Samstag, 18. April 2015

Cake Doughnuts ケーキドーナツ


Die Cake Doughnuts sind das zweite Kapitel in meinem Buch "doughnuts 77" bzw "77 Rezepte für Doughnuts, die aus wirklich leckerem Teig hergestellt werden".
Sie sind weicher als die Old Fashioned Doughnuts.
Mein Fall waren sie nicht, denn sie zogen wesentlich mehr Fett, wie es mir schien.

Zutaten für 9 Donuts von 7 cm Außendurchmesser und 4 cm Innendurchmesser

90 g Mehl Type 405
60 g Mehl Type 550
4,5 g Backpulver (ca. 1 TL) (ich empfehle Weinsteinbackpulver)
90 g Flüssigkeit, die sich aus 1 Ei Gr. L und Milch zusammensetzt
60 g Zucker (ich verwende gemahlenen Rohrohrzucker)
18 g gesalzene Butter

Öl zum Fritieren


Ausgarnierungen

Vorbereitung

Aus Backpapier 9 Quadrate à 8 x 8 cm schneiden. Auf die Rückseiten einen Kreis mit 7 cm Durchmesser aufzeichnen.
Topf mit Fritieröl vorbereiten.
Butter zum Schmelzen bringen.

Spritzbeutel mit Lochtülle von 12 mm Durchmesser zurecht legen.

Zubereitung

Die Mehle und das Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben.
In der Mitte eine Mulde formen.
Ei wiegen (ohne Schale)  und bis 90 g mit Milch auffüllen.

Zucker einrühren und geschmolzene Butter (kann noch warm sein) einrühren.
In die Mehlmulde gießen und von innen nach außen mit schneidenden Bewegungen (Schaber verwenden) alles vermengen.

Teig in den Spritzbeutel füllen und innerhalb des vorgezeichneten Kreises einen Ring spritzen.
Die Nahtstellen glätten. Der Ring sollte einen Außendurchmesser von 7 cm und einen Innendurchmesser von 4 cm haben.

Fritieröl auf 170°C erhitzen. Die Donuts mit dem Backpapier nach oben einlegen.
Nach etwa 30 sec wenden und weitere 90 sec ausbacken. Währenddessen das Papier vom Donut lösen und entfernen.

Wenden und die erste Seite noch einmal 30 sec backen.

Mit Küchentüchern entfetten und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Die Doughnuts so lassen



oder mit Zimt-Zucker (Cinnamon sugar) bestreuen (2 g Zimtpuder auf 50 g Zucker)


oder mit einer Zitonenglasur (lemon glazed) versehen (auf 100 g Puderzucker 20 g Zitronensaft)


oder einer Erdbeermilchglasur (auf 100 g Puderzucker  20 g pürierte Erdbeeren und 10 g Sahne)



oder einer Matchaglasur und Azukibohnen


oder einer Kakaoglasur


oder einer Mokkaglasur und Kaffeepulver.


Ich habe auch noch Cake Doughnuts mit Kürbispüree, mit Kürbispulver, mit Reismehl, mit Vollkornmehl und gefüllte Donutsbällchen getestet.

Aber wie gesagt, frisch schmecken sie zwar noch, aber mir sind sie schlichtweg zu fettig.

Quelle: 佐藤ひろ子 (Satô Hiroko)、ほんとうにおいしい生地でつくるドーナツレシピ77、朝日新聞出版 2014

English Bread イギリスパン



Mit English Bread bezeichnet man in Japan ein Weißbrot, dass in einer Kastenform ohne Deckel gebacken wird und damit nicht wie ein Toastbrot oben flach, sondern gewölbt ist.

Das Brot ist wie in Japan üblich sehr flauschig. Ein wohlschmeckendes Weißbrot, aber, da bin ich ehrlich, kein Brot, dass einen in Verzückung geraten lässt. Ich habe es schon oft gebacken, weil es sich ohne viel Schnickschnack zubereiten lässt.

Zutaten für eine Kastenform von 20 cm Länge

300 g Mehl Type 550
4,5 g Trockenhefe
12 g Zucker
6 g Magermilchpulver (kann auch weggelassen werden)
204 g Wasser
12 g Margarine
6 g Salz

Zubereitung

Alle benötigten Zutaten abwiegen und bereit stellen. Die Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.
Form fetten.

