Kazuo
Dies ist ein Blog-Tagebuch über mich und meinen Sohn Tobias Kazuo und über alles, was wir so erleben. Da ich gerne backe, wird es natürlich auch das ein oder andere Rezept geben. Vor allem das "Backen wie in Japan" ist bei mir besonders angesagt. Allen Lesern viel Spaß!
Montag, 20. Mai 2013
Erdbeersauce
Da diese Sauce laut dem Patisserie-Buch von Herrn Matheis als Beilage zu den Ananaskrapfen serviert wird, stelle ich sie euch natürlich auch vor, auch wenn sie mit "E" anfängt. Die meisten werden es ja mitbekommen haben, dass ich mich durch das Buch alphabetisch durcharbeite.
Zutaten für 4 - 5 Portionen
200 g vollreife Erdbeeren
45 g Zucker
40 ml Wasser
Schale von 1/2 Orange
2 cl Grand Marnier
Zubereitung
Orangenschale (ohne das Weiße) in Streifen schneiden.
Wasser und Zucker in einen Topf geben und die Schale reinlegen.
Alles zusammen zum Kochen bringen, etwas einreduzieren lassen und dann die Flüssigkeit durch ein Sieb in ein Gefäß gießen.
Die Schale wird nicht mehr gebraucht.
Die Flüssigkeit erkalten lassen.
Erdbeeren waschen, zupfen und pürieren.
Erkalteten Sud und den Grand Marnier zugeben und einrühren.
Thema: Die Welt der Patisserie
Ananassauce
Sie zählt zu den Fruchtsaucen und wird als solche als Beilage zu Süßspeisen serviert.
Zutaten für 4 - 5 Portionen
1 halbe Ananas (groß)
50 g Zucker
Mark von 1/2 Vanilleschote
125 ml Wasser
2 cl weißer Rum
Zubereitung
3/4 des Fruchtfleisches der Ananas pürieren, 1/4 in kleine Würfel schneiden.
Zucker, Mark der halben Vanilleschote und Wasser verrühren und langsam zu Kochen bringen, so dass der Zucker schmilzt.
Zum starken Faden kochen, also bis 107° - 108°C.
Ananaspüree und -würfel dazugeben, gut vermengen und alles noch einmal aufkochen lassen.
Zuletzt den Rum einrühren, wenn man keine Probleme mit Alkohol hat, ansonsten gibt man ihn mit der Ananas dazu und lässt den Alkohol verdunsten.
Man kann den Rum auch einfach weglassen.
Anm.: Natürlich kann man eine Ananas-Fruchtsauce auch einfach dadurch herstellen, dass man das Ananasfruchtfleisch püriert und passiert.
Die Ananassauce lässt sich gut einfrieren und ist auch schnell wieder aufgetaut.
Einen Überblick über die bisher vorgestellten Rezepte aus dem Buch findet ihr HIER.
Ananaskrapfen
Wenn euch das obige Bild bekannt vorkommt, dann liegt es daran, dass ich es im Rahmen meines Wochenrückblicks 29.4. - 5.5. schon gezeigt habe. Am 29.4. habe ich nämlich schon einmal Ananaskrapfen hergestellt.
Das Rezept ist aus dem Fachbuch für Patisserie von Herrn Matheis (--> LINK zur Buchvorstellung mit Übersicht) und ich habe versucht, den Teller so anzurichten wie im Buch.
Bei meinem ersten Versuch (ja, gestern gab es den zweiten) sind mir die Krapfen innen zu feucht gewesen und konnten mich auch geschmacklich nicht so überzeugen. Und da ich eh nicht so auf Fritiertes stehe, dachte ich, egal, Rezept abgehakt, weiter geht's.
Das ist nun über zwei Wochen her und der Gedanke an die Krapfen hat mich nicht losgelassen. Von wegen abgehakt.
Als ich nun meine Untertitel fertig hatte, habe ich gestern einen zweiten Versuch gestartet.
