach zu überarbeiten.
Letztes Jahr im Dezember habe ich den Joghurtkuchen aus der Bratpfanne erneut gebacken, der mich dann zum Yuzu-Joghurtkuchen inspirierte.

Nun war die Joghurtcreme mit Früchten dran. Ich habe diese zwar schon öfter zubereitet, aber da die Creme immer so nebenbei entstand, kam es nie zu einem Fotoshooting, da ich sie meist direkt in kleinen Behältern zum Mitnehmen zubereite.
Nun aber darf der schlichte Joghurtcremekuchen ins Rampenlicht und bekommt sogar einen eigenen neuen Post. :-D

Zutaten für eine Mini-Kastenform von 15 cm x 8 cm

Kuchenboden nach Belieben
6 g gemahlene Gelatine
1 kleine Dose Obst
240 g Naturjoghurt
65 g Schlagsahne
70 g Flüssigkeit aus der Obstdose
ca. 1,5 EL Zucker

Zubereitung

Die Form mit Backpapier auslegen.
Für den Kuchenboden benötigt man eine etwa 1 cm dicke Scheibe in Größe der verwendeten Form.

Gelatine mit 4 EL kaltem Wasser verrühren und 10 min quellen lassen.
Etwas Obst in Scheiben schneiden (bei Verwendung von Mandarinenspalten diese ganz lassen) und auf den Boden der Form legen.
Restliches Obst in kleine Stücke schneiden.
Joghurt mit Sahne (braucht nicht aufgeschlagen werden) und Flüssigkeit glatt rühren.
Gelatine in einem heißen Wasserbad auflösen. Etwas Joghurtmasse einrühren, dann die angerührte Gelatine in den Joghurt rühren.
Obststücke unterziehen.

Die Joghurtmasse etwas anziehen lassen.
Man kann sie auch gleich in die vorbereitete Form geben. Dann sinken die Obststücke aber zu Boden.
In die vorbereitete Form geben.
Den Kuchenboden auflegen.
Im Kühlschrank etwa 2 h fest werden lassen.
Stürzen, Papier abziehen und servieren.



Natürlich kann man auch jede andere Form verwenden.

Das Rezept hierfür stammt aus dem Buch "びっくりおやつ330種 " (330 überraschende Nachmittagssnacks), das viele schnelle und einfache Rezepte enthält.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Geschichtete Mousse au chocolat im Glas


Diese Mousse war ein Bestandteil der Torte "Chocolat au thé earl grey" von Pâtissier Hironobu Tsujiguchi, die ich am 9. Mai 2015 zubereitet hatte. 


Während die Torte mich nicht gänzlich überzeugen konnte (auch wenn sie gut schmeckte), konnte jedoch die Schokoladenmousse in Kombination mit den Böden punkten.
Und so bereitete ich die Mousse erneut als Glasdessert zu.
Anm.: Natürlich kann man aus den Böden und der Mousse auch eine Schokoladentorte herstellen.

Meinem Sohn ist die Mousse pur jedoch zu bitter, mein Mann findet sie genau richtig.
Beide betonen: Aber bitte mit Boden! :-D


Zutaten für etwa 4 Portionen

beliebiger Mürbeteig
z.B. Pâte sucrée oder Mandelkekse oder Nusskekse

Nusskekse
20 g Mehl
20 g Puderzucker
10 g gemahlene Mandeln
10 g gemahlene Haselnüsse
20 g Butter

beliebiger Schokoladenbiskuit
z.B. diesen Biskuit oder diesen hier oder diesen Biskuit oder folgenden

Genoise chocolat
45 g Ei
2 g Invertzuckersirup (alternativ Honig oder weglassen)
24 g Zucker
18 g Mehl
4 g Kakao
5 g Butter

Mousse chocolat
1 g Blattgelatine
50 g Milch
1 Eigelb Gr. M (18 g)
10 g Zucker
60 g Kuvertüre 66% Kakaoanteil
110 g Schlagsahne

Zubereitung

Nusskekse
Mehl, Zucker, Mandeln und Nüsse mischen und grob sieben.
Butter cremig rühren.
Das Mehlgemisch zur Butter geben und zu einer bröseligen Masse vermengen. Wenn das Mehl eingearbeitet ist (der Teig muss nicht glatt sein), den Teig zu einem Quader zusammenschieben und in Folie verpackt für mindestens 2 h im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie 2–3 mm dick ausrollen.

