Donnerstag, 17. April 2014

Gedeckter Apfel-Puddingkuchen


Mürbeteig, Äpfel und Pudding - Das passt immer und trifft fast jeden Geschmack.
Ich habe den Kuchen früher oft gebacken, denn er wurde immer wieder gewünscht. Irgendwann geriet er in Vergessenheit und anlässlich des Geburtstags meines Mannes habe ich mich an das Rezept erinnert und den Kuchen wieder gebacken. Mit dem Resultat, dass er gleich wieder gewünscht wurde. :-D
Vom zweiten Mal habe ich allerdings kein Foto vom fertigen Kuchen (und damals hatte ich noch nicht meine Kuchen fotografiert.)

Zutaten für ein Blech mit hohem Rand von etwa 32 cm x 39 cm

650 g Mehl
200 g Zucker A
400 g Butter, kalt
2 Eier (Gr. M)
1,8 kg leicht säuerliche Äpfel (z.B.Jonagold, Braeburn, Elstar haben sich bewährt, Grannys waren zu sauer)
Saft von einer Zitrone (kann man auch weglassen)
1000 g Schlagsahne
1 1/2 Pckg. Puddingpulver "Vanille" für 1/2 l Milch zum Kochen
Vanille-Extrakt (alternativ Vanillemark oder Vanillezucker)
120 g Zucker B

Zubereitung

Mehl mit Zucker A vermischen.
Butter in kleinen Würfeln oder Flöckchen mit dem Mehl vermengen und krümelig sandig verreiben.
Eier zugeben und alles zu einem glatten Mürbeteig verkneten.
Ca. 1 h im Kühlschrank ruhen lassen.

Äpfel schälen, vierteln und entkernen und in dicke Spalten schneiden. Mit dem Zitronensaft vermengen.

Die Hälfte des Teigs ca. 3 - 4 mm dick ausrollen und damit die gefettete Form auslegen (oder direkt in der Form ausrollen). Teig am Rand etwas hochdrücken.
Die Apfelspalten abtropfen lassen und auf dem Boden verteilen.

die halbe Menge

Puddingpulver mit 200 g Sahne glatt rühren.
800 g Sahne mit Vanilleextrakt und Zucker B zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen.
Angerührtes Puddingpulver einrühren. Erneut aufkochen und 1 min köcheln lassen.
Gleichmäßig über die Äpfel geben. Gut die Lücken füllen.

Den restlichen Teig ausrollen (auf ca. 35 x 40 cm) und den Kuchen damit abdecken. Teigränder festdrücken.

Im vorgeheizten Ofen bei 200°C O/U-Hitze 60 - 70 min backen.

Nach ca. 45 min die Teigoberfläche mit verquirltem Eigelb bestreichen oder so lassen und den Kuchen später glasieren.

Nach dem Backen auskühlen lassen, dann kalt stellen und erst wenn die Puddingmasse fest ist, in Stücke schneiden.
Der Kuchen hält sich, im Kühlschrank aufbewahrt, ein paar Tage.

Mittwoch, 16. April 2014

Marmorkuchen mit Sahne


Und wo ist die Sahne, fragt sich vielleicht bei dem Titel der ein oder andere. Nun, diese steckt im Kuchen. Sie sorgt dafür, dass der Kuchen saftig ist und auch lange bleibt.
Meine Männer fanden diesen Kuchen sehr lecker, ich ebenfalls, aber dass er nun besser ist als die anderen Marmorkuchen, möchte ich nicht behaupten. Er kommt halt etwas mächtiger daher als die anderen und das schmeckt man.
Auch bin ich eher vorsichtig mit Superlativen, denn Geschmäcker sind verschieden und auch der Marmorkuchen ohne Backpulver wie auch der Cake Marble haben mich geschmacklich überzeugt. Beide sind ebenfalls sehr lecker.

Das Rezept habe ich bei Chefkoch HIER gefunden und von der Verfasserin die Erlaubnis erhalten, es euch auf meinem Blog vorzustellen.