Mehl in eine Schüssel sieben, Hefe, Zucker und Milchpulver zugeben und gut miteinander vermengen.
Lauwarmes Wasser (ca. 38°C) hinzufügen. Mit den Knethaken eines Rührgeräts vermengen, bis der Teig glatt ist.
Weiche Margarine und Salz hinzufügen und alles aktiv verkneten.
Der Teig soll ganz geschmeidig werden und sich vom Schüsselrand lösen. 

Zur Kugel formen und abgedeckt ca. 60 min bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Teigvolumen etwa verdoppelt hat.


Teig entgasen, erneut zur Kugel formen und noch einmal bei Zimmertemperatur etwa 30 min gehen lassen.

Teig entgasen und halbieren. Jede Teighälfte zur Kugel formen und 15 min abgedeckt ruhen lassen.
Teigkugel zu Kreisen von etwa 20 cm ausrollen und dabei entgasen.
Dann den Kreis von außen nach innen einschlagen und so wieder zur Kugel formen.
Die Kugeln mit der Naht nach unten in die Form setzen und etwas flach drücken.


Abdecken und erneut gehen lassen, bis der Teig den oberen Rand der Form erreicht hat.
Dauert etwa 40 min.

Im vorgeheizten Ofen bei 220°C O/U-Hitze ca. 30 min backen.


Quelle: はじめての焼きたてパン (Hajimete no yakitate pan) von Shizuko Honmi, 成美堂出版 2004

Freitag, 17. April 2015

Soufflé スフレ


Viele meiden die Zubereitung eines Soufflés, weil sie denken, dass es schwer herzustellen ist. Sicherlich gibt es Rezepte, die es in sich haben. Dieses Rezept jedoch ist leicht umzusetzen.

Wichtig ist, dass man den gut aufgeschlagenen Eischnee locker unter die Crème pâtissière (Konditorcreme, Vanillepuddingcreme) hebt.

Zutaten für 4 Ramequinförmchen von 9 cm Durchmesser und 4,5 cm Höhe

Butter und Zucker für die Förmchen

1/4 Vanilleschote
250 g Milch
55–60 g Eigelb (3 Eigelbe von Eiern der Gr. M)
30 g Zucker (für die Eigelbe)
20 g Mehl
90 g Eiweiß (3 Eiweiße von Eiern der Gr. M)
1 Prise Salz
25 g Zucker (für das Eiweiß)

Kochendes Wasser fürs Wasserbad

Zubereitung

Förmchen buttern (mit Butter innen dünn einschmieren) und anschließend zuckern (Zucker in die Form füllen und durch Drehen der Form verteilen, überschüssigen Zucker auskippen).

Crème pâtissière
Die Vanilleschote längs einritzen und das Vanillemark ausschaben.
Die Milch mit der Schote und dem Mark in einen Topf geben und bei kleiner bis mittlerer Hitze erwärmen, bis am Rand Bläschen entstehen.
(Es sollte nicht zur Hautbildung kommen!)

In einer nicht zu kleinen Schüssel die Eigelbe mit den 30 g Zucker verrühren (Schneebesen), bis die Masse weiß-cremig wird.
Mehl darauf sieben und mit dem Schneebesen einrühren, bis das Mehl ganz eingerührt ist.

1/3 der heißen Milch einrühren, bis die Masse glatt ist. Dann die restliche Milch in zwei Etappen einrühren.
Die Eiermilch durch ein Sieb zurück in den Topf gießen.
Bei mittlerer Hitze unter stetigem Rühren erhitzen, bis sich an der Oberfläche Luftbläschen zeigen.
Dann bei schwacher Hitze noch 1–2 min unter Rühren köcheln lassen.

Die Creme in eine Schüssel füllen und mit Frischhaltefolie direkt auf der Cremeoberfläche abdecken.

Ofen auf 180°C O/U-Hitze vorheizen.

Eischnee
Eiweiße in eine fettfreie Schüssel geben, Salz hinzufügen und aufschlagen.
Wenn das Eiweiß beginnt, erste Spitzen zu bilden, den Zucker in zwei Etappen hinzufügen.
Aufschlagen, bis der Eischnee steife Spitzen bildet.