Hier nun meine Erlebnisse:
Die Zutaten sind für 20 Portionen ausgelegt, was für uns natürlich viel zu viel. (Zu Erinnerung, das Buch richtet sich an die Gastronomie.)
Für 20 Portionen benötigt man 1/2 l Brandmasse. Na super, denke ich. Was soll ich denn mit der Angabe anfangen?
Ich schlage das Rezept für die Brandmasse auf, bei der steht, dass die Menge für etwa 35 Windbeutel ausreicht. Nun gut. Ich beschließe, das Rezept zu fünfteln.
Als Tipp ist aufgeführt, dass die Masse für Krapfen etwas fester sein soll als für Windbeutel. Ja, ich entsinne mich. Das hatten wir bei der Herstellung von Spritzkuchen auch gelernt. Aber wie fest war das gleich noch?
Ich taste mich ran und befinde irgendwann meine Brandmasse für angemessen.
Unter die Masse kommen nun kleine Ananaswürfel.
Ich hatte mir welche eingefroren gehabt und gebe die nun dazu. Aber Stopp! Wieviel? Ich lese nach. 1/2 l Brandmasse mit Würfeln aus 10 mittelgroßen Ananas gut vermischen.
Ähm ... und wieviel Brandmasse habe ich nun? Keine Ahnung. Hab es auch nicht abgemessen.
Ich habe einfach eine Handvoll Würfel dazugegeben.
Doch da ich aufgetaute Würfel genommen hatte, gaben diese zu viel Feuchtigkeit ab und meine Masse wurde dadurch zu weich - so vermute ich.
Beim zweiten Versuch sorgte ich für eine festere Ausgangsmasse und nahm frische Ananaswürfel.
Beim Fritieren gab es keinen wesentlichen Unterschied, aber das Endprodukt, die Krapfen von gestern waren geschmacklich ganz wunderbar und ich war froh, dass ich mich dazu durchgerungen habe, einen zweiten Versuch zu starten.
Zutaten für 3 Portionen
Brandmasse für 6 Krapfen
100 ml Milch
1 g Salz
25 g Butter
50 g Mehl
1 1/2 Eier (32 g Eigelb, 45 g Eiweiß)
Ca. 40 g frische Ananaswürfel (... waren es, glaube ich. Ich wollte mir die Grammzahl noch aufschreiben ...)
Fritierfett
Zimtzucker
Puderzucker
Erdbeersauce
Erdbeeren
Ananasstücke
Schlagsahne
Zubereitung
Brandmasse
Das Mehl sieben.
Die Eier verquirlen.
Die Butter in Würfel schneiden und in einen Topf geben.
Wasser und Salz hinzufügen.
Zum Kochen bringen.
Anm: Optimal ist es, wenn das Wasser genau dann anfängt zu kochen, wenn das letzte Stückchen Butter geschmolzen ist.
Wenn die Butter geschmolzen ist, vom Feuer nehmen, das Mehl mit einem
Schwung hinzufügen und zügig einrühren. (Am besten mit einem
Kochlöffel.)
Wenn das Mehl eingerührt ist, wieder aufs Feuer stellen. Kleine Hitze. Unter Rühren
(Holzspatel) die Feuchte in der Masse verdampfen lassen und diese abbrennen. (Das Mehl soll verkleistern.) Wenn die Masse sich ballenartig vom Topfboden löst (einen weißen Belag am Boden hinterlassend)
und sich zu einem Kloß formt, vom Feuer nehmen und den Kloß in eine
Schüssel geben.
Das Abbrennen geht bei der kleinen Menge recht schnell. Ich glaube, ich habe sie etwa 3 min abbrennen lassen.
Gleich etwas Ei hinzufügen und einrühren. (Mit dem Kochlöffel/
Holzspatel arbeiten.) Sobald das Ei von der Masse aufgenommen ist, wieder
etwas Ei zufügen und einrühren. Weiter so verfahren.
(In 3 - 4 Schritten die Eier einarbeiten.)