Zutaten für eine Gugelhupfform von 16 cm Durchmesser

125 g Butter
90 g Zucker
10 g Vanillezucker
1 Prise Salz
2 1/2 Eier (ca. 45 g Eigelb +  ca. 80 g Eiweiß)
100 ml Sahne
150 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
50 g Schokolade
50 g Schokotropfen
1 - 2 TropfenVanilleextrakt

Vorbereitung

Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen.
Form fetten und mehlen.
Schokolade fein hacken.
Mehl und Backpulver mischen und sieben.

Zubereitung

Butter cremig rühren, dann nach und nach den Zucker, Vanillezucker und das Salz zugeben und zusammen cremig hell aufschlagen.
Eier verquirlen und nach und nach einrühren.
Sahne einrühren. Wird die Masse zu weich, am besten die Sahne alternierend mit dem Mehlgemisch einrühren.
Mehlgemisch mit Schaber einarbeiten.

Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Ein Drittel der Masse in eine extra Schüssel geben und mit der geschmolzenen Schokolade vermischen.
Anm. Wer einen höheren Schokoladenanteil im Kuchen möchte, nimmt 75 g Schokolade auf die Hälfte der Masse.
Die Schokoladentropfen und Vanilleextrakt unter die helle Masse mischen.

Die helle Masse in die Form geben, die dunkle Masse darüber geben und mit einer Gabel oder Stäbchen für eine Marmorierung sorgen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 35 - 45 min backen.



Dienstag, 15. April 2014

Felders Lektion 162: Puddingbrezeln


Auch diese Puddingplunder werden aus dem Croissant-Plunderteig hergestellt.


Die Öffnungen werden mit Konditorcreme (zum Backen) gefüllt.
Ich habe Soja"milch" verwendet und Tahiti-Vanille.


Die Glasur außen wird im Buch aus Puderzucker und Kirschwasser zusammengerührt.
Ich habe statt Kirschwasser verdünnten Kokossirup verwendet und noch ein, zwei Tropfen Zitronensaft hinzugefügt.

Am meisten habe ich mir den Kopf über die Backtemperatur zerbrochen .
Im Buch steht 180°C.
Für Plunder ist das arg wenig.

Im Einleitungsteil zu diesem Kapitel wird darauf hingewiesen, dass Plunder vorzugsweise mit Umluft gebacken werden.
Und bei den Pain au chocolat (ich weigere mich ja, Schokoladenbrötchen zu sagen) steht als Backtemperatur 190°C (Umluft).
Ob der Zusatz "Umluft" bei den anderen Plunderlektionen vergessen wurde?

Bei den Backfreaks gibt es ein sehr gutes Tutorial zum Plunderteig, wo auch vermerkt ist, dass Plunder bei hoher Hitze gebacken werden
Ich habe daher alle meine Plunder bei 180°C Umluft (die Pain au chocolat bei 190°C Umluft) gebacken.
Die meisten scheinen die Plunder jedoch bei 180°C O/U-Hitze gebacken zu haben ...
Wie dem auch sei, bei meinem Ofen (backt eher hell) hat 180°C Umluft genau gepasst.

Felder empfiehlt , dass man das Backblech nach der Hälfte der Zeit für eine gleichmäßige Bräunung um 180° drehen soll. Da mein Ofen gleichmäßig bäckt, konnte ich mir die Dreherei sparen.

Die Puddingplunder schmecken wirklich gut. Wer am Rezept interessiert ist, findet dieses auf französischen Blogs unter Lunettes au flan oder Lunettes au vanille (z.B. HIER) mit Zusatz "Christophe Felder"
oder noch besser ihr besucht Evas Blog, der auch viele schöne Fotos von den Arbeitsschritten liefert.
--> Evas Puddingschnecken und die das Rezept auch auf deutsch gepostet hat.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Brioches und Plundergebäck".

Felders Lektion 160: Ananasplunder


Wie man sieht, sind es keine Ananasplunder geworden, sondern Kirschplunder.

Die größten Schwierigkeiten hatte ich beim Karamellisieren der Kirschen. Die TK-Kirschen ließen so viel Flüssigkeit, dass aus dem Karamell im Nu eine Suppe wurde.
Da musste ich dann ein wenig tricksen.

Die Kirschen liegen auf einem Bett aus Konditorcreme, die mit Kokosraspeln versehen wird. Ich habe sie zusätzlich noch mit etwas Kokossirup aromatisiert.