Plätzchen in Größe des Dessertglasbodens ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.
Im vorgeheizten Ofen bei 160°C O/U-Hitze etwa 12 min hellbraun backen.

Genoise chocolat
Ei mit Invertzuckersirup und Zucker in einer Schüssel überm heißen Wasserbad aufschlagen, bis die Masse 40°C erreicht hat. 
Schüssel aus dem Wasserbad nehmen. Die Masse aufschlagen bis sie weiß-cremig ist und man den "ribbon stage" erreicht.
Mehl und Kakao vermischen, auf die Masse sieben und mit dem Schaber melieren (unterziehen).
Butter verflüssigen und unterziehen.


Etwa 1 cm dick auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech verstreichen.
Im vorgeheizten Ofen bei 190°C O/U-Hitze ca. 10 min backen.
Der Boden sollte sich elastisch anfühlen. Bei Unsicherheit Stäbchenprobe.
Vom Blech ziehen und mitsamt dem Backpapier auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Kreise in Größe der Dessertglasmitte ausstechen.

Mousse chocolat
Blattgelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen.
Milch erhitzen.
Eigelb mit Zucker verrühren.
Heiße Milch nach und nach einrühren.
Wer mag, kann die Eiermilch noch zur Rose abziehen.
Die Gelatine gut ausdrücken und in der heißen Eiermilch auflösen.
Die Kuvertüre klein hacken und in eine Schüssel geben.
Die Eiermilch durch ein Sieb auf die Kuvertüre gießen.
Von innen nach außen rührend die Kuvertüre auflösen.
Die Schlagsahne zu 70% aufschlagen und ein Drittel unter die Schokoladenmasse rühren.
Dann die restliche Sahne einrühren.

Fertigstellung
Auf den Dessertglasboden einen Keks legen.
Eine Schicht Schokoladenmousse einfüllen.
Den Biskuitboden einlegen.
Das Glas mit Schokoladenmousse auffüllen.
Im Kühlschrank die Mousse fest werden lassen.
Nach Belieben ausgarnieren.


Anm. Auf dem Foto habe ich einen Schokoladenbiskuit mit Schokotropfen verwendet. Rezept steht noch aus.

Dienstag, 26. Mai 2015

Wochenrückblick 18.5.–24.5.

Montag, der 18. Mai 2015

Heute habe ich einen Termin beim Hautarzt für ein Hautkrebs-Screening. Ich lasse diese Untersuchung zum ersten Mal vornehmen und bin ein wenig aufgeregt, weil ich nicht weiß, was mich erwartet.
Der Arzt, ein alter, unangenehm riechender Mann bittet mich ins Sprechzimmer. Oben ausziehen, dann unten ausziehen. BH und Slip darf ich anlassen. Die werden für die Kontrolle nur zur Seite gezogen. Ein komisches Gefühl, so gemustert zu werden. Die Untersuchung ist jedoch schnell vorbei. Keine fünf Minuten hat es gedauert.

Ich hatte erwartet, dass die Haut gründlicher untersucht wird. Alles fein, In zwei Jahren brauche ich erst wiederkommen.
Ich glaube jedoch, dass ich dann lieber woanders hingehe. ^^;;

Zu Hause gönne ich mir ein Matcha-Törtchen. Ich hatte ja am Sonntag welche eingesetzt und eingefroren. Die Törtchen heißen "Uji".


Mmh, erinnern mich geschmacklich an ein feines Matchaeis.

Dann hole ich Kazu ab, der mir stolz seine Teilnahmeurkunde zeigt. Heute fand im Kindergarten das Sportfest statt und Kazu hat im Weitsprung am besten abgeschnitten.
Das Judo-Training macht sich bemerkbar.^^

Dienstag, der 19. Mai 2015

Kita, Arbeit, Einkauf, Kita, kurz nach Hause, Einkauf auspacken, Judo-Sachen einpacken, los zum Judo. Beim Abendessen wird dann die nötige Kraft getankt. Ich habe uns Chicken Doria gekocht. Ein in Japan beliebtes Auflauf-Gericht nach westlicher Art mit Reis, Hühnchen, weißer Soße und Käse überbacken.


Ich habe es als Kind in Japan gerne gegessen und bin nun gespannt, wie es Kazu findet.
Doch zu meiner Enttäuschung schmeckt es ihm nicht so. Meinem Mann dagegen sehr.

Gerichte zu finden, die jedem Familienmitglied zusagen, ist echt schwer.