Bevor der letzte Rest Ei eingerührt wird, die Beschaffenheit checken.
Die Brandmasse sollte schön glänzen und beim Herausnehmen von etwas Masse mit einem Löffel sollte diese kurz herabhängen und kann auch einen leicht ausgefransten Rand haben.
Anm.: Für Windbeutel oder Eclairs sollte die Masse in einer langen Spitze (bzw umgekehrtem Dreieck) mit glattem Rand vom Löffel herabhängen.
Die Brandmasse mit den Ananaswürfeln gut mischen.
Fritierfett auf 180°C bringen. Mit Hilfe von zwei Esslöffeln (am besten vor Gebrauch einfetten) etwa eiergroße Stücke von der Masse abnehmen und ins heiße Fett gleiten lassen.
8 - 10 min backen.
Darauf achten, dass die Temperatur des Fritierfetts einigermaßen konstant bleibt (170° - 180°C).
Herausnehmen, abtropfen lassen und in Zimtzucker wälzen.
Anschließend mit Puderzucker bestäuben.
Anrichten
Auf einen großen Dessertteller pro Portion zwei Krapfen anrichten. Mit Erdbeersauce, frischen Ananasstücken und einem großen Klecks Sahne servieren.
In Fett gebackene Krapfen aus Brandmasse schmecken frisch und noch leicht warm am besten.
Die anfangs feste Krapfen-Brandmasse bekommt durch die Ananasstücke die noch fehlende Feuchtigkeit zugesetzt. Ist aber immer noch fest genug, um die Stücke beim Fritieren festzuhalten. Bei zu weicher Krapfenmasse kann es passieren, dass die Ananasstücke quasi rausgeploppt kommen.
Auf dem Foto ist meine erste, zu weich geratene Masse zu sehen. Von der zweiten habe ich (die Männer saßen schon wartend am Tisch) kein Foto gemacht. Da war es nicht ganz so schlimm.
Als ich gerade dabei war, den letzten Krapfen aufzufuttern und die letzte Hälfte so auf meinem Teller lag, fiel es mir ein: Foto!!!
Schnell ans Fenster gejettet und ein Foto geknipst.
Glück gehabt. Man sieht schön die typische Brandmassenstruktur und auch, wie weich der Krapfen ist, ohne klietschig zu sein.
Meine Männer und auch ich waren von den Krapfen begeistert und vor allem auch in der Kombination mit Soße, Sahne und Früchten.
Im Buch werden die Krapfen mit Erdbeersauce gereicht, ich fand die Ananassauce dazu aber ebenso schmackhaft. Die frischen Erdbeeren sorgten hierbei für die geschmackliche Abrundung.
Fruchtsaucen werden in der Patisserie gerne zu Süßspeisen gereicht, denn sie runden den Geschmack des Dessert harmonisch ab. Welche Sauce zu welchem Dessert am besten passt, bleibt dabei dem Patissier bzw dem eigenen Geschmack überlassen.
Die Rezepte zu den köstlichen Fruchtsaucen, die ebenfalls aus dem Patisserie-Buch stammen, folgen im Anschluss.
Thema: Die Welt der Patisserie
Sonntag, 19. Mai 2013
Ich bin wieder da!
Es ist geschafft. Die Untertitel sind abgeschickt und ich kann mich wieder der Küche und meinem Blog widmen und was soll ich sagen, ich freue mich schon sehr darauf. ^^
Die Übersetzung war zwar stellenweise mühsam, da es ein Audiokommentar zu einem Film war, aber es war nicht quälend oder so (sonst wäre der Job auch nichts für mich).
Wisst ihr, was ein Audiokommentar ist?
Man sieht den Film und hört ihn auch im Hintergrund. Die Sprecher sieht man nicht, diese hört man nur. Während nun der Film läuft, reden die Mitwirkenden und der Moderator über den Film.
Schwierig wird es halt, wenn sich zu viele Stimmen überlappen oder wenn die Leute undeutlich reden.