Nach dem Backen werden die Plunder mit heißem Sirup, bestehend aus Zucker und Wasser bestrichen.
Ich habe sie mit einer Glasur aus Puderzucker und Kokossirup bestrichen, die ich auch für die Puddingplunder verwendet habe.
Ich fand, das gab dem Plunder eine schöne Note.

Da man für diese Plunder nur Quadrate aus der Teigplatte schneidet, sind sie einfach herzustellen.
Abgesehen vom Karamellisieren. Aber mache Leute haben damit ja gar keine Probleme. Ich  gehöre leider nicht zu denen. :-(

Im Gegensatz zu Plunder mit frischem Obst schmecken diese auch noch am nächsten Tag.
Aber ehrlich gesagt mag ich Plunder mit frischem Obst lieber, da mir die karamellisierten Früchte einfach zu süß sind (auch wenn es in Kombination mit Creme und Plunder einen nicht so erschlägt).

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Brioches und Plundergebäck".

Montag, 14. April 2014

Wochenrückblick 7.4. - 13.4.

Montag, der 7. April 2014

Mein Backenzahn war die letzte Woche ruhig und ich bin voller Hoffnung, dass heute beim Zahnarzt der Zahn verschlossen werden kann.
Die neue Zahnärztin, die in Zukunft für mich zuständig ist, scheint kompetent, aber im Umgang mit Angstpatienten wie mir noch unerfahren. Ihre Unerfahrenheit wird zum Glück später von der Zahnarzthelferin ausgeglichen.
Ich bin heute etwas angespannt. Fühle mich wie ein Stück Material, an dem herum gedoktort wird.
Die Zahnwurzeln machen offenbar einen guten Eindruck. Als die Zahnärztin mit ihrem Werkzeug in einem der Wurzelkanäle herumstochert, zucke ich zusammen. Aah, das war unangenehm.
"Das haben Sie gespürt?" werde ich in einem erstaunten Ton gefragt. Ich bin alarmiert. Aha. Ich hätte also nichts spüren dürfen. Dass ich was gespürt habe, war also 'falsch'. Fast schon beschämt nicke ich zögerlich.
Dann spüre ich, wie die Angst mich überkommt und die Tränen schießen hervor. Atmen. Atmen. Atmen.
Nach einer kleinen Pause geht die Untersuchung weiter und hier und da zucke ich wieder zusammen.
Die Ärztin rätselt. Meine Wurzelkanallängen werden erneut ausgemessen. Bei meiner Vorgängerin hieß es 18, jetzt wurde 15 gemessen. Und keiner weiß, wieso es zu dieser riesen Differenz kommt.

Aufgrund der Schmerzen, die ich bei der Behandlung noch verspürt habe, beschließt die Ärztin, den Zahn noch nicht zu füllen, sondern erneut Medikamente in die Zahnwurzeln zu geben. Sie meint aber, dass die Wurzeln einen sehr guten Eindruck machen und dass nächste Woche definitiv abgefüllt werden kann.
(Anm. Mit der Wurzelfüllung wird es wohl wieder nichts werden, denn ich spüre, dass mit meinem Zahn etwas nicht stimmt. Echt zum Heulen.)

Aber erst einmal bin ich schmerzfrei, etwas frustriert, dennoch geht es mir gut.
Schnell nach Hause, denn heute ist wieder schwimmen für Kazu angesagt.

Dienstag, der 8. April 2014

Heute hat Fabian Geburtstag und so stehe ich früh auf, um einen Kuchen zu backen. Einer der Lieblingskuchen meines Mannes ist gedeckter Apfelkuchen.
Allerdings mag er keine Glasuren und verspielten Verzierungen und so bleibt das Herz recht nüchtern.


Da er die Woche Urlaub hat, holen wir beide zusammen Kazu vom Kindergarten ab, gehen nach Hause, essen ein wenig von dem Geburtstagsherz (das zum Glück beiden Männern sehr gut schmeckt) und dann geht es zu dritt zum Judo.
Kazu ist ganz aufgeregt, weil wir ihm beide zusehen, dennoch ist er wieder eifrig dabei.
Und auch das Zuschauen macht so viel Spaß!^^

Mittwoch, der 9. April 2014

Eigentlich habe ich Felders Tortenlektionen ja für die Wochenenden geplant, aber mir ist gerade nach Torte und so backe ich heute die Kokos-Limetten-Dacquoise.