Soufflémasse
Die Vanillecreme glatt rühren. Etwa 1/5 des Eischnees einrühren.
Diese Masse zum restlichen Eischnee geben und mit dem Schaber unterheben.

Wasser fürs Wasserbad zum Kochen bringen.

Die Masse randvoll in die vorbereiteten Förmchen füllen.
Die Oberfläche glatt streichen.
Mit dem Daumen in der Masse einmal am Rand entlanggehen und so eine Furche bilden.
(Das erleichtert dem Soufflé das Hochgehen.)


In ein Blech mit hohem Rand Papier einer Küchenrolle legen, darauf mit Abstand die Förmchen stellen. (Das verhindert ein Hin- und Herutschen der Förmchen.)
In das Blech das heiße Wasser geben. Die Förmchen sollten 1–2 cm im Wasser stehen.


Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze 18–20 min backen.

Während des Backens darf der Ofen auf keinen Fall geöffnet werden.

Die Soufflés sind fertig, wenn sie schön hochgegangen sind und an der Oberfläche eine schöne Bräunung aufweisen.


Den Soufflé noch warm servieren und genießen.



Quelle: "Cake&Dessert zusammen mit Pâtissiers herstellen", Heft Nr.  40
(ich habe nur die Zuckermenge reduziert)

Weitere köstliche Soufflé:

Amaretto-Kirsch-Soufflé


Mittwoch, 15. April 2015

Gâteau Basque


Der Gâteau Basque, zu deutsch Baskischer Kuchen, stammt, wie der Name vermuten lässt aus dem Baskenland. Es ist ein flacher Kuchen aus einem Mandel-Mürbeteig, der mit Cerise Noire (Schwarzkirschen) gefüllt ist, eine Kirschsorte, für die das Baskenland u.a. berühmt ist.
Der klassische Gâteau Basque ist desweiteren mit einem Baskischen Kreuz, Lauburu genannt, versehen.
Da die Erntezeit für die Cerise Noire nur sehr kurz ist, wird heutzutage auch auf Schwarzkirsch-Konfitüre zurückgegriffen.
Eine beliebte Variation des baskischen Kuchens ist, diesen mit Vanillecreme zu füllen, die meist mit Rum aromatisiert ist. Aber auch Füllungen von Konfitüre und Vanillecreme und andere Variationen sind mittlerweile zu finden.

Den baskischen Kuchen habe ich das erste Mal Oktober 2013 bei der Durchbackaktion des Buchs  "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder kennengelernt.
Doch dessen Rezept hat uns nicht zugesagt. (--> zum Post "Felders Lektion 16: Baskischer Kuchen")
Anfang Februar 2015 stieß ich wieder auf ein Rezept für eine Gâteau Basque. Und zwar in meiner Heftreihe  "パティシエと作る Cake & Dessert" (mit Patissiers Cake & Dessert herstellen).
Doch das Rezept sagt mir noch weniger zu. (siehe Wochenrückblick, 5. Februar 2015)
Nun will ich es aber wissen.
Ich nehme das Buch "Patisserie" von William & Suzue Curley zur Hand. Auch dort gibt es ein Rezept für eine Gâteau Basque. Allerdings mit Armagnac Pflaumen in der Füllung.

Für meinen ersten Testlauf backe ich kleine Tartes. Geschmacklich ganz wunderbar, nur das Ersetzen der Pflaumen und das Finden des richtigen Mengenverhältnisses von Teig zu Vanillecreme zu Konfitüre klappte nicht so gut.

Nun habe ich Anfang April erneut eine Gâteau Basque gebacken und mich wieder an Curleys Rezept orientiert.
Als Ersatz für die Armagnac-Pflaumen habe ich eine Schwarzkirsch-Konfitüre verwendet.
Das Rezept für Teig und Vanillecremefüllung habe ich von Curley weitestgehend übernommen. Ich habe nur die Zuckermenge reduziert, die Milchmenge etwas erhöht und den Alkohol weggelassen.

Meine Männer und ich waren vom Ergebnis hellauf begeistert, so dass ich hier nun meine Variation festhalten möchte.