Ich fand den Audiokommentar sehr interessant und habe viel dazugelernt.
Und der Film "Ookami kodomo no Ame to Yuki" (Die Wolfskinder Ame und Yuki) ist einfach nur wunderschön und ich kann ihn Euch nur wärmstens empfehlen.
Bis die DVD rauskommt, müsst ihr allerdings noch etwas warten (voraussichtlicher Release Ende Juli).
Manchmal hat Kazu mir beim Arbeiten zugeschaut. Er holte sich seinen Kinderstuhl und schob ihn neben mich an den Schreibtisch. Bei dem Film hatte ich auch keinerlei Bedenken, dass mein Sohn zusieht, da es sich um einen Familienfilm handelt, der sehr kinderfreundlich ist, sich vom Inhalt her aber auch an Erwachsene und vor allem an Mütter richtet.
Was mein Sohn jedoch nicht verstand, war, warum ich wieder und wieder die gleiche Stelle abspielen musste. :-P
"Mama, schon wieder das gleiche!" beschwerte er sich. "Das ist meine Arbeit" erklärte ich ihm.^^
Nun habe ich wieder etwas Luft und etliche Rezepte wollen geschrieben werden.
Aber mit welchem beginne ich? Mit welchem Post melde ich mich zurück?
Mein letzter Post, der Wochenrückblick 6.5. - 12.5. ist ja sehr kurz und vor allem sehr nüchtern ausgefallen. Habt ihr das bemerkt?
Nun, zum einen lag es natürlich an der mangelnden Zeit durch die Arbeit, zum anderen war aber auch, und das muss ich hier mal ganz ehrlich zugeben, der anonyme Kommentar diesesbösen verbitterten Menschen dran schuld. Ja, er hat mich aufgewühlt und ich hatte das Gefühl, nicht mehr frei schreiben zu können.
Schon komisch. Dabei erhalte ich so viele positive Zuschriften und dann wirft mich ein einziger Kommentar so aus der Bahn.
Doch Dank Iris und Eva fand ich wieder zu meiner Mitte und die Kommentare von Euch zeigten mir, dass ich sicherlich ein paar Macken habe, dass jedoch mein Schreibstil nicht dazugehört.
Durch die Arbeit wurde ich auch quasi gezwungen, eine Blogpause einzulegen. Und die Pause tat mir gut.
Ich bekam Abstand zu allem.
Nun will ich also wie gehabt weiterposten. Aber ich wollte nicht einfach ein Rezept vorstellen, ich weiß nicht, das kam mir irgendwie "falsch" vor. Und so beschloss ich aufgrund des großen Interesses, den Post über die Mayonnaise zu schreiben. Auch weil ich in solch einem Post besser meine Gedanken einbringen kann.
Zu einem Post gehört auch ein Foto, doch meine Mayonnaise hatte ich gerade aufgebraucht. Gestern war ich daher im Asia-Supermarkt und habe mir welche gekauft. Kewpie Mayonnaise für den ausländischen Markt, made in Thailand.
Heute früh legte ich dann los. Zuerst Flasche geöffnet und probiert. Hm, merkwürdig, ich hatte den Geschmack leicht anders in Erinnerung.
Ich checke die Zutatenliste auf meinem Produkt und vergleiche sie mit der Zutatenliste auf dem Originalprodukt, wie sie auf der Homepage von Kewpie angegeben ist.
Und siehe da, es gibt Abweichungen. Ich bin irritiert. Daher habe ich beschlossen, nochmals speziell beim japanischen Lebensmittelhändler vorbeizuschauen, um zu sehen, ob es dort eventuell Mayonaise made in Japan gibt. Und vielleicht stelle ich noch die ein oder andere Mayonaise her (ein Test ist bereits erfolgt^^).
Aus diesem Grund wird es den Post etwas später geben.
Also wird mein erster Post doch ein Rezept? Oder ein Wochenrückblick?
Ach Quatsch, dachte ich. Früher habe ich auch keine ganzen Wochenrückblicke geschrieben, sondern ich schrieb dann, wenn es etwas zu erzählen gab.