Nachmittags geht es zum Schwimmen und auch ich bin dieses Mal im Badeanzug mit dabei.
Dummerweise überdehne ich beim Brustbeinschlag einen Muskel. Au, das tut weh.
Und so bleibt mir nichts anderes übrig, als Kraul- und Rückenschwimmen und Brust ohne Beinschlag zu schwimmen. Das geht zum Glück.

Nach dem Schwimmkurs toben Kazu und ich noch eine Weile im flachen Becken. Ich staune. Kazu macht es gar nichts mehr aus, wenn sein Kopf unter Wasser kommt. Er taucht sogar freiwillig und kann unter Wasser auch die Augen öffnen. Klasse. :-)

Noch schön duschen und ab nach Hause. Als Kazu mich fragt, ob wir wieder spazieren gehen können, fällt es mir heiß siedend ein. Der Opa! Ich kann ihn nicht schon wieder warten lassen. Schnell nach Hause!
Geschafft. Wir sind vor dem Opa da. Gerade als wir unsere Schuhe ausziehen, klingelt es an der Tür. Puh. Das war knapp.

Abends probieren Opa, Kazu und ich die Kokos-Limetten-Dacquoise. Sauer macht lustig. Aber sie schmeckt und Opa und Kazu möchten gerne ein zweites Stück. Na, das freut mich doch.^^

Donnerstag, der 10. April 2014

Die Nacht war kurz. Gestern bin ich um halb neun ins Bett gegangen und kurz vor Mitternacht stehe ich nun in der Küche und wirke meinen Grundteig für den Plunderteig an. Fertig. Nun darf dieser etwa 3 h im Kühlschrank ruhen und ich lege mich auch wieder schlafen. Dummerweise finde ich nicht mehr in den Tiefschlaf zurück und döse nur so vor mich hin.
Gegen drei Uhr stehe ich wieder in der Küche. Touren geben ist angesagt. Während der einstündigen Teigruhen surfe ich im Netz und hinterlasse hier und da Kommentare.
Halb sechs. Nun geht es ans Ausrollen. 3 - 4 mm dick rolle ich den Teig aus und markiere die Schnittstellen.
Ich will aus meiner Teigplatte Croissants, Pain au chocolat, Obstplunder und Puddingplunder herstellen.


Vierecke für Obstplunder + Reste
Geschafft. Nun müssen die Plunderstücke etwa drei Stunden bei Raumtemperatur gehen, so dass ich nun Zeit habe, mich um Kazu zu kümmern.
Nachdem ich ihn im Kindergarten abgeliefert habe, geht es gleich zurück nach Hause. Die drei Stunden sind um.

Die Croissants bekommen für einen besonders schönen Glanz eine doppelte Eistreiche, die Obstplunder und die Puddingplunder werden gefüllt, die pain au chocolat erhalten eine einfache Eistreiche.
Ab in den Ofen.


Voilà. Während das Gebäck auskühlt, gönne ich mir ein kleines Nickerchen.

Fotosession, fertig machen und los geht es, Plunder im Gepäck, zum Treffen mit meiner Bloggerfreundin Lisa. Wir treffen uns an der Matcha Bar, wo Lisa ihren ersten Matcha als Matcha Cappuccino serviert bekommt. Ich bestelle einen normalen Matcha.
Ich überreiche Lisa meine Plunder (von jedem eine Kostprobe) und freue mich riesig, dass Lisa gleich probiert und ihr die Plunder schmecken. Dafür hätte ich sie knuddeln können!