Mittwoch, der 20. Mai 2015

Heute früh findet das Erziehungsgespräch statt und ich erfahre von Kazus Erzieherin, wie er sich entwickelt hat.
Er hat sich vom anfänglichen Beobachter zu einem gern gesehenen Mitspieler entwickelt. Er hat viele Freunde und ist allseits sehr beliebt.
Er streitet eher verbal und ist sehr Harmonie bedürftig.
Er weiß, was er will und sucht sich die Spiele aus, die ihn interessieren, kann sich aber bei den Spielen problemlos einfügen. Er ist kein Anführertyp.
Aber er ist im Vergleich zu früher viel selbstbewusster geworden.
Wortschatz, Zahlen lesen, zählen, Name schreiben, etc ist alles fein.
Was die Hygiene anbelangt ist er sehr selbständig.
Das Schleife binden klappt schon fast.
Er ist sehr genau, altersgemäß ordentlich.
Aber er ist sehr verträumt und langsam.
Grobmotorik und Feinmotorik sind beide gut.
Er ist sehr sportlich, bewegt sich gerne.
Basteln und puzzlen mag er nicht so.
Wenn es darum geht, freiwillig eine Arbeit zu übernehmen (Tisch abwischen etc) hält er sich zurück.
Er erledigt aber aufgetragene Arbeiten ohne Murren.

Für mich als Mutter ist so ein Gespräch schon sehr spannend.

Nachmittags ist der Opa da und ich kümmere mich ums Abendessen. Heute gibt es Eier-Bratenreis chinesischer Art.
Da ich noch Würstchen und gelbe Paprika da habe und Kazu beides gerne mag, gebe ich die noch mit in den Bratenreis. Doch die Paprika wird mir zum Verhängnis.
"Die gelben Stücke mag ich nicht."
"Aber das ist doch Paprika! Die magst du doch."
"Aber nicht so."


Tja, mit dem Bratenreis konnte ich bei Kazu also auch nicht punkten.
Wobei mich ja interessieren würde, ob er denn mehr gegessen hätte, wenn ich die Paprika weggelassen hätte.

Donnerstag, der 21. Mai 2015

Zum Vesper gebe ich heute Kazu Erdbeermilch-Mushipan (Mushipan = gedämpfte Brötchen) mit.


Beim Abholen vom Kindergarten erzählt er mir, dass die anderen Kinder ganz neidisch auf seine Mushipan waren. *g*

Beim Judo sind heute nur sechs Kinder anwesend. Da die Kinder alle unterschiedlich groß sind und der Leistungsstand ebenfalls verschieden ist, ist richtiges Training nicht wirklich möglich und so wird heute viel mit den Kindern gespielt.

Freitag, der 22. Mai 2015

Da ich zugesagt habe, am Samstag Gebäck zur Arbeit bei matchashop mitzubringen, backe ich heute fleißig mit Matcha.
Doch irgendwie ist heute der Wurm drin. Womöglich, weil ich die letzte Nacht wegen Bauchproblemen kaum schlafen konnte.

Der Matcha-Kuchen, den ich letzten Samstag schon mal mit Erfolg gebacken hatte und der so aussah:


ist dieses Mal ganz kompakt geworden.
Und ich habe keine Ahnung wieso. :-(


Ich backe ihn kurzerhand noch einmal, doch wieder ist die Krume ganz dicht.
Frust.

Nun möchte ich ein Rezept für einen Matcha Castella ausprobieren. Die Krume im Buch sieht ganz fein aus und der Kuchen soll, wie es typisch für einen Castella ist, wunderbar saftig sein.
Doch stattdessen bekomme ich eine grobe Krume und der Kuchen schmeckt rauh und trocken.
Frust.


Na gut, denke ich. Dann backe ich Matcha Dacquoise in klein.
Die Schalen werden aber auch nicht 100%ig super, aber dennoch ganz ordentlich.
Ich weiß, ich weiß, meine Ansprüche sind hoch.


Doch was ist? Meine Matcha-Konditorcreme "misslingt" ebenso. Ich vermute, ich habe sie zu kurz gekocht, weshalb sie einen leichten mehligen Beigeschmack hat.
Der fertige Dacquoise schmeckt zwar, aber volle Punktzahl gibt es von mir nicht.
Frustriert gehe ich ins Bett. Ich brauche dringend Schlaf.

Samstag, der 23. Mai 2015

Ein neuer Tag, ein neues Glück. Ich habe besser geschlafen und stürze mich erneut ins Backabenteuer.
Ich backe meine Matchaplätzchen und Matcha-Muffins.
Und siehe da. Beides wird. Puh.