Und das, was in meinem Kopf ist, wollte jetzt raus. Und jetzt, wo es raus ist, kann ich mich ganz befreit dem nächsten Rezept widmen. Und nun fühlt es sich "richtig" an. ^___^
Ich wünsche euch allen schöne Pfingsten!
Die Übersetzung war zwar stellenweise mühsam, da es ein Audiokommentar zu einem Film war, aber es war nicht quälend oder so (sonst wäre der Job auch nichts für mich).
Wisst ihr, was ein Audiokommentar ist?
Man sieht den Film und hört ihn auch im Hintergrund. Die Sprecher sieht man nicht, diese hört man nur. Während nun der Film läuft, reden die Mitwirkenden und der Moderator über den Film.
Schwierig wird es halt, wenn sich zu viele Stimmen überlappen oder wenn die Leute undeutlich reden.
Ich fand den Audiokommentar sehr interessant und habe viel dazugelernt.
Und der Film "Ookami kodomo no Ame to Yuki" (Die Wolfskinder Ame und Yuki) ist einfach nur wunderschön und ich kann ihn Euch nur wärmstens empfehlen.
Bis die DVD rauskommt, müsst ihr allerdings noch etwas warten (voraussichtlicher Release Ende Juli).
Manchmal hat Kazu mir beim Arbeiten zugeschaut. Er holte sich seinen Kinderstuhl und schob ihn neben mich an den Schreibtisch. Bei dem Film hatte ich auch keinerlei Bedenken, dass mein Sohn zusieht, da es sich um einen Familienfilm handelt, der sehr kinderfreundlich ist, sich vom Inhalt her aber auch an Erwachsene und vor allem an Mütter richtet.
Was mein Sohn jedoch nicht verstand, war, warum ich wieder und wieder die gleiche Stelle abspielen musste. :-P
"Mama, schon wieder das gleiche!" beschwerte er sich. "Das ist meine Arbeit" erklärte ich ihm.^^
Nun habe ich wieder etwas Luft und etliche Rezepte wollen geschrieben werden.
Aber mit welchem beginne ich? Mit welchem Post melde ich mich zurück?
Mein letzter Post, der Wochenrückblick 6.5. - 12.5. ist ja sehr kurz und vor allem sehr nüchtern ausgefallen. Habt ihr das bemerkt?
Nun, zum einen lag es natürlich an der mangelnden Zeit durch die Arbeit, zum anderen war aber auch, und das muss ich hier mal ganz ehrlich zugeben, der anonyme Kommentar dieses
Schon komisch. Dabei erhalte ich so viele positive Zuschriften und dann wirft mich ein einziger Kommentar so aus der Bahn.
Doch Dank Iris und Eva fand ich wieder zu meiner Mitte und die Kommentare von Euch zeigten mir, dass ich sicherlich ein paar Macken habe, dass jedoch mein Schreibstil nicht dazugehört.
Durch die Arbeit wurde ich auch quasi gezwungen, eine Blogpause einzulegen. Und die Pause tat mir gut.
Ich bekam Abstand zu allem.
Nun will ich also wie gehabt weiterposten. Aber ich wollte nicht einfach ein Rezept vorstellen, ich weiß nicht, das kam mir irgendwie "falsch" vor. Und so beschloss ich aufgrund des großen Interesses, den Post über die Mayonnaise zu schreiben. Auch weil ich in solch einem Post besser meine Gedanken einbringen kann.
Zu einem Post gehört auch ein Foto, doch meine Mayonnaise hatte ich gerade aufgebraucht. Gestern war ich daher im Asia-Supermarkt und habe mir welche gekauft. Kewpie Mayonnaise für den ausländischen Markt, made in Thailand.
Heute früh legte ich dann los. Zuerst Flasche geöffnet und probiert. Hm, merkwürdig, ich hatte den Geschmack leicht anders in Erinnerung.