Irgendwann drückt meine Blase, und da es dort kein Kunden WC gibt, ziehen wir weiter ins Café Krone um die Ecke. Wir sind beide das erste Mal dort.
Dort gibt es ein uriges stilles Örtchen und auch pikante Speisen für den Abendessenhunger. So dachten wir. Doch dann erfahren wir, dass die Küche des Cafés bereits um 16:30 Uhr schließt. Das Café selbst hat bis 20:00 Uhr geöffnet. Schade. Die Kartoffel-Bärlauchsuppe könne er uns heiß machen, meint die Bedienung. Klingt gut. Wir bestellen sie. Sie schmeckt gut, mir ist sie allerdings zu salzig und ich schaffe nur die Hälfte.
Das Café Krone ist von außen ganz unscheinbar, innen besticht es durch Gemütlichkeit und Wohnzimmerflair. Da Fabian Kazu abholt, habe ich keinen Zeitdruck. Hach ist das herrlich so entspannt mit einer Freundin im Café zu sitzen und zu quatschen und zu quatschen und zu quatschen ... ^___^
Das hatte ich schon sehr lange nicht mehr und ich genieße den Nachmittag in vollen Zügen.
Danke schön, Lisa, für den schönen Nachmittag.

Freitag, der 11. April 2014

Auch auf den heutigen Tag habe ich mich schon lange gefreut.
Heute eröffnet um 12:00 Uhr die japanische Textilkette Uniqlo ihren ersten Global Flagship-Store in Berlin. Das Geschäft befindet sich in der Tauentzienstr. (nicht unweit vom KaDeWe) und ist mit 2700 qm über drei Etagen der größte Laden in Europa und auch das erste Geschäft in Deutschland.
Ich kenne Uniqlo aus Japan und besitze bereits etliche Teile von dort. Uniqlo ist bekannt für hohe Qualität zu günstigen Preisen und bietet hauptsächlich Basics an.

Nun bin ich sehr gespannt, wie der Laden ist. Ursprünglich wollte ich mit meiner Mutter hingehen, doch sie klinkte sich aus und stattdessen gehe ich nun mit meiner Schwester hin.
Wir verabreden uns für 12:10 Uhr vor dem Geschäft, in der Hoffnung, dass dann die Menge bereits drinnen ist und wir uns so besser sehen.

Doch was ist das? Eine lange Schlage ist zu sehen und meine Schwester mailt mir ihren Standpunkt. Ganz weit hinten. Ich bin überrascht. Für die Wartenden gibt es vom Uniqlo Personal kostenlos Butterbrezeln und Kaffee. Doch wir müssen trotz der langen Schlange gar nicht lange warten. Und schon sind wir drin.
Wow. Das Geschäft wurde von einem Japaner designt und ich fühle mich auch wie in Japan.
Ach ja, habe ich schon mal erwähnt, dass ich überhaupt nicht gerne Kleidung einkaufen gehe. Jedenfalls in Deutschland. Aber hier, hier fühle ich mich wohl. Der Laden ist so eingerichtet, wie ich es aus Japan kenne. Und überall super freundliche Servicekräfte. Die Servicekräfte wurden durch spezielle Events ausgewählt. Wer sich mehr dafür interessiert, für den habe ich bei Textilwirtschaft einen interessanten Artikel gefunden.
Das internationale Flair unterstreicht die gute Stimmung.Viele Servicekräfte sind internationale Studenten, die nur gebrochen deutsch sprechen. Aber auch das Klientel ist international und so wird hauptsächlich englisch gesprochen. Aber auch deutsch und japanisch. Und so quatschen meine Schwester und ich munter in allen drei Sprachen mit den Leuten.
Natürlich probieren wir auch jede Menge an. Meine Schwester kauft sich schließlich einen wunderschönen Sommerpulli aus einem Cotton-Cashmere Gemisch. Mir war er zu groß und ich wollte eigentlich auch einen in einer anderen Farbe und eine Nummer kleiner, habe es später aber vergessen. Der Laden läuft ja nicht weg. Allerdings könnte es die Pullis nicht mehr geben. Ich muss echt schnell wieder hin. :-P
Ich kaufe mir zwei kurze Röcke und eine Sommerhose. Strahl. Dass shoppen so viel Spaß machen kann ...

An der Kasse zahle ich mit EC-Karte und staune, wie die Kassiererin (irgendwas skandinavisches, ich spreche englisch mit ihr) die Karte mit beiden Händen in Empfang nimmt und sie mir auch mit beiden Händen wieder zurückgibt. Genauso wie es in Japan Sitte ist.
Wow. Japanischer Service in Berlin von Nicht-Japanern. Ich bin schwer beeindruckt.