Zutaten für einen Tartering von ⌀ 20 cm, h=2,8 cm
oder eine Tarteform von 19,5 cm Durchmesser und h=2,7 cm

Teig
100 g Butter
80 g Zucker
40 g Ei
125 g Mehl Type 405
1,2 g Backpulver
52 g gemahlene Mandeln
1 kleine Prise Salz
Mark von 1/4 Vanilleschote

Vanillecreme
150 ml Milch
25 g Sahne
abgeriebene Schale von 1/4 Bio-Zitrone
1/4 Vanilleschote
30 g Eigelb
30 g Zucker
30 g Mehl

100 g Schwarzkirsch-Konfitüre
Eistreiche

Zubereitung

Teig
Butter und Zucker cremig rühren.
Ei verquirlen und nach und nach einrühren.
Mehl, Backpulver, Mandeln, Salz und Vanillemark mischen und auf die Masse sieben.
Alles zügig zu einem glatten Teig verkneten.
In Folie gewickelt ca. 3 h oder über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Vanillecreme
Milch, Sahne, Zitronenabrieb und ausgeschabtes Vanillemark + Schote in einen Topf geben und bei kleiner Hitze einmal aufkochen lassen. 10 min ruhen lassen, damit sich die Aromen entfalten können.
Eigelb mit Zucker in einer großen Schüssel weiß-cremig rühren. Mehl darauf sieben.
Milch nochmals erhitzen, 1/3 der Milch in die Eigelbmasse rühren. Dann nach und nach den Rest einrühren.
Das Milchgemisch durch ein Sieb zurück in den Topf gießen. Unter Rühren bei kleiner bis mittlerer Hitze aufkochen lassen und dann bei kleiner Hitze etwa 3 min köcheln lassen.
Die Masse dickt ziemlich stark an.
Die Creme flach auf ein Blech verteilen und mit Frischhaltefolie dicht abdecken.
Zügig abkühlen lassen.

Fertigstellung
Etwas mehr als die Hälfte des Teigs 5 mm dick ausrollen und den Tartering bzw die Tarteform damit auslegen. Boden stippen.
Restlichen Teig und die ausgelegte Form kalt stellen.

Die abgekühlte Vanillecreme in eine Schüssel geben und glatt rühren.
Wer mag, kann sie nun mit Rum aromatisieren.
Die Creme sollte etwas fester und weniger süß als üblich sein.

Die ausgelegte Form aus dem Kühlschrank nehmen, die Creme hineingeben und glatt streichen.


Auf die Creme die Kirschkonfitüre geben und verteilen. Dabei zum Rand hin etwa 1,5 cm Platz lassen.



Den restlichen Teig 5 mm dick ausrollen und die Tarte damit abdecken.
Den Rand gut andrücken und überstehenden Rand abschneiden.

Die Oberfläche mit Eistreiche bepinseln. Nun nach Belieben ein Muster einritzen (mit der Gabel oder dem Messerrücken). Ich habe noch aus den Teigresten Formen ausgestochen und aufgesetzt.


Die Gâteau Basque im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 45 min goldbraun backen.





Wieder einmal ein wundervolles Rezept von den Curleys. Und ich bin mir sicher, dass die Originalversion mit Armagnac-Pflaumen ganz wunderbar schmeckt.

Wir sind sehr glücklich mit dieser alkoholfreien Variante und ich kann ein Nachbacken nur empfehlen. :-)





Montag, 13. April 2015

Wochenrückblick 6.4.–12.4.

Montag, der 6. April 2015, Ostermontag

Früh aufstehen und die Ostergebäcke fertigstellen.
Die Männer verlassen am frühen Vormittag die Wohnung, um in den Garten meiner Schwiegereltern zu fahren, weil dort angeblich der Osterhase tätig war. :-)

Puh. Alles geschafft, noch ablichten, Gebäck einpacken und los geht es mit Bus und Bahn zu meinem Vater.

Und das habe ich dabei:

Eine "Ruche Abricot", eine Aprikosencremetorte, auf die ich mächtig stolz bin.^^


Ganz zarte und köstliche Dacquoise aux Framboises.


Dazu noch Abricotines (auf dem Tisch ganz links) und Tartelettes aux pommes et poires (auf dem Tisch ganz rechts).


Meine Schwester hat noch einen Milchreiskuchen mitgebracht.