Ich checke die Zutatenliste auf meinem Produkt und vergleiche sie mit der Zutatenliste auf dem Originalprodukt, wie sie auf der Homepage von Kewpie angegeben ist.
Und siehe da, es gibt Abweichungen. Ich bin irritiert. Daher habe ich beschlossen, nochmals speziell beim japanischen Lebensmittelhändler vorbeizuschauen, um zu sehen, ob es dort eventuell Mayonaise made in Japan gibt. Und vielleicht stelle ich noch die ein oder andere Mayonaise her (ein Test ist bereits erfolgt^^).
Aus diesem Grund wird es den Post etwas später geben.
Also wird mein erster Post doch ein Rezept? Oder ein Wochenrückblick?
Ach Quatsch, dachte ich. Früher habe ich auch keine ganzen Wochenrückblicke geschrieben, sondern ich schrieb dann, wenn es etwas zu erzählen gab.
Und das, was in meinem Kopf ist, wollte jetzt raus. Und jetzt, wo es raus ist, kann ich mich ganz befreit dem nächsten Rezept widmen. Und nun fühlt es sich "richtig" an. ^___^
Ich wünsche euch allen schöne Pfingsten!
Dienstag, 14. Mai 2013
Wochenrückblick 6.5. - 12.5.
Die letzte Woche war richtig heftig und für Psyche und Körper eine harte Belastungsprobe. Ich möchte euch allen ganz herzlich danken für eure Anteilnahme und euren warmen Zuspruch.
Geprägt war die Woche auch von den Tchibo-Posts. Mal sehen, ob da von Tchibo noch was kommt.
Ich bin jetzt im Endspurt mit meiner Arbeit und daher gibt es nur einen Mini-Wochenrückblick ohne Einblick in mein Seelenleben.
Montag, der 6. Mai 2013
Auch bei mir hat der Spargel Einzug gehalten und so gibt es zum Mittag Pasta Primavera.
Dienstag, der 7. Mai 2013
Abendessen für Kazu wird in der Kinder-Box vorbereitet, da ich diese befüllt für das Tchibo-Projekt brauchte.
Das Essen in der Box hat übrigens für mich und Kazu gereicht.
Außerdem habe ich noch Rhabarber Mushipans gebacken. Immer wieder gerne.
Mittwoch, der 8. Mai 2013
Der Opa kommt, damit ich nachmittags noch zum Arbeiten komme.
Donnerstag, der 9. Mai 2013, Christi Himmelfahrt
Mann und Kind sind zu Fabians Schwester gefahren. Ich nutze den Tag doch tatsächlich NUR zum Arbeiten.
Ich muss jedoch zugeben, dass ich in den Pausen vom Backen geträumt habe.
Freitag, der 10. Mai 2013
Der Kindergarten ist heute zu. Kazu und ich verbringen einen schönen Tag. Ein Wechsel aus miteinander spielen, Fahradfahren und Arbeiten. Ja, ich habe Kazu gesagt, dass ich arbeiten muss, und mittlerweile versteht er das, und geht in seinem Zimmer spielen. Oder er sitzt ganz still neben mir und malt und guckt mir beim Arbeiten zu.
Samstag, der 11. Mai 2013
Mein Mann fährt mit Kazu raus in den Garten zu meinen Schwiegereltern.
Der Rhabarber lockt und ich koche uns schnell eine Rhabarbercreme mit Erdbeersoße.
Da meine Männer aber spät nach Hause kommen, wird es die für beide erst morgen geben.
Sonntag, der 12. Mai 2013, Muttertag
Wir frühstücken und Kazu schmeckt die Rhabarbercreme so gut, dass er auch noch das Glas vom Papa aufnascht.
Da ich heute wieder arbeiten muss, rufe ich bei meiner Mutter an, um ihr einen schönen Muttertag zu wünschen. Meine Mutter legt da sehr, sehr, sehr viel Wert drauf.
Ich rufe an.
"Ja?"
"Hier ist Beate."
"Wann kommst du?"