Am Ausgang bekommt jeder Kunde noch einen Uniqlo Stoffbeutel geschenkt.


Yatta! (Hurra!)^^

Es hat riesigen Spaß gemacht, mit meiner Schwester zusammen shoppen zu gehen.
Wir haben uns gleich wieder für die Woche nach Ostern zum Shoppen in Uniqlo verabredet. :-)
Dann geht es an die Wäsche. :-P
Japanische Unterwäsche finde ich so viel besser. :-)

Anschließend fahren wir noch zu meiner Mutter, die noch ein paar Mitbringsel für mich hat.

Das waren wirklich zwei ganz wundervolle Tage für mich. Mal wieder "Frau" zu sein und nicht die "Mama".
Ich habe mich so lebendig gefühlt. :-D

Zum Abend hin wird Kazu heiß, oh je. Morgen kommt Fabians Verwandtschaft und auch die Kinder. Er wird doch da nicht krank werden.

Samstag, der 12. April 2014

Fabian hat sich für heute noch einmal den gedeckten Apfelkuchen gewünscht. So stelle ich mich heute früh in die Küche und backe Apfelkuchen und auch noch einmal den Marmorkuchen, den meine beiden Männer so gut fanden.


Kazu geht es wieder etwas besser. Er hat sich wohl etwas erkältet. Anlässlich der Geburtstagsfeier zieht sich Kazu (bzw wird angezogen ^_-) schick an.^^


Es wird ein netter Nachmittag.

Sonntag, der 13. April 2014

Kazu hustet viel. Gar nicht gut. Aber sonst ist er munter. Statt der Sonntagstorte gibt es heute zum Kaffee Gebäckvariationen aus "Zuckerteig".



Und die Reste des Marmorkuchens.
Ansonsten wird heute noch einmal so richtig gefaulenzt, da es morgen wieder für mich und meinen Mann mit Arbeit losgeht.
Na ja, etwas habe ich noch gebacken. Und zwar gibt es den ersten Versuch von dänischem Plunder. Erst einmal ohne Belag und Füllung, um unverfälscht zu sehen, wie er so wird und schmeckt. Mmh. Gut.^^


Und so endet meine Woche.
Nächste Woche wird es noch einmal spannend beim Zahnarzt und auch Ostern werden wir sicher einiges erleben.
Zu Fabians Familie darf ich etwas Gebackenes mitbringen. Freu.
Mal sehen, was ich backe.
Ich muss nur aufpassen, dass ich vor lauter Backbücher wälzen (eine meiner Lieblingsbeschäftigungen neben Backen) nicht meine Arbeit vergesse. :-P

Ich wünsche euch eine schöne Woche und da es den nächsten Wochenrückblick wohl erst nächste Woche Dienstag gibt, wünsche ich euch allen schon jetzt ein schönes Osterfest.

Sonntag, 13. April 2014

Felders Lektion 161: Schokoladenbrötchen


Warum bei diesem Plundergebäck nicht der Name "pain au chocolat" beibehalten wurde sondern dieses
Gebäck irreführend Schokoladenbrötchen heißt, ist mir ein Rätsel.
In der englischen Ausgabe ist der Name "Pain au chocolat" geblieben, so weit ich herausgefunden habe.

Wie dem auch sei, die Pain au chocolat habe ich zweimal hergestellt, da mir beim ersten Mal die Form nicht so gut gefiel.


Beim zweiten Mal hielt ich mich genau an die Maße 8 cm x 12 cm und siehe da, es passte haargenau.


Sie schmecken sehr lecker.
Etwas frustrierend ist zwar, dass ich die Blätterung noch nicht so richtig hinbekomme, aber ich habe ja gerade erst den Weg des Plunder backens beschritten. *mich selbst tröst*
:-D

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Brioches und Plundergebäck".

Felders Lektion 159: Mandelcroissants


Aus meinem ersten Plunderteig nach Felder habe ich neben den Croissants auch Mandelcroissants und Schokocroissants hergestellt.

Für die Mandelcroissants wird eine Mandelfüllung eingerollt.


Sie haben gut geschmeckt, auch wenn die Füllung nicht ganz so überzeugen konnte. Ich fand sie zu fest.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Brioches und Plundergebäck".