Doch bevor es an die Kaffeetafel geht, findet erst einmal der übliche Osterspaziergang statt.
Wir besichtigen den Volkspark Mariendorf.
Es ist zwar sehr frisch, aber ich liebe Spaziergänge durch den Park und ein Schwätzchen hier und da ist auch ganz nett.

Meine Gebäcke kommen allesamt gut an  und werden restlos vertilgt. :-)
Meine Mutter findet meine Torte auch ganz schick^^, aber die anderen Familienmitglieder haben wie üblich Probleme, etwas wie "die ist ja schick" oder so über die Lippen zu bringen. Es ist echt frustrierend für die Familie zu backen.

Dabei fällt mir ein, dass ich Ostern 2013 auch eine Aprikosencremetorte dabei hatte.


Die Farben sind einfach frühlingshaft. :-D

Dienstag, der 7. April 2015

Heute früh geht es zum Implantologen. Mir werden die Nähte gezogen. Das Nähte ziehen spüre ich gar nicht und die Anspannung fällt von mir ab. Endlich sind sie weg!
Nun habe ich vorerst 3–4 Monate Ruhe.

Dann muss ich noch ein paar Besorgungen erledigen.

Mittwoch, der 8. April 2015

Heute hat mein Mann Geburtstag und so gibt es ein ausgedehntes Frühstück mit Geburtstagskuchen.
Ich habe eine Gâteau Basque gebacken, die bei uns sehr beliebt ist.^^


Dazu gibt es noch die köstlichen Hefe-Donuts in verschiedenen Ausgarnierungen.


Als Smoothie gab es einen Melonen-Apfel-Maracuja-Smoothie gemixt von Kazu.^^

Wir verbringen einen schönen Tag zusammen.

Donnerstag, der 9. April 2015

Heute treffe ich mich mit meiner Freundin Lisa. Mein Mann hat noch Urlaub und kann so Kazu vom Kindergarten abholen und ich habe nach hinten Luft.^^
Da meine Freundin Erdnüsse mit Karamell liebt, backe ich heute Vormittag mit der restlichen Dulce de Leche die Peanuts-Toffee-Chocolate-Cookies von Kimi vom Blog "bake it!"
Ich kann diese Cookies nur wärmstens weiter empfehlen. Sie schmecken wirklich gut.


Lisa und ich treffen uns nachmittags in der Patisserie Jubel. Ich bin gespannt, was mich dort erwartet, denn der Laden wird derzeit überall gehypt.

Wir bestellen beide jeder ein Törtchen (ich eine Basilikum-Limettenkugel mit Mascarpone, Lisa eine Passionsfruchttarte) und dazu die 3 Minis (Cassis, Ricotta und Opéra).


Der Tee wird zu heißem Wasser in einem doppelwandigen Glas gebracht.
Ich lasse meinen Tee ziehen und nehme einen Schluck.
Aaah! Heiß! Ich habe meine Zungenspitze verbrüht. :-(((


Vielleicht ist das der Grund, dass ich bei meinem Törtchen den Basilikum kaum herausschmecke.
Für mich schmeckt das Törtchen in erster Linie sehr sahnig und sehr schwer und ich esse es nur mit Mühe auf.


Lisas Passionsfruchtcreme schmeckt dagegen sehr schön, aber der Tarteletteboden harmoniert nicht dazu.


Der Boden ist viel zu grob und hart.
Ricotta-Cheesecake und Cassis-Törtchen schmecken, die Opéra-Schnitte aber kommt zu schwer daher.

Fazit: Was uns sehr gut gefallen hat, war, dass es von den meisten Törtchen auch kleine Probier-Portionen gibt. Die Atmosphäre ist ebenfalls sehr nett und lädt zum Bleiben ein.
Geschmacklich haben mich die Törtchen nicht so überzeugt. Gut ja, aber sie verleiten nicht dazu, genießerisch die Augen zu schließen.

Anschließend fahren wir ins Hanage. Ein Okonomiyaki-Restaurant.


Ich bestelle stilles Wasser

und einen Standard-Okonomiyaki.


Geschmacklich gut, für meinen Geschmack viel zu viel Soße und zu viel Mehl im Teig. Auch vermisse ich das Knacken des Weißkohls im Mund.
Dennoch würde ich auf jeden Fall wiederkommen.