"?_? Wieso kommen, ich wollte dir einen schönen Muttertag wünschen."
Ihr Tonfall wird deutlich kalt.
"Letztes Jahr bist du auch schon nicht gekommen."
Und tatsächlich. Ich blättere in meinem Tagebuch zurück und finde den Eintrag.
http://mari-to-kazuo.blogspot.de/2012/05/alles-mohre-oder-was.html
Seufz. Ich kann Muttertage nicht leiden.
Aber ich fand es toll, wie viele Leute für ihre Mütter wunderschöne Sachen gezaubert haben.
Vor allem vertreten war die Kombination weiß-rosa.
Die Muffins von Marli fand ich ja sehr hübsch.
Wie auch das ganz süß ausgarnierte Schokokuchenherz der Anfängerin.
Ich werde wohl nachträglich für meine Mutter einen Hefeblechkuchen mit Obst backen, den sie sich immer von mir wünscht. So etwas gibt es in Japan nämlich nicht in normalen Geschäften.
So, das war es auch schon.
In Planung sind ein Post über das Thema "Japanische Mayonaise",
über "Was bringe ich als Mitbringsel von Deutschland mit nach Japan?"
und natürlich die noch ausstehenden Rezepte wie z.B. vom Vanilla Chiffon Cake etc, etc.
Tut mir leid, dass ich mich so kurz gehalten habe. Nächstes Mal wieder mehr.
Ich wünsche Euch eine schöne Woche und ein schönes Pfingstfest.
Geprägt war die Woche auch von den Tchibo-Posts. Mal sehen, ob da von Tchibo noch was kommt.
Ich bin jetzt im Endspurt mit meiner Arbeit und daher gibt es nur einen Mini-Wochenrückblick ohne Einblick in mein Seelenleben.
Montag, der 6. Mai 2013
Auch bei mir hat der Spargel Einzug gehalten und so gibt es zum Mittag Pasta Primavera.
Abendessen für Kazu wird in der Kinder-Box vorbereitet, da ich diese befüllt für das Tchibo-Projekt brauchte.
Das Essen in der Box hat übrigens für mich und Kazu gereicht.
Außerdem habe ich noch Rhabarber Mushipans gebacken. Immer wieder gerne.
Mittwoch, der 8. Mai 2013
Der Opa kommt, damit ich nachmittags noch zum Arbeiten komme.
Donnerstag, der 9. Mai 2013, Christi Himmelfahrt
Mann und Kind sind zu Fabians Schwester gefahren. Ich nutze den Tag doch tatsächlich NUR zum Arbeiten.
Ich muss jedoch zugeben, dass ich in den Pausen vom Backen geträumt habe.
Freitag, der 10. Mai 2013
Der Kindergarten ist heute zu. Kazu und ich verbringen einen schönen Tag. Ein Wechsel aus miteinander spielen, Fahradfahren und Arbeiten. Ja, ich habe Kazu gesagt, dass ich arbeiten muss, und mittlerweile versteht er das, und geht in seinem Zimmer spielen. Oder er sitzt ganz still neben mir und malt und guckt mir beim Arbeiten zu.
Samstag, der 11. Mai 2013
Der Rhabarber lockt und ich koche uns schnell eine Rhabarbercreme mit Erdbeersoße.
Da meine Männer aber spät nach Hause kommen, wird es die für beide erst morgen geben.
Sonntag, der 12. Mai 2013, Muttertag
Wir frühstücken und Kazu schmeckt die Rhabarbercreme so gut, dass er auch noch das Glas vom Papa aufnascht.
Da ich heute wieder arbeiten muss, rufe ich bei meiner Mutter an, um ihr einen schönen Muttertag zu wünschen. Meine Mutter legt da sehr, sehr, sehr viel Wert drauf.
Ich rufe an.
"Ja?"
"Hier ist Beate."
"Wann kommst du?"
"?_? Wieso kommen, ich wollte dir einen schönen Muttertag wünschen."
Ihr Tonfall wird deutlich kalt.