Ich beschließe, die gestrigen Backwerke zu Hause zu lassen und ziehe mit Plätzchen und Muffins los zur Arbeit.^^


Da mein Mann mit Kazu wieder bei seiner Schwester ist, habe ich nachmittags (nach der Arbeit) Zeit und beschließe, dem Eisladen "Anna Durkes" einen Besuch abzustatten. Das Eis dort soll sehr gut sein, heißt es.
Ich entscheide mich für Caffé und genieße es auf dem Weg zurück zum Bahnhof Schönleinstr.
Das Eis ist wirklich köstlich. Ich komme gerne wieder. :-)

Sonntag, der 24. Mai 2015, Pfingsten

Heute genießen wir zum Frühstück Pôpôs (Pawpaws). Das sind Pancakes nach Okinawa Art.
Nach dem mir vorliegenden Rezept werden sie mit Yudeazuki (Adzukibohnenmus) gefüllt, doch wir essen sie lieber ohne. :-P
Ich pur (mmh), Kazu wie gehabt mit Apfelmus.


Da uns die Pôpôs so gut schmecken, schaffen wir es nicht, welche für den Papa (also Fabian) aufzuheben. Als Langschläfer hat er so das Nachsehen, was ihm jedoch nichts ausmacht, denn ich habe gestern abend noch die Joghurtcreme mit Früchten zubereitet.


Nachmittags teste ich noch ein Rezept für ein Pain d'epices.
Aber das Brot (Kuchen?) gefällt mir gar nicht. Gut möglich, dass was schief gelaufen ist, aber ich hake das Rezept ab. Ein Versuch reicht mir.


Ansonsten verbringen wir einen sehr ruhigen Pfingstsonntag. :-)

Mal ohne Torte. :-P


Rezepte von diesem Wochenrückblick, die ich gerne posten pöchte:

Uji-Törtchen
Chicken Doria
Eier-Bratenreis
Ichigo Milk Mushipan
Pôpô, Pancakes aus Okinawa
Joghurtkuchen mit Früchten (als neuer Post) 

Rezepte aus den letzten Wochenrückblicken, die ich gerne noch posten pöchte:

Mousse au chocolat
Rehrücken, italienisch
Erdbeertorte Mari
Himbeerröllchen
Traubenmousse?
Bonbontorte/ Mont Blanc
Opéra Marron
Yeast Doughnuts
Pudding mit Vanillesoße und Schneeeiern
Palets au raisins
Apfel-Birnen-Tartelettes
Sakurayama

Montag, 25. Mai 2015

Matcha-Mango-Pineapple-Drink


Fruchtig erfrischend ist dieses Mixgetränk, das ich persönlich absolut köstlich finde.

Zutaten für ein hohes Glas

100 ml geeister Matcha (Iced Matcha)
100 ml Mango (Fruchtfleisch oder alternativ auch Saft)
50 ml Ananas (Fruchtfleisch oder alternativ auch Saft)
Eiswürfel

Zubereitung

Iced Matcha zubereiten.
In einen Mixbecher durch ein Sieb (um die Eiswürfel zurückzuhalten) 100 ml eiskalten Matcha geben.
Die Mango in Stücke schneiden und dazugeben.
Das Ananasfruchtfleisch in Stücke schneiden und dazugeben.
Alles miteinander pürieren.

In ein hohes Servierglas auf Eiswürfel gießen und mit Strohhalm servieren.


Tipps:

Wer es samtiger mag, gibt noch 100 ml (Soja-)Milch in den Mixbecher zum Pürieren.
Wer es noch cremiger mag, gibt noch 100 g geeiste Banane in Stücken mit zur Milch  in den Mixbecher zum Pürieren. Dann erhält man einen Smoothie.

Iced Matcha 冷抹茶


Erfrischend herb zum so Trinken oder als Basis für alle möglichen Mixdrinks.

Zutaten für ein Glas

1 knapper TL Matcha (1,5 g – 2 g)
100 ml heißes Wasser (ca. 60°C)
ca. 80 g Eiswürfel

Zubereitung

Den Matcha mit dem heißen Wasser aufgießen und aufschlagen.
Etwas oder ganz abkühlen lassen.
In ein hohes Glas mit vielen Eiwürfeln geben.

Nach Belieben süßen.
Oder z.B. für ein Matcha-Mango-Pineapple-Drink verwenden.^^