Es ist spät geworden und wir verabschieden uns.
Das war mal wieder ein wundervoller Tag und ich freue mich schon jetzt auf unser nächstes Treffen.^^

Freitag, der 10. April 2015

Heute backe ich mir Kürbis-Donuts. Die sind nur für mich, denn meine Männer mögen den Kürbisgeschmack nicht.


Mittags finde ich noch Zeit, ein Dessert zuzubereiten.
Pudding mit Vanillesoße und Schneeeiern und ganz vielen Früchten. Sehr köstlich. :-)


Dann wird es Zeit, die Kuchen für Samstag vorzubereiten. Denn am Samstag möchte mein Mann im Garten seiner Eltern seinen Geburtstag nachfeiern.

Während ich also in der Küche werkle, holt mein Mann Kazu vom Kindergarten ab, geht mit ihm zum Friseur und dann zum Fahrradladen, um Kazus Fahrrad abzuholen, das er am Vortag zur Reparatur hingebracht hatte.
Kazu ist ganz begeistert, auf einem großen Rad zu sitzen, hatte er doch bisher nur das kleine (Mini-) Kinderfahrrad gehabt.^^

"Mama, ich kann jetzt ganz schnell fahren" schwärmt er mir vor. *Zitter, zitter* :-P

Samstag, der 11. April 2015

Für die Geburtstagsnachfeier habe ich eine Kardinalschnitte


und einen glutenfreien Mandelkuchen gebacken.
Das mit dem "glutenfrei" war purer Zufall.^^


Dazu habe ich für die Kinder noch kleine Berliner Pfannkuchen heute in der Früh zubereitet.


Alles findet großen Anklang und auch ich selbst bin zufrieden. Vor allem der glutenfreie Mandelkuchen war überraschend saftig und köstlich.

Sonntag, der 12. April 2015

Heute darf Kazu wieder den Konditor mimen und hilft mir beim Erdbeertörtchen herstellen.

Aus dem Biskuitboden Kreise ausstechen, mit Sahne bestreichen, Erdbeerscheibe drauflegen, etwas Sahne für die bessere Bindung und wieder Boden. Usw.
Und so entstehen kleine Erdbeertörtchen, die ich leider vergessen habe zu fotografieren.
Schnell noch ein Foto, wie Kazu gerade dabei ist, das letzte aufzuessen. :-P


Ich habe heute wieder jede Menge zu backen, denn mein Mann möchte morgen anlässlich seines Geburtstags seinen Arbeitskollegen Kuchen mitbringen.

Ich backe Mandelkuchen (pain de gênes),


den Marmorkuchen ohne Backpulver


und Plätzchen, die sich "Palets aux Raisins" nennen.


Ich bin gespannt, wie das Gebäck ankommt und würde ja am liebsten gleich den Marmorkuchen anschneiden, aber mein Mann möchte den ungeschnitten mitnehmen. Seufz. Der riecht so gut. *sabber*

Wenigstens von den anderen Sachen kann ich probieren. :-D

Zum Mittagessen teste ich das Brokkoli-Risotto von Kimi.
Natürlich vergesse ich wieder, VORHER ein Foto zu knipsen. Ähem.^^;;


Meinem Mann und mir schmeckt es, nur Kazu mag es nicht. Brokkoli ist bei ihm derzeit "out".

Dafür gibt es abends Kartoffeln, die Kazu so liebt.^^
Mit der feinen Cashew-Hollandaise und ganz viel Dill.
Das schmeckt allen. :-)

Puh, habe ich die Woche viel gegessen. *g*
Ab Montag geht der Alltag wieder los. Ich muss ehrlich sagen, ich freu mich drauf. :-)

Ich wünsche euch allen eine schöne entspannte Woche und hoffe sehr, dass euch meine "Ruche Abricot" gefällt.


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Rezepte, die ich noch posten möchte (aber wahrscheinlich muss ich eine Auswahl treffen, da es zu viele sind)
  • Sakurayama
  • Mont Blanc
  • Smoothies
  • Matcha-Schnitten
  • Matcha Dacquoise
  • Himbeer Dacquoise
  • Apfel-Birnen Tartelettes
  • Ruche Abricot
  • Yeast Doughnuts
  • Pudding mit Vanillesoße und Schneeeiern
  • glutenfreier Mandelkuchen
  • Pain de gênes
  • Palets aux raisins