"Letztes Jahr bist du auch schon nicht gekommen."
Und tatsächlich. Ich blättere in meinem Tagebuch zurück und finde den Eintrag.
http://mari-to-kazuo.blogspot.de/2012/05/alles-mohre-oder-was.html
Seufz. Ich kann Muttertage nicht leiden.
Aber ich fand es toll, wie viele Leute für ihre Mütter wunderschöne Sachen gezaubert haben.
Vor allem vertreten war die Kombination weiß-rosa.
Die Muffins von Marli fand ich ja sehr hübsch.
Wie auch das ganz süß ausgarnierte Schokokuchenherz der Anfängerin.
Ich werde wohl nachträglich für meine Mutter einen Hefeblechkuchen mit Obst backen, den sie sich immer von mir wünscht. So etwas gibt es in Japan nämlich nicht in normalen Geschäften.
So, das war es auch schon.
In Planung sind ein Post über das Thema "Japanische Mayonaise",
über "Was bringe ich als Mitbringsel von Deutschland mit nach Japan?"
und natürlich die noch ausstehenden Rezepte wie z.B. vom Vanilla Chiffon Cake etc, etc.
Tut mir leid, dass ich mich so kurz gehalten habe. Nächstes Mal wieder mehr.
Ich wünsche Euch eine schöne Woche und ein schönes Pfingstfest.
Sonntag, 12. Mai 2013
Rhabarbercreme mit Erdbeeren
Wenn der Rhabarber Saison hat, bereite ich gerne daraus eine Creme zu. Und zwar seit Jahren schon nach diesem Rezept, da es sehr wandelbar ist und schnell zuzubereiten ist.
Zutaten
300 g Rhabarber (verzehrbarer Anteil)
70 g Zucker (z.B. 62 g + 8 g Vanillezucker)
3 Blatt Gelatine (oder 5 g Agartine oder 2 g Agar-Agar)
180 g Joghurt
80 g Schlagsahne, geschlagen.
Anm. Wer es süßer mag, kann natürlich mehr Zucker nehmen.
Wer es sahniger und lockerer mag, nimmt statt dem Joghurt geschlagene Sahne. (Auch sehr lecker.)
Als Beilage habe ich auf dem Foto marinierte Erdbeeren dazu gereicht. Dazu habe ich Zitrussaft (Zitrone oder Limette) mit Mandelsirup und einem Schuss Erdbeerlikör (Fraise des bois von Marie Brizard <3) verrührt und über die Erdbeeren gegeben und ziehen lassen.
Zubereitung
Rhabarber (gewaschen, geschält) in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Zucker in einen Topf geben. Bei kleiner Hitze weich kochen.
Gelatine einweichen, ausdrücken und in den weich gekochten, heißen, aber nicht mehr kochenden Rhabarber einrühren.
Unter gelegentlichem Rühren erkalten lassen.
Die Rhabarbermasse sollte noch nicht andicken.
Joghurt einrühren.
Sahne steif schlagen und unterheben.
Will man sie stürzen, füllt man die Creme in kalt ausgespülte Förmchen (nach dem Ausspülen Förmchen nur ausklopfen, nicht abtrocknen).
Ansonsten gibt man die Creme einfach in Dessertbehälter oder Gläser.
Die Creme für mindestens 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Anm. 1: Beim Glasdessert habe ich pürierte Erdbeeren (abgeschmeckt mit Vanillezucker und Zitronensaft) daraufgegeben, aber festgestellt, dass die Menge doch zu viel war im Verhältnis zur Rhabarbercreme.
Bei zu viel Sauce kann sich der feine Rhabarbergeschmack nicht durchsetzen.
Anm. 2: Kazuo fand die Creme so lecker, dass er dem Papa seine Portion weggefuttert hat. :-D
Auch wenn obiges Rezept abgewandelt ist, möchte ich euch die Inspirationsquelle nicht vorenthalten.
--> "Köstliche Desserts", Naumann & Göbel, 1990
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